The Prague Post - "Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort

EUR -
AED 4.239763
AFN 72.158596
ALL 94.976352
AMD 425.349641
ANG 2.067019
AOA 1059.796721
ARS 1654.64246
AUD 1.648432
AWG 2.080919
AZN 1.945012
BAM 1.955305
BBD 2.326151
BDT 141.764088
BGN 1.92786
BHD 0.435592
BIF 3452.040476
BMD 1.154463
BND 1.487123
BOB 7.981013
BRL 5.983346
BSD 1.154927
BTN 110.029604
BWP 15.684095
BYN 3.179095
BYR 22627.465986
BZD 2.322812
CAD 1.610209
CDF 2627.556752
CHF 0.922271
CLF 0.02686
CLP 1057.118247
CNY 7.818886
CNH 7.82467
COP 4110.371553
CRC 529.665824
CUC 1.154463
CUP 30.593258
CVE 110.238984
CZK 24.182816
DJF 205.171133
DKK 7.474868
DOP 67.38293
DZD 154.264319
EGP 59.822289
ERN 17.316938
ETB 186.198139
FJD 2.566659
FKP 0.86228
GBP 0.863036
GEL 3.059702
GGP 0.86228
GHS 13.45465
GIP 0.86228
GMD 84.276131
GNF 10117.612274
GTQ 8.80377
GYD 241.629837
HKD 9.046484
HNL 30.876713
HRK 7.532526
HTG 151.061733
HUF 356.311074
IDR 20741.074179
ILS 3.437585
IMP 0.86228
INR 110.517163
IQD 1513.016721
IRR 1587588.037964
ISK 143.419044
JEP 0.86228
JMD 182.373801
JOD 0.818482
JPY 185.356466
KES 149.537015
KGS 100.956715
KHR 4647.842733
KMF 492.955691
KPW 1038.849185
KRW 1765.467597
KWD 0.357122
KYD 0.96246
KZT 563.399719
LAK 25431.667768
LBP 103423.548565
LKR 384.599236
LRD 210.197663
LSL 19.135084
LTL 3.408828
LVL 0.698323
LYD 7.373036
MAD 10.694891
MDL 20.100995
MGA 4844.772717
MKD 61.611921
MMK 2423.121221
MNT 4128.685183
MOP 9.322179
MRU 46.180102
MUR 55.252767
MVR 17.848112
MWK 2002.701347
MXN 20.085628
MYR 4.695892
MZN 73.797886
NAD 19.135084
NGN 1571.270228
NIO 42.499234
NOK 10.938936
NPR 176.047166
NZD 1.993255
OMR 0.443892
PAB 1.154912
PEN 3.926805
PGK 5.1337
PHP 70.662326
PKR 321.390953
PLN 4.250211
PYG 7133.254785
QAR 4.210979
RON 5.238029
RSD 117.36384
RUB 83.409187
RWF 1694.278142
SAR 4.334352
SBD 9.288313
SCR 17.105777
SDG 693.248401
SEK 10.975066
SGD 1.486498
SHP 0.861923
SLE 28.457351
SLL 24208.504879
SOS 660.035658
SRD 43.131862
STD 23895.043941
STN 24.494219
SVC 10.105615
SYP 127.605167
SZL 19.130237
THB 38.018739
TJS 10.804169
TMT 4.052164
TND 3.3899
TOP 2.779669
TRY 53.281797
TTD 7.839014
TWD 36.638602
TZS 3030.461838
UAH 52.042217
UGX 4347.973891
USD 1.154463
UYU 46.788148
UZS 13922.714281
VES 654.549321
VND 30388.340481
VUV 137.94937
WST 3.168993
XAF 655.793714
XAG 0.018165
XAU 0.000283
XCD 3.119993
XCG 2.081473
XDR 0.816003
XOF 655.782356
XPF 119.331742
YER 275.512217
ZAR 19.108721
ZMK 10391.541044
ZMW 20.009018
ZWL 371.73647
  • Euro STOXX 50

    45.2600

    6055.21

    +0.75%

  • MDAX

    134.7800

    31427.57

    +0.43%

  • TecDAX

    -33.7100

    3945.67

    -0.85%

  • SDAX

    155.0300

    18019.39

    +0.86%

  • Goldpreis

    -29.5000

    4103.8

    -0.72%

  • DAX

    18.2100

    24213.52

    +0.08%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1539

    0%

"Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort
"Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort / Foto: Ibrahim AMRO - AFP

"Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort

Ungeachtet der Iran-Waffenruhe hat Israel nach Armeeangaben am Mittwoch im Libanon den "größten koordinierten Angriff" auf die Hisbollah-Miliz seit Kriegsbeginn geflogen. Angegriffen wurden demnach Ortschaften im Süden des Libanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut, das libanesische Gesundheitsministerium schrieb von Dutzenden Toten. Libanons Präsident Joseph Aoun erklärte sich unterdessen bereit, einem Abkommen über eine dauerhafte Friedensordnung in der Region beizutreten. Die Bundesregierung rief Israel zur Mäßigung auf.

