The Prague Post - Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung

EUR -
AED 4.252413
AFN 74.092993
ALL 95.850569
AMD 435.840302
ANG 2.072383
AOA 1061.612617
ARS 1612.741474
AUD 1.665255
AWG 2.086758
AZN 1.975456
BAM 1.960036
BBD 2.3322
BDT 142.888794
BGN 1.97887
BHD 0.437087
BIF 3438.374601
BMD 1.157702
BND 1.487282
BOB 8.001049
BRL 5.976986
BSD 1.157882
BTN 107.63328
BWP 15.800806
BYN 3.404171
BYR 22690.956965
BZD 2.328782
CAD 1.609588
CDF 2662.714369
CHF 0.925062
CLF 0.02692
CLP 1062.967173
CNY 7.938826
CNH 7.943885
COP 4272.197808
CRC 537.151548
CUC 1.157702
CUP 30.6791
CVE 110.705278
CZK 24.487673
DJF 205.746605
DKK 7.47267
DOP 70.340797
DZD 153.81922
EGP 63.315736
ERN 17.365528
ETB 182.332564
FJD 2.617548
FKP 0.874826
GBP 0.872867
GEL 3.102423
GGP 0.874826
GHS 12.748275
GIP 0.874826
GMD 85.092166
GNF 10157.952144
GTQ 8.85799
GYD 242.258308
HKD 9.072621
HNL 30.829269
HRK 7.534552
HTG 151.808726
HUF 381.698965
IDR 19757.919237
ILS 3.639248
IMP 0.874826
INR 107.520865
IQD 1516.589471
IRR 1523390.969062
ISK 143.763275
JEP 0.874826
JMD 182.273908
JOD 0.820837
JPY 184.953263
KES 150.559036
KGS 101.240917
KHR 4639.927055
KMF 494.338626
KPW 1041.934451
KRW 1737.791887
KWD 0.358563
KYD 0.964965
KZT 538.071195
LAK 25545.654548
LBP 103251.032201
LKR 365.381196
LRD 213.05583
LSL 19.553538
LTL 3.418393
LVL 0.700282
LYD 7.391882
MAD 10.849114
MDL 20.22928
MGA 4822.409315
MKD 61.643237
MMK 2431.304272
MNT 4136.8295
MOP 9.344993
MRU 46.412682
MUR 54.435121
MVR 17.887016
MWK 2007.795649
MXN 20.536122
MYR 4.666667
MZN 74.034594
NAD 19.566886
NGN 1601.808278
NIO 42.511089
NOK 11.176755
NPR 172.213448
NZD 2.027518
OMR 0.445141
PAB 1.157867
PEN 3.966259
PGK 4.997218
PHP 69.609146
PKR 322.998417
PLN 4.273147
PYG 7508.225874
QAR 4.219838
RON 5.095276
RSD 117.351644
RUB 90.791198
RWF 1690.244754
SAR 4.347154
SBD 9.31786
SCR 16.649524
SDG 695.779172
SEK 11.012929
SGD 1.486328
SHP 0.868576
SLE 28.479368
SLL 24276.442231
SOS 661.715731
SRD 43.34782
STD 23962.091649
STN 24.890591
SVC 10.131896
SYP 128.162882
SZL 19.542492
THB 37.682801
TJS 11.017572
TMT 4.063534
TND 3.407764
TOP 2.787468
TRY 51.646936
TTD 7.857014
TWD 36.986841
TZS 3010.025172
UAH 50.321449
UGX 4348.397233
USD 1.157702
UYU 46.960674
UZS 14152.90525
VES 548.133872
VND 30486.921465
VUV 138.050099
WST 3.20254
XAF 657.363419
XAG 0.016064
XAU 0.000248
XCD 3.128748
XCG 2.086919
XDR 0.817631
XOF 761.768061
XPF 119.331742
YER 276.17028
ZAR 19.538014
ZMK 10420.667052
ZMW 22.434805
ZWL 372.779535
  • DAX

    -246.4900

    22921.59

    -1.08%

  • TecDAX

    -42.2100

    3425.7

    -1.23%

  • MDAX

    -182.8000

    28733.46

    -0.64%

  • SDAX

    -190.3400

    16533.73

    -1.15%

  • Goldpreis

    9.4000

    4694.1

    +0.2%

  • Euro STOXX 50

    -59.6400

    5633.22

    -1.06%

  • EUR/USD

    0.0041

    1.1587

    +0.35%

Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung
Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung / Foto: Ante Cizmic - IMAGO/SID

Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung

Gold-Traum geplatzt, Silber gewonnen! Deutschlands Handballer haben die Krönung ihres EM-Wintermärchens verpasst. Der Triumphzug der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason endete am Sonntagabend in der Hölle von Herning trotz einer irren Paraden-Show von Torhüter Andreas Wolff und einer mitreißenden Teamleistung gegen Olympiasieger und Weltmeister Dänemark. Die 27:34 (16:18)-Niederlage in einem epischen und hochintensiven Endspiel schmerzte, mit dem Gewinn der Silbermedaille feierte das deutsche Team aber den größten Erfolg bei einer Europameisterschaft seit dem Titelgewinn vor zehn Jahren.

