The Prague Post - Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

EUR -
AED 4.29763
AFN 73.724064
ALL 95.431377
AMD 434.627922
ANG 2.094559
AOA 1074.262038
ARS 1643.874137
AUD 1.634032
AWG 2.107859
AZN 1.984963
BAM 1.956879
BBD 2.356479
BDT 143.878113
BGN 1.952047
BHD 0.441577
BIF 3481.405466
BMD 1.17022
BND 1.493911
BOB 8.084424
BRL 5.823839
BSD 1.169935
BTN 110.55302
BWP 15.823591
BYN 3.300992
BYR 22936.318367
BZD 2.353088
CAD 1.601862
CDF 2717.84236
CHF 0.923775
CLF 0.026511
CLP 1043.391257
CNY 8.001323
CNH 8.001048
COP 4229.913493
CRC 532.188931
CUC 1.17022
CUP 31.010839
CVE 110.470778
CZK 24.360418
DJF 207.971501
DKK 7.47363
DOP 69.335679
DZD 155.10686
EGP 61.84563
ERN 17.553305
ETB 184.163444
FJD 2.574838
FKP 0.863581
GBP 0.866495
GEL 3.153717
GGP 0.863581
GHS 13.036213
GIP 0.863581
GMD 86.01005
GNF 10271.657198
GTQ 8.938853
GYD 244.774983
HKD 9.170671
HNL 31.151616
HRK 7.53376
HTG 153.263208
HUF 364.107615
IDR 20272.136264
ILS 3.465063
IMP 0.863581
INR 110.912839
IQD 1532.988626
IRR 1540009.947262
ISK 143.200095
JEP 0.863581
JMD 184.341656
JOD 0.829712
JPY 186.878922
KES 151.133946
KGS 102.311893
KHR 4692.584034
KMF 492.663287
KPW 1053.193392
KRW 1729.357442
KWD 0.36019
KYD 0.975029
KZT 536.281153
LAK 25680.484902
LBP 104783.164694
LKR 372.932469
LRD 215.027493
LSL 19.349565
LTL 3.455356
LVL 0.707855
LYD 7.425053
MAD 10.831852
MDL 20.234986
MGA 4855.243698
MKD 61.631857
MMK 2457.508725
MNT 4208.527688
MOP 9.443968
MRU 46.808827
MUR 54.801195
MVR 18.079995
MWK 2037.353617
MXN 20.360955
MYR 4.624705
MZN 74.788524
NAD 19.366914
NGN 1609.006392
NIO 42.964656
NOK 10.917969
NPR 176.885033
NZD 1.995407
OMR 0.449951
PAB 1.16994
PEN 4.11449
PGK 5.084314
PHP 72.071559
PKR 326.169716
PLN 4.249491
PYG 7333.981695
QAR 4.263406
RON 5.096544
RSD 117.350319
RUB 88.146058
RWF 1709.106784
SAR 4.38922
SBD 9.392113
SCR 16.538386
SDG 702.721016
SEK 10.857181
SGD 1.494564
SHP 0.873688
SLE 28.816696
SLL 24538.930615
SOS 668.783467
SRD 43.842276
STD 24221.198058
STN 24.867182
SVC 10.237558
SYP 129.367004
SZL 19.366762
THB 38.176053
TJS 10.974452
TMT 4.101622
TND 3.374623
TOP 2.81761
TRY 52.742114
TTD 7.955319
TWD 36.963769
TZS 3051.493403
UAH 51.560793
UGX 4352.362943
USD 1.17022
UYU 46.175069
UZS 14124.559215
VES 567.110495
VND 30831.209788
VUV 138.350004
WST 3.192142
XAF 656.313319
XAG 0.015878
XAU 0.000255
XCD 3.162579
XCG 2.108545
XDR 0.816484
XOF 654.739339
XPF 119.331742
YER 279.272599
ZAR 19.365098
ZMK 10533.402627
ZMW 22.198146
ZWL 376.810467
  • Goldpreis

