The Prague Post - Dresden gedenkt Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Rechtsextremer Aufmarsch am Samstag

EUR -
AED 4.18552
AFN 74.647701
ALL 93.728703
AMD 417.742685
AOA 1045.097085
ARS 1709.254281
AUD 1.638536
AWG 2.051446
AZN 1.935061
BAM 1.956791
BBD 2.28939
BDT 140.321066
BHD 0.428619
BIF 3399.811331
BMD 1.139692
BND 1.470483
BOB 12.95256
BRL 5.840806
BSD 1.136691
BTN 109.15547
BWP 15.658136
BYN 3.260694
BYR 22337.967089
BZD 2.286088
CAD 1.605553
CDF 2592.79979
CHF 0.932206
CLF 0.027074
CLP 1065.554913
CNY 7.717141
CNH 7.71734
COP 3661.717064
CRC 517.164187
CUC 1.139692
CUP 30.201843
CVE 110.835137
CZK 24.177656
DJF 202.415177
DKK 7.475224
DOP 66.22383
DZD 151.924299
EGP 57.555257
ERN 17.095383
ETB 182.350536
FJD 2.542939
FKP 0.856679
GBP 0.856878
GEL 2.991693
GGP 0.856679
GHS 13.241706
GIP 0.856679
GMD 83.765834
GNF 9977.490839
GTQ 8.693639
GYD 237.760414
HKD 8.939045
HNL 30.623484
HRK 7.532792
HTG 148.559148
HUF 360.784956
IDR 20572.241966
ILS 3.484155
IMP 0.856679
INR 109.090876
IQD 1492.99678
IRR 1567219.234161
ISK 142.187889
JEP 0.856679
JMD 180.001952
JOD 0.808019
JPY 186.397228
KES 147.544756
KGS 99.66564
KHR 4604.356819
KMF 493.486357
KRW 1650.143306
KWD 0.354012
KYD 0.947192
KZT 543.632478
LAK 25762.38646
LBP 101788.39053
LKR 381.968476
LRD 206.825612
LSL 19.101225
LTL 3.365214
LVL 0.689389
LYD 7.292789
MAD 10.6632
MDL 20.119454
MGA 4903.526802
MKD 61.556175
MMK 2393.553282
MNT 4098.141431
MOP 9.18087
MRU 45.705072
MUR 53.998589
MVR 17.608375
MWK 1979.645628
MXN 19.869793
MYR 4.657937
MZN 72.823671
NAD 19.101225
NGN 1555.360467
NIO 41.780805
NOK 11.013621
NPR 174.20299
NZD 1.96806
OMR 0.43821
PAB 1.136676
PEN 3.869261
PGK 5.011397
PHP 69.958292
PKR 316.691997
PLN 4.326727
PYG 6837.552879
QAR 4.153489
RON 5.229705
RSD 117.387176
RUB 89.749973
RWF 1666.365865
SAR 4.278536
SBD 9.209972
SCR 16.069699
SDG 683.815604
SEK 11.032146
SGD 1.472163
SLE 27.609058
SOS 649.631857
SRD 43.139058
STD 23589.327478
STN 24.51306
SVC 9.946168
SZL 19.043967
THB 38.17684
TJS 10.501123
TMT 3.988923
TND 3.372922
TRY 54.012066
TTD 7.731017
TWD 36.963675
TZS 3016.970153
UAH 51.116861
UGX 4291.17327
USD 1.139692
UYU 45.78048
UZS 13721.894368
VES 847.128763
VND 30013.794045
VUV 135.813267
WST 3.135302
XAF 656.298021
XAG 0.019699
XAU 0.000282
XCD 3.080075
XCG 2.048564
XDR 0.816224
XOF 655.898772
XPF 119.331742
YER 271.531422
ZAR 19.056109
ZMK 10258.598066
ZMW 21.256045
ZWL 366.980423
  • DAX

