The Prague Post - Trotz Risiken: Experten fordern Tempo bei europäischer KI-Entwicklung

EUR -
AED 4.238267
AFN 75.0137
ALL 91.850368
AMD 420.283899
ANG 2.066179
AOA 1058.267988
ARS 1740.213385
AUD 1.619521
AWG 2.077298
AZN 1.964098
BAM 1.955732
BBD 2.323239
BDT 142.016261
BGN 1.942783
BHD 0.434792
BIF 3448.939091
BMD 1.154055
BND 1.467861
BOB 13.322592
BRL 5.938533
BSD 1.15347
BTN 110.686607
BWP 15.611724
BYN 3.502508
BYR 22619.470537
BZD 2.319839
CAD 1.606455
CDF 2665.865954
CHF 0.944288
CLF 0.027935
CLP 1102.895467
CNY 7.744287
CNH 7.746972
COP 3594.095382
CRC 516.186411
CUC 1.154055
CUP 30.582447
CVE 110.260664
CZK 24.291292
DJF 205.403703
DKK 7.475331
DOP 67.828802
DZD 154.339792
EGP 59.92221
ERN 17.310819
ETB 188.41074
FJD 2.551574
FKP 0.855305
GBP 0.855899
GEL 3.016939
GGP 0.855305
GHS 13.247594
GIP 0.855305
GMD 85.399668
GNF 10142.73299
GTQ 8.805844
GYD 241.322602
HKD 9.053143
HNL 30.958453
HRK 7.536091
HTG 150.757338
HUF 365.739538
IDR 20400.223504
ILS 3.509884
IMP 0.855305
INR 110.634081
IQD 1511.073314
IRR 1586334.628035
ISK 139.964061
JEP 0.855305
JMD 181.673643
JOD 0.818249
JPY 178.869811
KES 149.530655
KGS 100.921847
KHR 4672.876985
KMF 491.627179
KPW 1038.649524
KRW 1568.533162
KWD 0.356118
KYD 0.961283
KZT 515.900889
LAK 25814.320432
LBP 103292.733273
LKR 380.529982
LRD 201.396443
LSL 18.758069
LTL 3.407623
LVL 0.698076
LYD 7.328744
MAD 10.905813
MDL 20.053646
MGA 4978.86893
MKD 61.527581
MMK 2422.886165
MNT 4154.058028
MOP 9.319935
MRU 46.185184
MUR 54.344388
MVR 17.784687
MWK 2000.13868
MXN 19.797143
MYR 4.667691
MZN 73.743622
NAD 18.758069
NGN 1529.987744
NIO 42.448883
NOK 10.787814
NPR 177.104709
NZD 2.004033
OMR 0.443733
PAB 1.15347
PEN 3.870798
PGK 5.214863
PHP 72.443504
PKR 319.770582
PLN 4.33973
PYG 6865.73002
QAR 4.204535
RON 5.259253
RSD 117.354648
RUB 97.352542
RWF 1694.470075
SAR 4.331254
SBD 9.25494
SCR 15.853377
SDG 694.173223
SEK 11.27419
SGD 1.468333
SHP 0.854824
SLE 28.447624
SLL 24199.938968
SOS 659.202639
SRD 43.585175
STD 23886.600591
STN 24.499355
SVC 10.092603
SYP 15005.018453
SZL 18.763669
THB 38.421931
TJS 10.640674
TMT 4.039191
TND 3.378996
TOP 2.778686
TRY 56.132985
TTD 7.82776
TWD 36.785468
TZS 3053.199161
UAH 51.493075
UGX 4532.821756
USD 1.154055
UYU 46.388377
UZS 13570.760339
VES 970.77227
VND 29963.874134
VUV 136.279767
WST 3.152298
XAF 655.957
XAG 0.018244
XAU 0.00027
XCD 3.11889
XCG 2.078845
XDR 0.815976
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 272.962742
ZAR 18.774749
ZMK 10387.873873
ZMW 22.521407
ZWL 371.605117
SSP 6516.057594
MXV 2.244869
  • Goldpreis

    -28.2000

    4323.7

    -0.65%

  • MDAX

    62.7000

    31119.86

    +0.2%

  • SDAX

    14.9800

    18196.98

    +0.08%

  • DAX

    -21.0300

    25419.78

    -0.08%

  • TecDAX

    -2.1100

    3958.64

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -10.2700

    6250.11

    -0.16%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1543

    -0.12%

Trotz Risiken: Experten fordern Tempo bei europäischer KI-Entwicklung

Trotz Risiken: Experten fordern Tempo bei europäischer KI-Entwicklung

Trotz zunehmender Warnungen vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) muss die EU nach Einschätzung von Experten im internationalen Wettbewerb zulegen. Europa laufe sonst Gefahr, "unwiderruflich von einer Handvoll ausländischer Regierungen und Einzelpersonen abhängig zu werden", warnte eine Gruppe aus Wirtschaftswissenschaftlern, Politikern und KI-Forschern am Montag. Die Expertinnen und Experten fordern mehr Geld für Rechenzentren, aber auch einen besseren Schutz vor Hackerangriffen.

