The Prague Post - Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen

EUR -
AED 4.251055
AFN 74.082723
ALL 95.018841
AMD 426.494799
ANG 2.072456
AOA 1062.618368
ARS 1653.343639
AUD 1.642361
AWG 2.08533
AZN 1.972406
BAM 1.955776
BBD 2.331072
BDT 142.358264
BGN 1.957255
BHD 0.436195
BIF 3438.058076
BMD 1.157536
BND 1.485982
BOB 7.997902
BRL 5.858873
BSD 1.157386
BTN 110.026658
BWP 15.58081
BYN 3.202261
BYR 22687.703345
BZD 2.327772
CAD 1.619914
CDF 2656.545275
CHF 0.925474
CLF 0.026614
CLP 1047.457227
CNY 7.838259
CNH 7.828948
COP 4043.150698
CRC 526.49358
CUC 1.157536
CUP 30.674701
CVE 110.263655
CZK 24.163219
DJF 206.107487
DKK 7.47896
DOP 67.959171
DZD 154.092121
EGP 60.014268
ERN 17.363038
ETB 182.377176
FJD 2.564989
FKP 0.862967
GBP 0.866063
GEL 3.073304
GGP 0.862967
GHS 12.846843
GIP 0.862967
GMD 84.500531
GNF 10138.876366
GTQ 8.822892
GYD 242.147047
HKD 9.07051
HNL 30.948623
HRK 7.539962
HTG 151.328155
HUF 352.180742
IDR 20580.17776
ILS 3.380954
IMP 0.862967
INR 110.093821
IQD 1516.181512
IRR 1592627.583987
ISK 144.287295
JEP 0.862967
JMD 183.457763
JOD 0.820739
JPY 185.470863
KES 149.878172
KGS 101.226958
KHR 4649.943298
KMF 493.110692
KPW 1041.782702
KRW 1757.40615
KWD 0.357077
KYD 0.964588
KZT 565.963099
LAK 25485.689227
LBP 103649.83609
LKR 388.015269
LRD 210.647431
LSL 18.85217
LTL 3.417903
LVL 0.700182
LYD 7.37691
MAD 10.719669
MDL 20.213754
MGA 4829.941104
MKD 61.644248
MMK 2429.962366
MNT 4141.780268
MOP 9.341386
MRU 45.90344
MUR 54.694009
MVR 17.895943
MWK 2006.975527
MXN 19.936129
MYR 4.696822
MZN 73.97086
NAD 18.85217
NGN 1574.831883
NIO 42.589481
NOK 11.012222
NPR 176.042853
NZD 1.985312
OMR 0.444785
PAB 1.157386
PEN 3.936152
PGK 5.067938
PHP 70.344658
PKR 322.017173
PLN 4.248099
PYG 7086.913582
QAR 4.231048
RON 5.239128
RSD 117.358569
RUB 83.828978
RWF 1699.679274
SAR 4.345163
SBD 9.313039
SCR 16.281001
SDG 695.104554
SEK 10.971924
SGD 1.486859
SHP 0.864217
SLE 28.533689
SLL 24272.952982
SOS 661.491934
SRD 43.418597
STD 23958.655763
STN 24.499701
SVC 10.126877
SYP 127.94487
SZL 18.83677
THB 38.051721
TJS 10.786968
TMT 4.062951
TND 3.395559
TOP 2.787069
TRY 53.515782
TTD 7.861904
TWD 36.603025
TZS 3038.162953
UAH 51.861668
UGX 4339.947079
USD 1.157536
UYU 46.74943
UZS 13861.830968
VES 673.637084
VND 30454.769133
VUV 138.227647
WST 3.175673
XAF 655.949001
XAG 0.017019
XAU 0.000275
XCD 3.128299
XCG 2.085875
XDR 0.81579
XOF 655.949001
XPF 119.331742
YER 276.192216
ZAR 18.883861
ZMK 10419.216157
ZMW 20.219753
ZWL 372.726083
  • DAX

    425.5900

    24635.3

    +1.73%

  • SDAX

    350.0800

    18377.2

    +1.9%

  • Euro STOXX 50

    130.6700

    6187.63

    +2.11%

  • TecDAX

    51.7500

    3979.5

    +1.3%

  • Goldpreis

    124.8000

    4238.8

    +2.94%

  • MDAX

    626.9700

    32083.1

    +1.95%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1573

    -0.08%

Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen
Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen / Foto: © Christian Kroll, Ecosia CEO (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen

Erste quantitative Untersuchung 100 Tage nach dem Digitalgipfel

Textgröße:

