The Prague Post - Feuerpause im Ukraine-Krieg zum orthodoxen Osterfest geplant - neue russische Angriffe

EUR -
AED 4.233941
AFN 75.510993
ALL 92.895553
AMD 421.791987
ANG 2.063402
AOA 1057.189164
ARS 1719.666632
AUD 1.633631
AWG 2.076622
AZN 1.959145
BAM 1.956128
BBD 2.323889
BDT 141.623711
BGN 1.955703
BHD 0.434721
BIF 3456.328303
BMD 1.152878
BND 1.47676
BOB 13.528265
BRL 5.999462
BSD 1.153793
BTN 110.063427
BWP 15.531735
BYN 3.470081
BYR 22596.409184
BZD 2.320489
CAD 1.606478
CDF 2620.492112
CHF 0.938214
CLF 0.026788
CLP 1054.30355
CNY 7.774089
CNH 7.776231
COP 3603.539297
CRC 518.09573
CUC 1.152878
CUP 30.551268
CVE 110.806918
CZK 24.233264
DJF 205.4644
DKK 7.476299
DOP 67.45877
DZD 153.386928
EGP 57.851652
ERN 17.29317
ETB 186.639867
FJD 2.552414
FKP 0.853362
GBP 0.85487
GEL 3.008956
GGP 0.853362
GHS 12.768161
GIP 0.853362
GMD 84.738875
GNF 10116.504447
GTQ 8.794844
GYD 241.394603
HKD 9.046743
HNL 30.932447
HRK 7.534174
HTG 150.916576
HUF 363.605759
IDR 20603.083088
ILS 3.415937
IMP 0.853362
INR 109.984736
IQD 1511.453054
IRR 1584731.718527
ISK 142.207078
JEP 0.853362
JMD 182.542145
JOD 0.817414
JPY 183.88752
KES 149.274754
KGS 100.818973
KHR 4666.273472
KMF 492.279074
KPW 1037.590556
KRW 1635.495083
KWD 0.356032
KYD 0.961561
KZT 536.939897
LAK 26014.692354
LBP 103240.226395
LKR 384.614394
LRD 209.420469
LSL 18.680483
LTL 3.404149
LVL 0.697364
LYD 7.332315
MAD 10.731566
MDL 20.029267
MGA 4969.961419
MKD 61.535302
MMK 2420.866319
MNT 4148.019682
MOP 9.325561
MRU 46.236106
MUR 54.357961
MVR 17.812287
MWK 2001.396438
MXN 19.638581
MYR 4.711238
MZN 73.680874
NAD 18.674918
NGN 1568.628945
NIO 42.457108
NOK 10.969171
NPR 176.104539
NZD 1.970816
OMR 0.443284
PAB 1.153793
PEN 3.893452
PGK 5.105855
PHP 70.757907
PKR 320.26412
PLN 4.310783
PYG 6886.152908
QAR 4.19073
RON 5.237063
RSD 117.308956
RUB 95.777274
RWF 1699.599296
SAR 4.315353
SBD 9.297893
SCR 15.961219
SDG 692.298626
SEK 11.025584
SGD 1.475804
SHP 0.854128
SLE 28.302889
SLL 24175.27474
SOS 659.416122
SRD 43.489443
STD 23862.247354
STN 24.504103
SVC 10.09569
SYP 14989.719902
SZL 18.618117
THB 38.241227
TJS 10.661085
TMT 4.046602
TND 3.383203
TOP 2.775854
TRY 55.141591
TTD 7.82431
TWD 37.048863
TZS 3049.94225
UAH 51.577077
UGX 4283.791525
USD 1.152878
UYU 46.18767
UZS 13782.307491
VES 882.411276
VND 30061.294361
VUV 136.725139
WST 3.148255
XAF 656.072533
XAG 0.01788
XAU 0.000265
XCD 3.11571
XCG 2.079448
XDR 0.815958
XOF 656.066841
XPF 119.331742
YER 273.405547
ZAR 18.673799
ZMK 10377.282978
ZMW 21.691632
ZWL 371.226252
  • EUR/USD

