The Prague Post - Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

EUR -
AED 4.297884
AFN 76.656646
ALL 96.60712
AMD 442.746078
ANG 2.09491
AOA 1073.153901
ARS 1673.505309
AUD 1.720241
AWG 2.106519
AZN 1.997408
BAM 1.958215
BBD 2.362203
BDT 143.466951
BGN 1.965347
BHD 0.441182
BIF 3473.068808
BMD 1.170288
BND 1.50505
BOB 8.103961
BRL 6.226637
BSD 1.172842
BTN 107.414484
BWP 15.652238
BYN 3.374548
BYR 22937.653057
BZD 2.358799
CAD 1.617649
CDF 2521.971825
CHF 0.927606
CLF 0.02594
CLP 1024.121704
CNY 8.149779
CNH 8.1645
COP 4300.809948
CRC 574.406012
CUC 1.170288
CUP 31.012643
CVE 110.401168
CZK 24.31204
DJF 208.856709
DKK 7.468798
DOP 73.920857
DZD 151.97487
EGP 55.190684
ERN 17.554326
ETB 181.970942
FJD 2.647774
FKP 0.871564
GBP 0.871795
GEL 3.142266
GGP 0.871564
GHS 12.748724
GIP 0.871564
GMD 86.017222
GNF 10273.627489
GTQ 9.003104
GYD 245.381603
HKD 9.125377
HNL 30.989176
HRK 7.535837
HTG 153.568754
HUF 382.971623
IDR 19734.573648
ILS 3.682037
IMP 0.871564
INR 107.213691
IQD 1536.488524
IRR 49298.39993
ISK 146.005108
JEP 0.871564
JMD 184.386633
JOD 0.82967
JPY 185.567369
KES 150.967245
KGS 102.342031
KHR 4719.801187
KMF 493.862056
KPW 1053.167493
KRW 1718.042348
KWD 0.359781
KYD 0.977401
KZT 594.460662
LAK 25357.166922
LBP 105029.093032
LKR 363.176386
LRD 216.393199
LSL 19.185581
LTL 3.455558
LVL 0.707896
LYD 7.457166
MAD 10.761027
MDL 19.879434
MGA 5295.554651
MKD 61.695831
MMK 2457.577295
MNT 4174.356843
MOP 9.420078
MRU 46.820548
MUR 53.974086
MVR 18.092332
MWK 2033.699655
MXN 20.47601
MYR 4.728154
MZN 74.778435
NAD 19.185581
NGN 1664.10304
NIO 42.947038
NOK 11.566575
NPR 171.862239
NZD 1.991661
OMR 0.449982
PAB 1.172842
PEN 3.92748
PGK 5.014163
PHP 69.192722
PKR 327.622441
PLN 4.209358
PYG 7854.654288
QAR 4.261312
RON 5.094275
RSD 117.404356
RUB 88.645919
RWF 1701.599365
SAR 4.388298
SBD 9.514697
SCR 16.483274
SDG 703.916872
SEK 10.594433
SGD 1.502048
SHP 0.878019
SLE 28.76059
SLL 24540.362192
SOS 668.811915
SRD 44.716965
STD 24222.607517
STN 24.53015
SVC 10.262614
SYP 12942.892444
SZL 19.181576
THB 36.659866
TJS 10.936702
TMT 4.107712
TND 3.419117
TOP 2.817773
TRY 50.658391
TTD 7.961786
TWD 37.015634
TZS 2966.681111
UAH 50.617014
UGX 4057.987741
USD 1.170288
UYU 44.994727
UZS 14160.404793
VES 405.901689
VND 30742.891682
VUV 141.027467
WST 3.238014
XAF 656.76424
XAG 0.01252
XAU 0.000242
XCD 3.162763
XCG 2.113798
XDR 0.816804
XOF 653.021198
XPF 119.331742
YER 278.874797
ZAR 18.969966
ZMK 10534.002513
ZMW 23.604012
ZWL 376.832394
  • Goldpreis

