The Prague Post - Studie: Bei besseren Bedingungen stünden 300.000 Pflegekräfte mehr zur Verfügung

EUR -
AED 4.083685
AFN 71.716392
ALL 90.734806
AMD 399.943074
ANG 1.990176
AOA 1020.782529
ARS 1710.482052
AUD 1.581088
AWG 2.004315
AZN 1.890882
BAM 1.955033
BBD 2.24373
BDT 138.195776
BGN 1.943525
BHD 0.420439
BIF 3342.118703
BMD 1.111964
BND 1.427253
BOB 13.2518
BRL 5.951568
BSD 1.114068
BTN 105.888452
BWP 15.411092
BYN 3.277429
BYR 21794.488461
BZD 2.240531
CAD 1.56381
CDF 2574.195904
CHF 0.923147
CLF 0.027768
CLP 1096.440864
CNY 7.414963
CNH 7.412517
COP 3504.753898
CRC 506.605778
CUC 1.111964
CUP 26.73663
CVE 110.221752
CZK 24.331879
DJF 198.383052
DKK 7.474353
DOP 68.323806
DZD 150.526201
EGP 62.375494
ERN 16.679455
ETB 181.219624
FJD 2.494911
FKP 0.83524
GBP 0.836586
GEL 2.858297
GGP 0.83524
GHS 12.983905
GIP 0.83524
GMD 82.28559
GNF 9859.087242
GTQ 8.513659
GYD 233.448401
HKD 8.723105
HNL 29.909533
HRK 7.526893
HTG 145.934052
HUF 367.044205
IDR 20199.932519
ILS 3.442584
IMP 0.83524
INR 105.885188
IQD 1688.837348
IRR 2064916.585131
ISK 136.404425
JEP 0.83524
JMD 177.252045
JOD 0.788396
JPY 175.526252
KES 144.454897
KGS 97.240337
KHR 4548.235853
KMF 490.375977
KPW 1000.767284
KRW 1486.761754
KWD 0.346177
KYD 0.928336
KZT 509.180212
LAK 25073.274701
LBP 99761.405036
LKR 370.356348
LRD 189.384839
LSL 18.579893
LTL 3.283339
LVL 0.672616
LYD 7.157224
MAD 10.973194
MDL 20.118835
MGA 5071.055866
MKD 61.550849
MMK 2334.713136
MNT 4004.267824
MOP 9.001628
MRU 44.755842
MUR 52.87346
MVR 17.180031
MWK 1931.759405
MXN 20.771195
MYR 4.536699
MZN 71.06571
NAD 18.57981
NGN 1495.079645
NIO 40.993731
NOK 10.379623
NPR 169.423047
NZD 1.983154
OMR 0.427548
PAB 1.114063
PEN 3.837994
PGK 4.994085
PHP 71.222405
PKR 308.274483
PLN 4.401874
PYG 6481.485993
QAR 4.061007
RON 5.350429
RSD 117.527895
RUB 89.51111
RWF 1648.767898
SAR 4.170714
SBD 8.967595
SCR 15.552961
SDG 668.845268
SEK 11.072139
SGD 1.425449
SHP 0.833244
SLE 25.436196
SLL 23317.327634
SOS 636.65592
SRD 41.86599
STD 23015.403482
STN 24.490611
SVC 9.748175
SYP 14457.751638
SZL 18.571463
THB 37.603831
TJS 10.249032
TMT 3.891873
TND 3.335324
TOP 2.677341
TRY 55.407253
TTD 7.562033
TWD 36.042089
TZS 2941.125118
UAH 50.856303
UGX 4885.083232
USD 1.111964
UYU 44.662275
UZS 13295.72335
VES 986.010624
VND 28735.365857
VUV 132.305455
WST 3.077657
XAF 655.957
XAG 0.020645
XAU 0.000275923567
XCD 3.005137
XCG 2.007712
XDR 0.786216
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 262.590643
ZAR 18.52824
ZMK 10009.005157
ZMW 22.466286
ZWL 358.051857
SSP 6388.754295
MXV 2.342257
  • DAX

