The Prague Post - Studie verweist auf hohe Belastung für pflegende Angehörige

EUR -
AED 4.231751
AFN 75.467314
ALL 92.900234
AMD 421.579649
AOA 1057.663813
ARS 1719.831727
AUD 1.63136
AWG 2.073851
AZN 1.960153
BAM 1.953299
BBD 2.320229
BDT 141.869566
BHD 0.434447
BIF 3444.019784
BMD 1.15214
BND 1.474
BOB 13.587719
BRL 5.96417
BSD 1.152025
BTN 109.762401
BWP 15.508007
BYN 3.440564
BYR 22581.937562
BZD 2.316953
CAD 1.606457
CDF 2621.117258
CHF 0.937376
CLF 0.026766
CLP 1053.366728
CNY 7.77153
CNH 7.773452
COP 3622.407777
CRC 523.32987
CUC 1.15214
CUP 30.531701
CVE 110.12494
CZK 24.235488
DJF 204.758625
DKK 7.475739
DOP 67.263285
DZD 153.111305
EGP 57.859069
ERN 17.282095
ETB 186.3454
FJD 2.549628
FKP 0.852639
GBP 0.853914
GEL 3.012891
GGP 0.852639
GHS 13.190224
GIP 0.852639
GMD 84.683504
GNF 10120.128893
GTQ 8.789668
GYD 241.063408
HKD 9.041151
HNL 30.878192
HRK 7.53281
HTG 150.685737
HUF 364.317508
IDR 20584.127372
ILS 3.432339
IMP 0.852639
INR 109.941199
IQD 1509.154411
IRR 1583846.406731
ISK 142.012127
JEP 0.852639
JMD 182.378046
JOD 0.816847
JPY 183.76916
KES 148.937198
KGS 100.754493
KHR 4664.985941
KMF 491.963645
KRW 1634.091838
KWD 0.356229
KYD 0.960062
KZT 536.39848
LAK 25992.941338
LBP 103163.593209
LKR 385.086892
LRD 209.094067
LSL 18.614103
LTL 3.401969
LVL 0.696918
LYD 7.347655
MAD 10.700691
MDL 19.970255
MGA 4957.694644
MKD 61.451311
MMK 2419.42051
MNT 4143.86086
MOP 9.311557
MRU 46.046437
MUR 54.231251
MVR 17.800323
MWK 1997.659312
MXN 19.657572
MYR 4.706947
MZN 73.047746
NAD 18.614103
NGN 1569.283048
NIO 42.396079
NOK 10.945782
NPR 175.616597
NZD 1.967284
OMR 0.44301
PAB 1.152035
PEN 3.893448
PGK 5.095519
PHP 70.616929
PKR 320.000236
PLN 4.306065
PYG 6874.257098
QAR 4.200058
RON 5.237588
RSD 117.315462
RUB 95.515329
RWF 1696.912355
SAR 4.320934
SBD 9.292053
SCR 15.995305
SDG 691.858137
SEK 11.045154
SGD 1.475522
SLE 28.227902
SOS 658.351259
SRD 43.400894
STD 23846.96504
STN 24.468668
SVC 10.08018
SZL 18.596026
THB 38.158292
TJS 10.656247
TMT 4.04401
TND 3.382668
TRY 55.01859
TTD 7.813063
TWD 37.156163
TZS 3053.167851
UAH 51.475239
UGX 4273.527697
USD 1.15214
UYU 46.371024
UZS 13775.4799
VES 875.931701
VND 30018.423072
VUV 136.462653
WST 3.14533
XAF 655.112435
XAG 0.017615
XAU 0.000262
XCD 3.113715
XCG 2.076241
XDR 0.814453
XOF 655.123792
XPF 119.331742
YER 273.288894
ZAR 18.611975
ZMK 10370.638247
ZMW 21.681425
ZWL 370.988504
  • DAX

    -60.3500

    26331.07

    -0.23%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • MDAX

    110.2800

    32335.17

    +0.34%

  • SDAX

    -68.5000

    18502.64

    -0.37%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • Goldpreis

    30.1000

    4471.2

    +0.67%

  • EUR/USD

    -0.0020

    1.1526

    -0.17%

Studie verweist auf hohe Belastung für pflegende Angehörige
Studie verweist auf hohe Belastung für pflegende Angehörige / Foto: STEFANIE LOOS - AFP

