The Prague Post - Chamenei zeigt sich im Iran-Krieg siegesgewiss - Medien: USA schicken weitere Soldaten

EUR -
AED 4.267763
AFN 72.619476
ALL 95.503792
AMD 429.392245
ANG 2.080671
AOA 1066.796799
ARS 1620.016319
AUD 1.630257
AWG 2.093211
AZN 1.975036
BAM 1.954854
BBD 2.345165
BDT 142.92085
BGN 1.940593
BHD 0.439188
BIF 3466.822628
BMD 1.162088
BND 1.48848
BOB 8.046107
BRL 5.884928
BSD 1.164337
BTN 111.679965
BWP 16.470031
BYN 3.240232
BYR 22776.919716
BZD 2.341767
CAD 1.598702
CDF 2611.794972
CHF 0.914069
CLF 0.026522
CLP 1043.822447
CNY 7.913705
CNH 7.921383
COP 4414.899156
CRC 528.144465
CUC 1.162088
CUP 30.795325
CVE 110.211676
CZK 24.325962
DJF 207.339682
DKK 7.473427
DOP 69.566341
DZD 154.354914
EGP 61.433654
ERN 17.431316
ETB 181.805636
FJD 2.561415
FKP 0.871977
GBP 0.872594
GEL 3.113832
GGP 0.871977
GHS 13.314558
GIP 0.871977
GMD 84.251586
GNF 10210.06001
GTQ 8.882702
GYD 243.602137
HKD 9.099786
HNL 30.966018
HRK 7.538809
HTG 152.446241
HUF 361.876452
IDR 20444.60962
ILS 3.392645
IMP 0.871977
INR 111.527362
IQD 1525.361976
IRR 1532793.729407
ISK 143.610252
JEP 0.871977
JMD 183.980983
JOD 0.823948
JPY 184.592411
KES 150.223216
KGS 101.624835
KHR 4671.739646
KMF 492.725472
KPW 1045.878716
KRW 1744.027472
KWD 0.358667
KYD 0.970331
KZT 546.625523
LAK 25535.644946
LBP 104268.551164
LKR 382.494935
LRD 213.076906
LSL 19.287268
LTL 3.431343
LVL 0.702935
LYD 7.393423
MAD 10.733107
MDL 20.143254
MGA 4846.655016
MKD 61.657614
MMK 2440.061664
MNT 4158.623006
MOP 9.391156
MRU 46.737387
MUR 54.815056
MVR 17.907641
MWK 2019.023125
MXN 20.168904
MYR 4.602292
MZN 74.243647
NAD 19.287268
NGN 1595.244973
NIO 42.849268
NOK 10.829957
NPR 178.687545
NZD 1.991365
OMR 0.446569
PAB 1.164337
PEN 3.991769
PGK 5.072546
PHP 71.620595
PKR 324.30379
PLN 4.248953
PYG 7095.566912
QAR 4.244446
RON 5.204062
RSD 117.33323
RUB 84.597119
RWF 1703.275894
SAR 4.402751
SBD 9.315669
SCR 15.791593
SDG 697.796734
SEK 10.988457
SGD 1.488309
SHP 0.867616
SLE 28.588092
SLL 24368.401322
SOS 665.478018
SRD 43.523689
STD 24052.869984
STN 24.488152
SVC 10.188071
SYP 128.439746
SZL 19.290666
THB 37.989025
TJS 10.863544
TMT 4.078928
TND 3.407851
TOP 2.798028
TRY 52.93635
TTD 7.903176
TWD 36.724288
TZS 3021.433967
UAH 51.412425
UGX 4371.884727
USD 1.162088
UYU 46.637435
UZS 13943.253758
VES 592.837684
VND 30626.822403
VUV 136.499456
WST 3.145051
XAF 655.639778
XAG 0.015202
XAU 0.000257
XCD 3.140601
XCG 2.098485
XDR 0.815963
XOF 655.639778
XPF 119.331742
YER 277.272562
ZAR 19.45189
ZMK 10460.186192
ZMW 21.919395
ZWL 374.191778
  • EUR/USD

    -0.0011

    1.162

    -0.09%

  • Goldpreis

    -32.7000

    4529.2

    -0.72%

  • Euro STOXX 50

    -107.2000

    5827.76

    -1.84%

  • MDAX

    -528.7300

    31365.17

    -1.69%

  • SDAX

    -238.7600

    18365.64

    -1.3%

  • TecDAX

    -61.2000

    3795.76

    -1.61%

  • DAX

    -505.7300

    23950.57

    -2.11%

Chamenei zeigt sich im Iran-Krieg siegesgewiss - Medien: USA schicken weitere Soldaten
Chamenei zeigt sich im Iran-Krieg siegesgewiss - Medien: USA schicken weitere Soldaten / Foto: ATTA KENARE - AFP/Archiv

Chamenei zeigt sich im Iran-Krieg siegesgewiss - Medien: USA schicken weitere Soldaten

Nach drei Wochen Iran-Krieg hat sich der neue oberste Führer der Islamischen Republik siegesgewiss gezeigt. Die Feinde des Iran würden "besiegt", erklärte Modschtaba Chamenei am Freitag in einer schriftlichen Botschaft - er trat erneut nicht persönlich auf. Der Iran setzte seine Vergeltungsangriffe in der Golfregion fort. Die USA und Israel griffen ihrerseits erneut Ziele im Iran an. Unterdessen berichteten Medien von der Verlegung tausender zusätzlicher US-Soldaten in die Region.

