The Prague Post - Astronomen entdecken neues massereiches schwarzes Loch in Milchstraße

EUR -
AED 4.207003
AFN 75.037862
ALL 93.599677
AMD 416.307791
AOA 1051.606774
ARS 1713.164425
AUD 1.646673
AWG 2.063406
AZN 1.947141
BAM 1.955375
BBD 2.292602
BDT 140.519489
BHD 0.429307
BIF 3400.661622
BMD 1.145541
BND 1.470981
BOB 12.948189
BRL 5.875502
BSD 1.138253
BTN 108.816898
BWP 15.6596
BYN 3.321979
BYR 22452.608914
BZD 2.289303
CAD 1.609383
CDF 2617.561862
CHF 0.933742
CLF 0.027226
CLP 1071.551036
CNY 7.751076
CNH 7.74509
COP 3667.942962
CRC 517.987531
CUC 1.145541
CUP 30.356844
CVE 110.241064
CZK 24.168973
DJF 202.705987
DKK 7.476249
DOP 66.035662
DZD 152.430259
EGP 58.044688
ERN 17.183119
ETB 183.726108
FJD 2.553637
FKP 0.860774
GBP 0.858068
GEL 3.001656
GGP 0.860774
GHS 13.31211
GIP 0.860774
GMD 84.770288
GNF 9992.830279
GTQ 8.685076
GYD 238.1083
HKD 8.985111
HNL 30.497378
HRK 7.535144
HTG 148.827685
HUF 363.510011
IDR 20691.911981
ILS 3.525609
IMP 0.860774
INR 109.579271
IQD 1491.176224
IRR 1575405.633436
ISK 142.631369
JEP 0.860774
JMD 179.920934
JOD 0.812177
JPY 187.296566
KES 148.210222
KGS 100.17731
KHR 4602.000778
KMF 492.582448
KRW 1656.0054
KWD 0.355668
KYD 0.948594
KZT 543.09208
LAK 25811.395628
LBP 101933.867323
LKR 382.406969
LRD 206.034365
LSL 19.086956
LTL 3.382485
LVL 0.692927
LYD 7.298415
MAD 10.679681
MDL 20.141627
MGA 4919.931746
MKD 61.511644
MMK 2404.907687
MNT 4120.321057
MOP 9.195603
MRU 45.509119
MUR 54.275452
MVR 17.70965
MWK 1973.771439
MXN 19.981768
MYR 4.680793
MZN 73.211751
NAD 19.086956
NGN 1556.584905
NIO 41.890904
NOK 11.003268
NPR 174.108196
NZD 1.971614
OMR 0.440458
PAB 1.138253
PEN 3.864461
PGK 5.094872
PHP 70.321913
PKR 316.131659
PLN 4.325392
PYG 6836.515602
QAR 4.150199
RON 5.239362
RSD 117.40879
RUB 91.472671
RWF 1675.536195
SAR 4.333429
SBD 9.246295
SCR 15.401362
SDG 687.895208
SEK 11.063296
SGD 1.477428
SLE 27.636167
SOS 650.558746
SRD 43.240793
STD 23710.391474
STN 24.494682
SVC 9.959837
SZL 19.081857
THB 38.379047
TJS 10.506373
TMT 4.02085
TND 3.374153
TRY 54.314125
TTD 7.732321
TWD 37.174533
TZS 3018.510438
UAH 51.034419
UGX 4251.076973
USD 1.145541
UYU 45.77986
UZS 13702.024909
VES 851.476354
VND 30142.054697
VUV 136.572322
WST 3.154918
XAF 655.814604
XAG 0.019808
XAU 0.000282
XCD 3.095883
XCG 2.051455
XDR 0.815623
XOF 655.814604
XPF 119.331742
YER 273.011088
ZAR 19.075805
ZMK 10311.239631
ZMW 21.257384
ZWL 368.863822
  • Goldpreis

    5.7000

    4102.7

    +0.14%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1453

    -0.1%

  • Euro STOXX 50

    -40.6700

    6248.84

    -0.65%

  • MDAX

    -151.5000

    32243.82

    -0.47%

  • SDAX

    212.4300

    18564.98

    +1.14%

  • TecDAX

    8.2200

    3845.33

    +0.21%

  • DAX

    -3.5300

    25460.48

    -0.01%

Astronomen entdecken neues massereiches schwarzes Loch in Milchstraße
Astronomen entdecken neues massereiches schwarzes Loch in Milchstraße / Foto: Martin BERNETTI - AFP/Archiv