    -51.6900

    25539.08

    -0.2%

  • MDAX

    2.4500

    30497.92

    +0.01%

  • Goldpreis

    -9.9000

    4064.7

    -0.24%

  • SDAX

    21.9500

    18395.01

    +0.12%

  • TecDAX

    -1.8700

    4090.77

    -0.05%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1128

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    -12.5400

    6152.15

    -0.2%

Studie: Bei besseren Bedingungen stünden 300.000 Pflegekräfte mehr zur Verfügung
Studie: Bei besseren Bedingungen stünden 300.000 Pflegekräfte mehr zur Verfügung / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Studie: Bei besseren Bedingungen stünden 300.000 Pflegekräfte mehr zur Verfügung

Wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege deutlich verbessern würden, stünden mindestens 300.000 Vollzeit-Pflegekräfte mehr zur Verfügung. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag von der Bremer Arbeitnehmerkammer veröffentlichten Studie. Die Zahl setzt sich demnach zusammen aus 263.000 Berufsaussteigern, die zurückkehren könnten, und 39.000 Teilzeitkräften, die ihre Arbeitszeit aufstocken könnten. Optimistisch gerechnet könnten es sogar 583.000 Rückkehrer und 78.000 Arbeitszeit-Aufstocker sein, hieß es in der Studie.

Textgröße:

An der Online-Befragung "Ich pflege wieder, wenn…" haben im vergangenen Jahr rund 12.700 Aussteiger sowie in Teilzeit beschäftigte Pflegekräfte teilgenommen. Die Studie baut auf einer Bremer Pilotstudie auf und ist Ergebnis einer Kooperation der Arbeitnehmerkammer Bremen, der Arbeitskammer im Saarland und des Instituts Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen. Die DGB-nahe Hans-Böckler-Stiftung hat die Studie gefördert.

An erster Stelle steht für die Befragten eine Personaldecke, die sich tatsächlich am Bedarf der pflegebedürftigen Menschen ausrichtet. Außerdem wünschen sich Pflegekräfte eine bessere Bezahlung und verlässliche Arbeitszeiten.

Mehr Zeit für menschliche Zuwendung zu haben, nicht unterbesetzt arbeiten zu müssen und verbindliche Dienstpläne sind für die Befragten weitere zentrale Bedingungen. Ebenso wünschen sie sich respektvolle Vorgesetzte, einen kollegialen Umgang mit allen Berufsgruppen, mehr Augenhöhe gegenüber den Ärztinnen und Ärzten, eine vereinfachte Dokumentation und eine bessere Vergütung von Fort- und Weiterbildungen.

In der Pflege herrscht bundesweit ein eklatanter Fachkräftemangel. Dieser wird sich der Studie zufolge weiter zuspitzen – allein in den nächsten zehn bis zwölf Jahren gehen 500.000 Pflegefachkräfte in Rente. Es dauere aktuell 230 Tage, bis die Stelle einer Krankenpflegefachkraft besetzt werden kann, 210 Tage für die Stellenbesetzung einer Altenpflegefachkraft. "Es muss uns zeitnah gelingen, Pflegekräfte zu gewinnen. Das ist eine der größten sozialpolitischen Herausforderungen dieser Zeit", erklärte die Geschäftsführerin der Bremer Arbeitnehmerkammer, Elke Heyduck.

Die Hälfte der Teilzeitbeschäftigten und sogar 60 Prozent der Ausgestiegenen könnten sich eine Rückkehr in den Beruf oder ein Aufstocken der Stunden vorstellen, heißt es in der Studie. "Das ist eine sehr gute Nachricht für die Pflege – doch diese Fachkräfte kommen nicht von allein zurück", erklärte Heyduck. "Die Pflegebeschäftigten wissen sehr genau, was sich ändern muss, damit sie ihren verantwortungsvollen Beruf so ausüben können, wie es ihren fachlichen Vorstellungen und ihrer Ausbildung entspricht."

O.Ruzicka--TPP