The Prague Post - Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

EUR -
AED 4.233551
AFN 73.201043
ALL 96.095128
AMD 431.675517
ANG 2.06315
AOA 1057.091197
ARS 1653.403273
AUD 1.64817
AWG 2.074988
AZN 1.956396
BAM 1.939515
BBD 2.332322
BDT 140.232563
BGN 1.899358
BHD 0.437066
BIF 3436.545328
BMD 1.152771
BND 1.483822
BOB 7.923472
BRL 6.071873
BSD 1.158049
BTN 105.316728
BWP 15.715666
BYN 3.407747
BYR 22594.311075
BZD 2.329017
CAD 1.563987
CDF 2562.034227
CHF 0.900579
CLF 0.026878
CLP 1061.31026
CNY 7.950373
CNH 7.982015
COP 4349.658492
CRC 552.942276
CUC 1.152771
CUP 30.548431
CVE 109.346889
CZK 24.422028
DJF 206.211431
DKK 7.470238
DOP 68.945021
DZD 153.36529
EGP 58.475118
ERN 17.291565
ETB 179.616703
FJD 2.548199
FKP 0.859752
GBP 0.866189
GEL 3.141275
GGP 0.859752
GHS 12.406828
GIP 0.859752
GMD 84.726795
GNF 10154.203265
GTQ 8.797136
GYD 239.89576
HKD 9.009649
HNL 30.650689
HRK 7.534515
HTG 151.917457
HUF 395.4809
IDR 19574.051125
ILS 3.56582
IMP 0.859752
INR 106.404162
IQD 1516.971268
IRR 1522464.624599
ISK 145.098845
JEP 0.859752
JMD 181.354678
JOD 0.817333
JPY 182.96147
KES 148.084811
KGS 100.810008
KHR 4646.957604
KMF 488.774373
KPW 1037.484094
KRW 1721.536445
KWD 0.35448
KYD 0.965045
KZT 572.136625
LAK 24797.234933
LBP 103699.912871
LKR 360.260959
LRD 209.262963
LSL 19.369885
LTL 3.403833
LVL 0.697299
LYD 7.379144
MAD 10.693514
MDL 20.028074
MGA 4822.261909
MKD 61.126761
MMK 2421.395884
MNT 4113.316453
MOP 9.326965
MRU 46.343588
MUR 54.639997
MVR 17.821707
MWK 2008.02391
MXN 20.722943
MYR 4.571319
MZN 73.658282
NAD 19.369801
NGN 1604.461516
NIO 42.613803
NOK 11.105006
NPR 170.181231
NZD 1.961042
OMR 0.449088
PAB 1.146672
PEN 3.949538
PGK 4.987489
PHP 68.658825
PKR 323.461508
PLN 4.295611
PYG 7576.442328
QAR 4.181491
RON 5.090683
RSD 117.556009
RUB 92.143974
RWF 1689.058228
SAR 4.346164
SBD 9.274253
SCR 16.107817
SDG 693.388621
SEK 10.69534
SGD 1.47878
SHP 0.864877
SLE 28.271761
SLL 24173.030174
SOS 660.600538
SRD 43.40932
STD 23860.03171
STN 24.536844
SVC 10.13217
SYP 127.550594
SZL 19.375262
THB 37.033343
TJS 11.024931
TMT 4.046226
TND 3.368814
TOP 2.775596
TRY 50.81622
TTD 7.846748
TWD 36.722103
TZS 2959.451158
UAH 50.601802
UGX 4231.47124
USD 1.152771
UYU 45.111232
UZS 13983.589396
VES 490.091363
VND 30312.112741
VUV 136.706914
WST 3.159149
XAF 656.952012
XAG 0.013932
XAU 0.000226
XCD 3.115421
XCG 2.087025
XDR 0.81703
XOF 656.949158
XPF 119.331742
YER 274.935292
ZAR 19.397643
ZMK 10376.320368
ZMW 22.389814
ZWL 371.191783
  • Goldpreis

    -55.1000

    5103.6

    -1.08%

  • EUR/USD

    -0.0064

    1.1557

    -0.55%

  • DAX

    -224.7700

    23591.03

    -0.95%

  • Euro STOXX 50

    -62.9900

    5719.9

    -1.1%

  • MDAX

    -206.2200

    29482.78

    -0.7%

  • SDAX

    -66.5100

    17232.69

    -0.39%

  • TecDAX

    -55.8900

    3607.48

    -1.55%

Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg
Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

Die Landtagswahl in Baden‑Württemberg am 8. März 2026 war für die Sozialdemokraten ein fast schon erbärmliches Desaster und passt doch ins krude SPD-Bild um den Skandal eines mehrfach schwerstbehinderten Kindes im Bundesland Brandenburg.

Nach aktuellen Hochrechnungen der öffentlich‑rechtlichen Fernsehsender kamen die Grünen auf rund 30,3 % der Stimmen und liegen damit hauchdünn vor der CDU (29,7 %). Die AfD wurde mit 18,8 % drittstärkste Kraft, die FDP und die Linke fielen jeweils auf nur etwa 4,4 %, während weitere kleinere Parteien zusammen rund 6,9 % holten – ein Wert, der nur sehr knapp über der Fünf‑Prozent‑Hürde liegt, der für eine frühere Volkspartei in ihrem einstigen „Musterländle“ einem Absturz gleichkommt.

Die Sozialdemokraten waren in Baden‑Württemberg bis in die 1970er‑Jahre hinein fester Bestandteil des Parteiensystems. Nun müssen sie um ihren Einzug ins Parlament bangen. Politikwissenschaftler sprechen von einer existenziellen Krise: Wenn die SPD nicht einmal mehr in westdeutschen Flächenländern über fünf Prozent kommt, drohen ähnliche Abstürze in anderen Ländern und womöglich sogar die Bedeutungslosigkeit der SPD in den ostdeutschen Bundesländern, bei kommenden Landtagswahlen.