26. Februar 2026 - Berlin. 100 Tage nach dem Europäischen Gipfel zur Digitalen Souveränität in Berlin legt Ecosia Deutschlands erste quantitative Untersuchung zum Stand der digitalen Abhängigkeit in deutschen Bundes- und Landesministerien vor. Das Ergebnis: Trotz politischer Bekenntnisse ist die oberste staatliche Verwaltung Deutschlands weiterhin nahezu vollständig von US-Technologiekonzernen abhängig - selbst dort, wo deutsche oder europäische Alternativen kostenfrei und sofort verfügbar sind.Für die Studie wurden 147 Ministerien auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes befragt. Rund zwei Drittel antworteten. Ein Drittel verweigerte die Auskunft mit Hinweis auf Sicherheitsbedenken.Zentrale ErgebnissePraktisch alle Ministerien nutzen ausschließlich US-Browser.75 % übernehmen bei der Suchmaschine schlicht die Werkseinstellung des Browsers - ohne eigene strategische Entscheidung.9 % wählen aktiv, entscheiden sich jedoch erneut für einen US-Anbieter.Nur 16 % setzen eine europäische Suchmaschine ein.Kein Technologieproblem"Unsere Studie zeigt kein Technologieproblem, sondern ein Politikproblem," sagt Ecosias CEO Christian Kroll. "Die Antworten der Ministerien sind sehr aufschlussreich: Sie reichen von völligem Unverständnis der Zusammenhänge bis hin zu einem differenzierten und angemessenen Umgang. Leider überwiegt jedoch ein eher passiver Umgang mit dem Thema."Dabei ist gerade die Suchmaschine der niedrigschwelligste Einstieg in digitale Souveränität: kostenlos, innerhalb weniger Minuten zentral umstellbar, ohne Migration oder Schulungsaufwand. Trotzdem fließen Millionen dienstlicher Suchanfragen weiterhin ausschließlich an außereuropäische Anbieter."Jede dienstliche Suchanfrage ist auch eine Investition - entweder in europäische Infrastruktur oder in die Festigung bestehender Abhängigkeiten", so Kroll. "Wer nichts ändert, entscheidet sich aktiv für den Status quo."Amerikanischer "Kill-Switch"Die internationale Entwicklung zeigt, wie real geopolitische Risiken sind. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag wurde bereits im Februar 2025 von der amerikanischen Regierung durch den "Kill-Switch", die plötzliche Abschaltung seiner Microsoft-Lizenz, blockiert. Auch französische Gerichte sind von ähnlichen Sanktionen betroffen, nachdem sie die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen in mehreren Instanzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt hatten.Der dänische Cybersicherheitsrat warnt vor dem Kill-Switch: die USA könnten Dänemark "innerhalb einer Stunde" digital abschalten" - indem amerikanische Cloud-Anbieter wie Google, Amazon oder Microsoft ihre Dienste entziehen. Ein Szenario, das infolge der amerikanischen Annexionspläne Grönlands durchaus realistisch erscheint. Dänemarks Digitalisierungsministerin erklärt daher auch, Dänemark und die EU stünden heute am Scheideweg und müssten ihre digitale Abhängigkeit von amerikanischen Diensten dringend überwinden.Fähigkeit, über unsere Zukunft als Land zu entscheidenIn Schweden stellt das staatliche Forschungsinstitut RISE sogar fest: Wenn wir jetzt nicht den Schritt zu einer eigenen digitalen Infrastruktur machen würden, "dann haben wir praktisch kapituliert und unsere Fähigkeit aufgegeben, über unsere Zukunft als Land zu entscheiden.""Sich von amerikanischen Tech-Konzernen zu lösen, ist eine enorme - und teilweise unmögliche - Aufgabe. Aber wir müssen zumindest beginnen, es zu versuchen", sagt Christian Kroll.Es geht - wenn man willDass Veränderung möglich ist, zeigen Beispiele aus Deutschland und Europa:Die Bundesländer Niedersachsen und Brandenburg haben mittlerweile vollständig auf europäische Suchmaschinen umgestellt. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin haben immerhin mehrere Ministerien diesen Schritt gemacht. Schleswig-Holstein stellt seine Verwaltung von Microsoft auf LibreOffice um. Dänemark setzt der öffentlichen Hand auf OpenDesk und alternative Suchlösungen."Diese Beispiele zeigen: Es fehlt nicht an Alternativen. Es fehlt an Ambition", so Kroll. "Der Staat sollte Ankerkunde europäischer Infrastruktur sein - nicht ihr Zaungast."Ecosia entwickelt mit französischem Partner europäischen Such-IndexEcosia baut gemeinsam mit einem französischen Partner im Rahmen der "European Search Perspective" einen eigenständigen europäischen Webindex auf. Entscheidend dafür sind große Mengen an so genannten "Click&Query" Daten, wie sie vor allen in den öffentlichen Verwaltungen anfallen. Der Staat als digitaler "Ankerkunde" für europäische Infrastruktur, wie Bundeskanzler Friedrich März beim EU-Souveränitätsgipfel vor 100 Tagen versprach, wäre mit einem zügigen Umstieg selbst der wichtigsten Erfolgsfaktor für Deutschlands digitale Selbstbestimmung.Ecosias Angebot an Bundes- und LandesbehördenChristian Kroll bietet allen deutschen Ministerien ab sofort die kostenlose Umstellung auf Ecosia, die größte europäische Suchmaschine, an: "Digitale Souveränität beginnt nicht mit Milliardenprogrammen", sagt Kroll. "Sie beginnt mit einer Entscheidung, die nichts kostet und fünf Minuten dauert."100 Tage nach dem Gipfel zeigt die Studie: Das Problem ist nicht die technische Machbarkeit - sondern der politische Wille. "Jetzt ist der Moment, vom Reden ins Handeln zu kommen," so Kroll.

Firmenbeschreibung
Ecosia ist Europas größte gemeinwohlorientierte Suchmaschine. Sie verkauft keine Nutzerdaten, arbeitet mit 100 % erneuerbarer Energie und investiert alle Gewinne in weltweite Aufforstungs- und Klimaprojekte.

Kontakt
Ecosia
Niels Reise
Gerichtsstraße 23
13347 Berlin
+46761347179
http://www.ecosia.org

M.Jelinek--TPP