The Prague Post - Gewalt in Krisenstaat Mali: Heftige Gefechte in Bamako und weiteren Städten

EUR -
AED 4.231726
AFN 75.502746
ALL 92.965
AMD 422.064949
ANG 2.062582
AOA 1056.634887
ARS 1719.76132
AUD 1.634442
AWG 2.074092
AZN 1.965102
BAM 1.954686
BBD 2.321877
BDT 141.969088
BGN 1.955463
BHD 0.434754
BIF 3446.450739
BMD 1.152273
BND 1.475066
BOB 13.597251
BRL 5.977305
BSD 1.152843
BTN 109.840829
BWP 15.519088
BYN 3.443083
BYR 22584.55651
BZD 2.318579
CAD 1.607254
CDF 2621.422124
CHF 0.937777
CLF 0.02677
CLP 1053.580997
CNY 7.770758
CNH 7.773351
COP 3627.252616
CRC 523.703801
CUC 1.152273
CUP 30.535242
CVE 110.199804
CZK 24.227123
DJF 205.292999
DKK 7.475909
DOP 67.311929
DZD 153.326063
EGP 57.890902
ERN 17.284099
ETB 186.476931
FJD 2.553324
FKP 0.852914
GBP 0.854008
GEL 3.007425
GGP 0.852914
GHS 13.19942
GIP 0.852914
GMD 85.267943
GNF 10127.272165
GTQ 8.796101
GYD 241.23147
HKD 9.040431
HNL 30.900523
HRK 7.532992
HTG 150.797329
HUF 364.422547
IDR 20591.123716
ILS 3.438155
IMP 0.852914
INR 109.91944
IQD 1510.232728
IRR 1583943.672863
ISK 141.994931
JEP 0.852914
JMD 182.505194
JOD 0.81697
JPY 183.615869
KES 148.885092
KGS 100.766599
KHR 4668.440629
KMF 493.173008
KPW 1037.045738
KRW 1632.229249
KWD 0.356191
KYD 0.960748
KZT 536.781746
LAK 26011.062791
LBP 103237.306454
LKR 385.358702
LRD 209.239841
LSL 18.627726
LTL 3.402364
LVL 0.696999
LYD 7.352809
MAD 10.708151
MDL 19.98487
MGA 4961.150991
MKD 61.489955
MMK 2419.596483
MNT 4145.843888
MOP 9.318049
MRU 46.078938
MUR 54.329848
MVR 17.813799
MWK 1999.052017
MXN 19.658471
MYR 4.709914
MZN 73.633939
NAD 18.627403
NGN 1569.983733
NIO 42.426004
NOK 10.942298
NPR 175.743602
NZD 1.975492
OMR 0.443033
PAB 1.152843
PEN 3.896146
PGK 5.099116
PHP 70.705787
PKR 320.220551
PLN 4.307001
PYG 6879.079445
QAR 4.203059
RON 5.238469
RSD 117.308312
RUB 95.529629
RWF 1698.124829
SAR 4.342357
SBD 9.293016
SCR 15.893459
SDG 691.940947
SEK 11.044897
SGD 1.475192
SHP 0.85368
SLE 28.288052
SLL 24162.592104
SOS 658.821663
SRD 43.40595
STD 23849.730699
STN 24.486151
SVC 10.087207
SYP 14981.857107
SZL 18.608991
THB 38.147738
TJS 10.663676
TMT 4.032957
TND 3.385115
TOP 2.774397
TRY 55.049067
TTD 7.81851
TWD 37.08972
TZS 3053.521932
UAH 51.512019
UGX 4276.544136
USD 1.152273
UYU 46.403352
UZS 13785.023945
VES 881.936984
VND 30002.315822
VUV 136.653422
WST 3.146603
XAF 655.580524
XAG 0.017755
XAU 0.000263
XCD 3.114076
XCG 2.077707
XDR 0.815332
XOF 655.583367
XPF 119.331742
YER 273.261977
ZAR 18.626957
ZMK 10371.841681
ZMW 21.696635
ZWL 371.03153
  • DAX

    135.0100

    26466.08

    +0.51%

  • Euro STOXX 50

    36.5200

    6570.51

    +0.56%

  • MDAX

    -24.9800

    32310.19

    -0.08%

  • Goldpreis

    -31.1000

    4436.4

    -0.7%

  • TecDAX

    12.7100

    4080.33

    +0.31%

  • SDAX

    127.7100

    18630.35

    +0.69%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1538

    +0.1%

Gewalt in Krisenstaat Mali: Heftige Gefechte in Bamako und weiteren Städten
Gewalt in Krisenstaat Mali: Heftige Gefechte in Bamako und weiteren Städten / Foto: Souleymane AG ANARA - AFP/Archiv