    -6.0000

    4602.4

    -0.13%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1703

    -0.13%

  • DAX

    -65.2700

    24018.26

    -0.27%

  • Euro STOXX 50

    -24.2200

    5836.1

    -0.42%

  • SDAX

    -79.4000

    17590.61

    -0.45%

  • TecDAX

    -55.1000

    3596.65

    -1.53%

  • MDAX

    -304.5500

    30057.46

    -1.01%

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind
Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren ist im ersten Quartal deutlich gestiegen - bedingt vor allem durch die günstigen Wetterbedingungen. Die deutsche Energiewirtschaft mahnte daher am Montag, der Anstieg zu Jahresbeginn dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Erneuerbaren-Ausbau "viel zu langsam" verlaufe. Nötig seien insbesondere schnellere Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder oder Photovoltaikanlagen.

Textgröße:

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 25 Prozent mehr Strom aus Sonne und Wind erzeugt, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mitteilten. Zu verdanken sei dieser Anstieg "vor allem den für die Stromerzeugung aus Wind und Sonne günstigen Wetterverhältnissen am Jahresbeginn".

Insbesondere die ersten beiden Monate des Jahres seien "ungewöhnlich windig" gewesen, erklärten BDEW und ZSW. Das stürmische Wetter im Februar, als mehrere schwere Winterstürme über Deutschland hinweggefegt waren, sorgte demnach mit 20,6 Milliarden Kilowattstunden(kWh) bei der Stromerzeugung aus Windenergie sogar für einen neuen Rekordmonat.

Insgesamt wurden laut den vorläufigen Berechnungen im ersten Quartal rund 74,5 Milliarden kWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Knapp 53 Prozent davon stammten laut BDEW und ZSW von Windkraftanlagen an Land, knapp 18 Prozent aus Biomasse, knapp 13 Prozent aus Photovoltaik, rund zehn Prozent aus Wind auf See und gut sechs Prozent aus Wasserkraft.

In den beiden Monaten Januar und Februar 2022 deckten die Erneuerbaren 54 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, wie BDEW und ZSW weiter mitteilten. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2021 stammten laut Statistischem Bundesamt 42,4 Prozent des in Deutschland erzeugten und in das Stromnetz eingespeisten Stroms aus Erneuerbaren; die Stromeinspeisung aus Windkraft nahm dabei wegen des vergleichsweise windarmen Frühjahrs 2021 deutlich ab und sank auf einen Anteil von 21,5 Prozent an der eingespeisten Strommenge.

BDEW-Chefin Kerstin Andreae betonte angesichts der Sorgen um die Energieversorgung wegen des Ukraine-Kriegs, wie wichtig es sei, "schnell unabhängig von fossilen Energieträgern und damit auch russischen Importen zu werden". Der hohe Erneuerbaren-Anteil in den ersten Monaten dieses Jahres dürfe aber "nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausbau der Erneuerbaren viel zu langsam verläuft", kritisierte sie.

Maßnahmen, um den Ausbau der Erneuerbaren massiv voranzutreiben, seien "dringlicher denn je", forderte Andreae. "Wir brauchen schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder und Photovoltaik-Anlagen." Es sei "gut, dass die Bundesregierung angekündigt hat, zwei Prozent der Flächen in Deutschland für die Erzeugung von Windenergie bereitzustellen", fügte die BDEW-Chefin hinzu. "Es muss aber auch sichergestellt werden, dass auf diesen Flächen tatsächlich Windräder entstehen." Viel zu häufig scheiterten Projekte im Laufe des Zulassungsverfahrens.

ZSW-Chef Frithjof Staiß erklärte, auch der Markthochlauf von grünem Wasserstoff sei ein wesentlicher Baustein einer künftig "klimaneutralen und krisensicheren Energieversorgung". Die aktuellen Bemühungen der Bundesregierung zur Entwicklung und zum Aufbau internationaler Lieferketten für grünen Wasserstoff seien daher "ausdrücklich zu begrüßen und konsequent fortzusetzen". Wasserstoff soll künftig dabei helfen, fossile Energieträger unter anderem in der Industrie zunehmend zu ersetzen. Von grünem Wasserstoff wird gesprochen, wenn dieser mit Erneuerbaren produziert wird.

I.Mala--TPP