The Prague Post - Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus

EUR -
AED 4.187514
AFN 75.816272
ALL 93.795134
AMD 415.989364
AOA 1045.595917
ARS 1706.355504
AUD 1.628071
AWG 2.052425
AZN 1.936044
BAM 1.95575
BBD 2.292611
BDT 140.40641
BHD 0.429278
BIF 3400.493769
BMD 1.140236
BND 1.469298
BOB 12.640677
BRL 5.797414
BSD 1.138241
BTN 109.859228
BWP 15.723184
BYN 3.264917
BYR 22348.622614
BZD 2.289311
CAD 1.607675
CDF 2576.933303
CHF 0.928949
CLF 0.027483
CLP 1081.650372
CNY 7.721793
CNH 7.715508
COP 3670.179744
CRC 517.973129
CUC 1.140236
CUP 30.21625
CVE 110.261214
CZK 24.151679
DJF 202.692151
DKK 7.475346
DOP 66.286561
DZD 151.985767
EGP 57.786931
ERN 17.103538
ETB 183.718069
FJD 2.53845
FKP 0.855861
GBP 0.854749
GEL 2.993142
GGP 0.855861
GHS 13.237545
GIP 0.855861
GMD 84.377557
GNF 9986.262988
GTQ 8.683778
GYD 238.141823
HKD 8.941735
HNL 30.487418
HRK 7.535592
HTG 148.819669
HUF 359.462201
IDR 20536.787852
ILS 3.452062
IMP 0.855861
INR 109.304206
IQD 1491.161876
IRR 1567824.290378
ISK 143.008771
JEP 0.855861
JMD 180.540634
JOD 0.808396
JPY 186.452502
KES 147.672114
KGS 99.713366
KHR 4602.680493
KMF 494.861875
KRW 1675.280062
KWD 0.353724
KYD 0.948576
KZT 541.216163
LAK 25774.341029
LBP 101932.193906
LKR 382.52022
LRD 206.022926
LSL 19.225808
LTL 3.36682
LVL 0.689717
LYD 7.283718
MAD 10.659634
MDL 20.118486
MGA 5043.738345
MKD 61.504009
MMK 2394.494449
MNT 4098.003519
MOP 9.194465
MRU 45.429643
MUR 53.979005
MVR 17.617246
MWK 1973.69761
MXN 19.875797
MYR 4.659687
MZN 72.864585
NAD 19.225808
NGN 1555.989179
NIO 41.886909
NOK 10.991828
NPR 175.771881
NZD 1.966183
OMR 0.438418
PAB 1.138271
PEN 3.873701
PGK 5.091624
PHP 70.369087
PKR 316.174898
PLN 4.314276
PYG 6881.733525
QAR 4.138094
RON 5.232564
RSD 117.422626
RUB 88.995376
RWF 1677.212991
SAR 4.273135
SBD 9.214366
SCR 15.352867
SDG 684.712465
SEK 11.0375
SGD 1.470779
SLE 27.622241
SOS 650.466256
SRD 43.092362
STD 23600.57992
STN 24.498192
SVC 9.959745
SZL 19.223003
THB 38.252063
TJS 10.500439
TMT 3.990825
TND 3.373914
TRY 53.986856
TTD 7.733802
TWD 36.853902
TZS 3010.220312
UAH 51.010754
UGX 4290.852665
USD 1.140236
UYU 45.708431
UZS 13775.647799
VES 845.258437
VND 30005.306331
VUV 135.315331
WST 3.142855
XAF 655.922972
XAG 0.019189
XAU 0.000278
XCD 3.081545
XCG 2.051448
XDR 0.815758
XOF 655.931601
XPF 119.331742
YER 272.003513
ZAR 19.045963
ZMK 10263.492626
ZMW 21.086183
ZWL 367.155478
  • SDAX

    154.8700

    18384.15

    +0.84%

  • Euro STOXX 50

    76.8900

    6357.83

    +1.21%

  • TecDAX

    66.9500

    3836.92

    +1.74%

  • Goldpreis

    22.0000

    4092.8

    +0.54%

  • DAX

    367.5200

    25466.52

    +1.44%

  • MDAX

    330.3500

    32295.88

    +1.02%

  • EUR/USD

    0.0028

    1.1403

    +0.25%

Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus
Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus / Foto: Evaristo Sa, Luis ROBAYO - AFP

Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus

Abfällige Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva haben für einen diplomatischen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien gesorgt. Die brasilianische Regierung rief am Sonntag ihren Botschafter in Buenos Aires zurück. Auch bestellte sie den argentinischen Botschafter ein, um ihre "Empörung" über Mileis Äußerungen über Lula und andere Amtsträger zu übermitteln.