Textgröße:

Gerade im Osten Deutschlands sieht es für die SPD düster aus. In Sachsen und Thüringen bewegen sich die Umfragewerte teilweise bei sechs bis sieben Prozent, in Sachsen‑Anhalt bei rund acht Prozent. Brandenburg und Mecklenburg‑Vorpommern bilden zwar aktuell noch Ausnahmen, aber auch dort liegen die aktuellen Umfragewerte deutlich unter den Ergebnissen der vergangenen Landtagswahlen. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte die SPD bald in mehreren ostdeutschen Landtagen an der Fünf‑Prozent‑Hürde scheitern – eine Situation, die für eine Partei mit bundespolitischem Führungsanspruch kaum vorstellbar war.

Entfremdung von der arbeitenden Mitte: Viele Wählerinnen und Wähler empfinden den Fokus der SPD‑Bundesführung auf Sozialtransfers und das Bürgergeld als Einseitigkeit. Politikwissenschaftler warnen, dass eine Partei, die ihren historisch gewachsenen Kern – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – vernachlässigt, ihre Basis verliert.

Während die SPD bei Wahlen abschmiert, erschüttern Berichte über den Umgang mit besonders verletzlichen Menschen das Vertrauen in sozialdemokratisch geführte Verwaltungen. Aktuell wird ein Fall aus Potsdam bekannt: Die zweijährige Heidrun, welche aufgrund eines KBG‑Gen‑Defekts zu 100 % schwerbehindert mit Pflegegrad 4 ist, wartet seit über einem Jahr auf einen Platz in einer integrativen Kindertagesstätte mit individueller Assistenz. Bereits im Januar 2025 hatten Vertreter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Potsdam die besonderen Unterstützungsbedürfnisse des Kindes anerkannt. Trotzdem verweigert die Stadt die Aufnahme, obwohl gesetzliche Ansprüche nach § 24 und § 22a SGB VIII bestehen.
Das Eilrechtsschutzverfahren (einstweiliger Rechtsschutz) vor dem Verwaltungsgericht Potsdam dauert bereits seit November 2025 an, was für ein "Eil-Verfahren" zumindest Fragen aufwirft.
Die Eltern des mehrfach schwerbehinderten Kindes, sahen sich nach Informationen gezwungen, Dienstaufsichtsbeschwerden zu erheben und Strafanzeigen mit Strafantrag zu erstatten, gegen mehrere Richter des Verwaltungsgerichts Potsdam, welches von der Präsidentin Ariane Holle geleitet wird, und gegen Mitarbeiter im Rathaus der Landeshauptstadt Potsdam, welches von der amtierenden Oberbürgermeisterin Noosha Aubel geführt wird.


Der Bericht erinnert daran, dass Potsdam bereits 2021 einem anderen schwerbehinderten Kind über 18 Monate lang keinen Behindertenfahrdienst zur Verfügung gestellt habe (https://Digital-Magazin.de/kein-behindertenfahrdienst-fuer-schwerbehindertes-Kind-in-Potsdam). Damals regierte noch der SPD‑Oberbürgermeister Mike Schubert. Er wurde im Mai 2025 mit großer Mehrheit abgewählt, was einer fristlosen Entlassung gleichkommt, doch laut dem Bericht hat die Stadt „aus ihrem Skandal … nichts gelernt“. In der öffentlichen Diskussion werfen Bürger der Verwaltung vor, Gesetze zu ignorieren und die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft im Stich zu lassen. Auch wenn die neue Oberbürgermeisterin Noosha Aubel parteilos ist, zeigt der Fall eine erschreckende Kontinuität in der sozialpolitischen Praxis der Potsdamer Verwaltung – eine Praxis, die in der Vergangenheit unter sozialdemokratischer Verantwortung entstand.

Da verwundert es kaum, dass die SPD eine Wahlschlappe nach der anderen erlebt, die sich in dramatischen Wahlergebnissen, enttäuschten Kernwählern und skandalträchtigen Verwaltungsfällen widerspiegelt. Die Landtagswahl in Baden‑Württemberg brachte mit 5,5 % einen historischen Tiefpunkt, und Umfragen deuten darauf hin, dass die Partei in Ostdeutschland an die Schwelle der parlamentarischen Bedeutungslosigkeit gerät.

Gleichzeitig erschüttert der Potsdamer Skandal um das schwerstbehinderte Kind Heidrun das Bild der SPD als Hüterin des Sozialstaats. Wer eine Politik mit moralischem Anspruch anführen will, muss gerade den Schwächsten konsequent helfen. Dazu scheint die Brandenburger Landesregierung unter Dr. Dietmar Woidke (SPD) – zumindest in dem Skandal um ein mehrfach schwerstbehindertes Kleinkind – nicht in der Lage zu sein und darf sich dann auch nicht wundern, wenn die Bürger Derartiges an der Wahlurne möglicherweise nicht vergessen.



Anmerkung der Redaktion:
Die Pressefreiheit ist in Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert. Familiensachen sind nach § 170 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) grundsätzlich nicht öffentlich; deshalb berichten wir über Verfahren vor Gericht, an denen Kinder beteiligt sind, äußerst zurückhaltend. Gleichzeitig ist in § 3 („Öffentliche Aufgabe der Presse“) des Berliner Pressegesetzes vom 15. Juni 1965 (GVBl. Berlin S. 744) gesetzlich verankert:
„Die Presse nimmt berechtigte Interessen im Sinne des § 193 StGB wahr, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder in anderer Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.“