The Prague Post - Iran-Krieg: Angst vor neuerlicher Eskalation wächst

EUR -
AED 4.265341
AFN 73.169634
ALL 95.436117
AMD 427.81017
ANG 2.079487
AOA 1066.189552
ARS 1624.84271
AUD 1.624964
AWG 2.093181
AZN 1.975653
BAM 1.958593
BBD 2.339937
BDT 142.783647
BGN 1.939489
BHD 0.438177
BIF 3458.728119
BMD 1.161427
BND 1.487622
BOB 8.027449
BRL 5.84058
BSD 1.161757
BTN 112.429354
BWP 15.755471
BYN 3.187546
BYR 22763.959415
BZD 2.336533
CAD 1.596956
CDF 2617.276798
CHF 0.915367
CLF 0.026538
CLP 1044.436298
CNY 7.899442
CNH 7.900558
COP 4341.447103
CRC 525.048858
CUC 1.161427
CUP 30.777802
CVE 110.625683
CZK 24.307554
DJF 206.885073
DKK 7.47267
DOP 68.36751
DZD 154.414672
EGP 62.028813
ERN 17.421398
ETB 188.631538
FJD 2.557171
FKP 0.866788
GBP 0.865187
GEL 3.101188
GGP 0.866788
GHS 13.414258
GIP 0.866788
GMD 84.784066
GNF 10184.525822
GTQ 8.856632
GYD 242.95652
HKD 9.097524
HNL 30.900072
HRK 7.529295
HTG 152.076902
HUF 359.996885
IDR 20509.514434
ILS 3.371499
IMP 0.866788
INR 112.159656
IQD 1521.870589
IRR 1534186.336142
ISK 143.377922
JEP 0.866788
JMD 183.80215
JOD 0.823507
JPY 184.555291
KES 150.404455
KGS 101.566586
KHR 4675.668738
KMF 492.44503
KPW 1045.250845
KRW 1740.234778
KWD 0.359183
KYD 0.968181
KZT 548.151809
LAK 25448.295988
LBP 104036.483488
LKR 400.230835
LRD 212.603228
LSL 19.285606
LTL 3.42939
LVL 0.702535
LYD 7.393545
MAD 10.728402
MDL 20.191799
MGA 4877.957255
MKD 61.615981
MMK 2438.139988
MNT 4157.574343
MOP 9.373569
MRU 46.40118
MUR 55.063138
MVR 17.869466
MWK 2014.47317
MXN 20.092603
MYR 4.609937
MZN 74.227021
NAD 19.285606
NGN 1594.487632
NIO 42.750974
NOK 10.76776
NPR 179.886566
NZD 1.980447
OMR 0.446582
PAB 1.161757
PEN 3.976772
PGK 5.065224
PHP 71.460242
PKR 323.639896
PLN 4.247222
PYG 7158.209496
QAR 4.225226
RON 5.235946
RSD 117.386549
RUB 82.753825
RWF 1699.824398
SAR 4.358202
SBD 9.328877
SCR 16.367203
SDG 697.442704
SEK 10.856968
SGD 1.485162
SHP 0.867122
SLE 28.580784
SLL 24354.535453
SOS 663.949826
SRD 43.237012
STD 24039.183655
STN 24.534993
SVC 10.165499
SYP 128.389306
SZL 19.272488
THB 37.840397
TJS 10.792793
TMT 4.064993
TND 3.40756
TOP 2.796436
TRY 52.957331
TTD 7.875232
TWD 36.705146
TZS 3031.332486
UAH 51.43506
UGX 4385.254531
USD 1.161427
UYU 46.836802
UZS 14034.016212
VES 600.822764
VND 30630.301105
VUV 137.362631
WST 3.154277
XAF 656.893904
XAG 0.015319
XAU 0.000257
XCD 3.138813
XCG 2.093786
XDR 0.815499
XOF 656.893904
XPF 119.331742
YER 277.174172
ZAR 19.147857
ZMK 10454.234439
ZMW 21.986358
ZWL 373.978859
  • Euro STOXX 50

    124.9100

    5976.07

    +2.09%

  • DAX

    336.5900

    24737.24

    +1.36%

  • Goldpreis

    23.5000

    4534.7

    +0.52%

  • SDAX

    263.1700

    18517.3

    +1.42%

  • MDAX

    526.0300

    31857.74

    +1.65%

  • TecDAX

    59.5900

    3960.63

    +1.5%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1625

    +0.1%

Iran-Krieg: Angst vor neuerlicher Eskalation wächst
Iran-Krieg: Angst vor neuerlicher Eskalation wächst / Foto: - - AFP

Iran-Krieg: Angst vor neuerlicher Eskalation wächst

Im Iran-Krieg wächst die Angst vor einer neuerlichen Eskalation. Nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen stellte Teheran am Mittwoch eine scharfe Reaktion mit weitreichenden Folgen in den Raum. Die israelischen Streitkräfte wurden in "höchste Alarmbereitschaft" versetzt. Die Erdölpreise fielen allerdings, da Trump auch davon gesprochen hatte, dass eine Einigung mit Teheran kurz bevorstehen könnte.

