The Prague Post - Deutschland wird viertgrößter Waffenexporteur - Weltweite Zunahme um 9,2 Prozent

EUR -
AED 4.275224
AFN 72.750855
ALL 95.515764
AMD 428.44208
ANG 2.084306
AOA 1068.659386
ARS 1625.089023
AUD 1.631742
AWG 2.095412
AZN 1.977819
BAM 1.957898
BBD 2.344292
BDT 143.052087
BGN 1.943983
BHD 0.439192
BIF 3466.160278
BMD 1.164118
BND 1.490204
BOB 8.071651
BRL 5.810581
BSD 1.163937
BTN 112.085609
BWP 15.828032
BYN 3.210855
BYR 22816.705777
BZD 2.340919
CAD 1.600086
CDF 2619.264723
CHF 0.914682
CLF 0.02665
CLP 1048.870114
CNY 7.916291
CNH 7.918701
COP 4422.890362
CRC 526.566609
CUC 1.164118
CUP 30.849118
CVE 110.591352
CZK 24.305383
DJF 206.886991
DKK 7.473018
DOP 68.914438
DZD 154.469552
EGP 62.089257
ERN 17.461765
ETB 183.227811
FJD 2.567054
FKP 0.873572
GBP 0.868263
GEL 3.107592
GGP 0.873572
GHS 13.317839
GIP 0.873572
GMD 85.565153
GNF 10220.95284
GTQ 8.879555
GYD 243.469893
HKD 9.116665
HNL 30.976892
HRK 7.534403
HTG 152.36395
HUF 360.900474
IDR 20642.483258
ILS 3.379963
IMP 0.873572
INR 112.121054
IQD 1524.994111
IRR 1529650.580893
ISK 143.407744
JEP 0.873572
JMD 184.087295
JOD 0.825382
JPY 185.129882
KES 150.86811
KGS 101.80245
KHR 4668.111613
KMF 492.421884
KPW 1047.705864
KRW 1755.355554
KWD 0.359736
KYD 0.969944
KZT 544.315708
LAK 25552.382295
LBP 104230.090991
LKR 387.737222
LRD 213.353652
LSL 19.336656
LTL 3.437336
LVL 0.704164
LYD 7.397964
MAD 10.71978
MDL 20.14768
MGA 4871.832622
MKD 61.665069
MMK 2444.085729
MNT 4165.251471
MOP 9.388603
MRU 46.542127
MUR 55.004455
MVR 17.938686
MWK 2027.892571
MXN 20.139469
MYR 4.627023
MZN 74.382588
NAD 19.33633
NGN 1596.308378
NIO 42.729004
NOK 10.788751
NPR 179.336974
NZD 1.987684
OMR 0.44761
PAB 1.163947
PEN 3.983611
PGK 5.092431
PHP 71.882517
PKR 324.381844
PLN 4.242446
PYG 7088.536238
QAR 4.243268
RON 5.207912
RSD 117.450126
RUB 84.715056
RWF 1702.522051
SAR 4.3683
SBD 9.350493
SCR 17.537738
SDG 699.054219
SEK 10.955016
SGD 1.490188
SHP 0.869131
SLE 28.637054
SLL 24410.967338
SOS 665.296383
SRD 43.33719
STD 24094.884839
STN 24.795706
SVC 10.184916
SYP 128.664083
SZL 19.336014
THB 37.988649
TJS 10.859592
TMT 4.086053
TND 3.376814
TOP 2.802916
TRY 53.056057
TTD 7.902503
TWD 36.837359
TZS 3035.440225
UAH 51.4116
UGX 4387.664784
USD 1.164118
UYU 46.660008
UZS 14033.438587
VES 602.214934
VND 30679.156329
VUV 137.752141
WST 3.150545
XAF 656.657952
XAG 0.015253
XAU 0.000256
XCD 3.146086
XCG 2.097757
XDR 0.817389
XOF 655.397934
XPF 119.331742
YER 277.787536
ZAR 19.365039
ZMK 10478.458158
ZMW 21.911484
ZWL 374.845406
  • DAX

    269.5600

    24577.48

    +1.1%

  • MDAX

    409.5600

    31849.65

    +1.29%

  • TecDAX

    66.0100

    3930.47

    +1.68%

  • Euro STOXX 50

    33.7900

    5882.79

    +0.57%

  • SDAX

    60.1100

    18489.55

    +0.33%

  • Goldpreis

    -14.5000

    4543.5

    -0.32%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.1623

    -0.34%

Deutschland wird viertgrößter Waffenexporteur - Weltweite Zunahme um 9,2 Prozent
Deutschland wird viertgrößter Waffenexporteur - Weltweite Zunahme um 9,2 Prozent / Foto: FABIAN BIMMER - POOL/AFP/Archiv

