The Prague Post - Deutschland gibt 35 Millionen Euro für Brasiliens Amazonas-Schutzfonds frei

EUR -
AED 4.271296
AFN 76.761219
ALL 92.520889
AMD 423.570323
ANG 2.081603
AOA 1067.677818
ARS 1754.38062
AUD 1.615131
AWG 2.096394
AZN 1.97246
BAM 1.958845
BBD 2.340839
BDT 142.829563
BGN 1.972955
BHD 0.437899
BIF 3474.605542
BMD 1.163048
BND 1.474417
BOB 14.126838
BRL 5.934563
BSD 1.162207
BTN 109.745649
BWP 15.614204
BYN 3.586837
BYR 22795.738454
BZD 2.337413
CAD 1.603867
CDF 2644.770518
CHF 0.939048
CLF 0.027575
CLP 1085.286459
CNY 7.814694
CNH 7.813437
COP 3668.171601
CRC 526.727821
CUC 1.163048
CUP 30.820769
CVE 111.012824
CZK 24.171449
DJF 206.696694
DKK 7.47435
DOP 68.273915
DZD 154.899302
EGP 59.116333
ERN 17.445718
ETB 187.309083
FJD 2.552832
FKP 0.861453
GBP 0.859649
GEL 3.029707
GGP 0.861453
GHS 13.171471
GIP 0.861453
GMD 86.06578
GNF 10205.745291
GTQ 8.871905
GYD 243.145863
HKD 9.118429
HNL 31.291807
HRK 7.535738
HTG 151.98887
HUF 361.672419
IDR 20499.881938
ILS 3.500379
IMP 0.861453
INR 109.903431
IQD 1524.174247
IRR 1598725.616144
ISK 140.810101
JEP 0.861453
JMD 184.226368
JOD 0.824557
JPY 180.659131
KES 150.556524
KGS 101.707144
KHR 4705.69182
KMF 495.458741
KPW 1046.743434
KRW 1577.314365
KWD 0.359254
KYD 0.968501
KZT 530.128608
LAK 26081.349369
LBP 104150.937432
LKR 381.486435
LRD 211.091954
LSL 18.66647
LTL 3.434178
LVL 0.703516
LYD 7.391154
MAD 10.865143
MDL 20.118186
MGA 5030.181989
MKD 61.544467
MMK 2441.617884
MNT 4182.434915
MOP 9.387211
MRU 46.591554
MUR 54.541887
MVR 17.980469
MWK 2019.051333
MXN 19.671722
MYR 4.693018
MZN 74.320296
NAD 18.666591
NGN 1543.65552
NIO 42.741808
NOK 10.803459
NPR 175.595707
NZD 1.97628
OMR 0.447195
PAB 1.162197
PEN 3.913073
PGK 5.145469
PHP 72.66668
PKR 322.861305
PLN 4.319397
PYG 6918.635583
QAR 4.239601
RON 5.252912
RSD 117.3132
RUB 100.775952
RWF 1710.843432
SAR 4.335705
SBD 9.290853
SCR 16.091574
SDG 699.576251
SEK 11.086207
SGD 1.47289
SHP 0.861663
SLE 28.669275
SLL 24388.531627
SOS 664.235365
SRD 43.930058
STD 24072.742938
STN 24.918301
SVC 10.169852
SYP 15121.948431
SZL 18.667104
THB 38.252937
TJS 10.7387
TMT 4.070668
TND 3.390274
TOP 2.80034
TRY 56.333312
TTD 7.870369
TWD 36.874552
TZS 3076.265115
UAH 52.033965
UGX 4398.8377
USD 1.163048
UYU 46.782922
UZS 13747.225938
VES 930.640441
VND 30323.56586
VUV 137.733049
WST 3.147659
XAF 656.969743
XAG 0.017363
XAU 0.00026
XCD 3.143196
XCG 2.09452
XDR 0.822335
XOF 657.71538
XPF 119.331742
YER 275.700949
ZAR 18.602978
ZMK 10468.82422
ZMW 22.082135
ZWL 374.500943
  • EUR/USD

    0.0001

    1.1632

    +0.01%

  • Euro STOXX 50

    20.4400

    6382.59

    +0.32%

  • SDAX

    138.0300

    18597.03

    +0.74%

  • TecDAX

    14.7300

    4027.43

    +0.37%

  • Goldpreis

    -19.7000

    4520.2

    -0.44%

  • MDAX

    298.6900

    32257.09

    +0.93%

  • DAX

    164.0200

    26003.32

    +0.63%

Deutschland gibt 35 Millionen Euro für Brasiliens Amazonas-Schutzfonds frei
Deutschland gibt 35 Millionen Euro für Brasiliens Amazonas-Schutzfonds frei / Foto: RAPHAEL ALVES - AFP

