The Prague Post - EU bringt Beitrittsprozess der Ukraine einen wichtigen Schritt voran

EUR -
AED 4.260595
AFN 74.248426
ALL 94.805306
AMD 427.068748
ANG 2.077106
AOA 1059.336376
ARS 1658.112806
AUD 1.639405
AWG 2.090009
AZN 1.997737
BAM 1.954433
BBD 2.336865
BDT 142.422199
BGN 1.961647
BHD 0.4376
BIF 3468.633057
BMD 1.160133
BND 1.487585
BOB 8.017494
BRL 5.892665
BSD 1.160288
BTN 109.833052
BWP 15.567377
BYN 3.212208
BYR 22738.613511
BZD 2.333508
CAD 1.622191
CDF 2662.50625
CHF 0.92068
CLF 0.026314
CLP 1035.639582
CNY 7.855845
CNH 7.841904
COP 4051.7773
CRC 527.83981
CUC 1.160133
CUP 30.743534
CVE 110.187435
CZK 24.154223
DJF 206.179351
DKK 7.474681
DOP 68.193466
DZD 154.373163
EGP 58.414342
ERN 17.402
ETB 187.057149
FJD 2.595448
FKP 0.865632
GBP 0.863911
GEL 3.080173
GGP 0.865632
GHS 12.879156
GIP 0.865632
GMD 84.689611
GNF 10164.020419
GTQ 8.844926
GYD 242.742264
HKD 9.089407
HNL 31.026694
HRK 7.534485
HTG 151.646519
HUF 350.141021
IDR 20540.160827
ILS 3.367397
IMP 0.865632
INR 109.717696
IQD 1519.956254
IRR 1596201.363311
ISK 144.390229
JEP 0.865632
JMD 183.911331
JOD 0.822544
JPY 185.933423
KES 150.122479
KGS 101.453824
KHR 4662.818163
KMF 494.216561
KPW 1044.120414
KRW 1756.824732
KWD 0.357495
KYD 0.96694
KZT 567.949992
LAK 25548.456006
LBP 103904.849072
LKR 385.786745
LRD 211.165904
LSL 18.767493
LTL 3.425572
LVL 0.701753
LYD 7.377965
MAD 10.726303
MDL 20.182228
MGA 4820.710419
MKD 61.648728
MMK 2435.224478
MNT 4149.436187
MOP 9.362811
MRU 46.318393
MUR 54.665199
MVR 17.935794
MWK 2011.927091
MXN 19.962472
MYR 4.698893
MZN 74.135817
NAD 18.767413
NGN 1575.76234
NIO 42.700678
NOK 11.061262
NPR 175.733082
NZD 1.990464
OMR 0.446073
PAB 1.160203
PEN 3.94589
PGK 5.081401
PHP 69.949661
PKR 322.804476
PLN 4.250786
PYG 7103.968656
QAR 4.229914
RON 5.235213
RSD 117.350945
RUB 84.05819
RWF 1704.436918
SAR 4.35293
SBD 9.333938
SCR 15.890144
SDG 696.589428
SEK 10.882758
SGD 1.487952
SHP 0.866157
SLE 28.596858
SLL 24327.420374
SOS 663.047546
SRD 43.525852
STD 24012.417887
STN 24.482871
SVC 10.152029
SYP 128.231972
SZL 18.764196
THB 37.768125
TJS 10.755514
TMT 4.072068
TND 3.395595
TOP 2.793323
TRY 53.693061
TTD 7.875626
TWD 36.574946
TZS 3051.148371
UAH 52.017304
UGX 4310.05888
USD 1.160133
UYU 47.057888
UZS 13899.215866
VES 675.148694
VND 30499.905571
VUV 138.637141
WST 3.182818
XAF 655.50969
XAG 0.016565
XAU 0.000268
XCD 3.135318
XCG 2.091064
XDR 0.81601
XOF 655.50969
XPF 119.331742
YER 276.768569
ZAR 18.796364
ZMK 10442.584941
ZMW 20.395994
ZWL 373.562463
  • Euro STOXX 50

