The Prague Post - Ebola-Ausbruch in Demokratischer Republik Kongo und Uganda: WHO ruft Notlage aus

EUR -
AED 4.240081
AFN 75.628368
ALL 93.094431
AMD 422.645236
AOA 1059.875198
ARS 1721.451062
AUD 1.632666
AWG 2.081073
AZN 1.960779
BAM 1.957382
BBD 2.325079
BDT 142.166128
BHD 0.435356
BIF 3451.219115
BMD 1.154548
BND 1.477081
BOB 13.616122
BRL 5.950424
BSD 1.154433
BTN 109.991846
BWP 15.540425
BYN 3.447757
BYR 22629.142525
BZD 2.321797
CAD 1.607587
CDF 2626.597054
CHF 0.936656
CLF 0.026764
CLP 1053.386652
CNY 7.787777
CNH 7.78805
COP 3623.583811
CRC 524.423831
CUC 1.154548
CUP 30.595524
CVE 110.355143
CZK 24.252671
DJF 205.577926
DKK 7.475687
DOP 67.403891
DZD 153.435674
EGP 57.977825
ERN 17.318221
ETB 186.734934
FJD 2.552707
FKP 0.854422
GBP 0.853529
GEL 3.019111
GGP 0.854422
GHS 13.217797
GIP 0.854422
GMD 84.858232
GNF 10141.283867
GTQ 8.808042
GYD 241.567323
HKD 9.059716
HNL 30.942739
HRK 7.535736
HTG 151.000729
HUF 364.102928
IDR 20602.91063
ILS 3.450656
IMP 0.854422
INR 110.101227
IQD 1512.309126
IRR 1587157.25621
ISK 141.801407
JEP 0.854422
JMD 182.759286
JOD 0.818586
JPY 183.670703
KES 149.294395
KGS 100.965522
KHR 4674.737561
KMF 492.992624
KRW 1636.329207
KWD 0.356802
KYD 0.962069
KZT 537.51976
LAK 26047.276614
LBP 103379.244923
LKR 385.891872
LRD 209.531155
LSL 18.653014
LTL 3.409081
LVL 0.698374
LYD 7.363014
MAD 10.723059
MDL 20.012
MGA 4968.058138
MKD 61.579768
MMK 2424.478032
MNT 4152.523128
MOP 9.331022
MRU 46.142691
MUR 54.34422
MVR 17.837556
MWK 2001.835191
MXN 19.697421
MYR 4.717023
MZN 73.196549
NAD 18.653014
NGN 1572.829598
NIO 42.484703
NOK 10.940093
NPR 175.983703
NZD 1.967517
OMR 0.443929
PAB 1.154443
PEN 3.901587
PGK 5.106171
PHP 70.691785
PKR 320.66916
PLN 4.304272
PYG 6888.626947
QAR 4.208838
RON 5.240513
RSD 117.333228
RUB 95.656399
RWF 1700.459557
SAR 4.329967
SBD 9.311477
SCR 15.843758
SDG 693.313001
SEK 10.996308
SGD 1.476692
SLE 28.284795
SOS 659.727467
SRD 43.810462
STD 23896.814398
STN 24.519817
SVC 10.101251
SZL 18.634899
THB 38.167052
TJS 10.678523
TMT 4.052464
TND 3.38974
TRY 55.124598
TTD 7.829395
TWD 37.197283
TZS 3053.783117
UAH 51.582842
UGX 4282.461019
USD 1.154548
UYU 46.467957
UZS 13804.275968
VES 877.76273
VND 30081.173158
VUV 136.747913
WST 3.151905
XAF 656.481872
XAG 0.017457
XAU 0.000262
XCD 3.120224
XCG 2.080581
XDR 0.816156
XOF 656.493254
XPF 119.331742
YER 273.877749
ZAR 18.627802
ZMK 10392.318525
ZMW 21.726747
ZWL 371.764013
  • Goldpreis

    41.9000

    4483

    +0.93%

  • SDAX

    -72.5400

    18498.6

    -0.39%

  • DAX

    -58.7900

    26332.63

    -0.22%

  • TecDAX

    -25.4000

    4064.78

    -0.62%

  • Euro STOXX 50

    -21.3600

    6529.86

    -0.33%

  • MDAX

    105.0100

    32329.9

    +0.32%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1542

    -0.03%

Ebola-Ausbruch in Demokratischer Republik  Kongo und Uganda: WHO ruft Notlage aus

Ebola-Ausbruch in Demokratischer Republik Kongo und Uganda: WHO ruft Notlage aus

Nach dem Ausbruch einer seltenen Ebola-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda mit über 80 Toten hat die Weltgesundheitsbehörde (WHO) ihre zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Bei dem jüngsten Ausbruch der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus handele es sich um eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite", erklärte die WHO am Sonntag. Der Ausbruch war am Freitag in der von bewaffneten Konflikten betroffenen kongolesischen Provinz Ituri gemeldet worden.