Textgröße:

"Wir dürfen nicht zulassen, dass Europa zum Spielfeld ausländischer Mächte wird", warnte Mitautorin Margrethe Vestager, ehemalige EU-Wettbewerbskommissarin. Die beiden derzeit führenden KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic sitzen in den USA, auch in China werden KI-Modelle entwickelt. Die EU hat im Vergleich wenige Rechenzentren, in denen die nötigen Datenmengen verarbeitet werden können.

Regierungen überall in der EU nähmen KI nicht ernst genug oder konzentrierten sich auf andere Prioritäten, kritisierte Vestager. Künstliche Intelligenz werde "unser persönliches Leben, unsere Beziehungen, unser Lernen und unsere Arbeit in einem beispiellosen Tempo verändern", fügte sie hinzu.

Es stehe außer Frage, "dass KI den Verlauf unser aller Zukunft bestimmen wird - ob im öffentlichen Dienst oder in den Unternehmen, von denen unsere Beschäftigung abhängt", erklärte der französische Ökonom und Nobelpreisträger Philippe Aghion. Es sei deshalb "unerlässlich", dass die EU ihre Bemühungen um eine eigene KI-Entwicklung "verzehnfacht", forderte er.

Die Expertengruppe listet mehr als 40 Empfehlungen auf, mit denen Europa im Wettbewerb mit den USA und China aufholen soll. Regierungen und EU-Institutionen sollen mit führenden KI-Experten zusammenarbeiten. Die 27 EU-Länder sollen sich untereinander abstimmen und sicherstellen, dass sie mit den nötigen Materialien versorgt sind. Dazu gehören Halbleiter und Rohstoffe wie Lithium und Seltene Erden.

Außerdem soll Europa seine Rechenzentren massiv ausbauen. Der Kontinent brauche dafür in den kommenden drei Jahren 45 Gigawatt an zusätzlicher Energie, um nicht vom Ausland abhängig zu sein, erklärte die Vorsitzende des Rats der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer. Dafür seien Investitionen in der Größenordnung von 1,3 Billionen Euro erforderlich. "Europäische Unternehmen allein werden das nicht stemmen können", urteilte Schnitzer, die EU müsse Investitionen aus dem Ausland an Land ziehen.

Die Experten verweisen auch auf Risiken, etwa wenn Künstliche Intelligenz Behörden, Regierungen oder Verkehrsnetze hackt. "Transformative KI könnte erhebliche Bedrohungen für die öffentliche Sicherheit mit sich bringen und großflächige Katastrophen auslösen", warnen sie. Europa müsse sich deshalb auf solche Katastrophen vorbereiten, von Cyberangriffen bis zu von KI organisierten Chemieattacken.

Die Warnungen vor den Risiken Künstlicher Intelligenz waren nach einer Reihe von Hackerangriffen lauter geworden. Die Vorfälle ereigneten sich während Testläufen, bei denen KI-Agenten sich eigenständig mit dem Internet verbanden und Angriffe unternommen. Anthropic-Chef Dario Amodei rief am Wochenende dazu auf, die KI-Entwicklung weltweit zu drosseln. Er bekam Unterstützung von den Chefs der Konkurrenten OpenAI und xAI, Sam Altman und Elon Musk.

Ein Sprecher von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) sagte der Nachrichtenagentur AFP daraufhin, einen Stopp der KI-Entwicklung in Europa sehe das Ministerium "kritisch und als nicht gangbaren Weg". Auch die Expertengruppe spricht sich in ihrer Strategie dagegen aus. Die EU müsse stattdessen Hardware entwickeln, mit der die Nutzung von KI durch Prüftechnologien sicherer werde.

Auf dem Papier ist die EU auf Probleme vorbereitet. Das europäische KI-Gesetz schreibt Entwicklern vor, ihre Modelle auf Risiken zu prüfen und Vorfälle wie ungeplante Hackerangriffe umgehend zu melden. Die Regeln stammen allerdings aus dem Jahr 2024, als es solche Vorfälle noch nicht gab.

Nach Einschätzung der Experten halten die meisten Unternehmen die europäischen Vorgaben trotzdem für angemessen. Die EU-Kommission müsse sie durchsetzen, und sich dabei auf "technische Bewertungen und nicht auf politische Erwägungen" stützen, fordern sie. Nach eigenen Angaben steht die Kommission bereits im Austausch mit den KI-Entwicklern, die EU-Behörde für Cybersicherheit hat außerdem einen Testzugang zu den neusten Modellen.

I.Mala--TPP