The Prague Post - Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen

EUR -
AED 4.261414
AFN 74.847626
ALL 91.860932
AMD 420.621113
ANG 2.077506
AOA 1065.207702
ARS 1750.68835
AUD 1.617447
AWG 2.090092
AZN 1.977213
BAM 1.954969
BBD 2.333807
BDT 142.989188
BGN 1.956548
BHD 0.436914
BIF 3456.529963
BMD 1.160357
BND 1.469175
BOB 14.425865
BRL 5.942784
BSD 1.158707
BTN 110.658938
BWP 15.610361
BYN 3.519103
BYR 22742.987576
BZD 2.330409
CAD 1.608081
CDF 2676.942886
CHF 0.946838
CLF 0.027681
CLP 1093.009876
CNY 7.783962
CNH 7.782558
COP 3582.776272
CRC 521.978007
CUC 1.160357
CUP 30.749447
CVE 110.218125
CZK 24.254589
DJF 206.342244
DKK 7.477806
DOP 68.200995
DZD 154.700207
EGP 59.51249
ERN 17.405348
ETB 187.040853
FJD 2.582664
FKP 0.858274
GBP 0.857332
GEL 3.021407
GGP 0.858274
GHS 13.279352
GIP 0.858274
GMD 85.290672
GNF 10187.667261
GTQ 8.847237
GYD 242.426898
HKD 9.102537
HNL 31.099773
HRK 7.538725
HTG 151.445591
HUF 363.749008
IDR 20430.397054
ILS 3.517447
IMP 0.858274
INR 110.878451
IQD 1517.954425
IRR 1595026.057673
ISK 139.649353
JEP 0.858274
JMD 183.032158
JOD 0.822739
JPY 178.201797
KES 149.936233
KGS 101.473623
KHR 4699.00155
KMF 493.151923
KPW 1044.321264
KRW 1556.583891
KWD 0.357808
KYD 0.965589
KZT 522.867628
LAK 25924.974301
LBP 103764.469742
LKR 380.93799
LRD 202.194008
LSL 18.710243
LTL 3.426232
LVL 0.701889
LYD 7.328883
MAD 10.828095
MDL 20.08046
MGA 4987.878692
MKD 61.498845
MMK 2436.590155
MNT 4170.546013
MOP 9.359819
MRU 46.593184
MUR 54.502384
MVR 17.927947
MWK 2009.245483
MXN 19.691487
MYR 4.723004
MZN 74.158822
NAD 18.710243
NGN 1539.282968
NIO 42.641865
NOK 10.77786
NPR 177.0547
NZD 1.983685
OMR 0.44629
PAB 1.158707
PEN 3.896743
PGK 5.230775
PHP 72.715486
PKR 321.229583
PLN 4.324823
PYG 6862.081608
QAR 4.223804
RON 5.256187
RSD 117.280122
RUB 97.758424
RWF 1709.173101
SAR 4.358794
SBD 9.297943
SCR 15.981203
SDG 697.958705
SEK 11.251285
SGD 1.470524
SHP 0.858982
SLE 28.487183
SLL 24332.100067
SOS 662.218363
SRD 43.998983
STD 24017.036986
STN 24.489585
SVC 10.138688
SYP 15086.955721
SZL 18.713041
THB 38.344025
TJS 10.718242
TMT 4.072851
TND 3.381862
TOP 2.79386
TRY 55.932437
TTD 7.864655
TWD 36.71821
TZS 3070.594099
UAH 51.613749
UGX 4484.092949
USD 1.160357
UYU 46.640164
UZS 13626.204876
VES 964.775755
VND 30079.341604
VUV 136.986889
WST 3.174772
XAF 655.957
XAG 0.017994
XAU 0.000267
XCD 3.135922
XCG 2.088312
XDR 0.820432
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 275.062932
ZAR 18.706305
ZMK 10444.605168
ZMW 22.363489
ZWL 373.634322
SSP 6555.084378
MXV 2.233452
  • Euro STOXX 50

    56.1600

    6325.13

    +0.89%

  • TecDAX

    39.7700

    3980.48

    +1%

  • SDAX

    -68.2100

    18346.58

    -0.37%

  • Goldpreis

    1.6000

    4408.9

    +0.04%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1601

    -0.1%

  • MDAX

    67.3700

    31663.79

    +0.21%

  • DAX

    207.4100

    25568.56

    +0.81%

Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen
Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen / Foto: © Christian Kroll, Ecosia CEO (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

Deutsche Ministerien setzen fast vollständig auf US-Suchmaschinen

Erste quantitative Untersuchung 100 Tage nach dem Digitalgipfel

Textgröße:

