The Prague Post - Wettbewerbsregeln: Apple gibt Druck aus Brüssel nach und ändert App Store

EUR -
AED 4.083685
AFN 71.716392
ALL 90.734806
AMD 399.943074
ANG 1.990176
AOA 1020.782529
ARS 1710.482052
AUD 1.581088
AWG 2.004315
AZN 1.890882
BAM 1.955033
BBD 2.24373
BDT 138.195776
BGN 1.943525
BHD 0.420439
BIF 3342.118703
BMD 1.111964
BND 1.427253
BOB 13.2518
BRL 5.951568
BSD 1.114068
BTN 105.888452
BWP 15.411092
BYN 3.277429
BYR 21794.488461
BZD 2.240531
CAD 1.56381
CDF 2574.195904
CHF 0.923147
CLF 0.027768
CLP 1096.440864
CNY 7.414963
CNH 7.412517
COP 3504.753898
CRC 506.605778
CUC 1.111964
CUP 26.73663
CVE 110.221752
CZK 24.331879
DJF 198.383052
DKK 7.474353
DOP 68.323806
DZD 150.526201
EGP 62.375494
ERN 16.679455
ETB 181.219624
FJD 2.494911
FKP 0.83524
GBP 0.836586
GEL 2.858297
GGP 0.83524
GHS 12.983905
GIP 0.83524
GMD 82.28559
GNF 9859.087242
GTQ 8.513659
GYD 233.448401
HKD 8.723105
HNL 29.909533
HRK 7.526893
HTG 145.934052
HUF 367.044205
IDR 20199.932519
ILS 3.442584
IMP 0.83524
INR 105.885188
IQD 1688.837348
IRR 2064916.585131
ISK 136.404425
JEP 0.83524
JMD 177.252045
JOD 0.788396
JPY 175.526252
KES 144.454897
KGS 97.240337
KHR 4548.235853
KMF 490.375977
KPW 1000.767284
KRW 1486.761754
KWD 0.346177
KYD 0.928336
KZT 509.180212
LAK 25073.274701
LBP 99761.405036
LKR 370.356348
LRD 189.384839
LSL 18.579893
LTL 3.283339
LVL 0.672616
LYD 7.157224
MAD 10.973194
MDL 20.118835
MGA 5071.055866
MKD 61.550849
MMK 2334.713136
MNT 4004.267824
MOP 9.001628
MRU 44.755842
MUR 52.87346
MVR 17.180031
MWK 1931.759405
MXN 20.771195
MYR 4.536699
MZN 71.06571
NAD 18.57981
NGN 1495.079645
NIO 40.993731
NOK 10.379623
NPR 169.423047
NZD 1.983154
OMR 0.427548
PAB 1.114063
PEN 3.837994
PGK 4.994085
PHP 71.222405
PKR 308.274483
PLN 4.401874
PYG 6481.485993
QAR 4.061007
RON 5.350429
RSD 117.527895
RUB 89.51111
RWF 1648.767898
SAR 4.170714
SBD 8.967595
SCR 15.552961
SDG 668.845268
SEK 11.072139
SGD 1.425449
SHP 0.833244
SLE 25.436196
SLL 23317.327634
SOS 636.65592
SRD 41.86599
STD 23015.403482
STN 24.490611
SVC 9.748175
SYP 14457.751638
SZL 18.571463
THB 37.603831
TJS 10.249032
TMT 3.891873
TND 3.335324
TOP 2.677341
TRY 55.407253
TTD 7.562033
TWD 36.042089
TZS 2941.125118
UAH 50.856303
UGX 4885.083232
USD 1.111964
UYU 44.662275
UZS 13295.72335
VES 986.010624
VND 28735.365857
VUV 132.305455
WST 3.077657
XAF 655.957
XAG 0.020645
XAU 0.000275923567
XCD 3.005137
XCG 2.007712
XDR 0.786216
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 262.590643
ZAR 18.52824
ZMK 10009.005157
ZMW 22.466286
ZWL 358.051857
SSP 6388.754295
MXV 2.342257
  • DAX