Studie verweist auf hohe Belastung für pflegende Angehörige

Eine Studie der Krankenkasse AOK verweist auf eine hohe Belastung pflegender Angehöriger. "Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Belastung in der gesamten Gruppe der pflegenden Angehörigen hoch ist", erklärte Susann Behrendt am Montag in Berlin zu dem von ihr mit herausgegebenen Monitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Besonders stark belastet sind demnach häufig diejenigen, die Pflege und Berufstätigkeit miteinander in Einklang bringen müssen.

Textgröße:

Der Monitor stützt sich auf eine repräsentative Befragung des Instituts Forsa. 59 Prozent der pflegenden Angehörigen in Deutschland sind der Umfrage zufolge erwerbstätig – davon arbeiten 31,3 Prozent in Vollzeit und 27,7 Prozent in Teilzeit. Von den in Teilzeit erwerbstätigen pflegenden Angehörigen gaben 45,2 Prozent an, ihre ursprüngliche Arbeitszeit aufgrund der Übernahme der Angehörigenpflege reduziert zu haben.

Knapp die Hälfte der Befragten in Voll- oder Teilzeit (46,9 Prozent) fühlt sich körperlich und psychisch in ihrem Alltag hoch belastet. Bei den Nicht-Erwerbstätigen gaben das weniger Menschen an, aber auch immerhin 38,3 Prozent. "Unsere Erhebung zeigt, dass insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege als zentrale Belastungssituation erlebt wird", erklärte Behrendt.

Für alle pflegenden Angehörigen ergibt die Umfrage einen hohen zeitlichen Aufwand. Von den Hauptpflegepersonen seien 63,4 Prozent jeden Tag in die Pflege eingebunden, mehr als jede zehnte befragte Person pflegt nach eigenen Angaben mindestens 40 Stunden pro Woche, jede fünfte Person mindestens 30 Stunden. in 40 Prozent der Fälle dauere dies über mindestens fünf Jahre an.

Betroffen sind der Umfrage zufolge zu 60,4 Prozent Frauen. "Wir sehen also nach wie vor einen Gender-Care-Gap, mit Folgen für Erwerbsbiografien, Einkommen und Gesundheit", erklärte Behrendt. Gepflegt würden dabei vor allem die eigene Mutter oder der eigene Vater, gefolgt vom eigenen Partner oder der Partnerin.

Unterstützungsangebote der Pflegeversicherung werden demnach häufig nicht oder nur wenig genutzt. So nähme 55,2 Prozent derjenigen, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, keine weiteren pflegerischen Unterstützungsleistungen in Anspruch. 37,8 Prozent nutzten zumindest Verhinderungs-, Urlaubs- oder Ersatzpflege, zwölf Prozent nutzten Angebote der Kurzzeitpflege und acht Prozent der Tagespflege.

Insgesamt würden für solche Leistungen im Schnitt pro Pflegehaushalt 469 Euro monatlich aus eigener Tasche ausgegeben. Finanzielle Erwägungen seien jedoch nicht ausschlaggebend für eine Nicht-Inanspruchnahme der Angebote. Begründet werde dies vielmehr hauptsächlich mit einem "fehlenden Bedarf" oder damit, dass die Pflegebedürftigen nicht von "Fremden" gepflegt werden sollten.

Auf eine hohe Belastung und als Folge davon einen hohen Krankenstand unter professionellen Pflegekräften weist unterdessen eine Studie der Techniker Krankenkasse hin. Demnach waren TK-versicherte Pflegekräfte im Jahr 2025 durchschnittlich 27,8 Tage krankgeschrieben und damit rund zehn Tage mehr als der Durchschnitt aller Berufstätigen (17,7 Tage). Bei Altenpflegekräften betrug der krankheitsbedingte Ausfall demnach sogar 32,7 Tage, bei Beschäftigten in der Krankenpflege auf 25,8 Tage. Ursache seien sowohl körperliche Belastungen als auch psychische Beschwerden, hieß es.

E.Soukup--TPP