The Prague Post - Vor Ukraine-Treffen in Paris: Macron ruft zu verstärkter Waffenproduktion auf

EUR -
AED 4.19556
AFN 74.257528
ALL 93.725467
AMD 418.690407
ANG 2.044887
AOA 1047.604459
ARS 1699.372907
AUD 1.645578
AWG 2.056367
AZN 1.941316
BAM 1.955297
BBD 2.302677
BDT 140.932494
BGN 1.955156
BHD 0.431083
BIF 3412.57688
BMD 1.142426
BND 1.4769
BOB 7.909967
BRL 5.841337
BSD 1.143291
BTN 109.258923
BWP 15.494876
BYN 3.260818
BYR 22391.548971
BZD 2.299278
CAD 1.614893
CDF 2579.598171
CHF 0.925211
CLF 0.026908
CLP 1059.006222
CNY 7.742164
CNH 7.746659
COP 3702.831047
CRC 520.759132
CUC 1.142426
CUP 30.274288
CVE 110.233252
CZK 24.262101
DJF 203.58582
DKK 7.474939
DOP 67.242399
DZD 152.116564
EGP 57.426896
ERN 17.13639
ETB 183.773288
FJD 2.550181
FKP 0.853004
GBP 0.853204
GEL 3.021653
GGP 0.853004
GHS 13.147731
GIP 0.853004
GMD 83.965062
GNF 10027.331442
GTQ 8.726678
GYD 239.1574
HKD 8.955037
HNL 30.609988
HRK 7.531785
HTG 149.619527
HUF 356.868743
IDR 20614.790985
ILS 3.457439
IMP 0.853004
INR 109.312346
IQD 1497.707972
IRR 1570550.099447
ISK 143.385546
JEP 0.853004
JMD 181.733226
JOD 0.809992
JPY 185.228401
KES 147.600082
KGS 99.905435
KHR 4623.85041
KMF 493.528346
KPW 1028.183212
KRW 1706.97837
KWD 0.353855
KYD 0.952746
KZT 541.17361
LAK 25781.0261
LBP 102380.545957
LKR 384.051155
LRD 207.505685
LSL 18.688826
LTL 3.373286
LVL 0.691042
LYD 7.337112
MAD 10.636862
MDL 20.06466
MGA 4862.684619
MKD 61.61485
MMK 2398.581628
MNT 4094.924611
MOP 9.230444
MRU 45.547878
MUR 53.991387
MVR 17.650358
MWK 1982.472408
MXN 19.978191
MYR 4.650839
MZN 72.997791
NAD 18.688908
NGN 1578.113128
NIO 42.068804
NOK 11.161273
NPR 174.816007
NZD 1.977008
OMR 0.439255
PAB 1.143291
PEN 3.897063
PGK 5.030551
PHP 70.338592
PKR 317.742821
PLN 4.323905
PYG 6942.182871
QAR 4.168536
RON 5.23322
RSD 117.339706
RUB 87.568495
RWF 1684.551693
SAR 4.295138
SBD 9.19491
SCR 15.293249
SDG 686.025388
SEK 11.026524
SGD 1.476546
SHP 0.852936
SLE 27.817986
SLL 23956.102653
SOS 653.32899
SRD 42.967215
STD 23645.910987
STN 24.493374
SVC 10.003119
SYP 126.274739
SZL 18.692943
THB 38.136482
TJS 10.575232
TMT 3.998491
TND 3.382215
TOP 2.750688
TRY 53.688993
TTD 7.773897
TWD 36.674184
TZS 3005.714685
UAH 51.130874
UGX 4218.858777
USD 1.142426
UYU 45.996752
UZS 13819.322285
VES 809.758834
VND 29994.393788
VUV 137.070823
WST 3.154127
XAF 655.779608
XAG 0.019537
XAU 0.000282
XCD 3.087463
XCG 2.060443
XDR 0.817934
XOF 655.768131
XPF 119.331742
YER 270.840652
ZAR 18.692437
ZMK 10283.204091
ZMW 20.550441
ZWL 367.860696
  • Goldpreis

    -70.2000

    4043.5

    -1.74%

  • TecDAX

    15.4700

    3853.89

    +0.4%

  • Euro STOXX 50

    -0.2600

    6269.71

    -0%

  • SDAX

    154.8700

    18283.1

    +0.85%

  • MDAX

    81.0700

    32000.52

    +0.25%

  • DAX

    30.0000

    25097.09

    +0.12%

  • EUR/USD

    -0.0011

    1.1408

    -0.1%

Vor Ukraine-Treffen in Paris: Macron ruft zu verstärkter Waffenproduktion auf
Vor Ukraine-Treffen in Paris: Macron ruft zu verstärkter Waffenproduktion auf / Foto: Thomas SAMSON - POOL/AFP

