The Prague Post - Trump erhöht Druck auf den Iran - Pakistan bestätigt "indirekte" Verhandlungen

EUR -
AED 4.268348
AFN 72.644925
ALL 95.516681
AMD 429.450195
ANG 2.080952
AOA 1066.940946
ARS 1619.310336
AUD 1.625972
AWG 2.093493
AZN 1.98043
BAM 1.955118
BBD 2.345482
BDT 142.940138
BGN 1.940855
BHD 0.439247
BIF 3467.290505
BMD 1.162245
BND 1.488681
BOB 8.047193
BRL 5.877243
BSD 1.164494
BTN 111.695037
BWP 16.472254
BYN 3.24067
BYR 22779.993656
BZD 2.342083
CAD 1.598726
CDF 2612.149237
CHF 0.91464
CLF 0.026819
CLP 1043.955837
CNY 7.914774
CNH 7.919977
COP 4404.863452
CRC 528.215743
CUC 1.162245
CUP 30.799481
CVE 110.22655
CZK 24.31021
DJF 207.367664
DKK 7.471262
DOP 69.57573
DZD 154.270186
EGP 61.40658
ERN 17.433669
ETB 181.830172
FJD 2.561762
FKP 0.871953
GBP 0.872
GEL 3.115269
GGP 0.871953
GHS 13.316355
GIP 0.871953
GMD 84.267207
GNF 10211.437945
GTQ 8.883901
GYD 243.635013
HKD 9.103688
HNL 30.970197
HRK 7.532628
HTG 152.466815
HUF 361.702584
IDR 20458.933129
ILS 3.393104
IMP 0.871953
INR 111.541198
IQD 1525.567836
IRR 1533000.593877
ISK 143.572521
JEP 0.871953
JMD 184.005813
JOD 0.824077
JPY 184.442989
KES 150.107638
KGS 101.638735
KHR 4672.370137
KMF 492.792107
KPW 1046.008455
KRW 1741.106341
KWD 0.358716
KYD 0.970461
KZT 546.699295
LAK 25539.0912
LBP 104282.623097
LKR 382.546556
LRD 213.105662
LSL 19.289871
LTL 3.431807
LVL 0.703031
LYD 7.394421
MAD 10.734555
MDL 20.145972
MGA 4847.309113
MKD 61.623504
MMK 2440.794791
MNT 4159.171684
MOP 9.392424
MRU 46.743694
MUR 54.823516
MVR 17.910628
MWK 2019.295609
MXN 20.149374
MYR 4.59029
MZN 74.271763
NAD 19.289871
NGN 1592.845004
NIO 42.855051
NOK 10.814225
NPR 178.71166
NZD 1.985555
OMR 0.446324
PAB 1.164494
PEN 3.992307
PGK 5.07323
PHP 71.603608
PKR 324.347558
PLN 4.246552
PYG 7096.52452
QAR 4.245019
RON 5.155838
RSD 117.349065
RUB 84.565601
RWF 1703.505766
SAR 4.403345
SBD 9.316927
SCR 15.793786
SDG 697.932139
SEK 10.984146
SGD 1.488491
SHP 0.867733
SLE 28.595478
SLL 24371.690047
SOS 665.56783
SRD 43.52959
STD 24056.116125
STN 24.491457
SVC 10.189446
SYP 128.612249
SZL 19.29327
THB 37.895028
TJS 10.86501
TMT 4.079478
TND 3.408311
TOP 2.798406
TRY 52.908283
TTD 7.904243
TWD 36.69962
TZS 3039.439752
UAH 51.419363
UGX 4372.47475
USD 1.162245
UYU 46.643729
UZS 13945.135519
VES 592.917692
VND 30630.955755
VUV 137.276573
WST 3.145456
XAF 655.728262
XAG 0.015295
XAU 0.000256
XCD 3.141025
XCG 2.098768
XDR 0.815516
XOF 655.728262
XPF 119.331742
YER 277.315726
ZAR 19.39541
ZMK 10461.600028
ZMW 21.922353
ZWL 374.242279
  • Goldpreis

    -123.4000

    4561.9

    -2.71%

  • Euro STOXX 50

    -107.2000

    5827.76

    -1.84%

  • TecDAX

    -61.2000

    3795.76

    -1.61%

  • MDAX

    -528.7300

    31365.17

    -1.69%

  • SDAX

    -238.7600

    18365.64

    -1.3%

  • DAX

    -505.7300

    23950.57

    -2.11%

  • EUR/USD

    -0.0040

    1.1631

    -0.34%

Trump erhöht Druck auf den Iran - Pakistan bestätigt "indirekte" Verhandlungen
Trump erhöht Druck auf den Iran - Pakistan bestätigt "indirekte" Verhandlungen / Foto: Jim WATSON - AFP

Trump erhöht Druck auf den Iran - Pakistan bestätigt "indirekte" Verhandlungen

US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf den Iran nochmals verstärkt - und wegen ausbleibender Unterstützung im Iran-Krieg gegen die Nato-Partner ausgeteilt. Die iranischen Unterhändler "betteln uns an, ein Abkommen zu schließen, was sie auch tun sollten, da sie militärisch vernichtet wurden", erklärte Trump am Donnerstag. Sollte Teheran die Gespräche nicht endlich ernst nehmen, dann "gibt es kein Zurück mehr". Pakistan bestätigte derweil indirekte Verhandlungen zwischen Washington und Teheran unter Vermittlung Islamabads.

