The Prague Post - Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne

EUR -
AED 4.267622
AFN 73.79462
ALL 95.916733
AMD 435.149076
ANG 2.079752
AOA 1065.597492
ARS 1644.882099
AUD 1.651104
AWG 2.091685
AZN 1.980093
BAM 1.955122
BBD 2.327993
BDT 141.360971
BGN 1.914642
BHD 0.436249
BIF 3430.210288
BMD 1.162047
BND 1.481086
BOB 7.98723
BRL 6.094984
BSD 1.155899
BTN 106.164179
BWP 15.686559
BYN 3.40142
BYR 22776.120479
BZD 2.324694
CAD 1.577073
CDF 2582.653931
CHF 0.90237
CLF 0.026822
CLP 1059.078442
CNY 8.014348
CNH 8.026264
COP 4363.386631
CRC 551.90858
CUC 1.162047
CUP 30.794245
CVE 110.22677
CZK 24.393462
DJF 205.828612
DKK 7.473361
DOP 68.816132
DZD 152.03337
EGP 58.453726
ERN 17.430704
ETB 179.280919
FJD 2.56871
FKP 0.866671
GBP 0.866746
GEL 3.166625
GGP 0.866671
GHS 12.506662
GIP 0.866671
GMD 85.414927
GNF 10135.484675
GTQ 8.867924
GYD 241.826127
HKD 9.089578
HNL 30.593389
HRK 7.536809
HTG 151.637407
HUF 392.551535
IDR 19684.959352
ILS 3.594514
IMP 0.866671
INR 106.839121
IQD 1514.174833
IRR 1534715.424716
ISK 145.198216
JEP 0.866671
JMD 181.017217
JOD 0.823937
JPY 183.353626
KES 149.278225
KGS 101.621453
KHR 4638.391251
KMF 492.708319
KPW 1045.832407
KRW 1725.977179
KWD 0.357334
KYD 0.963266
KZT 571.08193
LAK 24751.41538
LBP 103507.400168
LKR 359.59528
LRD 210.946837
LSL 19.334094
LTL 3.431223
LVL 0.702911
LYD 7.365445
MAD 10.779561
MDL 19.991066
MGA 4813.330576
MKD 61.618629
MMK 2440.880105
MNT 4146.415033
MOP 9.309771
MRU 46.257956
MUR 55.085373
MVR 17.965686
MWK 2004.30484
MXN 20.682157
MYR 4.585482
MZN 74.259135
NAD 19.334094
NGN 1612.921584
NIO 42.535247
NOK 11.136017
NPR 169.863086
NZD 1.969572
OMR 0.446812
PAB 1.155899
PEN 3.981319
PGK 4.978273
PHP 68.613108
PKR 322.861021
PLN 4.272324
PYG 7562.377114
QAR 4.215138
RON 5.092675
RSD 117.339303
RUB 92.107154
RWF 1685.915268
SAR 4.368657
SBD 9.34888
SCR 16.078124
SDG 698.97552
SEK 10.670501
SGD 1.481266
SHP 0.871836
SLE 28.499246
SLL 24367.54304
SOS 659.371308
SRD 43.758626
STD 24052.025975
STN 24.491506
SVC 10.113492
SYP 128.576954
SZL 19.339292
THB 36.790835
TJS 11.113645
TMT 4.078785
TND 3.395922
TOP 2.797931
TRY 51.214319
TTD 7.832284
TWD 36.973201
TZS 2983.265304
UAH 50.508082
UGX 4265.520575
USD 1.162047
UYU 45.474228
UZS 14096.110997
VES 494.034976
VND 30468.871375
VUV 137.806952
WST 3.18457
XAF 655.729571
XAG 0.013775
XAU 0.000225
XCD 3.14049
XCG 2.083177
XDR 0.815517
XOF 655.729571
XPF 119.331742
YER 277.152371
ZAR 19.226288
ZMK 10459.82129
ZMW 22.348249
ZWL 374.178648
  • Goldpreis

    80.0000

    5158.7

    +1.55%

  • Euro STOXX 50

    -62.9900

    5719.9

    -1.1%

  • TecDAX

    -55.8900

    3607.48

    -1.55%

  • MDAX

    -206.1800

    29482.78

    -0.7%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1621

    +0.04%

  • DAX

    -224.7200

    23591.03

    -0.95%

  • SDAX

    -66.5100

    17232.69

    -0.39%

Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne
Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne / Foto: Martin KEEP - SID

