The Prague Post - Mindestens 14 Tote bei Israels Angriffen im Libanon - Armee nimmt Litani-Fluss ins Visier

EUR -
AED 4.237583
AFN 72.693752
ALL 96.083665
AMD 433.726263
ANG 2.065521
AOA 1058.097238
ARS 1611.096401
AUD 1.627012
AWG 2.076964
AZN 1.957395
BAM 1.955434
BBD 2.317406
BDT 141.175387
BGN 1.972318
BHD 0.435926
BIF 3416.234019
BMD 1.153869
BND 1.470256
BOB 7.950648
BRL 5.996198
BSD 1.150604
BTN 106.252936
BWP 15.636342
BYN 3.451113
BYR 22615.829146
BZD 2.314007
CAD 1.580015
CDF 2613.512848
CHF 0.907177
CLF 0.026486
CLP 1045.785768
CNY 7.946522
CNH 7.938554
COP 4269.233915
CRC 539.31065
CUC 1.153869
CUP 30.577524
CVE 110.246257
CZK 24.445461
DJF 204.885168
DKK 7.471843
DOP 70.228365
DZD 152.511672
EGP 60.430077
ERN 17.308033
ETB 179.623441
FJD 2.54889
FKP 0.864765
GBP 0.863994
GEL 3.127214
GGP 0.864765
GHS 12.535869
GIP 0.864765
GMD 84.844491
GNF 10083.329455
GTQ 8.813502
GYD 240.719076
HKD 9.044641
HNL 30.452955
HRK 7.528765
HTG 150.924996
HUF 390.627295
IDR 19568.461556
ILS 3.569811
IMP 0.864765
INR 106.997682
IQD 1507.230698
IRR 1516183.648142
ISK 143.298995
JEP 0.864765
JMD 181.000013
JOD 0.818054
JPY 183.519391
KES 149.56326
KGS 100.905754
KHR 4617.235044
KMF 492.702289
KPW 1038.457027
KRW 1723.170402
KWD 0.353753
KYD 0.958829
KZT 554.390945
LAK 24690.588441
LBP 103033.2836
LKR 358.295982
LRD 210.554204
LSL 19.248161
LTL 3.407074
LVL 0.697964
LYD 7.365748
MAD 10.789366
MDL 20.071588
MGA 4790.102621
MKD 61.593693
MMK 2423.243908
MNT 4120.582999
MOP 9.287041
MRU 45.769417
MUR 53.666511
MVR 17.827435
MWK 1995.026251
MXN 20.352175
MYR 4.519126
MZN 73.744171
NAD 19.248161
NGN 1564.577088
NIO 42.342985
NOK 11.060872
NPR 170.005834
NZD 1.972608
OMR 0.44369
PAB 1.15052
PEN 3.932614
PGK 4.964178
PHP 68.948263
PKR 321.238287
PLN 4.262882
PYG 7458.731962
QAR 4.194987
RON 5.091795
RSD 117.421168
RUB 96.593463
RWF 1682.684766
SAR 4.332929
SBD 9.283085
SCR 15.84955
SDG 693.475127
SEK 10.746038
SGD 1.47424
SHP 0.8657
SLE 28.383287
SLL 24196.065005
SOS 656.391253
SRD 43.414286
STD 23882.755212
STN 24.495942
SVC 10.067201
SYP 127.601462
SZL 19.251727
THB 37.528395
TJS 11.028225
TMT 4.05008
TND 3.391723
TOP 2.778239
TRY 51.023508
TTD 7.806605
TWD 36.807836
TZS 3007.247299
UAH 50.55213
UGX 4343.261614
USD 1.153869
UYU 46.772048
UZS 13962.505268
VES 516.71188
VND 30358.289022
VUV 137.994476
WST 3.154336
XAF 655.834136
XAG 0.014683
XAU 0.000235
XCD 3.118389
XCG 2.073629
XDR 0.815647
XOF 655.845502
XPF 119.331742
YER 275.255428
ZAR 19.297997
ZMK 10386.182289
ZMW 22.442185
ZWL 371.545294
  • Euro STOXX 50

    -40.1900

    5729.06

    -0.7%

  • Goldpreis

    -141.0000

    4867.2

    -2.9%

  • SDAX

    -15.4700

    16902.05

    -0.09%

  • TecDAX

    -41.8900

    3557.3

    -1.18%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1517

    -0.22%

  • DAX

    -230.7700

    23500.15

    -0.98%

  • MDAX

    19.8300

    29501.58

    +0.07%

Mindestens 14 Tote bei Israels Angriffen im Libanon - Armee nimmt Litani-Fluss ins Visier
Mindestens 14 Tote bei Israels Angriffen im Libanon - Armee nimmt Litani-Fluss ins Visier / Foto: Abbas Fakih - AFP

Mindestens 14 Tote bei Israels Angriffen im Libanon - Armee nimmt Litani-Fluss ins Visier

Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen auf das Zentrum der Hauptstadt Beirut und die Küstenstadt Sidon laut Behörden mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei den Angriffen in Beirut, die teilweise ohne vorherige Evakuierungswarnung erfolgten, starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch mindestens zwölf Menschen. Einer der Toten war nach Senderangaben ein Abteilungsleiter des Hisbollah-nahen Senders Al-Manar. Israels Armee kündigte zudem Angriffe auf Brücken des Litani-Flusses im Südlibanon an.