Gewalt in Krisenstaat Mali: Heftige Gefechte in Bamako und weiteren Städten

Die malische Hauptstadt Bamako und weitere Städte des westafrikanischen Krisenstaates sind von heftigen Gefechten zwischen der Armee und bewaffneten Angreifern erschüttert worden. Die malischen Streitkräfte erklärten am Samstag, "terroristische Gruppen" hätten am frühen Morgen Kasernen und andere Punkte in Bamako und weiteren Landesteilen angegriffen. Ein Sicherheitsexperte sprach von einer "riesigen koordinierten Offensive im ganzen Land".

Textgröße:

Wer hinter den Angriffen stand, war nach Angaben der malischen Armee zunächst unklar. "Unsere Streit- und Sicherheitskräfte sind dabei, die Angreifer zu vernichten", erklärte die Armee. Später teilte das Militär mit, die Situation sei "unter Kontrolle", mehrere "Terroristen" seien "neutralisiert" worden. Die Tuareg-Rebellengruppe FLA erklärte allerdings, sie habe die Stadt Kidal im Norden des Landes eingenommen.

Die Straßen der Hauptstadt Bamako waren am Samstag leergefegt und es waren Schüsse zu hören, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtetet. Hubschrauber flogen über die Hauptstadt hinweg, vor allem in der Gegend des internationalen Flughafens.

Das Auswärtige Amt in Berlin teilte in einem Sicherheitshinweis mit, der internationale Flughafen von Bamako sei derzeit geschlossen. Die Vereinten Nationen und die US-Botschaft in Bamako riefen ihre Mitarbeiter auf, zu Hause zu bleiben.

In Bamakos Nachbarstadt Kati waren zahlreiche Schüsse zu hören, wie die AFP aus mehreren Quellen erfuhr. In Kati befindet sich die Residenz des Militärjunta-Chefs Assimi Goita. Bewohner des Vororts veröffentlichten Bilder in Onlinenetzwerken, die ihre beschädigten Häuser zeigten.

An der Residenz von Verteidigungsminister Sadio Camara soll es Anwohnern zufolge eine heftige Explosion gegeben haben. Das Umfeld des Generals wies aber Gerüchte zurück, wonach Camara bei der Detonation verletzt wurde.

Gefechte wurden auch aus Gao, der größten Stadt im Norden Malis, und der Ortschaft Sévaré gemeldet. Die Tuareg-Rebellengruppe FLA erklärte auf der Onlineplattform Facebook, sie habe "die Kontrolle" über Kidal übernommen. Der Gouverneur habe sich im früheren Lager der Ende 2023 abgewickelten UN-Mission Minusma verschanzt, sagte ein FLA-Sprecher zu AFP.

Die AFP konnte die Angaben zunächst nicht unabhängig überprüfen. Zuletzt war Kidal von der malischen Armee und russischen Einheiten kontrolliert worden.

Mali wird seit vielen Jahren von massiver Gewalt erschüttert. Die seit zwei Putschen in den Jahren 2020 und 2021 herrschenden Militärs sehen sich unter anderem mit einer Rebellion islamistischer Extremisten konfrontiert, die immer wieder Anschläge und Angriffe auf Regierungstruppen verüben. Auch sind kriminelle Banden in dem Land aktiv.

Die Angriffe auf Regierungstruppen am Samstag hatten nach Einschätzung von Beobachtern aber eine neue Qualität. "Wir haben es mit einer riesigen koordinierten Offensive im ganzen Land zu tun, wie wir es seit 2012 nicht mehr gesehen haben, als die Regierung das halbe Land verloren hat", sagte Charlie Werb vom Sicherheitsberatungsunternehmen Aldebaran Threat Consultants der AFP. In Bamako habe es ein "schweres Sicherheitsversagen" gegeben.

2024 waren bei einem Doppel-Angriff auf den Militärflughafen von Bamako und die nahegelegene Gendarmerieschule mehr als 70 Menschen getötet worden. Den Angriff reklamierte die Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime (JNIM) für sich, ein Ableger des islamistisch-extremistischen Al-Kaida-Netzwerks.

M.Jelinek--TPP