Spannung durch Elektroboost: Russell gewinnt in Melbourne

Viele Überholmanöver, ein bisschen Mario Kart - und am Ende die Wiedergeburt der Silberpfeile: Die Formel 1 ist mit einem wilden Grand Prix von Australien in ihre neue Ära gestartet, George Russell und Kimi Antonelli fuhren den ersten Mercedes-Doppelsieg seit 16 Monaten ein. Geprägt war das Rennen auch von zahlreichen Überholmanövern, die der neue Elektroschub im Hybridmotor ermöglichte. Sequenzen des Rennens erinnerten an ein Videospiel.

Textgröße:

Hinter den beiden Mercedes holte Ferrari mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton die Plätze drei und vier, den möglichen Sieg vergab die Scuderia wohl durch eine ungünstige Boxen-Strategie. Weltmeister Lando Norris wurde im McLaren Fünfter vor Max Verstappen im Red Bull, der sich nach einem Unfall im Qualifying von Startplatz 20 nach vorn arbeitete.

Für Audi begann das Abenteuer Formel 1 zunächst mit einer großen Enttäuschung. Nico Hülkenberg konnte am ersten Rennen in der Geschichte des deutschen Werksteams nicht teilnehmen, schon auf dem Weg in die Startaufstellung traten Probleme mit der Telemetrie auf. Dafür standen am Ende die ersten WM-Punkte: Gabriel Bortoleto wurde Neunter.

Überhaupt passierte schon vor dem Start einiges. Tausende australische Fans schlugen während der Installationsrunden die Hände vor den Mund, denn für ihren Helden war der Tag in diesem Moment gelaufen: Oscar Piastri verlor bei gemächlicher Fahrt die Kontrolle über seinen McLaren. "Es war eine Kombination einiger Dinge", sagte er später bei Sky: "Kalte Reifen, ich bin auf den Kerb gekommen. Ich hatte aber auch mehr Leistung, als ich erwartet habe."

Als dann die roten Ampeln ausgingen, war es erstmal vorbei mit der Überlegenheit der Silberpfeile. Im Qualifying waren sie allen davon gefahren, nun bestätigte sich aber ein Eindruck aus den Testfahrten. Auch das Startprozedere ist eine neue Herausforderung mit den noch ungewohnten Power Units, und die Ferraris meistern diese mit Abstand am besten. Leclerc und Hamilton schossen nach vorne, Russell und vor allem Antonelli hatten Probleme.

So lag Leclerc vorne, Russell war wenig später einer der ersten, der den neuen Overtake Mode ausprobieren durfte - einen Extraschub aus dem Elektromotor, der den Klappflügel DRS ersetzt. Diese Überholhilfe stellte sich als äußerst mächtig heraus. Russell ging sehr einfach vorbei - dann hatte aber Leclerc den Vorteil des Schubs: Wer weniger als eine Sekunde hinter dem Vordermann fährt, darf ihn einsetzen.

Der Ferrari ging also weider vorbei, und das gesamte Schauspiel wiederholte sich bald noch einmal. Leclerc, Russell und Hamilton lieferten sich an der Spitze einen engen Dreikampf, der höchst unterhaltsam und entscheidend vom Energiestand in der Batterie beeinflusst war.

Bald sorgte ein Motorschaden an Isack Hadjars Red Bull für das Virtuelle Safety Car, beide Mercedes und einige andere Fahrer nutzten dies für einen frühen Boxenstopp - Ferrari verzichtete. "Zumindest einer von uns hätte reinkommen sollen", funkte Hamilton.

Nun lagen die Roten zwar vorne, hatten aber die Reifen noch nicht gewechselt, zudem kamen die bei freier Fahrt schnelleren Mercedes näher. Etwa zur Rennhälfte kamen Leclerc und Hamilton ebenfalls rein, nun lagen sie hinter Russell und Antonelli.

Erst jetzt beruhigte sich das Rennen deutlich, Mercedes brachte die Reifen trotz des frühen Stopps über die Zeit und geriet nicht mehr unter Druck.

K.Pokorny--TPP