Textgröße:

Die DHB-Auswahl bot dem nun dreimaligen Champion vor 15.000 lärmenden Zuschauern in der ausverkauften Jyske Bank Boxen, darunter neben Bundeskanzler Friedrich Merz auch seine dänische Amtskollegin Mette Frederiksen und Dänemarks Königin Mary, einen aufopferungsvollen Kampf. Sie musste sich dem Highspeed-Handball der weltbesten Handballmannschaft am Ende aber geschlagen geben.

Bis zum 27:29 (55.) gestalteten Wolff und seine Mitspieler die Partie ausgeglichen, zum Ende drehte Dänemark mit seinen herausragenden Einzelkönnern aber auf. In der Schlussphase schwanden nach einem kräftezehrenden Turnier mit neun Spielen auch die Kräfte, zumal Abwehrspezialist Tom Kiesler nach einem groben Foulspiel an Welthandballer Mathias Gidsel früh die Rote Karte sah. Beste deutsche Torschützen waren Spielmacher Juri Knorr, Kapitän Johannes Golla und Marko Grgic mit je fünf Treffern.

Dänemark, das vor anderthalb Jahren schon das Olympia-Finale gegen Deutschland (39:26) gewonnen hatte, beendete dagegen seinen 14 Jahre dauernden EM-Fluch und holte als erster Gastgeber einer Europameisterschaft seit 2002 den Titel. Zudem machten die Skandinavier als zweites Team nach Frankreich (2010) den Golden Slam des Handballs perfekt und sicherten sich nach Olympia- und WM-Gold auch den EM-Titel.

Für Deutschland, das auf den ersten Pflichtspielsieg gegen Dänemark seit 2016 weiter warten muss, enden mit dem Finale von Herning zweieinhalb intensive Wochen, die der jungen Mannschaft trotz der Final-Niederlage reichlich Rückenwind geben dürften.

Kapitän Johannes Golla und Co. überzeugten nicht bloß mit sechs Siegen, darunter Erfolge gegen Spanien, Frankreich und Kroatien. Sie holten auch die insgesamt fünfte EM-Medaille für eine DHB-Auswahl. Neben den beiden Titeln 2004 und 2016 gewann ein deutsches Team 1998 Bronze sowie 2002 Silber. Zur neuerlichen Medaillen-Sause lud der Verband das Team am Sonntagabend ins Cafe HumleChok in Silkeborg zu Burgern und Bier ein.

Trainer Gislason gab sich trotz des kurzfristigen Ausfalls von Kreisläufer Julius Fischer (Infekt) kämpferisch. "Wir müssen eine überragende Abwehr hinstellen und eine sehr gute Torhüterleistung bringen", sagte der DHB-Coach unmittelbar vor dem Anpfiff im ZDF: "Wir sind ein krasser Außenseiter, ohne Frage. Aber wir wollen das Spiel gewinnen, dafür müssen wir ein perfektes Spiel machen." Kanzler Merz attestierte der deutschen Mannschaft schon vor der Partie ein "sagenhaftes Turnier" und freute sich auf "ein total spannendes Spiel".

Das bekam er. Das deutsche Team bestach von Sekunde eins mit ganz viel Leidenschaft und kühlte den brodelnden Hexenkessel mit der ersten Führung durch Knorr 5:4 (10.) erstmal runter. Als Kiesler wenig später raus musste und die Dänen durch einen Pytlick-Doppelpack nach einer Viertelstunde auf 10:7 stellten, drohte kurzzeitig Ungemach. Doch Golla traf acht Minuten später zum 13:13. "Jungs, wir haben sie genau da, wo wir sie haben wollen", lobte Gislason in der Auszeit: "Vorne ist das überragend, Juri, überragender Angriff. Wir spielen sehr gut über die Breite. Der Rückzug ist unglaublich wichtig."

Die Dänen blieben aber am Drücker. Und es war vor allem Keeper Wolff, der im Gegensatz zum verlorenen Hauptrundenspiel gegen die Dänen (26:31) von Beginn an ran durfte, dass der Halbzeitrückstand mit zwei Toren gering ausfiel. "In Dänemark ein Finale gegen den Gastgeber zu spielen, ist mega geil. Wir müssen die Halle noch mehr zum Pfeifen bringen", sagte Franz Semper in der Pause.

Die Dänen drückten weiter aufs Tempo. Zwar glich Golla beim 19:19 (35.) aus, doch offensiv leistete sich Deutschland gegen Dänemarks Schlussmann Kevin Möller immer wieder Fehlwürfe. Es half zunächst nur wenig, dass auch Wolff nun immer besser ins Spiel fand und sein Team mit teils spektakulären Paraden im Spiel hielt. Beim 22:26 (45.) wuchs der Rückstand dennoch erstmals auf vier Treffer.

Gislason reagierte, der Isländer nutzte erstmals im Turnierverlauf im Angriff die Variante mit einem siebten Feldspieler. Dies zeigte Wirkung: Deutschland robbte sich beim 24:26 (51.) wieder heran, Wolff war in dieser Phase beinahe unüberwindbar. Jannik Kohlbacher sah spät nach grobem Foulspiel Rot (57.), das Spiel war da allerdings gelaufen.

C.Zeman--TPP