The Prague Post - Oster-Feuerpause: Ukraine und Russland werfen einander zahlreiche Verstöße vor

EUR -
AED 4.240225
AFN 72.15747
ALL 94.986664
AMD 425.39624
ANG 2.067243
AOA 1059.911444
ARS 1654.800855
AUD 1.649423
AWG 2.081145
AZN 1.961379
BAM 1.955517
BBD 2.326404
BDT 141.77948
BGN 1.928069
BHD 0.435639
BIF 3452.415272
BMD 1.154588
BND 1.487285
BOB 7.981879
BRL 5.995888
BSD 1.155053
BTN 110.04155
BWP 15.685798
BYN 3.17944
BYR 22629.9227
BZD 2.323064
CAD 1.60931
CDF 2627.842369
CHF 0.922204
CLF 0.026862
CLP 1057.232835
CNY 7.819735
CNH 7.8253
COP 4110.817826
CRC 529.723331
CUC 1.154588
CUP 30.596579
CVE 110.250953
CZK 24.18665
DJF 205.193223
DKK 7.474525
DOP 67.390246
DZD 154.268311
EGP 59.83409
ERN 17.318818
ETB 186.218354
FJD 2.566937
FKP 0.862374
GBP 0.863083
GEL 3.05975
GGP 0.862374
GHS 13.456111
GIP 0.862374
GMD 84.284517
GNF 10118.710766
GTQ 8.804726
GYD 241.656071
HKD 9.047691
HNL 30.880066
HRK 7.533341
HTG 151.078134
HUF 356.585255
IDR 20747.944435
ILS 3.427348
IMP 0.862374
INR 110.192425
IQD 1513.180993
IRR 1587760.406287
ISK 143.411273
JEP 0.862374
JMD 182.393602
JOD 0.8186
JPY 185.339109
KES 149.484365
KGS 100.967672
KHR 4648.34736
KMF 493.009051
KPW 1038.961976
KRW 1762.414853
KWD 0.357148
KYD 0.962565
KZT 563.460889
LAK 25434.428941
LBP 103434.77749
LKR 384.640993
LRD 210.220485
LSL 19.137162
LTL 3.409198
LVL 0.698398
LYD 7.373837
MAD 10.696052
MDL 20.103177
MGA 4845.298725
MKD 61.642752
MMK 2423.384305
MNT 4129.133444
MOP 9.323191
MRU 46.185116
MUR 55.269747
MVR 17.850014
MWK 2002.918785
MXN 20.085661
MYR 4.698361
MZN 73.7809
NAD 19.137162
NGN 1570.758869
NIO 42.503848
NOK 10.926385
NPR 176.06628
NZD 1.991681
OMR 0.443937
PAB 1.155038
PEN 3.927232
PGK 5.134257
PHP 70.802216
PKR 321.425847
PLN 4.251366
PYG 7134.029258
QAR 4.211436
RON 5.235139
RSD 117.361576
RUB 83.416793
RWF 1694.462093
SAR 4.334823
SBD 9.289321
SCR 15.288187
SDG 693.328967
SEK 10.973059
SGD 1.486486
SHP 0.862016
SLE 28.460446
SLL 24211.13325
SOS 660.107319
SRD 43.136543
STD 23897.638279
STN 24.496879
SVC 10.106712
SYP 127.619022
SZL 19.132314
THB 38.027472
TJS 10.805343
TMT 4.052604
TND 3.390268
TOP 2.77997
TRY 53.284918
TTD 7.839865
TWD 36.625259
TZS 3025.023742
UAH 52.047867
UGX 4348.44596
USD 1.154588
UYU 46.793227
UZS 13924.225901
VES 654.620387
VND 30393.371692
VUV 137.964347
WST 3.169338
XAF 655.864915
XAG 0.018216
XAU 0.000283
XCD 3.120332
XCG 2.081699
XDR 0.816092
XOF 655.853556
XPF 119.331742
YER 275.54273
ZAR 19.115469
ZMK 10392.67589
ZMW 20.01119
ZWL 371.77683
  • Goldpreis

    -30.2000

    4103.1

    -0.74%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1551

    +0.1%

  • Euro STOXX 50

    -39.7900

    6009.95

    -0.66%

  • DAX

    -237.7500

    24195.31

    -0.98%

  • MDAX

    -349.7500

    31292.79

    -1.12%

  • TecDAX

    -26.2900

    3979.38

    -0.66%

  • SDAX

    -160.5300

    17864.36

    -0.9%

Oster-Feuerpause: Ukraine und Russland werfen einander zahlreiche Verstöße vor
Oster-Feuerpause: Ukraine und Russland werfen einander zahlreiche Verstöße vor / Foto: STRINGER - AFP

Oster-Feuerpause: Ukraine und Russland werfen einander zahlreiche Verstöße vor

Auch in diesem Jahr hat die zum orthodoxen Osterfest vereinbarte Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine nicht gehalten: Beide Seiten warfen sich am Sonntag hunderte Verstöße vor. Die ukrainische Armee meldete fast 2300 russische Verstöße seit dem Inkrafttreten der Feuerpause. Moskau warf Kiew wiederum fast 2000 Verstöße dagegen vor. Einer Verlängerung der 32-stündigen Feuerpause erteilte der Kreml eine klare Absage.

