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Eine Klimaklage von zwei Umweltorganisationen ist vor dem Gericht der Europäischen Union gescheitert. Es wies die Klage am Mittwoch in Luxemburg ab und gab damit der EU-Kommission Recht. Die beiden Organisationen Climate Action Network Europe (CAN) und Global Legal Action Network (Glan) wollten erreichen, dass die EU ihre Klimaziele für 2030 verschärft. (Az. T-120/24)
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird ab Dienstag zu einem zweitägigen Besuch in Österreich erwartet. Dort nimmt er gemeinsam mit Amtskollegen aus Belgien, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz an einem Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter teil. Gastgeber ist der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal warnt die ETH-Glaziologin Mylène Jacquemart vor zunehmenden Murgang- und Hochwasserrisiken in der Schweiz. Das Land ist jedoch besser überwacht und verfügt über mehr Schutzmittel.
Die Zahl der Wolfsübergriffe auf Weidetiere steigt in Sachsen saisonbedingt an. In drei Vierteln der zuletzt bewerteten Schadensfälle waren die Herden nach Behördenangaben nicht ausreichend geschützt.
Das Team Sauberes Karlsruhe organisiert am 12. September in Rappenwört eine öffentliche Putzaktion im Rahmen des bundesweiten RhineCleanUp.
Die US-Regierung ist nach Angaben eines privaten Immobilienentwicklers in Verhandlungen mit dem Unternehmen über den Verkauf eines Stück Landes des Yosemite-Nationalparks im US-Bundesstaat Kalifornien. Der Anwalt des Kaufinteressenten Kingsbarn Realty Capital, Lanny Davis, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag (Ortszeit), dass es bei dem Geschäft um den Bau einer Zugangsstraße zu einem Grundstück außerhalb des Nationalparks gehe. Dafür solle Land anderswo eingetauscht werden. Der Chef des Immobilienentwicklers ist offenbar ein Unterstützer von US-Präsident Donald Trump.
Nach neuen Aufnahmen aus einem umstrittenen Mastbetrieb zogen rund 400 Menschen durch Traismauer. Der VGT fordert ein konsequenteres Vorgehen der Behörden.
Wegen der durch das Klimaphänomen El Niño verursachten Trockenheit haben nach Honduras auch Panama und El Salvador Dürre-Alarm ausgerufen. In Panama, wo wegen der Trockenheit bereits eine Einschränkung des Schiffsverkehrs auf dem wirtschaftlich bedeutenden Panamakanal angekündigt wurde, sagte Innenministerin Dinoska Montalvo am Dienstag (Ortszeit), die Behörden müssten auf alles vorbereitet sein, was im Zusammenhang mit El Niño noch "kommen könnte".
Elektroautos stehen in Deutschland nach Angaben des TÜV-Verbands vor dem Durchbruch im Massenmarkt. Eine breite Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger fordert laut einer neuen Mobilitätstudie des Verbands außerdem einen stärkeren Ausbau von ÖPNV und sicherer Verkehrsinfrastruktur - gerade auch mit Blick auf schwächere Verkehrsteilnehmer. Eine "heiße Kartoffel" bleibt allerdings die Frage, inwiefern auch Einschränkungen für den Autoverkehr wünschenswert sind.
Nach dem Bekanntwerden von Menschenrechtsverletzungen durch Mitarbeiter zieht sich der britische Prinz Harry aus dem Vorstand der afrikanischen Naturschutzorganisation African Parks zurück. Die Organisation und Harry seien "einvernehmlich zu dem Schluss gekommen, dass nach zehn Jahren der richtige Zeitpunkt für ihn gekommen ist, den Posten im Rahmen einer routinemäßigen Erneuerung der Führung abzugeben", teilte sein Sprecher am Montag mit.
Ein gekipptes Fenster und den längeren Urlaub der Bewohnerin haben Fledermäuse ausgenutzt, um sich im bayerischen Günzburg in einer Wohnung einzunisten. Die Frau habe bei der Rückkehr von ihrer Reise am Sonntag etwa 30 Fledermäuse in der Wohnung entdeckt, teilte die Polizei in Kempten am Montag mit. Darunter seien auch frisch geborene Fledermäuse gewesen.
Deutsche Küstenfischer sollen nach einem Vorschlag der EU-Kommission im kommenden Jahr keinen Hering in der Ostsee fischen dürfen. Die Bestandsgröße des Herings in der westlichen Ostsee liege "nach wie vor deutlich unter den Mindestwerten", erklärte die Kommission am Montag. Die Behörde schlägt daher vor, 2027 die bisher geltende "Ausnahme für die kleine Küstenfischerei aufzuheben".