    49.8000

    4887.3

    +1.02%

  • MDAX

    741.7400

    31687.04

    +2.34%

  • Euro STOXX 50

    73.2900

    5956.17

    +1.23%

  • DAX

    295.4900

    24856.47

    +1.19%

  • TecDAX

    63.4900

    3704.99

    +1.71%

  • SDAX

    620.8900

    18345.85

    +3.38%

  • EUR/USD

    0.0053

    1.1743

    +0.45%

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind
Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Günstiges Wetter führt im ersten Quartal zu deutlich mehr Strom aus Sonne und Wind

Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren ist im ersten Quartal deutlich gestiegen - bedingt vor allem durch die günstigen Wetterbedingungen. Die deutsche Energiewirtschaft mahnte daher am Montag, der Anstieg zu Jahresbeginn dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Erneuerbaren-Ausbau "viel zu langsam" verlaufe. Nötig seien insbesondere schnellere Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder oder Photovoltaikanlagen.

Textgröße:

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 25 Prozent mehr Strom aus Sonne und Wind erzeugt, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mitteilten. Zu verdanken sei dieser Anstieg "vor allem den für die Stromerzeugung aus Wind und Sonne günstigen Wetterverhältnissen am Jahresbeginn".

Insbesondere die ersten beiden Monate des Jahres seien "ungewöhnlich windig" gewesen, erklärten BDEW und ZSW. Das stürmische Wetter im Februar, als mehrere schwere Winterstürme über Deutschland hinweggefegt waren, sorgte demnach mit 20,6 Milliarden Kilowattstunden(kWh) bei der Stromerzeugung aus Windenergie sogar für einen neuen Rekordmonat.

Insgesamt wurden laut den vorläufigen Berechnungen im ersten Quartal rund 74,5 Milliarden kWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Knapp 53 Prozent davon stammten laut BDEW und ZSW von Windkraftanlagen an Land, knapp 18 Prozent aus Biomasse, knapp 13 Prozent aus Photovoltaik, rund zehn Prozent aus Wind auf See und gut sechs Prozent aus Wasserkraft.

In den beiden Monaten Januar und Februar 2022 deckten die Erneuerbaren 54 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, wie BDEW und ZSW weiter mitteilten. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2021 stammten laut Statistischem Bundesamt 42,4 Prozent des in Deutschland erzeugten und in das Stromnetz eingespeisten Stroms aus Erneuerbaren; die Stromeinspeisung aus Windkraft nahm dabei wegen des vergleichsweise windarmen Frühjahrs 2021 deutlich ab und sank auf einen Anteil von 21,5 Prozent an der eingespeisten Strommenge.

BDEW-Chefin Kerstin Andreae betonte angesichts der Sorgen um die Energieversorgung wegen des Ukraine-Kriegs, wie wichtig es sei, "schnell unabhängig von fossilen Energieträgern und damit auch russischen Importen zu werden". Der hohe Erneuerbaren-Anteil in den ersten Monaten dieses Jahres dürfe aber "nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausbau der Erneuerbaren viel zu langsam verläuft", kritisierte sie.

Maßnahmen, um den Ausbau der Erneuerbaren massiv voranzutreiben, seien "dringlicher denn je", forderte Andreae. "Wir brauchen schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und mehr Flächen für Windräder und Photovoltaik-Anlagen." Es sei "gut, dass die Bundesregierung angekündigt hat, zwei Prozent der Flächen in Deutschland für die Erzeugung von Windenergie bereitzustellen", fügte die BDEW-Chefin hinzu. "Es muss aber auch sichergestellt werden, dass auf diesen Flächen tatsächlich Windräder entstehen." Viel zu häufig scheiterten Projekte im Laufe des Zulassungsverfahrens.

ZSW-Chef Frithjof Staiß erklärte, auch der Markthochlauf von grünem Wasserstoff sei ein wesentlicher Baustein einer künftig "klimaneutralen und krisensicheren Energieversorgung". Die aktuellen Bemühungen der Bundesregierung zur Entwicklung und zum Aufbau internationaler Lieferketten für grünen Wasserstoff seien daher "ausdrücklich zu begrüßen und konsequent fortzusetzen". Wasserstoff soll künftig dabei helfen, fossile Energieträger unter anderem in der Industrie zunehmend zu ersetzen. Von grünem Wasserstoff wird gesprochen, wenn dieser mit Erneuerbaren produziert wird.

I.Mala--TPP