The Prague Post - Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold

EUR -
AED 4.248611
AFN 76.353238
ALL 92.699242
AMD 423.490275
ANG 2.070551
AOA 1062.009423
ARS 1721.341253
AUD 1.630351
AWG 2.085263
AZN 1.896238
BAM 1.953466
BBD 2.331423
BDT 142.047799
BGN 1.962479
BHD 0.436629
BIF 3456.587734
BMD 1.156873
BND 1.477813
BOB 13.445932
BRL 6.020477
BSD 1.157522
BTN 110.608741
BWP 15.585992
BYN 3.521587
BYR 22674.702087
BZD 2.328127
CAD 1.604964
CDF 2631.884559
CHF 0.93961
CLF 0.026893
CLP 1058.434086
CNY 7.798073
CNH 7.805489
COP 3626.598793
CRC 520.039247
CUC 1.156873
CUP 30.657123
CVE 110.654806
CZK 24.201888
DJF 206.136742
DKK 7.476265
DOP 67.966003
DZD 153.867543
EGP 58.099988
ERN 17.353088
ETB 187.292834
FJD 2.553333
FKP 0.853054
GBP 0.855409
GEL 2.977342
GGP 0.853054
GHS 12.725431
GIP 0.853054
GMD 85.032196
GNF 10170.813119
GTQ 8.833368
GYD 242.198483
HKD 9.075029
HNL 31.033084
HRK 7.532516
HTG 151.495989
HUF 364.436848
IDR 20655.959478
ILS 3.450083
IMP 0.853054
INR 110.662147
IQD 1514.924611
IRR 1590179.170828
ISK 142.214015
JEP 0.853054
JMD 183.410645
JOD 0.820176
JPY 184.782045
KES 149.81661
KGS 101.168011
KHR 4677.935609
KMF 491.670852
KPW 1041.18564
KRW 1633.052592
KWD 0.357208
KYD 0.96473
KZT 533.613116
LAK 26117.724628
LBP 103680.654041
LKR 384.15411
LRD 210.101679
LSL 18.715339
LTL 3.415944
LVL 0.69978
LYD 7.354607
MAD 10.753129
MDL 19.931422
MGA 4986.558386
MKD 61.451566
MMK 2429.202613
MNT 4161.120652
MOP 9.35446
MRU 46.41595
MUR 54.372841
MVR 17.873716
MWK 2008.33128
MXN 19.742551
MYR 4.693196
MZN 73.929947
NAD 18.712915
NGN 1564.346211
NIO 42.603877
NOK 10.907569
NPR 177.009133
NZD 1.969801
OMR 0.444815
PAB 1.157617
PEN 3.896476
PGK 5.117136
PHP 71.380166
PKR 321.314763
PLN 4.317315
PYG 6972.095921
QAR 4.231707
RON 5.240403
RSD 117.368883
RUB 98.332892
RWF 1699.053241
SAR 4.334323
SBD 9.292299
SCR 16.088708
SDG 695.858451
SEK 11.025576
SGD 1.478922
SHP 0.857088
SLE 28.430195
SLL 24259.038157
SOS 661.680796
SRD 43.711847
STD 23944.926181
STN 24.473082
SVC 10.129982
SYP 15041.656857
SZL 18.719572
THB 38.284967
TJS 10.679346
TMT 4.060623
TND 3.374018
TOP 2.785471
TRY 55.435893
TTD 7.84449
TWD 36.917544
TZS 3062.81775
UAH 51.790683
UGX 4306.816194
USD 1.156873
UYU 46.384571
UZS 13726.359914
VES 892.616082
VND 30281.139139
VUV 136.90267
WST 3.153995
XAF 655.244792
XAG 0.01779
XAU 0.000264
XCD 3.126506
XCG 2.086371
XDR 0.817969
XOF 655.120344
XPF 119.331742
YER 274.323403
ZAR 18.823815
ZMK 10413.240007
ZMW 21.80715
ZWL 372.512491
  • Euro STOXX 50

    -41.5600

    6488.89

    -0.64%

  • DAX

    -128.3200

    26210.29

    -0.49%

  • TecDAX

    -22.2000

    4071.04

    -0.55%

  • Goldpreis

    -25.3000

    4448.4

    -0.57%

  • SDAX

    -6.2100

    18480.11

    -0.03%

  • MDAX

    -245.4900

    32111.49

    -0.76%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1579

    -0.02%

Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold
Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold / Foto: Joel Marklund - IMAGO/SID

Trotz grandiosem Fight: Handballerinnen verpassen WM-Gold

Gold-Traum geplatzt, Silber gewonnen! Deutschlands Handballerinnen haben die Krönung ihres WM-Weihnachtsmärchens trotz eines epischen Kampfes verpasst. Der sensationelle Siegeszug der Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch endete am Sonntag im Endspiel-Krimi von Rotterdam trotz einer famosen Leistung durch eine 20:23 (11:11)-Niederlage gegen Olympiasieger Norwegen. Mit dem Gewinn der Silbermedaille feierte das deutsche Team aber den größten Erfolg seit WM-Gold in Oslo vor 32 Jahren.

