The Prague Post - Iranische Revolutionsgarden betonen Kampfbereitschaft gegenüber USA und Israel

EUR -
AED 4.23597
AFN 75.541776
ALL 92.900361
AMD 421.467492
AOA 1058.847467
ARS 1719.769702
AUD 1.634005
AWG 2.079055
AZN 1.957941
BAM 1.954764
BBD 2.322339
BDT 142.344559
BHD 0.434764
BIF 3446.828399
BMD 1.153429
BND 1.476798
BOB 13.692684
BRL 5.94927
BSD 1.152984
BTN 109.985232
BWP 15.563684
BYN 3.418344
BYR 22607.202462
BZD 2.318941
CAD 1.606778
CDF 2624.05054
CHF 0.936927
CLF 0.026787
CLP 1054.257452
CNY 7.780226
CNH 7.783729
COP 3618.340425
CRC 522.816115
CUC 1.153429
CUP 30.56586
CVE 110.204205
CZK 24.255682
DJF 205.330287
DKK 7.475729
DOP 67.233493
DZD 153.427492
EGP 58.01518
ERN 17.30143
ETB 186.505012
FJD 2.551903
FKP 0.853593
GBP 0.854074
GEL 3.016249
GGP 0.853593
GHS 13.565987
GIP 0.853593
GMD 84.777861
GNF 10125.414192
GTQ 8.796147
GYD 241.480971
HKD 9.050736
HNL 30.904951
HRK 7.534886
HTG 150.758139
HUF 365.106684
IDR 20616.384531
ILS 3.459883
IMP 0.853593
INR 110.066513
IQD 1510.499454
IRR 1585618.430118
ISK 141.998398
JEP 0.853593
JMD 182.422528
JOD 0.817766
JPY 183.867494
KES 149.254038
KGS 100.867409
KHR 4671.463431
KMF 492.514136
KRW 1632.632678
KWD 0.356522
KYD 0.960799
KZT 537.683757
LAK 26014.874122
LBP 103253.33423
LKR 385.57732
LRD 208.118797
LSL 18.71114
LTL 3.405775
LVL 0.697698
LYD 7.353071
MAD 10.682592
MDL 20.028125
MGA 4961.349039
MKD 61.492143
MMK 2422.127382
MNT 4148.497053
MOP 9.318761
MRU 46.085976
MUR 54.291383
MVR 17.820925
MWK 1999.331712
MXN 19.679857
MYR 4.718216
MZN 73.054802
NAD 18.7096
NGN 1571.435549
NIO 42.426962
NOK 10.952671
NPR 175.974447
NZD 1.965806
OMR 0.443501
PAB 1.152984
PEN 3.898034
PGK 5.17419
PHP 70.6452
PKR 320.053388
PLN 4.301153
PYG 6865.27221
QAR 4.203181
RON 5.240259
RSD 117.359066
RUB 95.099756
RWF 1698.392511
SAR 4.32277
SBD 9.302449
SCR 15.924051
SDG 692.637883
SEK 10.991345
SGD 1.477144
SLE 28.259393
SOS 658.947909
SRD 43.768058
STD 23873.645266
STN 24.486492
SVC 10.088653
SZL 18.700008
THB 38.204443
TJS 10.625223
TMT 4.048535
TND 3.385432
TRY 55.084286
TTD 7.808117
TWD 37.151362
TZS 3056.295407
UAH 51.734157
UGX 4289.782256
USD 1.153429
UYU 46.425194
UZS 13709.73401
VES 876.911697
VND 30133.901425
VUV 136.615329
WST 3.148849
XAF 655.606695
XAG 0.017699
XAU 0.000263
XCD 3.117198
XCG 2.078099
XDR 0.815364
XOF 655.606695
XPF 119.331742
YER 273.588946
ZAR 18.671502
ZMK 10382.245802
ZMW 21.619261
ZWL 371.40357
  • Goldpreis

    19.7000

    4460.8

    +0.44%

  • Euro STOXX 50

    12.5800

    6563.8

    +0.19%

  • SDAX

    -32.9900

    18538.15

    -0.18%

  • TecDAX

    2.5900

    4092.77

    +0.06%

  • MDAX

    43.3000

    32268.19

    +0.13%

  • DAX

    69.2800

    26460.7

    +0.26%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1541

    -0.04%

Iranische Revolutionsgarden betonen Kampfbereitschaft gegenüber USA und Israel
Iranische Revolutionsgarden betonen Kampfbereitschaft gegenüber USA und Israel / Foto: ATTA KENARE - AFP

Iranische Revolutionsgarden betonen Kampfbereitschaft gegenüber USA und Israel

Inmitten der stockenden Verhandlungen um ein Ende des Iran-Krieges haben Teherans Revolutionsgarden ihre Kampfbereitschaft gegenüber den USA und Israel betont. "Die Streitkräfte halten sich bereit, mit vollen Magazinen", sagte Mohammed Achbarsadeh, ein ranghoher Vertreter der Marine der Revolutionsgarden, am Mittwoch. Einen Bericht des iranischen Staatsfernsehens über angebliche US-Zusagen im Zuge eines Abkommens unter anderem zum Abzug von Truppen aus der Golfregion wies das Weiße Haus derweil als "reine Erfindung" zurück.