Textgröße:

In einer Botschaft Chameneis zum persischen Neujahrsfest Nowruz am Freitag hieß es, "der Feind" sei "besiegt worden". Die Iraner hätten den USA und Israel mit Einheit und Entschlossenheit einen "atemberaubenden Schlag" versetzt.

Modschtaba Chamenei ist noch nicht öffentlich aufgetreten, seit er am 8. März als Nachfolger seines getöteten Vaters Ayatollah Ali Chamenei zum politischen und geistlichen Oberhaupt des Iran ernannt worden war. Medienberichten zufolge wurde Modschtaba Chamenei am ersten Tag des Iran-Krieges am 28. Februar bei einem Luftangriff auf Teheran verletzt, sein Vater wurde bei demselben Angriff getötet. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

In Kuwait brachen am Freitag nach einem erneuten iranischen Angriff mehrere Brände in einer Ölraffinerie aus. Laut Staatsmedien wurde der Betrieb in der Raffinerie Mina al-Ahmadi in Teilen eingestellt. Der eskalierende Konflikt schürt die Sorgen weltweit um die Öl- und Gasversorgung.

Staatsmedien in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten ebenfalls Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran. Die Luftabwehr in Saudi-Arabien fing nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehr als ein Dutzend Drohnen ab. Das Innenministerium in Bahrain erklärte, Splitter einer "iranischen Aggression" hätten in einer Lagerhalle ein Feuer ausgelöst.

Die iranischen Revolutionsgarden teilten laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim mit, sie hätten US-Streitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Ziele in Israel mit Drohnen und Raketen ins Visier genommen. Die iranische Armee drohte Militärangehörigen der USA und Israels mit Angriffen "weltweit" auch im Urlaub und bei Freizeitaktivitäten, wie ein Sprecher dem iranischen Staatsfernsehen zufolge sagte.

In der Altstadt von Jerusalem schlug ein Geschoss ein. Trümmer einer Angriffs- oder Abfangrakete gingen in der Nähe der heiligen Stätten nieder, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Mehrere Explosionen erschütterten das Zentrum von Jerusalem. In Tel Aviv war wiederholt Luftalarm zu hören.

Die israelische Armee flog eine neue Angriffswelle auf den Iran. AFP-Journalisten in Teheran berichteten von Explosionen während der Nowruz-Feiern. Laut Staatsmedien wurden in der Hauptstadt mehrere bedeutsame historische Bauten beschädigt. Zudem nahm die israelische Armee Ziele am Kaspischen Meer ins Visier. Laut iranischen Behörden wurden bei Luftangriffen der USA und Israels außerdem mehrere iranische Frachtschiffe am Persischen Golf zerstört.

Die israelische Armee gab zudem die Tötung eines weiteren ranghohen Mitglieds der iranischen Basidsch-Miliz bekannt: Der Geheimdienstchef der paramilitärischen Einheit, Esmail Ahmadi, sei bei einem Angriff im der Nacht zum vergangenen Dienstag "ausgeschaltet" worden. Den Angaben zufolge handelte es sich um denselben Angriff, bei dem auch Basisch-Chef Gholamresa Soleimani getötet wurde. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte sich am Donnerstagabend überzeugt gezeigt: "Wir gewinnen, und der Iran wird dezimiert."

Die USA verlegen laut Medienberichten zusätzliche Soldaten in die Region. Das "Wall Street Journal" berichtete von bis zu 2500 Marines, der Sender CNN berichtete von tausenden Marines und Marinesoldaten. Beide Medien beriefen sich auf anonyme US-Beamte.

Laut der Plattform "Axios" erwägt US-Präsident Donald Trump, die für den Ölexport bedeutsame iranische Insel Charg zu besetzen. Er wolle damit die Islamische Republik unter Druck setzen, die vom Iran blockierte Straße von Hormus für den Öltankerverkehr zu öffnen.

Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, die US-Armee könne die Insel "jederzeit" einnehmen, wenn Präsident Trump den Befehl dazu erteile. Noch am Donnerstag hatte Trump bestritten, Bodentruppen im Iran einsetzen zu wollen.

Trump beschimpfte die Nato-Verbündeten wegen ihrer Haltung im Iran-Krieg als "Feiglinge". In seinem Onlinedienst Truth Social schrieb er, die Partner beschwerten sich über die hohen Ölpreise, wollten aber nicht helfen, die Straße von Hormus zu öffnen. Die Meerenge ist für den weltweiten Ölhandel wichtig.

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten am Donnerstag bei ihrem Gipfel in Brüssel eine aktive Teilnahme am Iran-Krieg weiterhin ausgeschlossen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte mit Blick auf die Straße von Hormus Gespräche mit den anderen ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats an. Eine Mission zur Absicherung der Schifffahrt dort sei aber erst nach Beendigung der Kampfhandlungen denkbar.

C.Sramek--TPP