Astronomen entdecken neues massereiches schwarzes Loch in Milchstraße

Astronomen haben ein neues sehr massereiches schwarzes Loch in der Milchstraße entdeckt. Wie die Europäische Südsternwarte ESO am Dienstag in Garching mitteilte, hat es etwa die 33-fache Masse der Sonne und befindet sich mit einer Entfernung von "nur" 2000 Lichtjahren nach kosmischen Maßstäben extrem nah an der Erde.

Textgröße:

Das auf den Namen "Gaia BH3" getaufte Objekt im Sternbild Aquila ist demnach das massereichste bisher bekannte schwarze Loch in unserer Heimatgalaxie, das durch den Kollaps eines Sterns entstand. Der bisherige Spitzenwert, der beobachtet wurde, lag bei lediglich rund 21 Sonnenmassen.

Das massereichste schwarze Loch der Milchstraße ist "Gaia BH3" aber bei weitem nicht. Schon länger ist bekannt, dass sich in der Mitte unserer Galaxie mit dem Monstrum "Sagittarius A*" ein supermassereiches schwarzes Loch, das sogar viermillionenmal so viel wiegt wie die Sonne, befindet. Dieses entstand allerdings nicht durch den Kollaps eines sterbenden alten Sterns.

Entdeckt wurde das neue schwarze Loch laut ESO durch die 2013 gestartete Raumsonde "Gaia" der europäischen Weltraumbehörde ESA, die sich durch die Milchstraße bewegt und diese mit einem Bordobservatorium kartografiert. Es fiel auf, weil es seinen Begleitstern durch seine immense Masse und die daraus folgende Anziehungskraft in eine Art Taumelbewegung versetzt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzten anschließend ein extrem leistungsfähiges Großteleskop der ESO in Chile und weitere erdgestützte Observatorien, um die Entdeckung zu bestätigen und die Masse von "Gaia BH3" genauer zu berechnen. Es kommt demnach auf die 33-fache Masse der Sonne.

"Niemand hat damit gerechnet, ein massereiches schwarzes Loch zu finden, das in der Nähe lauert und bisher unentdeckt geblieben ist", erklärte der Astrom Pasquale Panuz vom Observatoire de Paris, das zum französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung gehört. Er leitete die Datenanalyse, die nun in der Fachzeitschrift "Astronomy & Astrophysics" veröffentlicht wurde. Es sei eine einmalige Entdeckung.

Ähnlich massereiche stellare schwarze Löcher fanden Astronominnen und Astronomen bereits außerhalb der Milchstraße in anderen Galaxien. Sie vermuten, dass diese Objekte aus dem Kollaps von sogenannten metallarmen Sternen entstehen. Diese enthalten nur wenige chemische Elemente, die schwerer sind als Wasserstoff und Helium. Die These ist, dass sie im Laufe ihres Lebens weniger Masse verlieren als andere Sterne. Wenn sie letztlich kollabieren, entstehen dann sehr massereiche schwarze Löcher.

Hinweise darauf fanden sich laut ESO auch in bei der Untersuchung von "Gaia BH3" und seinem Begleitstern. Spektralanalysen enthüllten, das der Begleitstern sehr metallarm ist. Da Doppelsternpaare dazu neigen, sehr ähnliche Eigenschaften aufzuweisen, nehmen die Forscher an, dass auch der Stern, der zu dem schwarzen Loch kollabierte, ebenfalls metallarm war.

Für die Untersuchung wurden den Angaben zufolge das Very Large Telescope der ESO in der Atacama-Wüste in Chile genutzt. Es besteht aus vier einzelnen Telekospen, die zusammengeschaltet werden können. Die ESO ist eine Forschungsgemeinschaft, zu der 16 europäische Staaten zusammengeschlossen sind. Es betreibt noch weitere Observatorien und kooperiert mit Forschungspartnern aus der ganzen Welt.

B.Svoboda--TPP