The Prague Post - Kiew: Russische Drohne trifft Atommüllagergebäude bei Tschernobyl

EUR -
AED 4.173754
AFN 72.734997
ALL 92.091564
AMD 412.932221
ANG 2.03473
AOA 1043.296859
ARS 1732.852854
AUD 1.61908
AWG 2.04568
AZN 1.929488
BAM 1.954534
BBD 2.289268
BDT 139.940586
BGN 1.913212
BHD 0.428426
BIF 3405.598941
BMD 1.136489
BND 1.452823
BOB 13.917169
BRL 5.931122
BSD 1.136639
BTN 109.032814
BWP 15.540139
BYN 3.440523
BYR 22275.181494
BZD 2.28585
CAD 1.610182
CDF 2659.383884
CHF 0.94578
CLF 0.027905
CLP 1101.973859
CNY 7.629534
CNH 7.629352
COP 3815.090791
CRC 516.199703
CUC 1.136489
CUP 27.278531
CVE 110.195561
CZK 24.397631
DJF 202.391574
DKK 7.47517
DOP 67.669145
DZD 152.174741
EGP 59.207998
ERN 17.047333
ETB 185.215973
FJD 2.543687
FKP 0.85784
GBP 0.857646
GEL 2.971883
GGP 0.85784
GHS 13.223609
GIP 0.85784
GMD 83.51982
GNF 9995.613402
GTQ 8.680454
GYD 237.819094
HKD 8.915715
HNL 30.510506
HRK 7.5356
HTG 148.750193
HUF 367.764373
IDR 20524.988662
ILS 3.499931
IMP 0.85784
INR 109.087871
IQD 1488.848715
IRR 1562487.493719
ISK 137.015231
JEP 0.85784
JMD 179.923457
JOD 0.805706
JPY 179.039019
KES 147.459877
KGS 99.384244
KHR 4613.072818
KMF 492.099369
KPW 1022.840328
KRW 1546.732948
KWD 0.351005
KYD 0.947199
KZT 499.820645
LAK 25501.818062
LBP 101779.516769
LKR 376.202939
LRD 195.485956
LSL 18.677166
LTL 3.355756
LVL 0.687451
LYD 7.270419
MAD 10.945203
MDL 20.094249
MGA 4985.836285
MKD 61.530145
MMK 2386.439659
MNT 4086.894742
MOP 9.183773
MRU 45.530908
MUR 53.949235
MVR 17.558737
MWK 1970.849416
MXN 20.271643
MYR 4.63937
MZN 72.632755
NAD 18.677166
NGN 1509.756778
NIO 41.823277
NOK 10.81955
NPR 174.457672
NZD 2.006818
OMR 0.43696
PAB 1.136579
PEN 3.862168
PGK 5.14176
PHP 71.020892
PKR 314.915459
PLN 4.372112
PYG 6675.675904
QAR 4.142817
RON 5.279009
RSD 117.533411
RUB 96.029915
RWF 1678.135155
SAR 4.268554
SBD 9.092493
SCR 15.813794
SDG 683.595104
SEK 11.326401
SGD 1.45299
SHP 0.858051
SLE 28.014039
SLL 23831.593749
SOS 649.622085
SRD 42.829764
STD 23523.024669
STN 24.485756
SVC 9.944646
SYP 14776.628339
SZL 18.67248
THB 38.218977
TJS 10.484847
TMT 3.989076
TND 3.36572
TOP 2.736392
TRY 55.667729
TTD 7.714207
TWD 36.153975
TZS 2994.65152
UAH 51.002064
UGX 4449.196379
USD 1.136489
UYU 45.56129
UZS 13428.538127
VES 968.778839
VND 29519.729679
VUV 133.879635
WST 3.120478
XAF 655.957
XAG 0.018625
XAU 0.000275741732
XCD 3.071418
XCG 2.048391
XDR 0.803557
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 268.95031
ZAR 18.679706
ZMK 10229.764221
ZMW 22.134954
ZWL 365.948947
SSP 6492.297005
MXV 2.295711
  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • Goldpreis