Textgröße:

Bei den Luftangriffen auf das Beiruter Zentrum wurden den Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums zufolge zudem mehr als 40 Menschen verletzt. Die Angriffe trafen drei dicht besiedelte Viertel, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten.

Zwei der israelischen Luftangriffe im Beiruter Zentrum gingen laut der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA im Viertel Sukak al-Blat nieder, das in der Nähe zum Regierungssitz und zu verschiedenen Botschaften liegt. Der Sender al-Manar berichtete, der Politikchef seiner Redaktion sowie dessen Frau seien bei einem der Angriffe getötet worden, die Kinder und Enkel des Paares seien verletzt worden. Der Sender steht der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz im Libanon nahe.

Ein weiterer Angriff in Sukak al-Blat galt nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums einem Gebäude, in dem sich Büros einer der Hisbollah nahestehende Finanzgesellschaft befanden. Zudem wurde ein Gebäude im Stadtteil Baschura, ebenfalls im Zentrum von Beirut, nach einer israelischen Evakuierungsaufforderung angegriffen. Die israelische Armee griff zudem erneut die als Hisbollah-Hochburg bekannten südlichen Vororte von Beirut an.

In der weiter südlich gelegenen Küstenstadt Sidon wurde ein Auto getroffen. Zwei Menschen, darunter ein Rettungshelfer des Zivilschutzes, wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums getötet. In der Küstengegend halten sich viele Libanesen und Libanesinnen auf, die vor den israelischen Angriffen aus anderen Gebieten geflohen waren. Wie ein AFP-Journalist berichtet, übernachten viele der Vertriebenen dort in ihren Autos.

Die Armee griff nach eigenen Angaben zudem "Terrorziele" der Hisbollah im Südlibanon an. Allein in der Umgebung von Tyros gab es laut NNA mindestens vier Luftangriffe. Weitere Attacken stünden unmittelbar bevor, erklärte Israels Militär weiter. Die Armee hatte die Menschen in der südlibanesischen Küstenstadt bereits am Dienstagabend zur Evakuierung aufgefordert. Die Bewohnerinnen und Bewohner versuchten, sich weiter im Norden in Sicherheit zu bringen.

Später am Mittwoch kündigte Israels Militär an, verstärkt Brücken und Übergänge über den Fluss Litani ins Visier zu nehmen, um den Süden des Libanon vom Rest des Landes abzuschneiden. So solle die Hisbollah daran gehindert werden, Verstärkung und Waffen zu transportieren.

Der Fluss Litani spielt seit Jahren eine wichtige Rolle für die Anstrengungen, die Hisbollah-Miliz zurückzudrängen. Die Regierung in Beirut hatte im vergangenen Jahr die libanesische Armee angewiesen, bis Ende 2025 die militärische Infrastruktur der Hisbollah südlich des Litani zu zerstören und die Hisbollah anschließend auch im Rest des Landes zu entwaffnen. Aus Israels Sicht setzte die libanesische Armee dieses Vorhaben jedoch nur unzureichend um. Bereits Ende 2025 hatte die israelische Armee ihre Angriffe auf die Hisbollah verstärkt.

Seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar eskalierte der Konflikt zwischen Israel und der vom Iran finanzierten Miliz dann wieder massiv. Nach Angaben der libanesischen Behörden wurden seither mehr als 900 Menschen getötet, darunter mindestens 111 Kinder. Hunderttausende Menschen seien durch die Gefechte vertrieben worden. Seit der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei bei US-israelischen Angriffen am ersten Kriegstag feuert die Hisbollah Raketen auf Israel ab.

Israel beschießt immer wieder Hisbollah-Ziele im Libanon und rückte inzwischen auch mit Bodentruppen auf libanesisches Territorium im Grenzgebiet vor. Die Hisbollah und die Hamas gehören wie die Huthi-Miliz im Jemen zu der vom Iran angeführten "Achse des Widerstands", deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist.

Offiziell gilt seit November 2024 zwischen Israel und der Hisbollah eine Waffenruhe. Israel wirft der Miliz jedoch vor, sich wieder zu bewaffnen, und macht die von der libanesischen Regierung zugesagte vollständige Entwaffnung der Miliz zur Bedingung für ein Ende seiner Angriffe im Süden des Libanon.

Deutschland und vier weitere westliche Staaten riefen Israel am Montag zum Verzicht auf eine großangelegte Bodenoffensive auf.

B.Barton--TPP