Der Wasserstand des Rheins hat sich etwas von seinen jüngsten Tiefständen erholt - bleibt aber weiter auf niedrigem Niveau. An der viel beachteten Messstelle in Kaub in Rheinland-Pfalz lag er am Sonntag bei 46 Zentimetern, wie aus Pegeldaten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hervorging. Mitte August war er zeitweise auf nur noch sechs Zentimeter gesunken, was Befürchtungen vor einer Unterbrechung von Lieferketten auslöste.
Trotz einer Verbesserung der Lage im Waldbrandgebiet im Osten Belgiens warnen die örtlichen Behörden eindringlich vor dem Betreten des Naturschutzgebiets Hohes Venn. Ein Aufenthalt in den betroffenen Gebieten sei "nach wie vor gefährlich", teilten die zuständigen Behörden der Provinz Lüttich am Freitag mit. So könnten Brandherde im Boden erneut aufflammen, Bäume und Äste herabstürzen und weiter gesundheitsschädliche Rauchgase auftreten.
Eine nach Hollywoodstar Jodie Foster benannte Schlange ist nach Angaben eines britischen Zoos erfolgreich mit einer neuen Methode gegen Krebs behandelt worden. Bei der 4,5 Meter langen Python sei ein Krebstumor im Kieferknochen nach einer ersten Operation erneut entdeckt worden, erklärte am Freitag der Chester Zoo im Nordwesten Englands. Durch eine neuartige Behandlung mit Hilfe von Elektrochemotherapie (ECT) sei die Schlange nun aber vollständig genesen.
Linken-Ko-Chefin Ines Schwerdtner hat der Bundesregierung angesichts des Hitzesommers und steigender Energiepreise Untätigkeit vorgeworfen. "Diese Energiepreiskrise, die kommt ja nicht von ungefähr", sagte Schwerdtner am Donnerstag im Sommerinterview der Sat.1-Sendung "newstime". "Man hätte vor der Sommerpause noch leicht etwas tun können gegen die teuren Spritpreise." Sie sehe "hier nicht nur Unfähigkeit, sondern es ist wirklich auch Untätigkeit, die man ihnen vorwerfen muss". Die schlechten Umfragewerte für die schwarz-rote Koalition sprächen "für sich".
Nach sieben Tagen ist der größte Waldbrand in Belgien seit mehr als 100 Jahren nach Angaben der örtlichen Behörden "vollumfänglich" unter Kontrolle. Das Feuer im Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Grenze zu Deutschland "dürfte sich nicht weiter ausbreiten, sofern die Wetterbedingungen ähnlich wie derzeit bleiben", erklärten die zuständigen Behörden der Provinz Lüttich am Donnerstag. Demnach sollten sich die an der Brandbekämpfung beteiligten deutschen Feuerwehrleute am Ende des Tages aus dem Einsatzgebiet zurückziehen.
Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben bei einem Inspektionsbesuch in Syrien "einige Tonnen Nuklearmaterial" an einem Ort gefunden, den die Organisation bislang nicht auf dem Schirm hatte. Die Übergangsregierung in Damaskus habe die "mutige Entscheidung" getroffen, die IAEA auf den Fundort aufmerksam zu machen, woraufhin "wir den Ort aufsuchen konnten", erklärte IAEA-Chef Rafael Grossi am Dienstag in Damaskus. Das Nuklearmaterial "könnte missbräuchlich verwendet werden", fügte er hinzu.
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat die Union aufgerufen, eine Zweidrittel-Mehrheit für eine Grundgesetzänderung für besseren Klimaschutz nicht an ihrem Nein zu einer Zusammenarbeit mit der Linken scheitern zu lassen. "Wir müssen das Richtige tun und kein Hickhack veranstalten, wer da mit wem redet", sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland laut Vorabmeldung vom Dienstag.
Die belgische Feuerwehr hat am Dienstag einen möglicherweise entscheidenden Vorstoß gestartet, um den größten Brand in dem Land seit mehr als 100 Jahren vollständig unter Kontrolle zu bringen. "Es wird wahrscheinlich ein entscheidender Tag sein", sagte der Leiter der Krisenkommunikation der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, im Einsatzgebiet im Osten Belgiens vor Journalisten. Unterdessen warnte die nordrhein-westfälische Gemeinde Monschau vor "gesundheitlichen Gefahren" infolge der Rauchentwicklung durch den Brand im Nachbarland.
Der Deutsche Richterbund (DRB) lehnt höhere Strafen für Brandstiftung ab, die angesichts von Waldbränden gefordert wurden. "Der reflexhafte Ruf nach Strafverschärfungen für Fälle von Brandstiftung erscheint mindestens verfrüht, solange die Ursachen und Umstände der Waldbrände noch nicht aufgeklärt sind", sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. "Das Strafrecht sieht bereits heute empfindliche Strafen für Brandstifter vor."
