The Prague Post - Papst zeigt sich unbeeindruckt von Trump-Kritik und verteidigt Friedensappell

EUR -
AED 4.29965
AFN 75.510931
ALL 95.893191
AMD 438.234485
ANG 2.095717
AOA 1073.594611
ARS 1599.235793
AUD 1.657444
AWG 2.107383
AZN 1.989419
BAM 1.957302
BBD 2.357009
BDT 143.919848
BGN 1.955101
BHD 0.441828
BIF 3480.356404
BMD 1.170769
BND 1.492639
BOB 8.086172
BRL 5.882292
BSD 1.170298
BTN 109.155313
BWP 15.77504
BYN 3.339649
BYR 22947.064492
BZD 2.353596
CAD 1.616509
CDF 2692.768372
CHF 0.92222
CLF 0.02675
CLP 1052.579571
CNY 7.994024
CNH 7.993487
COP 4248.44996
CRC 540.712702
CUC 1.170769
CUP 31.025368
CVE 110.349225
CZK 24.342031
DJF 208.389054
DKK 7.472279
DOP 70.364006
DZD 154.754166
EGP 62.221628
ERN 17.561529
ETB 183.631358
FJD 2.588576
FKP 0.870141
GBP 0.869957
GEL 3.149612
GGP 0.870141
GHS 12.901792
GIP 0.870141
GMD 86.02984
GNF 10268.837755
GTQ 8.952872
GYD 244.836873
HKD 9.170689
HNL 31.084858
HRK 7.531085
HTG 153.246967
HUF 363.534775
IDR 20088.223195
ILS 3.565465
IMP 0.870141
INR 109.562926
IQD 1533.076678
IRR 1540877.819437
ISK 143.395841
JEP 0.870141
JMD 184.741794
JOD 0.830078
JPY 186.86696
KES 151.617136
KGS 102.38436
KHR 4686.57706
KMF 491.722753
KPW 1053.691289
KRW 1739.375373
KWD 0.361628
KYD 0.975244
KZT 556.174504
LAK 25807.697889
LBP 104796.386505
LKR 369.291864
LRD 215.324348
LSL 19.342146
LTL 3.456976
LVL 0.708186
LYD 7.434675
MAD 10.871698
MDL 19.999265
MGA 4857.707676
MKD 61.603092
MMK 2458.963154
MNT 4183.594876
MOP 9.439505
MRU 46.698643
MUR 54.510644
MVR 18.100498
MWK 2029.248837
MXN 20.327294
MYR 4.653806
MZN 74.882247
NAD 19.342146
NGN 1591.847736
NIO 43.063052
NOK 11.105328
NPR 174.648301
NZD 2.003255
OMR 0.45015
PAB 1.170293
PEN 3.967845
PGK 5.142947
PHP 70.462666
PKR 326.413537
PLN 4.2467
PYG 7502.75857
QAR 4.266274
RON 5.091556
RSD 117.363681
RUB 89.182589
RWF 1713.808075
SAR 4.393993
SBD 9.434227
SCR 16.311303
SDG 703.631795
SEK 10.801997
SGD 1.492384
SHP 0.874097
SLE 28.830189
SLL 24550.436521
SOS 668.810474
SRD 43.844127
STD 24232.546176
STN 24.518819
SVC 10.239816
SYP 129.403336
SZL 19.327752
THB 37.71393
TJS 11.094068
TMT 4.103544
TND 3.415121
TOP 2.81893
TRY 52.354406
TTD 7.947066
TWD 37.143816
TZS 3037.036939
UAH 50.841422
UGX 4371.355133
USD 1.170769
UYU 47.226247
UZS 14194.834297
VES 557.09595
VND 30841.557139
VUV 139.683667
WST 3.201454
XAF 656.458046
XAG 0.015843
XAU 0.000249
XCD 3.164061
XCG 2.10911
XDR 0.816982
XOF 656.458046
XPF 119.331742
YER 277.647353
ZAR 19.340839
ZMK 10538.322766
ZMW 22.263993
ZWL 376.98701
  • Euro STOXX 50