Textgröße:

"Sollte sich die Aggression gegen den Iran wiederholen, wird sich der angekündigte regionale Krieg dieses Mal weit über die Region hinaus ausbreiten", erklärten die iranischen Revolutionsgarden auf ihrer Website Sepah News. "Unsere vernichtenden Angriffe werden euch zerstören", warnten sie an die USA und Israel gerichtet. Die USA und die EU stufen die Garden als Terrororganisation ein.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warf den USA vor, den Krieg gegen sein Land fortsetzen zu wollen. "Die offenen wie auch die verdeckten Bewegungen des Feindes zeigen, dass er trotz wirtschaftlichen und politischen Drucks seine militärischen Ziele nicht aufgegeben hat und versucht, einen neuen Krieg zu beginnen", sagte Ghalibaf in einer Audiobotschaft, die von iranischen Medien verbreitet wurde. Die USA hofften "noch immer auf die Kapitulation der iranischen Nation".

Für den Fall eines erneuten Angriffs der USA und Israels drohte Chefunterhändler Ghalibaf mit einer "energischen Antwort". Der Iran werde sich "unter keinen Umständen Einschüchterungen beugen".

Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte im Onlinedienst X, dass eine "Rückkehr zum Krieg viele weitere Überraschungen bereithalten wird". Zuvor hatte bereits die iranische Armee den USA mit der Eröffnung "neuer Fronten" gedroht, falls Washington die Angriffe auf das Land wieder aufnehmen sollte.

"Zum jetzigen Zeitpunkt ist die IDF in höchster Alarmbereitschaft und auf jede Entwicklung vorbereitet", sagte der Chef der israelischen Armee, Ejal Samir, bei einem Treffen von Kommandeuren.

Trump hatte am Dienstag in Washington gesagt: "Ich hoffe, dass wir keinen Krieg machen müssen, aber womöglich müssen wir ihnen einen weiteren großen Schlag versetzen." Er setzte eine Frist von mehreren Tagen für die Wiederaufnahme der Angriffe, falls keine Einigung mit dem Iran zur Beendigung des Krieges erzielt werde.

Vor Journalisten im Weißen Haus in Washington sagte der US-Präsident, er habe "eine Stunde" vor einem neuerlichen Angriff gestanden, bevor er diesen verschoben habe. Die US-Armee hatte nach den Worten von Trump einen ursprünglich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran "wegen sehr positiver Entwicklungen" in den Verhandlungen verschoben. Verbündete im Nahen Osten hätten ihm gesagt, sie seien "sehr nah dran, eine Einigung zu erzielen", hatte Trump am Montag im Weißen Haus gesagt.

Noch am Sonntag hatte Trump dem Iran erneut mit Vernichtung gedroht, sollte Teheran dem US-Vorschlag für ein Ende des Krieges nicht zustimmen. Zur zentralen Bedingung machte er, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe.

Der saudiarabische Außenminister Faisal bin Farhan forderte Teheran auf, die diplomatischen Bemühungen im Iran-Konflikt "unverzüglich" zu nutzen. So könnten die "gefährlichen Folgen einer Eskalation" vermieden werden, schrieb der Minister im Onlinedienst X.

Zugleich lobte der saudiarabische Außenminister Trump dafür, dass er "der Diplomatie eine Chance" gebe. Riad unterstütze überdies die laufenden Bemühungen des Vermittlers Pakistan um eine friedliche Beilegung des Konflikts.

Am Mittwoch reiste der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi zum zweiten Mal in dieser Woche nach Teheran. Der Minister treffe dort "Vertreter der Islamischen Republik", meldete die iranische Nachrichtenagentur Irna.

Der Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Als Reaktion griff Teheran Ziele in Israel und in Nachbarstaaten in der Region an und blockierte weitgehend die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus vor seiner Küste.

Die iranische Revolutionsgarde erklärte am Mittwoch, sie habe in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die Straße von Hormus passieren lassen, darunter Öltanker, Containerschiffe und andere kommerzielle Schiffe. Vergangene Woche hatte der Iran nach eigenen Angaben die Passage von mehr als 30 Schiffen erlaubt. Der Erdölpreis fiel am Mittwoch weltweit um fünf Prozent, da Trump davon gesprochen hatte, kurz vor einer Einigung zu stehen.

Seit 8. April gilt im Konflikt des Iran mit den USA und Israel eine brüchige Waffenruhe. Verhandlungen über ein endgültiges Ende der gewaltsamen Auseinandersetzungen brachten bisher keinen Durchbruch.

Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate forderte den Irak auf, ab "sofort" und "bedingungslos" Angriffe von seinem Boden aus zu unterbinden. Die Emirate gehen davon aus, dass der Drohnenangriff auf ein Atomkraftwerk, bei dem am Wochenende außerhalb des Sicherheitsbereichs ein Brand ausgelöst worden war, von pro-iranischen Gruppen im Irak gestartet wurde.

Jordanien schoss unterdessen eine Drohne "unbekannter Herkunft" ab. Bei dem Vorfall etwa 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Amman sei niemand verletzt worden, teilte die jordanische Armee mit.

Q.Pilar--TPP