Wegen der extremen Hitze in diesem Sommer hat im Elsass die Weinlese so früh begonnen wie nie zuvor. Am Dienstag begann die Lese für alle Rebsorten gleichzeitig, wie die elsässische Winzervereinigung mitteilte. Üblicherweise ist die Weinlese im Elsass gestaffelt nach Crémant, AOC Alsace und Grands crus.
Die Bundesregierung will intern über die Forderung der SPD-geführten Ministerien zur Verankerung von Klimaanpassung in Grundgesetz beraten. "Wie das so ist in einer Koalition: Wenn es Impulse und Ideen und Vorschläge gibt, dann spricht man in der Koalition drüber", sagte Vizeregierungssprecher Sebastian Hille am Montag in Berlin. "Die Bedeutung des Themas ist allen bewusst."
Bei einer Reise nach Indonesien will Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen deutschen und indonesischen Unternehmen verbessern. Ein Schwerpunkt sei die Kooperation beim Ausbau erneuerbarer Energien und einer "sozial gerechten Energiewende" in der größten Volkswirtschaft Südostasiens, teilte die Ministerin am Montag mit. Ziel sei auch, deutschen Firmen einen besseren Marktzugang in dem viertbevölkerungsreichsten Land der Welt zu verschaffen.
Nach der Evakuierung von Teilen des Eifel-Ortes Monschau in Nordrhein-Westfalen wegen des Brandes im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn hofft die Stadt auf eine Besserung der Lage durch Regen. "Im Moment regnet es. Wir erwarten, dass sich die Situation entspannt", sagte Andrea Compes von der Stadtverwaltung der Nachrichtenagentur AFP am Montagmorgen. "Wir hoffen auf eine positive Wendung".
Die AfD-Bundestagsfraktion hat eine politische Instrumentalisierung der aktuellen Waldbrände beklagt. Der klimapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Karsten Hilse, bestritt am Sonntag einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und den sich häufenden Waldbränden. "Im Gegensatz zum Klimawandel sind Waldbrände zu 99 Prozent menschengemacht, meist durch fahrlässige Brandstiftung", sagte Hilse der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.
Die Linke erwartet ein Scheitern des SPD-Vorstoßes für eine Verankerung des Hitzeschutzes im Grundgesetz. Es sei "bereits jetzt absehbar, dass sich die SPD mit ihrer mehr als halbherzigen Forderung bei ihrem Kahlschlag-Koalitionspartner CDU nicht wird durchsetzen können", sagte der klimapolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Fabian Fahl, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.
Etwa anderthalb Kilometer von der deutschen Grenze entfernt hat sich der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn rasant ausgebreitet. Innerhalb von 24 Stunden habe sich die verbrannte Fläche auf fast 3000 Hektar verdoppelt, teilten die Behörden am Sonntag mit. Die nahegelegene deutsche Stadt Monschau ging zunächst aber nicht davon aus, dass die Flammen über die Grenze übergreifen. Auch in anderen europäischen Ländern waren hunderte Feuerwehrleute im Einsatz.
Ein chinesisches Containerschiff ist zu einer Fahrt nach Europa durch die Arktis in See gestochen. Die "Dubai Tower" verließ den Hafen Ningbo im Osten Chinas am Samstagabend in Richtung Norden. Das Schiff soll am 7. September in Großbritannien anlegen, doppelt so schnell wie über die übliche Handelsroute durch den Suezkanal bei Ägypten.
Ein Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze hat sich am Samstag weiter ausgebreitet. Die Flammen verwüsteten nach Behördenangaben bereits mehr als 1650 Hektar Wald - rund 50 Kilometer entfernt vom Waldbrandgebiet in der deutschen Eifel bei Hürtgenwald. Die Behörden ordneten die Evakuierung zweier Ortschaften an. Auch im Südwesten Frankreichs und auf dem Balkan kämpften die Einsatzkräfte weiter gegen Waldbrände.
Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich ein Waldbrand rasch aus. Die Flammen verwüsteten nach Behördenangaben bis zum frühen Samstagnachmittag mindestens 1600 Hektar Wald - rund 50 Kilometer entfernt vom Waldbrandgebiet in der deutschen Eifel bei Hürtgenwald. Die Löscharbeiten dauerten an, ebenso wie im Südwesten Frankreichs und auf dem Balkan.
Angesichts der schweren Waldbrände hat die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) eindringlich vor dem Betreten von Wäldern gewarnt. "Bleiben Sie bitte einfach aus den Wäldern raus", appellierte die Ministerin am Samstag im Deutschlandfunk. Sie verwies darauf, dass "fast hundert Prozent der Waldbrände menschengemacht" seien - durch Unachtsamkeit oder auch durch Bandstiftung. Es werde geprüft, ein behördliches Betretungsverbot für die brandgefährdeten Wälder auszusprechen.