26. Februar 2026 - Berlin. 100 Tage nach dem Europäischen Gipfel zur Digitalen Souveränität in Berlin legt Ecosia Deutschlands erste quantitative Untersuchung zum Stand der digitalen Abhängigkeit in deutschen Bundes- und Landesministerien vor. Das Ergebnis: Trotz politischer Bekenntnisse ist die oberste staatliche Verwaltung Deutschlands weiterhin nahezu vollständig von US-Technologiekonzernen abhängig - selbst dort, wo deutsche oder europäische Alternativen kostenfrei und sofort verfügbar sind.Für die Studie wurden 147 Ministerien auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes befragt. Rund zwei Drittel antworteten. Ein Drittel verweigerte die Auskunft mit Hinweis auf Sicherheitsbedenken.Zentrale ErgebnissePraktisch alle Ministerien nutzen ausschließlich US-Browser.75 % übernehmen bei der Suchmaschine schlicht die Werkseinstellung des Browsers - ohne eigene strategische Entscheidung.9 % wählen aktiv, entscheiden sich jedoch erneut für einen US-Anbieter.Nur 16 % setzen eine europäische Suchmaschine ein.Kein Technologieproblem"Unsere Studie zeigt kein Technologieproblem, sondern ein Politikproblem," sagt Ecosias CEO Christian Kroll. "Die Antworten der Ministerien sind sehr aufschlussreich: Sie reichen von völligem Unverständnis der Zusammenhänge bis hin zu einem differenzierten und angemessenen Umgang. Leider überwiegt jedoch ein eher passiver Umgang mit dem Thema."Dabei ist gerade die Suchmaschine der niedrigschwelligste Einstieg in digitale Souveränität: kostenlos, innerhalb weniger Minuten zentral umstellbar, ohne Migration oder Schulungsaufwand. Trotzdem fließen Millionen dienstlicher Suchanfragen weiterhin ausschließlich an außereuropäische Anbieter."Jede dienstliche Suchanfrage ist auch eine Investition - entweder in europäische Infrastruktur oder in die Festigung bestehender Abhängigkeiten", so Kroll. "Wer nichts ändert, entscheidet sich aktiv für den Status quo."Amerikanischer "Kill-Switch"Die internationale Entwicklung zeigt, wie real geopolitische Risiken sind. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag wurde bereits im Februar 2025 von der amerikanischen Regierung durch den "Kill-Switch", die plötzliche Abschaltung seiner Microsoft-Lizenz, blockiert. Auch französische Gerichte sind von ähnlichen Sanktionen betroffen, nachdem sie die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen in mehreren Instanzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt hatten.Der dänische Cybersicherheitsrat warnt vor dem Kill-Switch: die USA könnten Dänemark "innerhalb einer Stunde" digital abschalten" - indem amerikanische Cloud-Anbieter wie Google, Amazon oder Microsoft ihre Dienste entziehen. Ein Szenario, das infolge der amerikanischen Annexionspläne Grönlands durchaus realistisch erscheint. Dänemarks Digitalisierungsministerin erklärt daher auch, Dänemark und die EU stünden heute am Scheideweg und müssten ihre digitale Abhängigkeit von amerikanischen Diensten dringend überwinden.Fähigkeit, über unsere Zukunft als Land zu entscheidenIn Schweden stellt das staatliche Forschungsinstitut RISE sogar fest: Wenn wir jetzt nicht den Schritt zu einer eigenen digitalen Infrastruktur machen würden, "dann haben wir praktisch kapituliert und unsere Fähigkeit aufgegeben, über unsere Zukunft als Land zu entscheiden.""Sich von amerikanischen Tech-Konzernen zu lösen, ist eine enorme - und teilweise unmögliche - Aufgabe. Aber wir müssen zumindest beginnen, es zu versuchen", sagt Christian Kroll.Es geht - wenn man willDass Veränderung möglich ist, zeigen Beispiele aus Deutschland und Europa:Die Bundesländer Niedersachsen und Brandenburg haben mittlerweile vollständig auf europäische Suchmaschinen umgestellt. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin haben immerhin mehrere Ministerien diesen Schritt gemacht. Schleswig-Holstein stellt seine Verwaltung von Microsoft auf LibreOffice um. Dänemark setzt der öffentlichen Hand auf OpenDesk und alternative Suchlösungen."Diese Beispiele zeigen: Es fehlt nicht an Alternativen. Es fehlt an Ambition", so Kroll. "Der Staat sollte Ankerkunde europäischer Infrastruktur sein - nicht ihr Zaungast."Ecosia entwickelt mit französischem Partner europäischen Such-IndexEcosia baut gemeinsam mit einem französischen Partner im Rahmen der "European Search Perspective" einen eigenständigen europäischen Webindex auf. Entscheidend dafür sind große Mengen an so genannten "Click&Query" Daten, wie sie vor allen in den öffentlichen Verwaltungen anfallen. Der Staat als digitaler "Ankerkunde" für europäische Infrastruktur, wie Bundeskanzler Friedrich März beim EU-Souveränitätsgipfel vor 100 Tagen versprach, wäre mit einem zügigen Umstieg selbst der wichtigsten Erfolgsfaktor für Deutschlands digitale Selbstbestimmung.Ecosias Angebot an Bundes- und LandesbehördenChristian Kroll bietet allen deutschen Ministerien ab sofort die kostenlose Umstellung auf Ecosia, die größte europäische Suchmaschine, an: "Digitale Souveränität beginnt nicht mit Milliardenprogrammen", sagt Kroll. "Sie beginnt mit einer Entscheidung, die nichts kostet und fünf Minuten dauert."100 Tage nach dem Gipfel zeigt die Studie: Das Problem ist nicht die technische Machbarkeit - sondern der politische Wille. "Jetzt ist der Moment, vom Reden ins Handeln zu kommen," so Kroll.

Firmenbeschreibung
Ecosia ist Europas größte gemeinwohlorientierte Suchmaschine. Sie verkauft keine Nutzerdaten, arbeitet mit 100 % erneuerbarer Energie und investiert alle Gewinne in weltweite Aufforstungs- und Klimaprojekte.

Kontakt
Ecosia
Niels Reise
Gerichtsstraße 23
13347 Berlin
+46761347179
http://www.ecosia.org

M.Jelinek--TPP