The Prague Post - Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

EUR -
AED 4.184637
AFN 75.777786
ALL 93.923793
AMD 416.549016
AOA 1044.877031
ARS 1703.585151
AUD 1.627894
AWG 2.051013
AZN 1.933213
BAM 1.958381
BBD 2.295726
BDT 140.595306
BHD 0.429867
BIF 3405.188074
BMD 1.139452
BND 1.471339
BOB 12.657683
BRL 5.792408
BSD 1.139802
BTN 110.007992
BWP 15.744752
BYN 3.269309
BYR 22333.255471
BZD 2.292421
CAD 1.605317
CDF 2575.161168
CHF 0.930083
CLF 0.027376
CLP 1077.430064
CNY 7.716481
CNH 7.715182
COP 3647.407322
CRC 518.683631
CUC 1.139452
CUP 30.195473
CVE 110.410522
CZK 24.157628
DJF 202.967513
DKK 7.473203
DOP 66.377486
DZD 152.002341
EGP 58.449228
ERN 17.091777
ETB 183.970075
FJD 2.565251
FKP 0.855272
GBP 0.854482
GEL 2.991013
GGP 0.855272
GHS 13.255471
GIP 0.855272
GMD 84.319293
GNF 10000.180345
GTQ 8.695461
GYD 238.464299
HKD 8.935313
HNL 30.529238
HRK 7.55035
HTG 149.026418
HUF 361.599312
IDR 20421.255334
ILS 3.471169
IMP 0.855272
INR 110.034012
IQD 1493.168011
IRR 1566746.237982
ISK 143.341342
JEP 0.855272
JMD 180.788281
JOD 0.807856
JPY 186.394377
KES 147.604544
KGS 99.645066
KHR 4609.07481
KMF 494.52218
KRW 1663.041771
KWD 0.353321
KYD 0.949852
KZT 541.944288
LAK 25809.016561
LBP 102069.328472
LKR 383.034844
LRD 206.301908
LSL 19.251674
LTL 3.364505
LVL 0.689243
LYD 7.293613
MAD 10.674069
MDL 20.145552
MGA 5050.65682
MKD 61.656264
MMK 2392.84797
MNT 4095.18569
MOP 9.206835
MRU 45.491959
MUR 54.032678
MVR 17.604307
MWK 1976.404923
MXN 19.923531
MYR 4.661946
MZN 72.809989
NAD 19.251674
NGN 1555.915921
NIO 41.945284
NOK 10.852344
NPR 176.012987
NZD 1.963438
OMR 0.438308
PAB 1.139802
PEN 3.878912
PGK 5.09872
PHP 70.287127
PKR 316.608594
PLN 4.329962
PYG 6891.082521
QAR 4.143661
RON 5.226951
RSD 117.544925
RUB 88.956238
RWF 1679.513617
SAR 4.287189
SBD 9.20803
SCR 15.36666
SDG 684.237728
SEK 11.103205
SGD 1.470861
SLE 27.603208
SOS 651.358498
SRD 43.062735
STD 23584.351917
STN 24.532334
SVC 9.973145
SZL 19.249371
THB 38.405208
TJS 10.514658
TMT 3.988081
TND 3.378453
TRY 53.931782
TTD 7.744207
TWD 36.87301
TZS 3009.065981
UAH 51.080725
UGX 4296.663048
USD 1.139452
UYU 45.770326
UZS 13794.180879
VES 844.677219
VND 29990.371632
VUV 135.222287
WST 3.140694
XAF 656.822699
XAG 0.019554
XAU 0.000281
XCD 3.079426
XCG 2.054207
XDR 0.816877
XOF 656.822699
XPF 119.331742
YER 271.816659
ZAR 19.094107
ZMK 10256.437228
ZMW 21.11483
ZWL 366.903018
  • EUR/USD

    0.0025

    1.14

    +0.22%

  • Goldpreis

    26.5000

    4097.3

    +0.65%

  • DAX

    335.9000

    25099

    +1.34%

  • MDAX

    291.8300

    31965.53

    +0.91%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • SDAX

    130.6800

    18229.28

    +0.72%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender / Foto: Guillaume BAPTISTE - AFP/Archiv

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

Die Folgen der Erderwärmung werden laut einer Studie immer besorgniserregender. Mehr als 70 Wissenschaftler aus 17 Ländern, darunter Experten des Weltklimarats IPCC, erklärten am Donnerstag, die Erde sei "ein Patient, der immer stärker beunruhigende Symptome zeige". Zusätzlich werde das Klima heute "durch geopolitische Entscheidungen geschwächt oder bedroht", erklärte die französische Klima-Expertin und frühere Leiterin einer IPCC-Arbeitsgruppe, Valérie Masson-Delmotte.