    41.8000

    6229.43

    +0.67%

  • TecDAX

    18.7200

    3998.22

    +0.47%

  • MDAX

    499.5300

    32582.63

    +1.53%

  • SDAX

    156.9400

    18534.14

    +0.85%

  • DAX

    258.7100

    24894.01

    +1.04%

  • Goldpreis

    105.6000

    4344.4

    +2.43%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1597

    +0.21%

EU bringt Beitrittsprozess der Ukraine einen wichtigen Schritt voran
EU bringt Beitrittsprozess der Ukraine einen wichtigen Schritt voran / Foto: JOHN THYS - AFP/Archiv

EU bringt Beitrittsprozess der Ukraine einen wichtigen Schritt voran

Die EU hat nach langer Verzögerung den Beitrittsprozess der Ukraine um einen wichtigen Schritt vorangebracht. Die EU nahm am Montag bei einem Treffen in Luxemburg offiziell die Verhandlungen mit Kiew über den ersten "Cluster" genannten Themenblock von EU-Rechtsvorschriften auf, bei dem es unter anderem um Justiz, Grundrechte sowie Finanzkontrolle geht. Die EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sprach mit Blick auf das Voranschreiten der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau von einem "Megamontag".

Textgröße:

Kiew und Chisinau hätten "geliefert", betonte Kos in Luxemburg. Deshalb sei es für Brüssel "wirklich an der Zeit" gewesen, diesen nächsten Schritt zu tun. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einem "wichtigen Meilenstein".

Die Ukraine hat, ebenso wie Moldau, seit 2022 EU-Beitrittstatus. Die Regierung des pro-russischen Ministerpräsident Viktor Orban verhinderte mit ihrem Veto jedoch über Jahre, dass die notwendigen Schritte für den offiziellen Beginn der Verhandlungen unternommen werden konnten. Nach dem Regierungswechsel in Budapest hob Ungarn die Blockade auf. Zuvor hatte der neue Ministerpräsident Peter Magyar nach eigenen Angaben eine Einigung über die Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine erzielt.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sprach von einem "besonderen Tag für die Ukraine". Deutschland setze sich dafür ein, dass "sowohl für die Ukraine als auch für die Republik Moldau jetzt ein kalkulierbarer Verhandlungspfad eröffnet wird", sagte Wadephul in Luxemburg. "Wir sind sehr froh darüber, dass jetzt konstruktive Verhandlungen beginnen können und setzen alles daran, dass das mit Konsequenz weiter vorangeführt wird."

Die EU-Beitrittsverhandlungen dauern in der Regel mehrere Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte. Sie sind in sechs Verhandlungsblöcke, sogenannte Cluster, mit insgesamt 35 Kapiteln unterteilt. Die Ukraine und Moldau müssen in den kommenden Jahren ihre Gesetze, Institutionen und Standards an die der EU angleichen - von Umwelt und Landwirtschaft bis hin zu Justiz und Sicherheit.

Im Laufe des Verfahrens gibt es unzählige Punkte, an denen jeder Mitgliedstaat Kiew ausbremsen kann. Ungarns Regierungschef Magyar etwa hat ein Referendum über den Beitritt der Ukraine in Aussicht gestellt, falls die Ukraine alle Verhandlungen innerhalb "der nächsten zehn bis 15 Jahre" abschließe.

Viele EU-Länder sind jedoch nach wie vor skeptisch gegenüber einem EU-Beitritt der Ukraine eingestellt - nicht zuletzt weil das Land sich nach wie im mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg steckt.

Der estnische Außenminister Margus Tsahkna sagte in Luxemburg, andere erweiterungsskeptische Länder hätten sich bisher hinter Orban versteckt. "Nun werden wir sehen, ob wir diese Einigkeit in der Frage der Erweiterung haben", gab Tsahkna zu bedenken.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts des langwierigen Beitrittsprozesses vorgeschlagen, die Ukraine zunächst ohne Stimmrechte als "assoziiertes Mitglied" in die EU aufzunehmen.

Der litauische Außenminister Kestutis Budrys forderte die EU auf, die Ukraine bis 2030 aufzunehmen – sofern sie den Prozess bis dahin abschließt. "Das liegt an uns, an der EU, das zu entscheiden, und jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür", sagte Budrys.

J.Simacek--TPP