The Prague Post - KI-Gipfel in Indien: Modi und Guterres fordern Technologiezugang für alle

EUR -
AED 4.18552
AFN 74.647701
ALL 93.728703
AMD 417.742685
AOA 1045.097085
ARS 1709.254281
AUD 1.638536
AWG 2.051446
AZN 1.935061
BAM 1.956791
BBD 2.28939
BDT 140.321066
BHD 0.428619
BIF 3399.811331
BMD 1.139692
BND 1.470483
BOB 12.95256
BRL 5.840806
BSD 1.136691
BTN 109.15547
BWP 15.658136
BYN 3.260694
BYR 22337.967089
BZD 2.286088
CAD 1.605553
CDF 2592.79979
CHF 0.932206
CLF 0.027074
CLP 1065.554913
CNY 7.717141
CNH 7.71734
COP 3661.717064
CRC 517.164187
CUC 1.139692
CUP 30.201843
CVE 110.835137
CZK 24.177656
DJF 202.415177
DKK 7.475224
DOP 66.22383
DZD 151.924299
EGP 57.555257
ERN 17.095383
ETB 182.350536
FJD 2.542939
FKP 0.856679
GBP 0.856878
GEL 2.991693
GGP 0.856679
GHS 13.241706
GIP 0.856679
GMD 83.765834
GNF 9977.490839
GTQ 8.693639
GYD 237.760414
HKD 8.939045
HNL 30.623484
HRK 7.532792
HTG 148.559148
HUF 360.784956
IDR 20572.241966
ILS 3.484155
IMP 0.856679
INR 109.090876
IQD 1492.99678
IRR 1567219.234161
ISK 142.187889
JEP 0.856679
JMD 180.001952
JOD 0.808019
JPY 186.397228
KES 147.544756
KGS 99.66564
KHR 4604.356819
KMF 493.486357
KRW 1650.143306
KWD 0.354012
KYD 0.947192
KZT 543.632478
LAK 25762.38646
LBP 101788.39053
LKR 381.968476
LRD 206.825612
LSL 19.101225
LTL 3.365214
LVL 0.689389
LYD 7.292789
MAD 10.6632
MDL 20.119454
MGA 4903.526802
MKD 61.556175
MMK 2393.553282
MNT 4098.141431
MOP 9.18087
MRU 45.705072
MUR 53.998589
MVR 17.608375
MWK 1979.645628
MXN 19.869793
MYR 4.657937
MZN 72.823671
NAD 19.101225
NGN 1555.360467
NIO 41.780805
NOK 11.013621
NPR 174.20299
NZD 1.96806
OMR 0.43821
PAB 1.136676
PEN 3.869261
PGK 5.011397
PHP 69.958292
PKR 316.691997
PLN 4.326727
PYG 6837.552879
QAR 4.153489
RON 5.229705
RSD 117.387176
RUB 89.749973
RWF 1666.365865
SAR 4.278536
SBD 9.209972
SCR 16.069699
SDG 683.815604
SEK 11.032146
SGD 1.472163
SLE 27.609058
SOS 649.631857
SRD 43.139058
STD 23589.327478
STN 24.51306
SVC 9.946168
SZL 19.043967
THB 38.17684
TJS 10.501123
TMT 3.988923
TND 3.372922
TRY 54.012066
TTD 7.731017
TWD 36.963675
TZS 3016.970153
UAH 51.116861
UGX 4291.17327
USD 1.139692
UYU 45.78048
UZS 13721.894368
VES 847.128763
VND 30013.794045
VUV 135.813267
WST 3.135302
XAF 656.298021
XAG 0.019699
XAU 0.000282
XCD 3.080075
XCG 2.048564
XDR 0.816224
XOF 655.898772
XPF 119.331742
YER 271.531422
ZAR 19.056109
ZMK 10258.598066
ZMW 21.256045
ZWL 366.980423
  • DAX

    102.9800

    25464.01

    +0.4%

  • Euro STOXX 50

    7.3000

    6289.51

    +0.12%

  • TecDAX

    28.3500

    3837.11

    +0.74%

  • Goldpreis

    1.2000

    4039.9

    +0.03%

  • SDAX

    76.1700

    18352.55

    +0.42%

  • MDAX

    288.8200

    32395.32

    +0.89%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1395

    0%

KI-Gipfel in Indien: Modi und Guterres fordern Technologiezugang für alle
KI-Gipfel in Indien: Modi und Guterres fordern Technologiezugang für alle / Foto: Ludovic MARIN - AFP

KI-Gipfel in Indien: Modi und Guterres fordern Technologiezugang für alle

Bei einem Gipfel zur Künstlichen Intelligenz (KI) in Neu Delhi haben UN-Generalsekretär António Guterres und der indische Regierungschef Narendra Modi einen offenen Zugang zur Technologie für alle gefordert. "KI muss allen gehören", sagte Guterres am Donnerstag und rief die großen Technologiekonzerne auf, einen globalen Fonds in Höhe von drei Milliarden Dollar zu unterstützen, der einen offenen Zugang zu KI gewährleisten soll.