    0.0006

    1.1537

    +0.05%

  • DAX

    -31.3300

    26299.74

    -0.12%

  • SDAX

    50.4300

    18553.07

    +0.27%

  • Euro STOXX 50

    11.4800

    6545.47

    +0.18%

  • Goldpreis

    -5.1000

    4415.3

    -0.12%

  • MDAX

    -70.3100

    32264.86

    -0.22%

  • TecDAX

    -4.5000

    4063.12

    -0.11%

Feuerpause im Ukraine-Krieg zum orthodoxen Osterfest geplant - neue russische Angriffe
Feuerpause im Ukraine-Krieg zum orthodoxen Osterfest geplant - neue russische Angriffe / Foto: Tetiana DZHAFAROVA - AFP/Archiv

Feuerpause im Ukraine-Krieg zum orthodoxen Osterfest geplant - neue russische Angriffe

Im Ukraine-Krieg sollen zum orthodoxen Osterfest am Wochenende für 32 Stunden die Waffen schweigen: Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die Bereitschaft seines Landes zur Einhaltung einer vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause ab Samstagnachmittag erklärt. Zugleich forderte er die vollständige Rückkehr zu den von den USA teilweise gelockerten Ölsanktionen gegen Moskau. Bei neuen russischen Angriffen in der Ostukraine wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet.

Textgröße:

Der Kreml erklärte, "auf Beschluss des Oberbefehlshabers" Putin werde "im Zusammenhang mit dem bevorstehenden orthodoxen Osterfest ein Waffenstillstand vom 11. April, 16.00 Uhr (15.00 Uhr MESZ), bis zum Ende des Tages am 12. April 2026 verkündet". Der Generalstab der russischen Armee sei angewiesen worden, "die Kampfhandlungen in allen Richtungen für diesen Zeitraum einzustellen", erklärte der Kreml weiter. Die Truppen seien zugleich bereit, "allen möglichen Provokationen des Feindes entgegenzuwirken".

Selenskyj erklärte seinerseits, dass Kiew bereits zuvor eine Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest vorgeschlagen habe und die Ukraine sich entsprechend verhalten werde. Im vergangenen Jahr hatte Russland ebenfalls eine Feuerpause über Ostern verkündet. Beide Seiten beschuldigten sich anschließend, diese nicht eingehalten zu haben - wie auch bei mehreren weiteren vereinbarten Feuerpausen.

Ostern wird in vielen orthodoxen Kirchen später gefeiert als in katholischen und protestantischen Kirchen, da orthodoxe Kirchen den Termin nach dem julianischen Kalender berechnen.

In den vergangenen Monaten hatten mehrere Gesprächsrunden zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA keine Fortschritte gebracht. Russland besteht bislang auf territorialen und politischen Zugeständnissen der Ukraine, die Kiew als Kapitulation sieht und ausgeschlossen hat.

Unterdessen wurden in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk zwei Menschen getötet, als die russische Armee drei Bezirke "fast 30 Mal mit Drohnen und Artillerie" angriff, wie die Militärverwaltung der Region am Freitag erklärte. Tags zuvor war bei einem Angriff in der südukrainischen Region Saporischschja mindestens ein Mensch getötet worden.

Selenskyj begründete seine Forderung nach einer Rückkehr zu den Ölsanktionen mit der zwischen den USA und dem Iran vereinbarten Waffenruhe. Die USA hatten die Ölsanktionen gegen Russland im März teilweise gelockert, um die durch den Iran-Krieg in die Höhe geschnellten Ölpreise zu dämpfen. Demnach durften Importländer vorübergehend russisches Öl kaufen, das sich bereits in Öltankern auf See befand.

Im Zuge der Waffenruhe-Vereinbarung hat der Iran zugesagt, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Der Anstieg der Ölpreise seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar hat dazu beigetragen, Russlands Kassen wieder aufzufüllen. Selenskyj erklärte, namentlich nicht von ihm genannte Verbündete hätten sein Land gebeten, angesichts der Preisanstiege Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur einzustellen. Die Ukraine und Russland nehmen im Ukraine-Krieg gegenseitig Energieanlagen ins Visier.

Der Kreml in Moskau gab derweil bekannt, dass der Unterhändler Krill Dmitriew zu Wirtschaftsgesprächen in in den USA sei. Er führe "keine Verhandlungen über eine Lösung der Ukraine-Frage", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Dmitriew ist einer der wichtigsten Vertreter Moskaus für Kontakte nach Washington. Seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump reiste er mehrfach in die Vereinigten Staaten, zuletzt im vergangenen Monat. Der Kreml-Berater drängt die USA, Sanktionen zu lockern und die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland auszubauen, bislang mit vergleichsweise geringem Erfolg.

L.Bartos--TPP