The Prague Post - Verband: Klingbeil soll sich für Zugang von Reportern zu G20-Treffen in den USA einsetzen

EUR -
AED 4.25944
AFN 75.388413
ALL 92.385703
AMD 424.900351
ANG 2.075826
AOA 1063.554777
ARS 1754.502971
AUD 1.620019
AWG 2.087676
AZN 1.970647
BAM 1.957192
BBD 2.34787
BDT 143.702199
BGN 1.967479
BHD 0.43953
BIF 3478.558904
BMD 1.15982
BND 1.481547
BOB 13.668662
BRL 6.016684
BSD 1.165729
BTN 111.128033
BWP 15.620109
BYN 3.5157
BYR 22732.468997
BZD 2.344567
CAD 1.611848
CDF 2636.27006
CHF 0.937964
CLF 0.027452
CLP 1080.453401
CNY 7.801819
CNH 7.807101
COP 3696.218271
CRC 526.094563
CUC 1.15982
CUP 30.735226
CVE 110.342999
CZK 24.116829
DJF 207.587633
DKK 7.474981
DOP 68.44133
DZD 154.641104
EGP 59.032275
ERN 17.397298
ETB 190.422614
FJD 2.550213
FKP 0.856558
GBP 0.856405
GEL 3.01867
GGP 0.856558
GHS 13.056229
GIP 0.856558
GMD 85.826345
GNF 10247.243512
GTQ 8.89829
GYD 243.892401
HKD 9.091578
HNL 31.271453
HRK 7.53639
HTG 152.507804
HUF 364.018698
IDR 20562.446063
ILS 3.469252
IMP 0.856558
INR 110.421983
IQD 1527.186112
IRR 1594259.365245
ISK 140.604729
JEP 0.856558
JMD 184.781414
JOD 0.822338
JPY 185.273684
KES 150.034362
KGS 101.425935
KHR 4717.334562
KMF 492.923848
KPW 1043.838203
KRW 1586.146302
KWD 0.358454
KYD 0.971491
KZT 540.234207
LAK 26142.592226
LBP 104392.142152
LKR 382.301887
LRD 211.00006
LSL 18.649163
LTL 3.424646
LVL 0.701564
LYD 7.388254
MAD 10.771414
MDL 20.155334
MGA 5028.576249
MKD 61.564537
MMK 2435.670846
MNT 4171.758014
MOP 9.413695
MRU 46.900174
MUR 54.639037
MVR 17.931016
MWK 2021.437617
MXN 19.732288
MYR 4.671985
MZN 74.123951
NAD 18.649163
NGN 1560.595555
NIO 42.900325
NOK 10.852701
NPR 177.811356
NZD 1.960403
OMR 0.445956
PAB 1.165724
PEN 3.906278
PGK 5.169654
PHP 72.364618
PKR 323.405902
PLN 4.327311
PYG 6907.912806
QAR 4.249404
RON 5.258275
RSD 117.349399
RUB 100.036193
RWF 1713.6187
SAR 4.379595
SBD 9.278773
SCR 16.005861
SDG 697.634837
SEK 11.121611
SGD 1.476185
SHP 0.859271
SLE 28.560598
SLL 24320.84138
SOS 666.173773
SRD 43.771222
STD 24005.929161
STN 24.517331
SVC 10.200254
SYP 15079.977539
SZL 18.635253
THB 38.424899
TJS 10.783069
TMT 4.070968
TND 3.400304
TOP 2.792568
TRY 55.976222
TTD 7.911627
TWD 36.775913
TZS 3079.050334
UAH 51.940439
UGX 4395.106788
USD 1.15982
UYU 46.943183
UZS 13775.797144
VES 917.042994
VND 30239.402955
VUV 136.10793
WST 3.140575
XAF 656.423839
XAG 0.017469
XAU 0.00026
XCD 3.134471
XCG 2.100994
XDR 0.820053
XOF 656.423839
XPF 119.331742
YER 274.326419
ZAR 18.690207
ZMK 10439.787407
ZMW 22.06169
ZWL 373.461517
  • Euro STOXX 50