Textgröße:

Bis Sonntagmorgen "um 07.00 Uhr wurden 2299 russische Verstöße gegen die Feuerpause registriert", teilte der ukrainische Generalstab im Onlinedienst Facebook mit. Es habe unter anderem 28 direkte russische Angriffe sowie 479 Bombenangriffe gegeben. Zudem seien fast 1792 Angriffe mit verschiedenen Drohnen gezählt worden. Angriffe mit Raketen, Lenkbomben und Drohnen iranischer Bauart vom Typ Schahed gab es demnach keine.

Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits zahlreiche ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe seit ihrem Inkrafttreten. Zwischen 16.00 Uhr Moskauer Zeit am 11. April und 08.00 Uhr am 12. April seien "insgesamt 1971 Verstöße gegen die Waffenruhe durch Einheiten der ukrainischen Streitkräfte verzeichnet" worden, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Ministerium.

Die Ukraine habe Russland 258-mal mit Artillerie und Panzern beschossen, zudem seien 1329 Angriffe mit Drohnen gezählt worden. Kiew habe zudem in 375 Fällen "verschiedene Arten von Munition" abgeworfen, insbesondere mittels Drohnen.

Moskau warf den ukrainischen Streitkräften zudem "drei nächtliche Angriffe" auf russische Stellungen sowie "vier Vorstoßversuche" entlang der Frontlinie vor. Sowohl die Angriffe als auch die versuchten Vorstöße seien vereitelt worden.

Die russischen Behörden hatten der ukrainischen Armee am Samstag einen Drohnenangriff auf eine Tankstelle in der russischen Region Kursk vorgeworfen. Bei dem Angriff in der Stadt Lgow seien drei Menschen verletzt worden, darunter ein Baby, erklärte Regionalgouverneur Alexander Chinschtein.

In dem von ihm beobachteten Sektor in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine war es laut dem Offizier Wasil Kobsiak am Sonntag "ziemlich ruhig". Die Waffenruhe sei zwar nicht "vollständig" eingehalten worden, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Die Feuerpause habe es seinen Soldaten jedoch immerhin ermöglicht, in der eisigen Kälte des Waldes an einer Ostersonntagsmesse im Freien teilzunehmen.

"Unsere Kameraden haben, wie Sie sehen können, die Möglichkeit, ihre Osterkörbe segnen zu lassen und die Wärme und Freude dieses Feiertags zu spüren", sagte er AFP.

Die zwischen beiden Seiten vereinbarte Feuerpause über das orthodoxe Osterfest war am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ) in Kraft getreten und sollte nach Angaben des Kreml 32 Stunden lang bis Sonntagabend gelten. Kurz vor Beginn der Feuerpause hatten Russland und die Ukraine erneut Kriegsgefangene ausgetauscht. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, ließen beide Seiten je 175 Soldaten frei.

Russland werde die Feuerpause nicht verlängern, teilte der Kreml am Sonntag mit. Ein "dauerhafter Frieden" könne entstehen, "wenn wir unsere Interessen sichern und die Ziele erreichen, die wir uns von Anfang an gesetzt haben", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut russischen Nachrichtenagenturen. Dies sei "buchstäblich schon heute möglich". Allerdings müsse der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj "diese bekannten Lösungen akzeptieren".

"Solange Selenskyj nicht den Mut aufbringt, diese Verantwortung zu übernehmen, wird die militärische Sonderoperation nach Ablauf der Waffenruhe fortgesetzt", sagte Peskow unter Verwendung von Moskaus Sprachgebrauch für seinen seit Februar 2022 andauernden Angriffskrieg gegen das Nachbarland.

Der ukrainische Staatschef hatte am Samstag in seiner abendlichen Video-Botschaft zu einer Verlängerung der Feuerpause aufgerufen, sah dabei aber in erster Linie Russland am Zug. "Wir haben Russland einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, und wenn Russland sich erneut für den Krieg statt für den Frieden entscheidet, wird dies der Welt und den Vereinigten Staaten einmal mehr zeigen, wer wirklich was will", sagte Selenskyj.

O.Holub--TPP