Textgröße:

Auch der indische Ministerpräsident Modi pochte darauf, dass sichergestellt werden müsse, dass KI für das "globale Allgemeinwohl" genutzt werde. "Wir müssen KI demokratisieren. Sie muss ein Medium für Inklusion und Empowerment werden", sagte Modi.

"Die Zukunft der KI kann nicht von einer Handvoll Ländern entschieden werden - oder den Launen einiger weniger Milliardäre überlassen werden", sagte Guterres bei dem vierten internationalen KI-Gipfel. Wenn nicht die richtigen Maßnahmen ergriffen würden, könne KI "Ungleichheiten vertiefen, Vorurteile verstärken und Schaden anrichten".

Richtig eingesetzt könne die Künstliche Intelligenz hingegen "Durchbrüche in der Medizin beschleunigen, Lernmöglichkeiten erweitern, die Ernährungssicherheit stärken, Klimaschutzmaßnahmen und Katastrophenvorsorge unterstützen und den Zugang zu grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen verbessern", betonte der UN-Generalsekretär. Er forderte globale Maßnahmen, um eine wirksame Aufsicht und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.

An dem fünftägigen Gipfel in Neu Delhi nehmen neben mehreren Staats- und Regierungschefs auch die Chefs großer Technologiekonzerne teil, um über die Chancen durch KI zu sprechen - aber auch über die Risiken, von Arbeitsplatzverlusten bis hin zur wachsenden Gefahr durch Falschinformationen. Am letzten Gipfeltag am Freitag wird eine Erklärung der Staats- und Regierungschefs erwartet.

Unter den teilnehmenden Wirtschaftsvertretern sind etwa Sam Altman von ChatGPT-Entwickler OpenAI und Sundar Pichai vom Suchmaschinen-Riesen Google. Microsoft-Gründer Bill Gates sagte wenige Stunden vor seiner geplanten Rede ab, um "sicherzustellen, dass der Fokus auf den wichtigsten Prioritäten des KI-Gipfels bleibt".

Gates' Name war in den Akten zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aufgetaucht, welche die US-Regierung zuletzt veröffentlicht hatte. Gates hatte daraufhin beteuert, er bereue "jede Minute, die ich mit ihm verbracht habe". Die bloße Erwähnung eines Namens in den Epstein-Akten bedeutet noch kein Fehlverhalten aufseiten des Genannten.

In den vergangenen Jahren hatten Südkorea, Großbritannien und zuletzt Frankreich den KI-Gipfel ausgerichtet. Der französische Staatschef Macron sagte in Neu Delhi, er sei entschlossen, eine sichere Kontrolle der sich rasch entwickelnden Technologie zu gewährleisten. Europa sei "ein Ort für Innovation und Investition, aber es ist ein sicherer Ort".

ChatGPT-Chef Altman räumte am Donnerstag ein, die Welt benötige "dringend" Regulierung oder andere Schutzmaßnahmen - wie bei "jeder anderen Technologie dieser Leistungsstärke". Es sei etwa eine Stelle wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vorstellbar, um die globale Koordination zu KI sicherzustellen.

Für Gastgeberland Indien bietet der Gipfel auch die Chance, seine Position in dem boomenden Sektor zu festigen. In dieser Woche haben bereits mehrere US-Tech-Riesen Investitionen und Pläne in dem südasiatischen Land verkündet. Am Donnerstag verkündeten ChatGPT-Entwickler Open AI und der indische IT-Konzern Tata Consultancy Services (TCS) eine auf mehrere Jahre angelegte Partnerschaft mit dem Ziel, eine KI-Infrastruktur in Indien zu erschaffen und dafür Datenzentren zu bauen.

Am Vortag hatte Google die Verlegung neuer Unterseekabel angekündigt, die den Subkontinent mit weiteren weltweiten Standorten verbinden sollen. US-Chipentwickler Nvidia meldete Kooperationen mit mehreren Unternehmen aus dem bevölkerungsreichsten Land der Welt an.

Indien war im vergangenen Jahr laut einer Auswertung der Stanford University bei der Wettbewerbsfähigkeit im KI-Bereich auf den dritten Platz vorgerückt und hatte damit Südkorea und Japan überholt. Um mit den USA und China konkurrieren zu können, hat das Land nach Experteneinschätzungen aber noch einen langen Weg vor sich.

W.Cejka--TPP