    -16.4800

    6469.19

    -0.25%

  • SDAX

    -28.7400

    18966.45

    -0.15%

  • Goldpreis

    -25.5000

    4504.4

    -0.57%

  • TecDAX

    -33.8700

    4085.52

    -0.83%

  • DAX

    -186.4800

    26383.51

    -0.71%

  • MDAX

    -130.2400

    32899.67

    -0.4%

  • EUR/USD

    0.0018

    1.1605

    +0.16%

Verband: Klingbeil soll sich für Zugang von Reportern zu G20-Treffen in den USA einsetzen

Verband: Klingbeil soll sich für Zugang von Reportern zu G20-Treffen in den USA einsetzen

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) aufgefordert, sich bei einem Treffen der G20-Gruppe in den USA für die Akkreditierung ausgeschlossener Medien einzusetzen. Die Verweigerung von Akkreditierungen durch die US-Regierung stelle einen "klaren Verstoß gegen die Pressefreiheit" dar, erklärte der DJV am Montag in Berlin. Dazu dürfe Klingbeil "nicht schweigen".

Textgröße:

Klingbeil, der auch Vizekanzler ist, nimmt ab Montag an dem zweitägigen Treffen der G20-Finanzminister und -Zentralbankchefs teil. Reporter der "New York Times", des "Wall Street Journal" sowie der Nachrichtenagentur Bloomberg haben keinen Zugang zu dem Treffen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina erhalten. Die Akkreditierungen werden vom US-Finanzministerium als Gastgeber vergeben. Die USA haben derzeit den Vorsitz der G20-Staatengruppe inne.

"Heute trifft der Bann von US-Präsident Donald Trump kritische Leitmedien aus den USA, morgen womöglich internationale Berichterstatter", warnte der DJV-Vorsitzende Mika Beuster. Er verwies auf den Feldzug Trumps gegen kritisch über ihn berichtende Medien.

"Millionenklagen Trumps gegen das 'Wall Street Journal', die 'New York Times' und die britische BBC zeigen, dass er seine Kritiker im Journalismus in die Knie zwingen will", erklärte Beuster. Darüber dürfe die internationale Politik nicht achselzuckend hinwegsehen.

Bloomberg News hatte zuvor erklärt, die Verweigerung der Akkreditierung "untergräbt die Medienfreiheit und die öffentliche Rechenschaftspflicht". Das US-Medienunternehmen kündigte an: "Wir werden weiterhin für uneingeschränkten Zugang der Presse eintreten, während wir fair und präzise über die Vorgänge berichten."

Die "New York Times" berichtete, es seien Reporter ausgeschlossen worden, die seit Jahren über derartige Zusammenkünfte berichten. In einer Stellungnahme der Zeitung hieß es, die Verweigerung der Akkreditierung sei "nicht nur ein weiterer beunruhigender Versuch der Regierung, unabhängigen Journalismus zu untergraben". Es handle sich auch um den Versuch der Regierung, "öffentlicher Kontrolle zu entgehen".

Das US-Finanzministeriums erklärte, zu dem Treffen würden nahezu 300 Medienvertreterinnen und Medienvertreter aus rund einem Dutzend Länder erwartet. Diese hätten Zugang zu den Entscheidungsträgern. Damit gehe die Verantwortung einher, "sachliche Informationen im Einklang mit etablierten journalistischen Standards zu verbreiten".

Trump hat in seiner Kampagne gegen Medienhäuser, die er als zu kritisch einstuft, nicht nur mehrere Medienhäuser verklagt, sondern auch Kürzungen der staatlichen Zuschüsse für öffentliche Sender angeordnet.

Bei Pressekonferenzen liefert sich der US-Präsident immer wieder Wortgefechte mit ihm unbequemen Journalisten, in deren Verlauf er die Reporter als unfähig beleidigt. Erst am Sonntag warf Trump einer Journalistin des Senders NBC in seinem Onlinedienst Truth Social ungenaue Berichterstattung vor und forderte, diese müsse "gerügt oder bestraft" werden.

U.Pospisil--TPP