The Prague Post - Historisches UN-Artenschutzabkommen in Kanada verabschiedet

EUR -
AED 4.271296
AFN 76.761219
ALL 92.520889
AMD 423.570323
ANG 2.081603
AOA 1067.677818
ARS 1754.38062
AUD 1.615131
AWG 2.096394
AZN 1.97246
BAM 1.958845
BBD 2.340839
BDT 142.829563
BGN 1.972955
BHD 0.437899
BIF 3474.605542
BMD 1.163048
BND 1.474417
BOB 14.126838
BRL 5.934563
BSD 1.162207
BTN 109.745649
BWP 15.614204
BYN 3.586837
BYR 22795.738454
BZD 2.337413
CAD 1.603867
CDF 2644.770518
CHF 0.939048
CLF 0.027575
CLP 1085.286459
CNY 7.814694
CNH 7.813437
COP 3668.171601
CRC 526.727821
CUC 1.163048
CUP 30.820769
CVE 111.012824
CZK 24.171449
DJF 206.696694
DKK 7.47435
DOP 68.273915
DZD 154.899302
EGP 59.116333
ERN 17.445718
ETB 187.309083
FJD 2.552832
FKP 0.861453
GBP 0.859649
GEL 3.029707
GGP 0.861453
GHS 13.171471
GIP 0.861453
GMD 86.06578
GNF 10205.745291
GTQ 8.871905
GYD 243.145863
HKD 9.118429
HNL 31.291807
HRK 7.535738
HTG 151.98887
HUF 361.672419
IDR 20499.881938
ILS 3.500379
IMP 0.861453
INR 109.903431
IQD 1524.174247
IRR 1598725.616144
ISK 140.810101
JEP 0.861453
JMD 184.226368
JOD 0.824557
JPY 180.659131
KES 150.556524
KGS 101.707144
KHR 4705.69182
KMF 495.458741
KPW 1046.743434
KRW 1577.314365
KWD 0.359254
KYD 0.968501
KZT 530.128608
LAK 26081.349369
LBP 104150.937432
LKR 381.486435
LRD 211.091954
LSL 18.66647
LTL 3.434178
LVL 0.703516
LYD 7.391154
MAD 10.865143
MDL 20.118186
MGA 5030.181989
MKD 61.544467
MMK 2441.617884
MNT 4182.434915
MOP 9.387211
MRU 46.591554
MUR 54.541887
MVR 17.980469
MWK 2019.051333
MXN 19.671722
MYR 4.693018
MZN 74.320296
NAD 18.666591
NGN 1543.65552
NIO 42.741808
NOK 10.803459
NPR 175.595707
NZD 1.97628
OMR 0.447195
PAB 1.162197
PEN 3.913073
PGK 5.145469
PHP 72.66668
PKR 322.861305
PLN 4.319397
PYG 6918.635583
QAR 4.239601
RON 5.252912
RSD 117.3132
RUB 100.775952
RWF 1710.843432
SAR 4.335705
SBD 9.290853
SCR 16.091574
SDG 699.576251
SEK 11.086207
SGD 1.47289
SHP 0.861663
SLE 28.669275
SLL 24388.531627
SOS 664.235365
SRD 43.930058
STD 24072.742938
STN 24.918301
SVC 10.169852
SYP 15121.948431
SZL 18.667104
THB 38.252937
TJS 10.7387
TMT 4.070668
TND 3.390274
TOP 2.80034
TRY 56.333312
TTD 7.870369
TWD 36.874552
TZS 3076.265115
UAH 52.033965
UGX 4398.8377
USD 1.163048
UYU 46.782922
UZS 13747.225938
VES 930.640441
VND 30323.56586
VUV 137.733049
WST 3.147659
XAF 656.969743
XAG 0.017363
XAU 0.00026
XCD 3.143196
XCG 2.09452
XDR 0.822335
XOF 657.71538
XPF 119.331742
YER 275.700949
ZAR 18.602978
ZMK 10468.82422
ZMW 22.082135
ZWL 374.500943
  • EUR/USD

    0.0001

    1.1632

    +0.01%

  • Euro STOXX 50

    20.4400

    6382.59

    +0.32%

  • SDAX

    138.0300

    18597.03

    +0.74%

  • TecDAX

    14.7300

    4027.43

    +0.37%

  • Goldpreis

    -19.7000

    4520.2

    -0.44%

  • MDAX

    298.6900

    32257.09

    +0.93%

  • DAX

    164.0200

    26003.32

    +0.63%

Historisches UN-Artenschutzabkommen in Kanada verabschiedet
Historisches UN-Artenschutzabkommen in Kanada verabschiedet / Foto: Lars Hagberg - AFP