Textgröße:

Die DHB-Auswahl bot dem nun fünfmaligen Champion vor 8500 Zuschauern in der ausverkauften Ahoy Arena einen aufopferungsvollen Fight, sie kämpfte bis zum Umfallen. Am Ende hatte sie gegen die momentan weltbeste Frauenhandballmannschaft aber doch das Nachsehen. Noch bis tief in die Schlussphase schien das "Wunder von Rotterdam" beim Stand von 17:17 (49.) möglich. Hinten raus hatte Norwegen mit seinen herausragenden Einzelkönnern um Welthandballerin Henny Reistad die besseren Nerven. Emily Vogel, Viola Leuchter und Alina Grijseels waren mit je vier Toren die besten deutschen Werferinnen.

Für Deutschland enden mit dem Finale von Rotterdam zweieinhalb rauschhafte Wochen, die dem Frauenhandball reichlich Rückenwind geben. Kapitänin Antje Döll und ihre Mitspielerinnen begeisterten nicht bloß mit acht klaren Siegen in neun Turnierspielen und mit der ersten Medaille seit WM-Bronze 2007, sie konnten mit ihren leidenschaftlichen Vorstellungen und unverstellten Auftritten viele neue Fans gewinnen.

Die deutsche Mannschaft brillierte in ausverkauften Arenen vor Heimpublikum in Stuttgart (Vorrunde) und Dortmund (Hauptrunde und Viertelfinale), vor allem aber der sagenhafte Halbfinalerfolg gegen Titelverteidiger Frankreich (29:23) und das imponierende Finale gegen die Norwegerinnen in Rotterdam werden in Erinnerung bleiben. Der Verband belohnt das deutsche Team für die Silbermedaille mit einer Rekordprämie von 300.000 Euro.

"Wir treten an, um zu gewinnen", sagte Gaugisch kurz vor dem Finale am ARD-Mikrofon. Wie man eine unschlagbare Mannschaft, die sämtliche WM-Partien mit mindestens neun Toren Differenz gewonnen hatte, besiegt? "In dem man alle Emotionen auf die Platte bekommt. Nicht mit Angst in die Partie geht, sondern mutig ist", so der Bundestrainer: "Wir müssen sie als Mannschaft schlagen, das ist der Schlüssel."

Diesen Mut legte das deutsche Team von Beginn an aufs Parkett. Allen voran Vogel. Auch wenn Norwegens Keeperin, die 45 Jahre alte Katrine Lunde, einige Großchancen vereitelte, dominierte Deutschland die Anfangsphase. Die hoch dekorierte norwegische Offensive kam zunächst kaum zum Zug.

Auf der anderen Seite war es immer wieder Vogel, die mit Vollgas in die gegnerische Deckung preschte und nach zwölf Minuten auf 8:6 stellte. Als die Rückraumspielerin mit ihrem dritten Tor zum 9:8 eine deutsche Durststrecke von fünf Minuten ohne eigenen Treffer beendete, sprang auf der Tribüne auch Mutter Andrea Bölk, eine der 1993-Weltmeisterinnen, jubelnd auf.

In der Folge dominierten die Abwehrreihen das Geschehen. Vor allem das deutsche Team tat sich in der Offensive nun immer schwerer und kam in den 13 Minuten bis zur Pause nur noch auf zwei weitere eigene Treffer. Weil aber auch DHB-Torfrau Katharina Filter jetzt einige Bälle zu fassen bekam, ging es mit einem Remis in die Pause.

"Was für eine erste Halbzeit. Wir müssen genau so weitermachen. Was die Mädels da abreißen - Wahnsinn", sagte DHB-Teammanagerin Anja Althaus in der Halbzeit: "Es macht richtig Bock, die Norwegerinnen zu ärgern. Ich glaube an das Weihnachtswunder."

Nach einem verschlafenen Wiederbeginn ließ die DHB-Auswahl sich auch von einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand beim 12:15 (37.) nicht aus dem Konzept bringen. Mit Ruhe und Cleverness, die das Team über das gesamte Turnier auszeichnete, kämpften sich Döll und Co. beim 17:17 (47.) durch Nieke Kühne wieder zum Ausgleich. Es folgte eine packende Schlussphase, in der Filter sich auch bei Siebenmetern als Killerin erwies. Doch das Happy End blieb aus.

C.Zeman--TPP