The Prague Post - China und Russland kritisieren US-Anklage gegen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro

EUR -
AED 4.237139
AFN 75.575691
ALL 92.926099
AMD 421.584258
AOA 1059.141262
ARS 1720.239558
AUD 1.633857
AWG 2.079631
AZN 1.958462
BAM 1.955306
BBD 2.322982
BDT 142.383995
BHD 0.434884
BIF 3447.78333
BMD 1.153748
BND 1.477207
BOB 13.696477
BRL 5.952647
BSD 1.153303
BTN 110.015703
BWP 15.567996
BYN 3.419291
BYR 22613.465705
BZD 2.319583
CAD 1.607449
CDF 2624.777316
CHF 0.937588
CLF 0.026794
CLP 1054.548387
CNY 7.78238
CNH 7.783128
COP 3620.450472
CRC 522.960959
CUC 1.153748
CUP 30.574329
CVE 110.234736
CZK 24.241462
DJF 205.387173
DKK 7.475637
DOP 67.25212
DZD 153.438136
EGP 57.925197
ERN 17.306224
ETB 186.556683
FJD 2.552033
FKP 0.85383
GBP 0.853814
GEL 3.01708
GGP 0.85383
GHS 13.569745
GIP 0.85383
GMD 84.803903
GNF 10128.219401
GTQ 8.798584
GYD 241.547873
HKD 9.053613
HNL 30.913513
HRK 7.533846
HTG 150.799906
HUF 364.638656
IDR 20605.94375
ILS 3.455482
IMP 0.85383
INR 110.06291
IQD 1510.917932
IRR 1586057.719227
ISK 141.992108
JEP 0.85383
JMD 182.473067
JOD 0.818039
JPY 183.809979
KES 149.183378
KGS 100.894701
KHR 4672.757643
KMF 492.650316
KRW 1634.584805
KWD 0.356612
KYD 0.961065
KZT 537.83272
LAK 26022.081448
LBP 103281.940189
LKR 385.684143
LRD 208.176456
LSL 18.716324
LTL 3.406718
LVL 0.69789
LYD 7.355108
MAD 10.685552
MDL 20.033674
MGA 4962.723563
MKD 61.50918
MMK 2422.798424
MNT 4149.646379
MOP 9.321343
MRU 46.098744
MUR 54.307113
MVR 17.825361
MWK 1999.88562
MXN 19.687012
MYR 4.715394
MZN 73.132027
NAD 18.714783
NGN 1571.728125
NIO 42.438717
NOK 10.95619
NPR 176.0232
NZD 1.968023
OMR 0.443618
PAB 1.153303
PEN 3.899114
PGK 5.175624
PHP 70.607076
PKR 320.142058
PLN 4.304179
PYG 6867.174208
QAR 4.204346
RON 5.239751
RSD 117.335008
RUB 95.875231
RWF 1698.863044
SAR 4.323967
SBD 9.305027
SCR 15.844435
SDG 692.813204
SEK 11.008431
SGD 1.476982
SLE 28.283225
SOS 659.130468
SRD 43.780096
STD 23880.259372
STN 24.493276
SVC 10.091448
SZL 18.705189
THB 38.160797
TJS 10.628166
TMT 4.049656
TND 3.38637
TRY 55.100109
TTD 7.81028
TWD 37.167423
TZS 3057.430582
UAH 51.74849
UGX 4290.970724
USD 1.153748
UYU 46.438056
UZS 13713.532242
VES 877.154644
VND 30057.449416
VUV 136.653178
WST 3.149721
XAF 655.788328
XAG 0.017429
XAU 0.000262
XCD 3.118062
XCG 2.078674
XDR 0.81559
XOF 655.788328
XPF 119.331742
YER 273.676371
ZAR 18.65225
ZMK 10385.122988
ZMW 21.62525
ZWL 371.506466
  • Euro STOXX 50

    16.2900

    6567.51

    +0.25%

  • SDAX

    26.0500

    18597.19

    +0.14%

  • DAX

    138.6300

    26530.05

    +0.52%

  • TecDAX

    22.8400

    4113.02

    +0.56%

  • Goldpreis

    26.3000

    4467.4

    +0.59%

  • MDAX

    305.8100

    32530.7

    +0.94%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1541

    -0.04%

China und Russland kritisieren US-Anklage gegen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro
China und Russland kritisieren US-Anklage gegen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro / Foto: FAYEZ NURELDINE - AFP/Archiv

China und Russland kritisieren US-Anklage gegen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro

China und Russland haben die von der US-Justiz erhobene Anklage gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro scharf kritisiert. "Die US-Seite sollte aufhören, Kuba mit Sanktionen und gerichtlichen Maßnahmen zu bestrafen, und nicht bei jeder Gelegenheit mit Gewalt drohen", sagte der chinesische Außenamtssprecher Guo Jiakun am Donnerstag. Der Kreml erklärte, "der Druck, der auf Kuba ausgeübt wird", könne "nicht hingenommen" werden.