Textgröße:

Der Iran und die USA liefern sich seit Wochen einen verbalen Schlagabtausch. Zugleich gehen unter der Federführung des Vermittlers Pakistan die Bemühungen weiter, ein Abkommen über ein Ende des Krieges auszuhandeln. Bisher gab es allerdings keinen Durchbruch bei den Gesprächen.

Knackpunkte der Verhandlungen sind nach wie vor das iranische Atomprogramm und die von Teheran weitgehend gesperrte Straße von Hormus. Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert. Für die Stromerzeugung mit Atomkraft reicht eine Anreicherung auf 3,67 Prozent.

Revolutionsgarden-Vertreter Achbarsadeh äußerte sich am Mittwoch vor dem Hintergrund der diplomatischen Bemühungen mit neuen Drohungen gegenüber den USA und Israel. Die Nachrichtenagentur Tasnim zitierte ihn mit den Worten, "das Gebiet von Tschabahar bis Mahschahr" an der Südküste des Iran könne "in einen Friedhof für Aggressoren" verwandelt werden. Ein Wiederaufflammen des Krieges hält Achbarsadeh indes für unwahrscheinlich. Laut Tasnim begründete er dies mit "der Schwäche des Feindes".

US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag angekündigt, dass ein Abkommen mit Teheran zur Beendigung des Krieges kurz bevorstehe. Doch die jüngsten Entwicklungen versetzten den scheinbaren Fortschritten einen Dämpfer. Nach neuen US-Angriffen im Süden des Iran warf Teheran den USA am Dienstag eine Verletzung der Waffenruhe vor. Im Golfemirat Katar wurde derweil weiter über Wege zur Beendigung des seit drei Monaten andauernden Iran-Krieges verhandelt.

Der Ölpreis gab am Mittwoch angesichts wiederauflebender Hoffnungen auf Fortschritte bei den Gesprächen nach. Der Preis der Referenzsorte Brent fiel um fünf Prozent.

Laut iranischem Staatsfernsehen umfasst ein aktueller Entwurf für eine Absichtserklärung mit den USA angeblich die Zusage Washingtons, die US-Seeblockade gegen den Iran aufzuheben und die US-Streitkräfte aus der Golfregion abzuziehen. Im Gegenzug würde der Iran dem Bericht zufolge zulassen, dass der zivile Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus innerhalb eines Monats wieder in dem Umfang aufgenommen wird wie vor dem Krieg.

Dem Bericht zufolge würde der Iran allerdings weiterhin die Schifffahrtsrouten kontrollieren, Schiffe inspizieren und Mautgebühren erheben - Maßnahmen, die erst seit Kriegsbeginn Ende Februar eingeführt wurden. Die Verpflichtungen des Iran würden nicht für Militärschiffe gelten, hieß es weiter. Auch habe Teheran sich nicht bereit erklärt, die für den Welthandel wichtige Meerenge "bedingungslos wieder zu öffnen".

Hinsichtlich eines Abzugs von in der Region stationierten US-Truppen hieß es laut dem iranischen Bericht in dem Entwurf, Washington habe der "Islamischen Republik Iran diesbezüglich eine Zusage erteilt". Nach der Einigung auf das Rahmenabkommen würden Teheran und Washington in eine 60-tägige Verhandlungsphase eintreten, hieß es in dem Entwurf weiter. Welche Themen dabei erörtert würden, wurde nicht näher ausgeführt.

Das Weiße Haus dementierte den iranischen Bericht umgehend. Zugleich kritisierte es US-Medien, die über iranische Behauptungen berichtet hatten. "Dieser Bericht der vom Iran kontrollierten Medien ist nicht wahr", erklärte das Weiße Haus im Onlinedienst X. Die von den Staatsmedien "veröffentlichte" Absichtserklärung sei "eine reine Erfindung". "Niemand sollte glauben, was die iranischen Staatsmedien verbreiten", hieß es weiter. Es zählten einzig "Fakten".

US-Außenminister Marco Rubio hatte am Dienstag erklärt, dass ein Friedensabkommen weiterhin in Reichweite liege. Die Straße von Hormus müsse jedoch "auf die eine oder andere Weise" wieder geöffnet werden. Am Mittwoch bekräftigte die Marine der iranischen Revolutionsgarden, dass lediglich Schiffe die Meerenge passieren dürften, die "bereit sind, sich an die iranischen Anordnungen zu halten".

Irans bislang nicht öffentlich aufgetretener Oberster Führer Ayatollah Modschtaba Chamenei hatte am Dienstag erklärt, Washington verliere seinen Einfluss im Nahen Osten. Die Länder der Golfregion warnte er davor, weiterhin US-Stützpunkte zu beherbergen. In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte Chamenei, dass die USA "keinen sicheren Zufluchtsort" mehr für die Errichtung von Militärstützpunkten hätten.

Der Krieg hatte Ende Februar mit Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Als Reaktion griff Teheran Ziele in Israel und in Nachbarstaaten in der Region an und sperrte kurz nach Beginn der Angriffe schloss Teheran zudem de facto die Straße von Hormus. In der Folge waren die weltweiten Energiepreise in die Höhe geschossen. Die USA hatten als Reaktion ihrerseits eine Blockade iranischer Häfen verhängt.

J.Marek--TPP