    -147.5000

    4173.7

    -3.53%

  • DAX

    -34.2200

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • MDAX

    -135.7600

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1379

    -0.12%

Kiew: Russische Drohne trifft Atommüllagergebäude bei Tschernobyl
Kiew: Russische Drohne trifft Atommüllagergebäude bei Tschernobyl / Foto: Sergei SUPINSKY - AFP/Archiv

Kiew: Russische Drohne trifft Atommüllagergebäude bei Tschernobyl

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Ukraine ist das Gebäude eines Atommüllagers nahe dem ehemaligen Kraftwerk Tschernobyl getroffen und laut Betreiber "teilweise zerstört worden". Die Strahlenwerte nach dem Angriff seien normal geblieben, erklärte der ukrainische Betreiber Energoatom am Sonntag. Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands wurden am Wochenende mehrere Menschen getötet. In London sollte es bei einem Gipfeltreffen am Abend um die weitere Ukraine-Unterstützung gehen.

Textgröße:

Durch eine russische Drohne sei ein Gebäude zur Aufnahme von Atommüllbehältern im Sperrkreis um das einstige Atomkraftwerk Tschernobyl getroffen worden, erklärte Energoatom im Onlinedienst Telegram. Das Gebäude sei zu diesem Zeitpunkt leer gewesen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte im Onlinedienst X, eines der Gebäude der zentralen Zwischenlageranlage für abgebrannte Brennelemente sei von einer Drohne getroffen worden. "Bislang" gebe es keine erhöhten Messwerte. Der Angriff sei ein Beleg für die "Dreistigkeit" Russlands.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bezeichnete den Vorfall als "zutiefst beunruhigend". IAEA-Chef Rafael Grossi verwies auf X darauf, dass sich auf dem Gelände "große Mengen" nuklearen Materials befänden. Die IAEA kündigte an, ein Experten-Team zu entsenden, um die Schäden zu inspizieren. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte auf X, es sei "nicht das erste Mal, dass russische Streitkräfte die ukrainischen Atomanlagen in Gefahr bringen". Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte lediglich mit, es seien Angriffe auf Ziele ausgeführt worden, die im Zusammenhang mit der ukrainischen Armee stünden.

Bei russischen Angriffen auf ein Dorf in der Region Saporischschja im Süden der Ukraine wurden in der Nacht zum Sonntag mindestens zwei Menschen getötet, wie Regionalgouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Drei weitere Menschen seien nahe einer Haltestelle des Nahverkehrs verletzt worden. Durch nächtliche Angriffe auf die Region Dnipropetrowsk wurde nach Angaben der regionalen Behörden ebenfalls ein Mensch getötet. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland in der Nacht zum Sonntag 236 Drohnen ein, von denen 215 abgefangen worden seien. Das russische Verteidigungsministerium seinerseits gab an, in der Nacht zum Sonntag 95 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben.

Bereits in der Nacht zum Samstag fing die russische Luftabwehr nach Angaben der russischen Behörden hunderte Drohnen ab, davon allein mehr als 140 in der Region um St. Petersburg. Die Angriffe erfolgten am letzten Tag des internationalen Wirtschaftsforums in der Heimatstadt von Präsident Wladimir Putin, der auf der Konferenz gesprochen hatte. Die Ukraine hatte am Mittwoch, kurz vor Beginn der Veranstaltung, Energie- und Militäranlagen in der Stadt angegriffen.

Moskau und Kiew hatten in den vergangenen Monaten die gegenseitigen Angriffe verstärkt. Bemühungen um eine Beendigung des mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken. In der britischen Hauptstadt London wollten am Sonntag Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Regierungschef Keir Starmer mit Selenskyj zusammenkommen. Bei dem Treffen sollte es nach Angaben aus Paris unter anderem auch um den verstärkten Druck auf Russland gehen.

Kreml-Chef Putin hatte am Freitag ein von Selenskyj vorgeschlagenes Gipfeltreffen abgelehnt. Der ukrainische Präsident warf Putin daraufhin vor, er wolle den Krieg "einfach nicht beenden". Putin empfing derweil Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) im Kreml. Es sei "ein gutes Gespräch" gewesen, sagte am Freitagabend Präsidentenberater Juri Uschakow nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

T.Musil--TPP