Textgröße:

Der Iran sollte die Gespräche mit Washington "schleunigst ernst nehmen, bevor es zu spät ist", schrieb Trump auf seinem Onlinedienst Truth Social. Sollte dies nicht geschehen, "gibt es kein Zurück mehr - und es wird nicht schön werden". Zuvor hatte die Sprecherin des Weißen Hauses betont: "Präsident Trump blufft nicht, und er ist bereit, die Hölle zu entfesseln."

Trump warf zudem den Nato-Partnern vor, sie hätten "absolut nichts getan, um bei dem wahnsinnigen, militärisch jetzt dezimierten Iran zu helfen." Dies würden sich die USA merken. "Die USA brauchen nichts von der Nato - aber vergesst niemals diesen sehr wichtigen Moment der Geschichte", zeigte sich der Präsident erbost.

Die ablehnende Haltung Europas hinsichtlich einer Beteiligung am Iran-Krieg wurde derweil von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) untermauert: "Was mir an diesem Krieg am meisten Sorgen macht, ist, dass es keine Konsultationen gab, es keine Strategie gibt, kein klares Ziel, und das Schlimmste aus meiner Sicht ist, dass es keine Exit-Strategie gibt", sagte er bei einem Besuch in Australien. Deutschland wolle "nicht in diesen Krieg hineingezogen werden".

Zu den Bemühungen um ein Ende des Iran-Krieges sagte Pakistans Außenminister Ischak Dar: "In der Tat finden indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt, wobei Pakistan Botschaften übermittelt." Ein von mehreren Medien zitierter US-Vorschlag eines 15-Punkte-Plans sei der Führung in Teheran von pakistanischen Vermittlern vorgelegt worden, derzeit werde darüber beraten.

Teheran bestreitet allerdings jegliche Verhandlungen. Es würden zwar Nachrichten über "befreundete Länder" ausgetauscht, sagte am Mittwochabend Irans Außenminister Abbas Araghtschi. Dies sei aber "weder ein Dialog noch eine Verhandlung". Der Iran leiste Widerstand. Und er fügte mit Blick auf die USA hinzu: "Jetzt über Verhandlungen zu sprechen ist ein Eingeständnis der Niederlage." Den 15-Punkte-Plan Washingtons lehnte Teheran nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens ab.

Der US-Plan sieht laut Medienberichten die Wiederöffnung der weitgehend gesperrten Straße von Hormus für den Schiffsverkehr sowie strikte Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vor - im Gegenzug für eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran. Die Mitgliedstaaten des Golfkooperationsrates drangen am Donnerstag darauf, dass auch sie in jegliche Diskussionen über ein Ende des Krieges einbezogen werden.

Unter Verweis auf laufende Gespräche mit der Führung in Teheran hatte Trump am Montag kurz vor Ablauf eines Ultimatums an den Iran seine Pläne für US-Angriffe auf iranische Kraftwerke vertagt - allerdings nur für fünf Tage. Demnach würde diese Frist am Samstag auslaufen. Der Militärexperte Robert Pape von der Universität von Chicago vermutet, dass der Verweis auf die Gespräche nur ein Vorwand sei. Denn zeitgleich verlege Trump Tausende von Fallschirmjägern und Marinesoldaten an den Golf, um dort möglicherweise eine Bodenoffensive zu starten.

Israel und die USA fliegen seit dem 28. Februar Luftangriffe gegen den Iran. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

Am Donnerstag meldete die israelische Armee die Tötung des Marinekommandeur der iranischen Revolutionsgarden durch einen "präzisen" Luftangriff. Nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz war Aliresa Tangsiri "direkt für den terroristische Einsatz verantwortlich, bei dem die Straße von Hormus mit Minen ausgelegt und für den Schiffsverkehr blockiert wurde". Deren Sperrung und iranische Angriffe auf Ölanlagen in der Golfregion ließen die Öl- und Gaspreise weltweit in die Höhe schnellen. Zudem griff die israelische Armee nach eigenen Angaben erneut wichtige Infrastruktur im gesamten Iran an.

Bei iranischen Raketenangriffen auf Israel wurden am Donnerstag sieben Menschen verletzt. Im gesamten Zentrum des Landes heulten die Luftschutzsirenen, darunter auch in Jerusalem und im Westjordanland. Auch in Tel Aviv waren Explosionen zu hören. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden derweil zwei Menschen durch herabstürzende Raketentrümmer getötet und drei weitere verletzt. Einen Zeitungsbericht, wonach Russland den Iran mit Drohnen beliefere, wies der Kreml am Donnerstag als "Lüge" zurück.

Der Iran-Krieg sollte auch Thema eines Treffens der G7-Außenminister in der Nähe von Paris sein, an dem auch der deutsche Ressortchef Johann Wadephul (CDU) teilnahm. Zum Auftakt rief Kanada die anderen Mitgliedstaaten zu einer gemeinsamen Anstrengung für eine Deeskalation beim Iran-Krieg auf.

P.Svatek--TPP