    102.9800

    25464.01

    +0.4%

  • Euro STOXX 50

    7.3000

    6289.51

    +0.12%

  • TecDAX

    28.3500

    3837.11

    +0.74%

  • Goldpreis

    1.2000

    4039.9

    +0.03%

  • SDAX

    76.1700

    18352.55

    +0.42%

  • MDAX

    288.8200

    32395.32

    +0.89%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1395

    0%

Dresden gedenkt Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Rechtsextremer Aufmarsch am Samstag
Dresden gedenkt Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Rechtsextremer Aufmarsch am Samstag / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Dresden gedenkt Bombardierung im Zweiten Weltkrieg - Rechtsextremer Aufmarsch am Samstag

In Dresden ist am Freitag der Bombardierung der Stadt kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren gedacht worden. Am Abend schloss sich wieder die traditionelle Menschenkette um die historische Altstadt, zuvor hatte es Gedenkveranstaltungen etwa auf Friedhöfen gegeben. Am Samstag mobilisieren wie in den Vorjahren Rechtsextreme zu einem sogenannten Gedenkmarsch. Es gibt Gegenproteste, die Polizei plant einen Einsatz.

Textgröße:

Bei schweren Luftangriffen alliierter Bomber auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 waren rund 25.000 Menschen getötet worden. Große Teile der Altstadt wurden zerstört. Mit Kranzniederlegungen und Andachten wird jedes Jahr daran erinnert. Die Menschenkette um die Altstadt, in der sich Baudenkmäler wie die Frauenkirche befinden, gehört seit 2010 dazu.

Auf von der Stadt im sozialen Netzwerk Instagram verbreiteten Videos war zu sehen, wie sich die Menschenkette in der Innenstadt unter dem Geläut der Dresdner Kirchen am frühen Freitagabend schloss. Außerdem wurden zahlreiche Kerzen vor der Frauenkirche entzündet und das traditionelle sogenannte Bürgersingen zum Gedenken angestimmt. Jedes Jahr beteiligen sich an den Veranstaltungen viele tausend Menschen.

Schon am Freitag wurden nach Polizeiangaben parallel zum offiziellen Gedenken erste Versammlungen der rechten Szene erwartet. Immer wieder versuchen Rechtsextreme, die Erinnerung an die Bombardierung für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Beim 80. Jahrestag im vergangenen Jahr gab es einen größeren Aufmarsch sowie zahlreiche Gegendemonstrationen.

In diesem Jahr erwartet die Polizei in der sächsischen Hauptstadt aufgrund des weniger symbolträchtigen Jahrestags nach eigenen Angaben einen insgesamt ruhigeren Verlauf. Sie plant wegen des rechtsextremen Aufmarsches am Samstag aber trotzdem einen Großeinsatz. Unterstützt werden die Beamten unter anderem von Einsatzkräften der Polizei aus Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie der Bundespolizei.

Nach Stadtangaben soll die jährliche Menschenkette ein Zeichen gegen Krieg, Gewalt und die politische Instrumentalisierung des Geschehens sowie für Demokratie und Freiheit setzen. Die Bombardierung Dresdens war bereits von den Nationalsozialisten für Propaganda benutzt worden.

Heute versuchen Rechtsextreme und Neonazis nach Angaben des sächsischen Landesverfassungsschutzes das jährliche Gedenken zur Verbreitung von geschichtsrevisionistischen und verfassungsfeindlichen Erzählungen zu nutzen. Dazu gehören demnach die Relativierung des Holocaust und die Umdeutung des vom nationalsozialistischen Deutschland entfesselten Weltkrieges in einen völkischen "Freiheitskampf". Die rechtsextreme Propaganda operiert dabei oft auch mit weit überhöhten Opferzahlen.

"Wir erinnern an das unermessliche Leid, das Deutsche mit dem Zweiten Weltkrieg über unzählige Menschen gebracht haben", erklärte Sachsens Ministerin für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping (SPD), bereits im Vorfeld. Die Menschenkette stehe "für friedliches Erinnern, für Versöhnung und für den entschlossenen Einsatz gegen den Missbrauch des Gedenkens durch Rechtsextreme". Es gehe auch darum, das Verständnis für historische Zusammenhänge lebendig zu halten.

D.Dvorak--TPP