The Prague Post - Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage - Trotzdem heftige Gefechte

EUR -
AED 4.269911
AFN 72.658748
ALL 94.915795
AMD 428.055222
ANG 2.081348
AOA 1067.143961
ARS 1621.632758
AUD 1.623964
AWG 2.093891
AZN 1.980807
BAM 1.952467
BBD 2.342302
BDT 142.748177
BGN 1.941225
BHD 0.438541
BIF 3460.079226
BMD 1.162466
BND 1.486688
BOB 8.03642
BRL 5.90289
BSD 1.162915
BTN 111.545516
BWP 16.450203
BYN 3.236331
BYR 22784.328181
BZD 2.338948
CAD 1.597914
CDF 2612.64627
CHF 0.914594
CLF 0.026805
CLP 1054.879981
CNY 7.91628
CNH 7.92164
COP 4429.006031
CRC 527.544886
CUC 1.162466
CUP 30.805342
CVE 110.609072
CZK 24.324019
DJF 206.593866
DKK 7.473719
DOP 69.225291
DZD 153.748173
EGP 61.496999
ERN 17.436986
ETB 183.030684
FJD 2.560568
FKP 0.862421
GBP 0.872215
GEL 3.115862
GGP 0.862421
GHS 13.299061
GIP 0.862421
GMD 84.283241
GNF 10203.547362
GTQ 8.87197
GYD 243.308869
HKD 9.103159
HNL 30.945289
HRK 7.531969
HTG 152.273176
HUF 361.515801
IDR 20458.757378
ILS 3.393749
IMP 0.862421
INR 111.504996
IQD 1522.830098
IRR 1533292.28975
ISK 143.471968
JEP 0.862421
JMD 183.756336
JOD 0.824234
JPY 184.53683
KES 150.365388
KGS 101.658074
KHR 4664.398129
KMF 492.885874
KPW 1046.22128
KRW 1741.246228
KWD 0.358772
KYD 0.969162
KZT 545.967451
LAK 25516.123037
LBP 104098.805948
LKR 382.032817
LRD 213.167198
LSL 19.169503
LTL 3.43246
LVL 0.703164
LYD 7.352641
MAD 10.724954
MDL 20.119004
MGA 4856.204926
MKD 61.626219
MMK 2440.759526
MNT 4161.015762
MOP 9.37985
MRU 46.499031
MUR 54.845573
MVR 17.914036
MWK 2024.438401
MXN 20.156517
MYR 4.570239
MZN 74.285895
NAD 19.169498
NGN 1593.136463
NIO 42.679974
NOK 10.815087
NPR 178.472426
NZD 1.98884
OMR 0.446973
PAB 1.162935
PEN 3.990168
PGK 5.193942
PHP 71.590496
PKR 323.892057
PLN 4.249336
PYG 7086.902977
QAR 4.237232
RON 5.20727
RSD 117.423032
RUB 84.68781
RWF 1697.781189
SAR 4.409172
SBD 9.318484
SCR 16.312958
SDG 698.06494
SEK 10.97467
SGD 1.488171
SHP 0.867898
SLE 28.655211
SLL 24376.327437
SOS 664.353418
SRD 43.537873
STD 24060.693468
STN 24.702397
SVC 10.175631
SYP 128.490183
SZL 19.169489
THB 37.943467
TJS 10.850465
TMT 4.06863
TND 3.357245
TOP 2.798938
TRY 52.944041
TTD 7.894204
TWD 36.678162
TZS 3022.411271
UAH 51.349648
UGX 4366.546502
USD 1.162466
UYU 46.580489
UZS 14001.900028
VES 593.030511
VND 30636.784144
VUV 137.078484
WST 3.145166
XAF 654.850466
XAG 0.015073
XAU 0.000255
XCD 3.141622
XCG 2.095958
XDR 0.813648
XOF 648.078818
XPF 119.331742
YER 277.422867
ZAR 19.38171
ZMK 10463.590637
ZMW 21.893006
ZWL 374.313489
  • Euro STOXX 50