Textgröße:

Für die internationale Referenzstudie, die im Fachblatt "Earth System Science Data" erschien, haben die mehr als 70 Klima-Experten zwölf Schlüsselindikatoren für den Klimawandel untersucht. 2025 war unser Planet demnach 1,39 Grad wärmer als in den als vorindustrieller Zeitraum bezeichneten Jahren 1850 bis 1900. 1,37 Grad dieser Erwärmung seien den Aktivitäten des Menschen zuzuschreiben, erklärten die Wissenschaftler.

Mit einem Temperaturanstieg von 0,27 Grad pro Jahrzehnt sei die durch den Menschen verursachte Erderwärmung mittlerweile "auf ihrem bislang höchsten Stand", hoben die Studienautoren hervor. Das Energie-Ungleichgewicht der Erde habe sich in den vergangenen Jahrzehnten verdoppelt. Das heißt, die Erde absorbiert deutlich mehr Sonnenlicht als sie in den Weltraum reflektiert.

Ohne den Menschen wäre beides im Gleichgewicht, erklärte der Klimatologe Piers Forster von der britischen Universität Leeds. Das Ungleichgewicht nehme jedoch seit den 1970er Jahren zu und habe mittlerweile "ein Rekordniveau erreicht".

Der Studie zufolge gibt es Hinweise, dass der Ausstoß von klimaschädlichen CO2-Emissionen, die insbesondere durch die Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle und Erdöl entstehen, zurückgeht. Dies reicht den Autoren zufolge aber nicht aus, die Erderwärmung wie im Pariser Klimaabkommen vorgesehen auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Ohne ein Zurückfahren der Emissionen werde die 1,5-Grad-Marke bereits um das Jahr 2030 erreicht, schätzen die Experten. "Angesichts dessen, dass die Treibhausgase weiter zunehmen, scheint die Eindämmung der Klimaerwärmung unterhalb dieser Schwelle nun unmöglich", erklärte der Klimatologe Aurélien Ribes vom französischen Wetterdienst Météo-France.

Eine Auswirkung der Erderwärmung ist der Anstieg der Meeresspiegel um 23 Zentimeter zwischen 1901 und 2025. Der Rhythmus beschleunigte sich auf 3,84 Millimeter jährlich, wie es in der Studie heißt. Die Zahl der Hitzetage pro Jahr hat sich seit 1991 verdreifacht auf 65 im Jahr 2025.

Die Studie stellt der internationalen Gemeinschaft die neuesten Klima-Befunde zur Verfügung. Die Autoren verwenden die Methodologie des IPCC, der erst 2028 seinen nächsten umfassenden Bericht vorlegt. Dazu werteten sie unter anderem Satellitenbilder und eine Reihe von Messdaten, insbesondere von Wetterstationen, Schiffen und Wetterballons aus.

Wegen Mittelkürzungen sind allerdings viele der genutzten Satelliten- und Erdbeobachtungsprogramme in Gefahr, insbesondere in den USA. Die Messungen auf See würden weitgehend "von einem einzigen Land finanziert und dieses hat jüngst seine Absicht verkündet, damit aufzuhören", erklärte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage mit Blick auf die Vereinigten Staaten. Die Messungen seien aber "absolut unentbehrlich", um zu erforschen, wie die Weltmeere Wärme absorbieren und wie dies das Wetter und die Meeresströmungen beeinflusst.

Leider kürzten auch andere Länder ihre Mittel für die Klimaforschung, kritisierte Burgess. Der Studie zufolge bekommt etwa die Weltmeteorologieorganisation (WMO) weniger Geld, das Budget des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) wurde halbiert und das Globale Klimabeobachtungssystem (GCOS) sei "ebenfalls bedroht", warnten die Studienautoren.

B.Svoboda--TPP