The Prague Post - ZDF-Politbarometer: Große Mehrheit zweifelt an Reformwillen der Regierung

EUR -
AED 4.276014
AFN 72.772985
ALL 95.4774
AMD 426.722461
ANG 2.084693
AOA 1068.858693
ARS 1631.235043
AUD 1.624361
AWG 2.095801
AZN 1.976381
BAM 1.956361
BBD 2.336671
BDT 142.590921
BGN 1.944345
BHD 0.437526
BIF 3454.674968
BMD 1.164334
BND 1.485965
BOB 8.016301
BRL 5.847986
BSD 1.160133
BTN 110.953842
BWP 15.690503
BYN 3.185314
BYR 22820.949188
BZD 2.33327
CAD 1.608155
CDF 2625.573439
CHF 0.910171
CLF 0.026548
CLP 1044.861531
CNY 7.91136
CNH 7.899227
COP 4282.246325
CRC 525.05068
CUC 1.164334
CUP 30.854855
CVE 110.296653
CZK 24.272179
DJF 206.589287
DKK 7.472417
DOP 68.379624
DZD 154.750544
EGP 60.874767
ERN 17.465012
ETB 187.029674
FJD 2.561296
FKP 0.866823
GBP 0.862871
GEL 3.096884
GGP 0.866823
GHS 13.469866
GIP 0.866823
GMD 84.412157
GNF 10172.287543
GTQ 8.846539
GYD 242.679645
HKD 9.121353
HNL 30.865858
HRK 7.534293
HTG 151.988887
HUF 357.309114
IDR 20649.466012
ILS 3.360732
IMP 0.866823
INR 110.896656
IQD 1519.736136
IRR 1540879.803552
ISK 143.620886
JEP 0.866823
JMD 183.142559
JOD 0.825502
JPY 185.024874
KES 150.909514
KGS 101.820462
KHR 4651.332267
KMF 494.842347
KPW 1047.900771
KRW 1762.091478
KWD 0.360234
KYD 0.966777
KZT 547.867228
LAK 25425.296587
LBP 103915.021677
LKR 388.051364
LRD 212.300926
LSL 19.135992
LTL 3.437976
LVL 0.704294
LYD 7.393122
MAD 10.702671
MDL 20.122775
MGA 4874.398862
MKD 61.636013
MMK 2444.631659
MNT 4167.195408
MOP 9.363787
MRU 46.359304
MUR 55.049305
MVR 17.931534
MWK 2011.677314
MXN 20.123688
MYR 4.602148
MZN 74.412768
NAD 19.135992
NGN 1594.171479
NIO 42.710598
NOK 10.758319
NPR 177.525947
NZD 1.982541
OMR 0.447677
PAB 1.160133
PEN 3.955435
PGK 5.059452
PHP 71.523942
PKR 322.996094
PLN 4.234252
PYG 7070.028967
QAR 4.241617
RON 5.246143
RSD 117.449847
RUB 83.251739
RWF 1696.086745
SAR 4.35465
SBD 9.367281
SCR 17.280284
SDG 699.183768
SEK 10.798326
SGD 1.486656
SHP 0.869293
SLE 28.643408
SLL 24415.507246
SOS 662.990266
SRD 43.259737
STD 24099.365963
STN 24.517565
SVC 10.150913
SYP 128.688022
SZL 19.13149
THB 37.810006
TJS 10.777693
TMT 4.075169
TND 3.396175
TOP 2.803437
TRY 53.232543
TTD 7.87426
TWD 36.599446
TZS 3056.184983
UAH 51.345835
UGX 4393.260784
USD 1.164334
UYU 46.443328
UZS 13918.994492
VES 612.684855
VND 30688.937154
VUV 138.380356
WST 3.172575
XAF 656.145301
XAG 0.014947
XAU 0.000256
XCD 3.146671
XCG 2.0909
XDR 0.816034
XOF 656.145301
XPF 119.331742
YER 277.867955
ZAR 19.005251
ZMK 10480.404143
ZMW 21.839267
ZWL 374.915119
  • MDAX

    678.2100

    32786.48

    +2.07%

  • TecDAX

    31.2400

    4067.33

    +0.77%

  • Goldpreis

    0.0000

    4523.2

    0%

  • SDAX

    181.7900

    18918.74

    +0.96%

  • DAX

    371.4100

    25259.97

    +1.47%

  • Euro STOXX 50

    149.9900

    6110.31

    +2.45%

  • EUR/USD

    0.0041

    1.1646

    +0.35%

ZDF-Politbarometer: Große Mehrheit zweifelt an Reformwillen der Regierung
ZDF-Politbarometer: Große Mehrheit zweifelt an Reformwillen der Regierung / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