    -107.2000

    5827.76

    -1.84%

  • MDAX

    -528.7100

    31365.17

    -1.69%

  • TecDAX

    -61.2000

    3795.76

    -1.61%

  • Goldpreis

    -138.4000

    4546.9

    -3.04%

  • SDAX

    -238.7200

    18365.64

    -1.3%

  • DAX

    -505.6900

    23950.57

    -2.11%

  • EUR/USD

    -0.0043

    1.1628

    -0.37%

Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage - Trotzdem heftige Gefechte

Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage - Trotzdem heftige Gefechte

Israel und der Libanon haben sich auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt - allerdings gehen die heftigen Gefechte zwischen der israelischen Armee und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz weiter. Das US-Außenministerium erklärte am Freitag nach zweitägigen Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel, die Verlängerung der Waffenruhe solle Zeit für weitere "Fortschritte" bei der Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung geben.

Textgröße:

Die brüchige Feuerpause gilt seit dem 17. April und wäre eigentlich am Sonntag ausgelaufen. US-Außenamtssprecher Tommy Pigott sagte am Freitag, die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon sollten am 2. und 3. Juni fortgesetzt werden. Bereits am 29. Mai wolle das US-Verteidigungsministerium zudem Militärvertreter aus beiden Ländern zusammenbringen.

US-Außenamtssprecher Pigott sagte, die Gespräche sollten "dauerhaften Frieden" zwischen Israel und dem Libanon, eine vollständige Anerkennung der Souveränität und territorialen Integrität beider Länder und "echte Sicherheit entlang ihrer gemeinsamen Grenze" erreichen.

Der israelische Botschafter in Washington, Yechiel Leiter, erklärte nach den Gesprächen, es müsse die Sicherheit seines Landes garantiert werden. "Es wird Höhen und Tiefen geben, aber das Potenzial für Erfolg ist riesig." Die libanesische Delegation äußerte die Hoffnung auf "dauerhafte Stabilität".

Ungeachtet der Feuerpause hatten Israel und die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Die von Teheran unterstützte Hisbollah lehnt die Gespräche in Washington ab, die ohne ihre Beteiligung stattfinden. Israel wiederum hat erklärt, weiter Hisbollah-Ziele angreifen zu wollen.

Noch während der Gespräche in Washington rief die israelische Armee die Bevölkerung der südlibanesischen Stadt Tyros dazu auf, die Stadt wegen bevorstehender Angriffe auf Hisbollah-Infrastruktur zu verlassen. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP hörte in der Folge eine Reihe von Einschlägen.

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens 37 Menschen verletzt, darunter sechs Krankenhausmitarbeiter, neun Frauen und vier Kinder. Später erklärte das Gesundheitsministerium, bei einem israelischen Angriff seien drei Rettungskräfte einer Hisbollah-nahen Organisation getötet worden.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei feuerte die Hisbollah Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin massive Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze.

Seit der Eskalation der Gewalt sind nach libanesischen Angaben bei israelischen Angriffen mehr als 2900 Menschen im Land getötet worden - davon mehr als 400 seit Beginn der Waffenruhe vor rund einem Monat.

Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam rief arabische und andere Staaten am Freitag zur Unterstützung auf, um die Verhandlungsposition seines Landes gegenüber Israel zu stärken. In einer Anspielung auf die vom Iran unterstützte Hisbollah sagte er, der Libanon wolle keine weiteren "rücksichtslosen Abenteuer, die ausländischen Projekten und Interessen dienen".

Der UN-Nothilfekoordinator für den Libanon, Imran Riza, hatte am Freitag die Gespräche in Washington begrüßt. "Diplomatische Bemühungen bieten jetzt eine sehr wichtige Chance, die Gewalt zu beenden." Er hoffe, dass die Verhandlungen den "Weg hin zu einer politischen Lösung ebnen". Zugleich beklagte Riza, es gebe "täglich" Luftangriffe und Zerstörungen, die Zivilisten und zivile Infrastruktur treffen würden. Das sei "inakzeptabel".

L.Hajek--TPP