    -49.5500

    25541.22

    -0.19%

  • Goldpreis

    -11.4000

    4063.2

    -0.28%

  • MDAX

    -2.3400

    30493.13

    -0.01%

  • TecDAX

    -4.1800

    4088.46

    -0.1%

  • SDAX

    -29.4900

    18343.57

    -0.16%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1126

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    -11.6900

    6153

    -0.19%

Wettbewerbsregeln: Apple gibt Druck aus Brüssel nach und ändert App Store
Wettbewerbsregeln: Apple gibt Druck aus Brüssel nach und ändert App Store / Foto: Hector RETAMAL - AFP/Archiv

Wettbewerbsregeln: Apple gibt Druck aus Brüssel nach und ändert App Store

Apple gibt dem Druck aus Brüssel nach und ändert die Regeln seines App Stores. Der iPhone-Hersteller kündigte am Dienstag eine Reihe von Änderungen an, mit denen die europäischen Wettbewerbshüter nach Angaben aus Brüssel nach jahrelangem Streit vorerst zufrieden waren. Die Pläne betreffen vor allem App-Entwickler. Apple dürfte weiteren Bußgeldern damit vorerst entgehen.

Textgröße:

Die EU-Kommission wirft dem Konzern seit langem vor, Entwickler und Nutzer mit einer Reihe von Regelungen zur Nutzung seines App Stores zu zwingen und Alternativen keine Chance zu lassen. Dabei geht es um Gebühren für die Nutzung des App Stores. Außerdem schränken die Geschäftsbedingungen die Möglichkeiten ein, in Apps andere Zahlungsmöglichkeiten als den hauseigenen Dienst Apple Pay zu nutzen.

Dieses Vorgehen verstößt nach Ansicht aus Brüssel gegen die Wettbewerbsregeln der EU, nach denen alle Anbieter die gleichen Chancen haben sollen. Die EU-Kommission verhängte im April vergangenen Jahres deshalb eine Strafe in Höhe von 500 Millionen Euro gegen Apple und drohte mit weiteren Bußgeldern, sollte der US-Konzern seine Geschäftsbedingungen nicht ändern.

Seitdem verhandelten die EU-Kommission und Apple über Änderungen. Apple machte mehrfach Vorschläge, die der Kommission zuvor nie weit genug gingen. Die nun vorgelegten Pläne begrüßte die Kommission nach Angaben der Sprecherin. Sie umfassen demnach unter anderem eine Vereinheitlichung der Gebühren für Entwickler. Andere Zahlungsmöglichkeiten sollen einfach zugänglich werden.

"Diese Änderungen klären Apples Uneinigkeiten mit der Kommission", teilte ein Konzernsprecher mit. Brüssel will nun überwachen, ob Apple die Änderungen wie angekündigt ab Oktober umsetzt. Die Kommission plane deshalb aktuell keine konkreten zusätzlichen Bußgelder, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.

Ungeachtet der Änderungen ist Apple gegen die 500-Millionen-Euro-Strafe vor Gericht gezogen. Der Einspruch wird am Europäischen Gericht (EG) verhandelt, der unteren Instanz des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). In einem anderen Fall hatte das Gericht eine Apple-Beschwerde zuletzt abgewiesen. Damals ging es darum, ob sich Apple überhaupt an strengere Wettbewerbsregeln halten muss.

Apple ist eines von sieben Unternehmen, die unter das EU-Gesetz für digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) fallen. Diese Konzerne haben aus Brüsseler Sicht besondere Marktmacht und müssen deshalb strengere Regeln einhalten. Das gilt neben Apple für die Google-Mutter Alphabet, den Onlinehändler Amazon, die Buchungsplattform Booking, den Meta-Konzern hinter Facebook und Instagram, die Tiktok-Mutter Bytedance sowie Microsoft.

Die verschärften Regeln gelten seit 2024. Der Brüsseler Streit mit Apple reicht aber schon deutlich länger zurück. Die EU-Kommission sprach in den vergangenen Jahren auf anderen Rechtsgrundlagen wiederholt hohe Strafen wegen Wettbewerbsverstößen aus, darunter ein Bußgeld in Höhe von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2024.

C.Novotny--TPP