Textgröße:

Die US-Justiz hatte den 94-jährigen Raúl Castro am Mittwoch wegen des Vorwurfs der Tötung von vier US-Bürgern vor 30 Jahren angeklagt. Die US-Behörden machen Raúl Castro, der damals Verteidigungsminister war, für den Abschuss von zwei US-Zivilflugzeugen im Jahr 1996 verantwortlich. Dabei waren vier US-Bürger ums Leben gekommen.

Der chinesische Außenamtssprecher sagte zu der US-Anklageerhebung, China unterstütze Kuba nachdrücklich dabei, seine nationale Souveränität und nationale Würde zu wahren und lehne äußere Einmischung ab. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte derweil russischen Staatsmedien: "Wir sind der Ansicht, dass solche Methoden, die an Gewalt grenzen, unter keinen Umständen gegen ehemalige oder amtierende Staatschefs angewendet werden sollten."

Raúl Castro ist der Bruder des verstorbenen kubanischen Revolutionsführers und langjährigen Präsidenten Fidel Castro. Mit den zwei US-Zivilflugzeugen, die 1996 von Kuba abgeschossen worden waren, hatte die von Exilkubanern gegründete Organisation Brothers to the Rescue (BTTR) Kubaner retten wollen, die über das Meer zu fliehen versuchten.

Die 30 Jahre danach gegen Raúl Castro erhobene Anklage führte zu Spekulationen, dass US-Präsident Donald Trump im kommunistisch regierten Kuba ein ähnliches Vorgehen planen könnte wie im Januar in Venezuela.

US-Elitesoldaten hatten damals den linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro in der Hauptstadt Caracas festgenommen. Er wurde dann nach New York geflogen, wo er nun auf einen Prozess wegen Vorwürfen des "Drogenterrorismus" wartet. Trump deutete jedoch an, dass er keine solche Aktion auch in Kuba plane: "Es wird keine Eskalation geben", sagte er.

Die kubanische Regierung kritisierte die Anklage gegen Raúl Castro als politisch motiviert. Den Abschuss der beiden US-Flugzeuge 1996 bezeichnete sie als "legitime Selbstverteidigung" gegen eine Luftraumverletzung.

Die kubanischen Behörden riefen die Bürger auf, gegen das Vorgehen der USA zu protestieren. Die staatliche Zeitung "Granma" appellierte an die Kubaner, sich am Freitagmorgen vor der US-Botschaft in Havanna zu versammeln.

Kuba befindet sich seit Monaten in einer massiven Wirtschafts- und Energiekrise, die sich nach dem Sturz Maduros - einem der wichtigsten Verbündeten der Führung in Havanna - verschärfte. Nach ihrer Militärintervention in Venezuela sorgten die USA dafür, dass das südamerikanische Land seine Öllieferungen an Kuba stoppte. Venezuela war bis dahin der wichtigste Öllieferant des karibischen Inselstaates.

In Havanna gibt es täglich Stromausfälle von mehr als 19 Stunden, in mehreren Provinzen dauern die Stromausfälle sogar tagelang an. Der öffentliche Nahverkehr ist eingeschränkt, Benzin wurde rationiert. Mehrere Fluggesellschaften fliegen die Karibikinsel wegen der dortigen Treibstoffknappheit mittlerweile nicht mehr an.

US-Außenminister Marco Rubio sagte am Donnerstag vor Journalisten in Miami im US-Bundesstaat Florida, dass die USA eine Änderung des "politischen Systems" in Kuba durchsetzen wollten. "Ihr Wirtschaftssystem funktioniert nicht. Es ist kaputt, und man kann es nicht mit dem gegenwärtigen politischen System reparieren", sagte er.

Rubio, der Sohn kubanischer Einwanderer und vehementer Kritiker der kommunistischen Regierung in Havanna ist, teilte zugleich mit, dass Kuba ein US-Angebot über humanitäre Hilfen in Höhe von 100 Millionen Dollar (86 Millionen Euro) angenommen habe. Ob es zu dieser Hilfe tatsächlich kommen wird, ließ der US-Chefdiplomat jedoch offen. "Wir werden keine humanitäre Hilfe leisten, die in die Hände des Militärunternehmens fällt, das sie haben", sagte er.

Q.Fiala--TPP