    -21.0900

    5905.02

    -0.36%

  • DAX

    -61.5100

    23742.44

    -0.26%

  • Goldpreis

    -20.8000

    4766.6

    -0.44%

  • TecDAX

    -21.8500

    3509.76

    -0.62%

  • MDAX

    -130.3700

    30251.91

    -0.43%

  • SDAX

    12.4800

    17270.11

    +0.07%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.173

    +0.01%

Papst zeigt sich unbeeindruckt von Trump-Kritik und verteidigt Friedensappell

Papst zeigt sich unbeeindruckt von Trump-Kritik und verteidigt Friedensappell

Papst Leo XIV. hat angesichts der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump seinen Appell für Frieden im Nahen Osten verteidigt. Er habe "keine Angst" vor der Trump-Regierung und sehe es als seine "moralische Pflicht", sich gegen den Krieg auszusprechen, sagte das Kirchenoberhaupt am Montag während seines Flugs nach Algerien. Trump hatte zuvor wütend auf den Aufruf des Papstes für ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran reagiert.

Textgröße:

Er habe "nicht die Absicht, mit Trump zu debattieren", sagte Leo XIV. an Bord des päpstlichen Flugzeugs. "Ich bin kein Politiker." Die Kirche habe "die moralische Pflicht, sich ganz klar gegen den Krieg und für Frieden und Versöhnung auszusprechen", betonte der Papst vor seiner Ankunft in Algerien, wo er eine mehrtägige Afrika-Reise startete. "Ich habe keine Angst, weder vor der Trump-Regierung noch davor, die Botschaft des Evangeliums laut und deutlich zu verkünden."

Leo XIV. hatte am Samstag gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. Der Pontifex verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten und erklärte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die "heute Bomben abwerfen". Vor Gläubigen im Petersdom sagte der Papst: "Genug des Krieges!"

Trump warf dem Papst vor, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will". Leo XIV. sei "eine sehr liberale Person, und er ist ein Mann, der nicht daran glaubt, Verbrechen zu stoppen", fügte Trump hinzu. Später führte er in seinem Onlinedienst Truth Social aus: "Ich will keinen Papst, der glaubt, es sei in Ordnung, wenn der Iran eine Atomwaffe hat."

Das katholische Kirchenoberhaupt sei "schwach, wenn es um Kriminalität geht, und schrecklich in der Außenpolitik", behauptete Trump weiter. Überhaupt sei Leo XIV. nur deshalb zum Papst gewählt worden, weil er US-Bürger sei und "sie glaubten, dass das der beste Weg ist, um mit Präsident Donald J. Trump umzugehen", hieß es weiter. "Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan."

Rückendeckung erhielt der Papst von Bischöfen aus den USA und Italien. Er sei "niedergeschlagen, weil der Präsident derartig herabsetzende Worte über den Heiligen Vater schreibt", erklärte der Chef der Katholischen Bischofskonferenz der USA, Erzbischof Paul Coakley. "Papst Leo ist nicht sein Rivale, noch ist der Papst ein Politiker."

Auch die italienische Bischofskonferenz verteidigte den Papst. In einer von internationalen Konflikten und Spannungen geprägten Zeit sei dessen Stimme ein "starker Aufruf zur Würde des Menschen, zum Dialog und zur Verantwortung". Sie hoffe, "dass alle Respekt für seine Person und sein Amt zeigen".

Der US-Präsident veröffentlichte auch ein mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstelltes Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, der einen Kranken durch Handauflegen heilt. Trump ist dabei in rot-weiße Gewänder gekleidet, im Hintergrund fliegen Kampfflugzeuge durchs Bild, auf dem auch eine große US-Flagge zu sehen ist. Das Weiße Haus hatte schon in der Vergangenheit KI-generierte Bilder Trumps verbreitet, unter anderem eines, das ihn als Papst zeigt.

Der in den Vereinigten Staaten geborene Leo XIV. hat wiederholt die US-Politik kritisiert. Zuletzt wiesen das Pentagon in Washington und der Vatikan einen US-Medienbericht zurück, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen des Papstes über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" ins US-Verteidigungsministerium einbestellt worden sei.

Nachdem Trump in der vergangenen Woche mit der Auslöschung einer "ganzen Zivilisation" gedroht hatte, hatte der Papst Drohungen gegen zivile Ziele im Iran als "inakzeptabel" verurteilt.

Der Iran-Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Seit einigen Tagen gilt eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Erste direkte Verhandlungen zwischen Washington und Teheran in Pakistan über ein endgültiges Ende der Kämpfe scheiterten am Wochenende aber.

J.Simacek--TPP