Vor Ukraine-Treffen in Paris: Macron ruft zu verstärkter Waffenproduktion auf

Kurz vor einem Treffen von etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs der Pro-Ukraine-Koalition in Paris hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einer verstärkten Waffenproduktion aufgerufen. Der Krieg in der Ukraine habe gezeigt, "dass nicht der Waffenbestand, sondern der Nachschub die strategische Stabilität in Europa bestimmt", sagte Macron am Montag vor Vertretern der französischen Streitkräfte.

Textgröße:

Europa sende die Botschaft aus, dass es Frieden wolle und die Freiheit und das Recht verteidige. "Ja, wir sind bereit, zu kämpfen, um dies zu verteidigen. Immer und notfalls um den Preis von Blut", sagte Macron, an die französischen Soldaten gewandt.

Zu dem Treffen werden Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und etwa zwei Dutzend weitere Staats- und Regierungschefs erwartet. Nach Angaben des französischen Präsidialamts soll es unter anderem um die Waffenproduktion unter Lizenz in der Ukraine gehen.

Russland prangerte unterdessen eine "Koalition von Kriegstreibern" an. "Dies ist eine Gruppe von Ländern, die keinen Frieden wollen, die den Krieg fortsetzen wollen und die sich der Illusion hingeben, dass unserem Land eine strategische Niederlage zugefügt werden könne", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau.

Das Treffen sollte mit einer kleineren Runde beginnen, die sich insbesondere mit der Stärkung der Luftverteidigung der Ukraine befasst. Um 17.00 Uhr treffen dann alle anwesenden Staats- und Regierungschefs der Koalition zusammen. Macron, Merz, Selenskyj und der britische Premierminister Keir Starmer wollen um 18.45 Uhr vor die Medien treten, um Erklärungen abzugeben, ohne Fragen von Journalisten zuzulassen.

"Wir übernehmen Verantwortung dafür, dass die Ukraine in diesem Abwehrkampf weiter standhalten kann. Aber wir übernehmen auch Verantwortung dafür, dass wir mögliche Zeitfenster in Zukunft nutzen, um diesen Krieg zu beenden", sagte in Berlin der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer.

Nach Angaben des französischen Präsidialamts könnten bei dem Treffen gemeinsame Militärübungen der geplanten internationalen Ukraine-Mission angekündigt werden. Diese sollen außerhalb der Ukraine stattfinden und ein Signal der Entschlossenheit an Russland senden.

Der internationale Ukraine-Einsatz, an dem sich auch die Bundeswehr beteiligen könnte, ist für den Fall eines Waffenstillstands in der Ukraine geplant. Dieser ist jedoch weiter nicht absehbar. In der Nacht zum Montag gingen die gegenseitigen Luftangriffe im Ukraine–Krieg weiter. Die russischen Behörden meldeten vier Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen in der Region von Moskau. Bei russischen Angriffen in der Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens sechs Menschen getötet.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) beschuldigte Russland, vorsätzlich medizinische Einrichtungen in der Ukraine anzugreifen. Die Angriffe auf das Gesundheitssystem und medizinisches Personal seien Teil einer "gezielten Strategie. Nach einem MSF-Bericht wurden zwischen April 2022 und Dezember 2025 mehr als 20 von der Organisation betriebene oder unterstützte medizinische Einrichtungen angegriffen.

Für Montagabend ist in Paris ein gemeinsames Essen der anwesenden Staats- und Regierungschefs im Elysée-Palast geplant. Für Dienstag hat Macron die Spitzenvertreter der Partnerländer in der Pro-Ukraine-Koalition zur Militärparade zum französischen Nationalfeiertag eingeladen. Etwa 500 Soldaten aus Ländern, die zur sogenannten Koalition der Willigen zählen, sollen bei der Parade mitmarschieren. Zu ihnen zählen auch 21 Bundeswehrsoldaten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt, welches der Deutsch-Französischen Brigade untersteht.

Es soll eine Militärparade der Superlative werden mit 6800 Teilnehmern zu Fuß und 30 Prozent mehr Flugzeugen und Fahrzeugen als sonst - eine Demonstration der Stärke mit Blick auf Russland und zugleich eine Abschiedsvorstellung für Macron, der im kommenden Frühjahr aus dem Amt scheidet.

Y.Blaha--TPP