Textgröße:

Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur Ani meldete am Mittwoch zunächst mehrere israelische Angriffe auf den Süden des Landes. Ins Visier genommen wurde demnach unter anderem ein Wohngebäude in der Region um die Küstenstadt Tyros.

Später berichteten staatliche libanesische Medien über israelische Angriffe auf mehrere Viertel von Beirut. Auf Aufnahmen von AFPTV waren Rauchschwaden über der Stadt und mehreren Vororten zu sehen, AFP-Journalisten berichteten von panischen Reaktionen der Menschen vor Ort. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium brach in der Hauptstadt infolge der Angriffe ein Verkehrschaos aus. Anwohner wurden aufgerufen, Rettungsfahrzeugen Vorfahrt zu gewähren.

Die israelische Armee hatte zuvor Evakuierungsaufforderungen veröffentlicht. Der für die Kommunikation auf Arabisch zuständige Sprecher der Streitkräfte, Avichay Adraee, forderte die Anwohner der Beiruter Vororte Haret Hreik, Burdsch al-Baradschneh und Ghobeirj sowie des Viertels Schabriha in der südlichen Küstenstadt Tyros auf, ihre Wohnungen zu verlassen.

Später schrieben die israelischen Streitkräfte von Angriffen auf rund 100 Hisbollah-Stellungen. Es handle ich um den bislang "größten koordinierten Angriff" auf die vom Iran finanzierte Miliz seit Beginn des Kriegs gegen die Führung in Teheran. Am Mittwoch seien "Kommandozentren und militärische Einrichtungen" in Beirut, der ostlibanesischen Bekaa-Ebene und im Südlibanon getroffen worden. Dort liegen die Hochburgen der Hisbollah.

Die islamistische Miliz, die nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei Israel anzugreifen begonnen hatte, meldete zunächst keine weiteren Angriffe. Die aus ihren Hochburgen vertriebenen Bewohner rief die Hisbollah auf, solange nicht in ihre Wohnorte zurückzukehren, bis "die offizielle und endgültige Waffenruhe-Erklärung im Libanon veröffentlicht worden ist".

Zugleich äußerte sich die Miliz siegesgewiss. "Heute stehen wir an der Schwelle eines großen und historischen Sieges", hieß es in ihrer Erklärung weiter.

Die israelische Armee und die israelische Regierung verdeutlichten, dass sich die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Feuerpause aus ihrer Sicht nicht auf den Libanon erstreckt. "Der Kampf im Libanon geht weiter", teilte ein Armeesprecher im Onlinedienst X mit. Zuvor hatte bereits das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mitgeteilt, Israel unterstütze zwar die Feuerpause im Iran, diese umfasse jedoch "nicht den Libanon". Der Vermittler Pakistan hatte hingegen erklärt, die Feuerpause gelte für den gesamten Nahen Osten einschließlich des Libanon.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Anfang März weitete er sich auf den Libanon aus. Damals feuerte die Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die Tötung Chameneis Raketen auf das Nachbarland ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze. In der Nacht zum Mittwoch gaben dann zunächst US-Präsident Donald Trump und später die iranische Führung eine zunächst auf zwei Wochen begrenzte Feuerpause bekannt.

Angesichts der Iran-Vereinbarung äußerte sich Libanons Präsident Joseph Aoun zuversichtlich über eine friedliche Zukunft in der Region. Seine Regierung arbeite "weiterhin darauf hin, dass der regionale Frieden den Libanon stabil und dauerhaft mit einschließt".

Die libanesische Regierung hatte im vergangenen Jahr ihre Gangart gegenüber der Hisbollah verschärft - und unter anderem eine Entwaffnung der Miliz bis zum Jahresende zugesagt. Nach Darstellung der israelischen Regierung reichen diese Anstrengungen jedoch nicht aus, um die Sicherheit Israels zu gewährleisten.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) rief seinen israelischen Kollegen Gideon Saar laut einem Sprecher dazu auf, sich im Libanon "auf die notwendige Selbstverteidigung gegen Hisbollah" zu beschränken. Es müsse nun darum gehen, "einen dauerhaften Friedensprozess zu beginnen".

Weitere europäische Staaten äußerten den Wunsch, die Feuerpause auch auf den Libanon auszudehnen. "Es ist unser Wunsch, dass die Waffenruhe den Libanon vollständig umfasst", erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron.

P.Svatek--TPP