Historisches UN-Artenschutzabkommen in Kanada verabschiedet

Nach tagelangen Verhandlungen und einer nächtlichen Marathonsitzung auf der Weltnaturkonferenz COP15 im kanadischen Montreal haben sich die Teilnehmerländer am Montag auf ein historisches Artenschutzabkommen geeinigt. "Das Abkommen ist angenommen", sagte der chinesische Umweltminister und Konferenzvorsitzende Huang Runqiu bei einer nächtlichen Plenarsitzung. Umweltverbände begrüßten das Abkommen, wiesen jedoch auf Schwachstellen hin.

Textgröße:

Bei der Konferenz hatten knapp 5000 Delegierte aus 193 Ländern zwei Wochen lang um das Abkommen gerungen. Das Abkommen mit dem Namen "Kunming-Montreal" sieht vor, dass 30 Prozent der Land- und Meeresfläche der Erde bis 2030 zu Schutzgebieten erklärt werden.

Die 23 in den Abkommen vereinbarten Ziele umfassen auch die Streichung umweltschädlicher landwirtschaftlicher Subventionen. Zudem sollen Entwicklungsländern bis 2025 jährlich 20 Milliarden Dollar (18 Milliarden Euro) für Naturschutz zur Verfügung gestellt werden. Bis 2030 sollen es mindestens 30 Milliarden Dollar sein.

Die Länder verpflichten sich außerdem, die Rechte indigener Völker zu schützen. Weitere Punkte sind der Wiederaufbau zerstörter Natur sowie eine Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden.

Damit gelten wesentliche Ziele der UN-Biodiversitätskonferenz als erreicht. In manchen Punkten blieb das Abkommen aber hinter den Erwartungen zurück. So werden Unternehmen künftig lediglich dazu ermuntert, die Folgen ihrer Produktion für die Biodiversität bekannt zu geben - nicht verpflichtet.

Umweltverbände hatten die Verabschiedung eines Artenschutzabkommens in seiner Bedeutung mit dem Pariser Klimaabkommen verglichen. Brian O'Donnell von der Nichtregierungsorganisation Campaign for Nature sprach von der bisher "größten Verpflichtung der Geschichte" zugunsten der Erhaltung von Meeren und Landflächen.

Mit dem Abkommen sollen das Land, die Ozeane und Tiere vor Verschmutzung, Zerfall und der Klimakrise geschützt werden. Von den schätzungsweise acht Millionen Tier- und Pflanzenarten auf der Erde sind laut Wissenschaftlern des Weltbiodiversitätsrats IPBES eine Million vom Aussterben bedroht.

Der Konferenzvorsitzende Runqiu schlug in Montreal zur Verkündung des Abkommens mit einem Hammer auf das Rednerpult. Die Abgeordneten antworteten mit lautem Applaus.

Der knapp zweiwöchigen Konferenz waren bereits vier Jahre andauernde Verhandlungen vorausgegangen. Nach einer Marathonsitzung in der Nacht zum Montag hatte zuletzt nur noch die Demokratische Republik Kongo Einwände gegen das Abkommen erhoben und mehr finanzielle Unterstützung für die Entwicklungsländer gefordert.

Umweltverbände begrüßten die Einigung auf das neue weltweite Abkommen für Natur- und Artenschutz. "Der Knoten ist heute geplatzt und die Verhandlungsstaaten haben es geschafft, sich auf ein lückenhaftes, aber letztlich überraschend gutes Rahmenwerk zu einigen", erklärte der WWF.

Die Beschlüsse seien ein "vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den Planeten", erklärte WWF-Experte Florian Titze. "In den kommenden Jahren müssen die Staaten jedoch nun auch den politischen Willen aufbringen, die Schwachstellen in der nationalen Umsetzung zu beheben", forderte er. Dazu gehöre vor allem die notwendige nachhaltige Nutzung von Ökosystemen auch außerhalb von Schutzgebieten.

Der Präsident des Naturschutzbundes Nabu, Jörg-Andreas Krüger, sprach im Zusammenhang mit der Vereinbarung von "deutlichen Fortschritten". Allerdings fehlten "messbare Ziele, die den Biodiversitätsverlust durch die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, den Handel sowie den Finanzsektor aufhalten könnten".

X.Kadlec--TPP