Textgröße:

In der Demokratischen Republik Kongo starben bereits 88 mutmaßlich mit der Bundibugyo-Virusvariante infizierte Menschen, erklärte die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (CDC) am Samstag. Den Behörden zufolge starb auch im benachbarten Uganda ein kongolesischer Staatsbürger, bei dem die Bundibugyo-Variante nachgewiesen wurde.

Insgesamt gebe es fast 336 Verdachtsfälle, die tatsächlichen Fallzahlen könnten jedoch deutlich höher liegen, warnte die WHO. Die Kriterien für die höchste Alarmstufe, eine Pandemie, erfülle der Ausbruch bislang nicht.

Es gebe "weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung" gegen den Bundibugyo-Virusstamm, erklärte der kongolesische Gesundheitsminister Samuel-Roger Kamba am Samstag. "Dieser Stamm weist eine sehr hohe Sterblichkeitsrate auf, die bis zu 50 Prozent betragen kann."

Der erste bestätigte Fall, der sogenannte Patient Null, war nach den Angaben des Gesundheitsministeriums eine Krankenschwester, die sich bereits am 24. April mit auf Ebola hindeutenden Symptomen in einer Gesundheitseinrichtung in Bunia, der Provinzhauptstadt von Ituri, gemeldet hatte. Der Ausbruchsherd liegt in einem schwer zugänglichen Gebiet.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) zeigte sich angesichts der raschen Ausbreitung besorgt. "Die Zahl der Infektions- und Todesfälle, die wir innerhalb so kurzer Zeit beobachten, sowie die Ausbreitung über mehrere Gesundheitsbezirke und nun auch über die Grenze hinweg sind äußerst besorgniserregend", sagte die Leiterin des Notfallprogramms, Trish Newport.

Die Organisation bereite eine "groß angelegte Hilfsaktion" vor. Der Transport medizinischer Ausrüstung ist in der Demokratischen Republik Kongo allerdings eine Herausforderung: Das Land ist mehr als sechs Mal so groß wie Deutschland und die Infrastruktur ist schlecht.

Der örtliche Vertreter der Zivilgesellschaft, Isaac Nyakulinda, bestätigte der Nachrichtenagentur AFP den Ausbruch telefonisch: "Seit zwei Wochen sehen wir, wie Menschen sterben. Es gibt keinen Ort, wo man die Kranken isolieren kann. Sie sterben zu Hause, und ihre Leichen werden von ihren Angehörigen bestattet."

Ebola verläuft oftmals tödlich. Bei den Epidemien der vergangenen Jahre waren zwischen 25 und 90 Prozent der Erkrankten an der Virusinfektion gestorben. Ebola-Kranke leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie an inneren Blutungen und schließlich Organversagen. Die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten, die Inkubationszeit kann bis zu drei Wochen betragen.

Trotz Fortschritten bei Impfstoffen und Behandlungsmethoden hat das hochansteckende hämorrhagische Fieber in Afrika in den vergangenen 50 Jahren schätzungsweise 15.000 Menschen das Leben gekostet.

Der jetzige Ausbruch ist die 17. Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo. Zuletzt war die Virus-Krankheit in dem Land im vergangenen August ausgebrochen, 34 Menschen starben. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch in der DR Kongo ereignete sich zwischen 2018 und 2020. Damals starben rund 2300 der insgesamt etwa 3500 Infizierten.

Die seltene Bundibogyo-Variante war erstmals 2007 nachgewiesen worden. Eine Impfung existiert bisher nur für den 1976 entdeckten Zaire-Stamm des Ebola-Virus, der eine wesentlich höhere Sterberate von 60 bis 90 Prozent hat.

V.Sedlak--TPP