Textgröße:

Der ultrarechte Milei hatte am Samstag an der Kür des rechtsgerichteten Senators Flávio Bolsonaro zum Präsidentschaftskandidaten in der brasilianischen Metropole São Paulo teilgenommen. Dabei bezeichnete er den linksgerichteten Präsidenten Lula indirekt als "Dieb" und "Verurteilten". Flávio Bolsonaro ist der Sohn des wegen Vorwürfen eines Umsturzversuchs zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro.

Bei seinem Auftritt in São Paulo beschimpfte Milei auch den Richter am Obersten Gericht Brasiliens, Alexandre de Moraes - er bezeichnete ihn als "glatzköpfigen Abschaum". Weder Lula noch Moraes nannte der argentinische Präsident in seiner Tirade beim Namen.

Das brasilianische Außenministerium warf Milei vor, den brasilianischen Staatschef, weitere staatliche Institutionen, das brasilianische Volk und die Demokratie des Landes attackiert zu haben. Es gebe keinen vergleichbaren Fall, bei dem ein ausländischer Präsident auf brasilianischem Boden derart viele Angriffe gegen den Staatschef und andere Institutionen gerichtet habe.

Brasiliens Außenminister Mauro Vieira beorderte Botschafter Julio Bitelli zu Konsultationen zurück. Anschließend wurde der argentinische Botschafter Daniel Raimondi ins Außenministerium in Brasília einbestellt.

Milei legte am Sonntag nach. Im argentinischen Radiosender Mitre behauptete er ohne Belege, die brasilianische Regierung habe ein Viertel der Mittel für eine "antiargentinische Kampagne" bereitgestellt. Daran seien auch "progressive Köpfe" aus Mexiko und der Demokratischen Partei der USA beteiligt gewesen. Anhänger Lulas hätten zudem bereits im argentinischen Präsidentschaftswahlkampf 2023 gegen ihn gearbeitet.

Lula sagte bei einer Gewerkschaftsveranstaltung, er werde weiterhin "ohne Einmischung von irgendjemandem" regieren. "In Brasilien akzeptieren wir nicht, dass jemand seine Nase in Dinge steckt, in denen er nichts zu suchen hat", sagte er, ohne Milei ausdrücklich zu nennen.

Der Präsident des Obersten Gerichts, Edson Fachin, kritisierte Mileis "respektlose Äußerung" über Moraes. Solche Aussagen seien unvereinbar mit dem Anstand, der die Beziehungen zwischen Staaten prägen müsse.

Moraes hatte Milei einen Besuch bei Jair Bolsonaro untersagt. Der frühere Präsident verbüßt eine mehr als 27-jährige Haftstrafe und befindet sich derzeit aus gesundheitlichen Gründen im Hausarrest.

Chinas Präsident Xi Jinping sagte Lula am Montag in einem Telefonat, er unterstütze das Land dabei, sich "externer Einmischung" zu widersetzen. "China misst dem internationalen Status Brasiliens und seinem wichtigen Einfluss große Bedeutung bei", sagte Xi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Peking unterstütze Brasilien "bei der Wahrung seiner Souveränität und Unabhängigkeit, beim Widerstand gegen externe Einmischung und beim Beitrag zur Aufrechterhaltung des regionalen und weltweiten Friedens und der Stabilität".

Milei hatte bei der Kür von Flávio Bolsonaro als Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im Oktober an die Brasilianer appelliert, sich aus einer "Unterwerfung unter die Linke" zu befreien.

Die Beziehungen zwischen Milei und Lula sind stark angespannt. Beide begegneten sich zwar bei internationalen Treffen, führten aber bislang kein bilaterales Gespräch. Bei seiner bislang letzten Argentinien-Reise 2025 besuchte Lula stattdessen die frühere Präsidentin und heutige Oppositionspolitikerin Cristina Fernández de Kirchner, die sich wegen Korruption im Hausarrest befindet. Brasilien ist Argentiniens wichtigster Handelspartner.

B.Hornik--TPP