Deutschland wird viertgrößter Waffenexporteur - Weltweite Zunahme um 9,2 Prozent

Deutschland hat seine Rolle als weltweiter Waffenexporteur in den vergangenen fünf Jahren deutlich ausgebaut. Wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht, rückte die Bundesrepublik im Zeitraum von 2021 bis 2025 in der Rangliste der wichtigsten Exporteure schwerer Waffen vom fünften auf den vierten Platz vor und überholte damit China. Das Volumen deutscher Ausfuhren stieg gegenüber 2016 bis 2020 um 15 Prozent. Weltweit legte der Handel mit schweren Waffen im selben Zeitraum um 9,2 Prozent zu.

Textgröße:

Fast ein Viertel der Lieferungen aus Deutschland – 24 Prozent – ging Sipri zufolge als Militärhilfe an die Ukraine. Deutschland kam im Zeitraum 2021 bis 2025 auf einen Anteil von 5,7 Prozent an den weltweiten Waffenexporten. Wichtigste Abnehmerregion deutscher Großwaffen war Europa mit 41 Prozent der Lieferungen, gefolgt vom Nahen Osten (33 Prozent) sowie Asien und Ozeanien (17 Prozent).

Auch die Importe schwerer Waffen nach Deutschland nahmen drastisch zu, um mehr als das Zehnfache im Vergleich zum Zeitraum von 2016 bis 2020 (plus 914 Prozent). Der Zuwachs war somit noch deutlich größer als jener in ganz Europa.

Europaweit verdreifachten sich die Einfuhren schwerer Waffen im Vergleich zur vorherigen Fünfjahresperiode (plus 210 Prozent). Europa importierte rund ein Drittel aller weltweit gehandelten schweren Waffen, fast die Hälfte (48 Prozent) kam aus den USA. Der Kontinent wurde laut Sipri erstmals seit den 1960er Jahren zur wichtigsten Importregion für schwere Waffen.

Treiber dieser Entwicklung waren Sipri zufolge vor allem der Krieg in der Ukraine, die Ungewissheit über die Bündnistreue der USA innerhalb der Nato und die daraus folgenden deutlich gestiegenen Rüstungsausgaben vieler europäischer Staaten. Auch auf der Exportseite spielt Europa eine wachsende Rolle: Allein die Ausfuhren der 27 EU-Mitgliedsstaaten stiegen laut Sipri um 36 Prozent.

Die USA bauten ihre dominierende Stellung auf dem globalen Markt für schwere Waffen weiter aus. Ihr Anteil an den weltweiten Waffenexporten stieg laut Sipri von 36 auf 42 Prozent, der Umfang der amerikanischen Lieferungen wuchs um 27 Prozent.

Russland bleibt zwar der weltweit drittgrößte Exporteur schwerer Waffen, die Ausfuhren brachen aber zwischen 2021 und 2025 um 64 Prozent ein.

China, der nunmehr noch weltweit fünftgrößte Waffenexporteur hinter Deutschland, steigerte sein Ausfuhrvolumen um elf Prozent. Zugleich brachen die chinesischen Waffenimporte ein: Die Volksrepublik fiel im Zeitraum 2021 bis 2025 einerseits erstmals seit den frühen 90er Jahren aus der Rangliste der zehn größten Importeure schwerer Waffen heraus und lag nur noch auf Rang 21 weltweit.

Die chinesischen Waffenimporte sanken drastisch im Vergleich zur vorherigen Fünfjahresperiode um 72 Prozent. Sipri zufolge baute das Land seine eigene Rüstungsproduktion stark aus.

Unter den europäischen Verbündeten Deutschlands steigerten Polen (plus 4387 Prozent) und Italien (plus 157 Prozent) ihre Waffenexporte besonders stark. Italien ist nun der weltweit sechstgrößte Waffenexporteur. Ende Januar hatten Deutschland und Italien bei Regierungskonsultationen in Rom eine vertiefte Zusammenarbeit im Rüstungsbereich und eine engere Kooperation ihrer Verteidigungsindustrien vereinbart.

Als "schwere Waffen" definiert Sipri Rüstungsgerät, das größer ist als Kleinwaffen und Munition: unter anderem also unter anderem Kampfflugzeuge, Kampfdrohnen, Militärhubschrauber, Kriegsschiffe, Panzer und Artilleriesysteme.

Sipri weist darauf hin, dass seine Statistik nicht den finanziellen Wert von Waffenlieferungen erfasst, sondern deren Umfang anhand eines eigenen Indikators für militärisches Gerät misst.

U.Pospisil--TPP