ZDF-Politbarometer: Große Mehrheit zweifelt an Reformwillen der Regierung

Eine große Mehrheit der Deutschen hält grundlegende Reformen in Deutschland für wichtig - gleichzeitig geht nur jeder Vierte davon aus, dass die Bundesregierung wie angekündigt in Kürze die notwendigen Schritte einleitet. Laut dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer glauben 75 Prozent der Befragten nicht, dass die schwarz-rote Koalition bis zum Sommer Reformen bei Steuern, Arbeitsmarkt und Rente vorlegen wird. Nur 24 Prozent gehen davon aus, dass es so kommen wird. Zudem bleibt die Unzufriedenheit mit der Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf Rekordniveau.

Textgröße:

Für 71 Prozent der Befragten leistet die Koalition eher schlechte Arbeit, nur 25 Prozent bescheinigen Schwarz-Rot einen eher guten Job, darunter mehrheitlich lediglich die Anhänger der CDU/CSU. Mit der Arbeit von Kanzler Merz sind 26 Prozent der Deutschen eher zufrieden, für 71 Prozent macht er einen eher schlechten Job.

Mit 89 Prozent hält eine große Mehrheit der Befragten grundlegende Reformen in Deutschland für wichtig, auch wenn diese zu finanziellen Belastungen und Einschnitten führen. Nur für neun Prozent ist dies nicht so wichtig.

An der grundsätzlichen Reformbereitschaft in Deutschland gibt es zugleich erhebliche Zweifel. Nur 23 Prozent gehen davon aus, dass die Bereitschaft zur Erneuerung groß ist. Drei Viertel (75 Prozent) glauben nicht, dass hierfür bei den Bundesbürgern eine hohe Bereitschaft vorhanden ist. Persönlich würden drei Prozent der Befragten für grundlegende Reformen sehr große und 29 Prozent große Belastungen in Kauf nehmen. Weitere 43 Prozent wären zu nicht so großen und 23 Prozent zu keinen Belastungen bereit.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU nur noch auf 24 Prozent (minus 1), ihr schlechtester Wert seit vier Jahren. Auch die AfD würde einen Punkt verlieren, aber mit 26 Prozent (minus 1) nach wie vor vorne liegen. Die SPD würde auf ihrem Rekordtief von zwölf Prozent verharren und die Grünen könnten sich mit 15 Prozent (plus 2) verbessern. Die Linke könnte mit 12 Prozent (plus 1) rechnen und die FDP mit 3 Prozent (unverändert). Mit diesem Ergebnis hätte Schwarz-Rot keine Mehrheit.

Mit Blick auf die Landtagswahlen im Herbst erwartet eine klare Mehrheit negative Folgen für Deutschland, sollte die AfD erstmals in einem Bundesland den Ministerpräsidenten stellen. Rund zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten fänden das schlecht, außer in der Anhängergruppe der in Teilen rechtsextremen AfD. 20 Prozent, darunter 88 Prozent der AfD-Anhänger, fänden einen Ministerpräsidenten der AfD gut und 11 Prozent aller Befragten wäre das egal.

Würde die AfD in einem ostdeutschen Bundesland die Regierung stellen, wären die Auswirkungen für Deutschland insgesamt nach Meinung von 65 Prozent eher negativ, für 16 Prozent wäre das eher positiv und nach Ansicht von 15 Prozent hätte das deutschlandweit keine großen Folgen. 72 Prozent der Deutschen sehen in der AfD eine Gefahr für die Demokratie, darunter 74 Prozent der Befragten im Westen und 61 Prozent der Befragten im Osten.

Die Hälfte der Politiker und Politikerinnen auf der Top-Ten-Liste fallen bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung auf ihren jeweiligen Tiefstwert - so auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), der nach wie vor auf dem ersten Platz liegt. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 1,3 bewertet. Auf Platz zwei folgt der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) mit 1,0 (1,0). Kanzler Merz fällt auf seine bisher schlechteste Bewertung von minus 1,7 (minus 1,3), genauso wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), ebenfalls mit minus 1,7 (minus 1,5). Schlusslicht bleibt AfD-Chefin Alice Weidel mit minus 2,6 (minus 2,2).

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte für das ZDF-Politbarometer in der Zeit vom 19. bis zum 21. Mai 2026 1.340 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch und online. Die Befragung gilt als repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Fehlermarge lag zwischen zwei und drei Prozentpunkten.

Q.Pilar--TPP