Deutschland gibt 35 Millionen Euro für Brasiliens Amazonas-Schutzfonds frei

Anlässlich des Amtsantritts von Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva hat Deutschland 35 Millionen Euro für den Fonds zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes freigegeben. "Das ist ein guter, kraftvoller Neustart für unsere gemeinsame Arbeit beim Schutz von Klima und Natur", erklärte am Dienstag der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium (BMZ), Niels Annen (SPD).

Textgröße:

Annen gab die Freigabe der Millionengelder zusammen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während eines Besuchs in Brasilien bekannt. Beide hatten am Sonntag an der Vereidigung Lulas für dessen insgesamt dritte Amtszeit teilgenommen. Lula hat ein starkes Engagement für den Schutz des Amazonaswalds versprochen, der für den Schutz des Erdklimas von zentraler Bedeutung ist. Unter seinem rechtsradikalen Amtsvorgänger Jair Bolsonaro war die Vernichtung dieses Walds rasant vorangeschritten.

Bei der 35-Millionen-Euro-Zahlung des BMZ handele es sich nur um einen "ersten Schritt", erklärte Annen. Die deutsche Entwicklungspolitik sei "aufgrund ihrer jahrzehntelangen Kooperation mit Brasilien gut aufgestellt" und könne außer bei Waldschutz und nachhaltiger Waldnutzung auch beim Ausbau der erneuerbaren Energien oder bei nachhaltiger Stadtentwicklung unterstützen. Es gehe "um ambitionierten Klimaschutz und zugleich mehr Wohlstand für die gesamte Bevölkerung Brasiliens", erklärte der Staatssekretär.

Annen betonte auch, dass Lula als eine seiner ersten Amtshandlungen per Dekret die Steuerungsgremien des Amazonas-Schutzfonds wieder eingesetzt und den Entwaldungsbekämpfungsplan reaktiviert habe. Damit seien "die notwendigen Grundlagen für das deutsche Engagement über den Amazonien-Fonds gelegt".

Der Fonds war 2008 von der brasilianischen Regierung und der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES ins Leben gerufen worden, um zusätzliche Mittel für den Schutz des Amazonas zu mobilisieren. Neben dem Hauptgeber Norwegen hat sich Deutschland laut BMZ bereits mit rund 55 Millionen Euro an dem Fonds beteiligt. Unter Lulas rechtsradikalem Amtsvorgänger Jair Bolsonaro wurden die Steuerungsgremien 2019 aufgelöst, seitdem war der Fonds inaktiv.

Am Tag nach Lulas feierlicher Amtseinführung in der Hauptstadt Brasília wollten Steinmeier und die deutsche Delegation nach Manaus im brasilianischen Bundesstaat Amazonas reisen. Dort wollten sie die Klima-Messstation Amazon Tall Tower Observatory, ein deutsch-brasilianisches Forschungsprojekt, besichtigen. Danach stand ein Besuch des Monitoringzentrums des Bundesstaats Amazonas zur Überwachung der Entwaldung auf dem Programm.

An der Reise in das Amazonas-Gebiet nahm auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) teil. Sie erklärte am Sonntagabend, Brasiliens neuer Präsident Lula sei "ein wirklich guter Partner" für "eine neue Allianz" für die "Rettung des Regenwaldes und gegen das Artensterben". Darüber habe sie mit der neuen brasilianischen Umweltministerin Marina Silva bereits erste Gespräche geführt.

Die "Frage, ob die Klimakatastrophe zu stoppen ist, wird sich unter anderem am Amazonas-Regenwald und zwar in den nächsten zehn Jahren entscheiden", hob Lemke hervor. "Deshalb ist es das Wichtigste, jetzt sehr schnell ins Handeln zu kommen und mit den vorhandenen Geldern tatsächlich auch die ersten Projekte zum Regenwaldschutz, zum Stopp der Entwaldung hier auf den Weg zu bringen."

Bei Bedarf könne die internationale Gemeinschaft sicherlich weitere Finanzhilfen dafür mobilisieren, stellte die Bundesumweltministerin in Aussicht.

G.Turek--TPP