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Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers nach den Olympischen Winterspielen einen bitteren NHL-Restart erlebt. In einem packenden Torfestival bei den Anaheim Ducks verspielten die Oilers im Schlussdrittel eine Zwei-Tore-Führung und verloren 5:6. Draisaitl blieb ohne Torbeteiligung.
Nach dem enttäuschenden Olympia-Turnier in Mailand lieferte der 30-Jährige eine äußerst unauffällige Leistung. In 20 Minuten Eiszeit schoss er dreimal auf das Tor. Dennoch führten die Oilers nach 40 Minuten 4:2. Im Schlussdrittel drehten die Ducks dann auf. Cutter Gauthier erzielte 84 vor der Schlusssirene den Siegtreffer, zuvor konnte Draisaitl den entscheidenden Querpass kurz vor dem eigenen Tor nicht abfangen.
Für die Oilers geht die kleine Durststrecke auch nach der Ligapause weiter, es ist die vierte Niederlage in Serie. Einen Playoff-Rang belegt das kanadische Team bislang dennoch.
Grund zum Jubeln hatte derweil Anaheims Joel Quenneville. "Coach Q" feierte seinen 1000. Sieg als Headcoach. Coach Q" knackte die Marke als erst zweiter NHL-Headcoach nach Scotty Bowman. Der Kanadier gewann in 30 NHL-Spielzeiten mit fünf verschiedenen Franchises 1.244 Spiele. Quenneville coachte vor Anaheim bereits bei den St. Louis Blues, Colorado Avalanche, Chicago Blackhawks und den Florida Panthers.
Nationaltorhüter Philipp Grubauer musste derweil von der Bank eine klare Niederlage zum Restart mit ansehen. Bei den Dallas Stars verloren die Seattle Kraken mit 1:4. Grubauer, der mit seinem US-amerikanischen Kollegen Joey Daccord Jobsharing betreibt, saß die gesamten 60 Minuten auf der Bank.
Auch J.J. Peterka ging mit Utah Mammoth leer aus. Gegen die Colorado Avalanche setzte es ein 2:4, Peterka konnte in knapp 13 Minuten Eiszeit keine Torbeteiligung beisteuern.
I.Mala--TPP