The Prague Post - Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken

EUR -
AED 4.264049
AFN 73.147768
ALL 95.899577
AMD 434.940868
ANG 2.078014
AOA 1064.70679
ARS 1643.800847
AUD 1.644829
AWG 2.09284
AZN 1.971342
BAM 1.954153
BBD 2.326639
BDT 141.28091
BGN 1.913043
BHD 0.438344
BIF 3431.318986
BMD 1.161076
BND 1.479215
BOB 8.011247
BRL 6.042468
BSD 1.155231
BTN 106.563011
BWP 15.698835
BYN 3.376554
BYR 22757.095403
BZD 2.323242
CAD 1.578721
CDF 2507.925146
CHF 0.903184
CLF 0.026915
CLP 1062.756777
CNY 8.024321
CNH 7.999664
COP 4369.536479
CRC 549.938809
CUC 1.161076
CUP 30.768522
CVE 110.172133
CZK 24.357117
DJF 205.707489
DKK 7.471369
DOP 68.992142
DZD 152.726795
EGP 61.306222
ERN 17.416144
ETB 177.399429
FJD 2.562609
FKP 0.865672
GBP 0.865159
GEL 3.16999
GGP 0.865672
GHS 12.452503
GIP 0.865672
GMD 84.758618
GNF 10126.507689
GTQ 8.860684
GYD 241.676284
HKD 9.083088
HNL 30.576358
HRK 7.530856
HTG 151.339825
HUF 387.322337
IDR 19616.384022
ILS 3.601764
IMP 0.865672
INR 106.676613
IQD 1513.330888
IRR 1533665.679761
ISK 145.11133
JEP 0.865672
JMD 180.967457
JOD 0.823226
JPY 183.295679
KES 149.296344
KGS 101.53644
KHR 4636.012317
KMF 493.457234
KPW 1044.96832
KRW 1714.119846
KWD 0.357159
KYD 0.962693
KZT 575.247585
LAK 24746.14078
LBP 103446.002448
LKR 359.776734
LRD 210.828642
LSL 19.368574
LTL 3.428356
LVL 0.702323
LYD 7.377813
MAD 10.848356
MDL 20.019125
MGA 4797.976312
MKD 61.598992
MMK 2438.34281
MNT 4143.989737
MOP 9.299961
MRU 46.117325
MUR 53.583555
MVR 17.938836
MWK 2003.12014
MXN 20.538795
MYR 4.570028
MZN 74.204369
NAD 19.368574
NGN 1621.141029
NIO 42.514347
NOK 11.143494
NPR 170.499016
NZD 1.964582
OMR 0.446429
PAB 1.155226
PEN 4.02181
PGK 4.977825
PHP 68.770232
PKR 324.779233
PLN 4.253789
PYG 7433.733896
QAR 4.212921
RON 5.097011
RSD 117.355815
RUB 90.861728
RWF 1688.876398
SAR 4.358995
SBD 9.341071
SCR 15.771799
SDG 697.225102
SEK 10.628011
SGD 1.481011
SHP 0.871108
SLE 28.475342
SLL 24347.188636
SOS 659.044473
SRD 43.734267
STD 24031.935125
STN 24.479471
SVC 10.107524
SYP 128.39172
SZL 19.381746
THB 36.852948
TJS 11.0727
TMT 4.063767
TND 3.397695
TOP 2.795593
TRY 51.173508
TTD 7.838393
TWD 36.954386
TZS 2995.577145
UAH 50.767525
UGX 4349.333824
USD 1.161076
UYU 46.212439
UZS 14083.128934
VES 502.311387
VND 30482.897077
VUV 138.603101
WST 3.181917
XAF 655.404541
XAG 0.013026
XAU 0.000224
XCD 3.137867
XCG 2.081954
XDR 0.815116
XOF 655.407361
XPF 119.331742
YER 277.027777
ZAR 19.012967
ZMK 10451.089069
ZMW 22.325181
ZWL 373.866094
  • Goldpreis

    69.0000

    5172.7

    +1.33%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1614

    -0.19%

  • DAX

    -181.6600

    23409.37

    -0.78%

  • MDAX

    -607.6800

    28875.1

    -2.1%

  • SDAX

    -356.9400

    16875.75

    -2.12%

  • TecDAX

    -42.0700

    3565.41

    -1.18%

  • Euro STOXX 50

    -34.7000

    5685.2

    -0.61%

Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken
Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken / Foto: JEFF PACHOUD - AFP/Archiv

Analyse: In EU 2022 erstmals mehr Strom aus Wind und Solar als aus Gaskraftwerken

In der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr erstmals mehr Strom aus Wind- und Solarenergie erzeugt worden als mit fossilen Gaskraftwerken. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten European Electricity Review 2023 der britischen Denkfabrik Ember hervor. Insgesamt nahm demnach allerdings 2022 die Stromerzeugung aus fossilen Energiequellen in der EU leicht um drei Prozent zu. 2023 dürfte sie aber wieder stark abnehmen.

Textgröße:

Der Anteil von Strom aus Windkraft- und Solaranlagen wird für 2022 mit 22,3 Prozent angegeben, der Anteil von Gaskraftwerken mit 19,9 Prozent. An erster Stelle liegt Strom aus Wasserkraft und Atomkraftwerken, deren Anteil zusammengefasst mit 32,0 Prozent angegeben wird. An vierter Stelle liegt Kohle mit 16,0 Prozent, auf sonstige, vorwiegend erneuerbare Energiequellen entfallen 9,8 Prozent.

Deutliche Anstiege gab es demnach im vergangenen Jahr bei Windkraft und Solar (plus 24 Prozent), aber in etwas geringerem Maße auch bei Kohle (plus sieben Prozent). Die Stromerzeugung aus Gas blieb weitgehend unverändert (plus 0,8 Prozent), einen deutlichen Rückgang gab es bei Wasserkraft (minus 19 Prozent) und Atomkraft (minus 16 Prozent).

"Bei der Abkehr von fossilen Energiequellen hat es eine Pause gegeben", heißt es in dem Bericht. Ursachen seien die Folgen des Ukraine-Krieges, vor allem aber eine Jahrhundertdürre in Teilen Europas, welche die Stromerzeugung vor allem aus Wasserkraft, aber auch aus Atomkraftwerken etwa in Frankreich um insgesamt 185 Terawattstunden verringerte. Ausgeglichen wurde dies durch die Zuwächse bei Solar und Wind sowie Kohle.

In der Bilanz stiegen dadurch dem Bericht zufolge die Treibhausgasemissionen im Energiesektor in der EU um 3,9 Prozent an. Der Anstieg wäre demnach deutlich größer ausgefallen, wenn nicht erneuerbare Energien den größten Teil der Stromlücke bei Atom- und Wasserkraft ausgeglichen und zugleich der Stromverbrauch insgesamt deutlich zurückgegangen wäre.

Daher seien auch - vor allem in Deutschland - als Reserve reaktivierte Kohlekraftwerke EU-weit nur zu etwa 18 Prozent ausgelastet gewesen. Bereits im letzten Quartal 2022 gab es demnach bei Kohle wieder einen Rückgang um sechs Prozent verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zuvor hatte es bei Kohle deutliche Zunahmen gegeben, vor allem von März bis August. Der Stromverbrauch in der EU sank laut Ember im vierten Quartal 2022 im Jahresvergleich um 7,9 Prozent.

Für 2023 erwartet Ember einen deutlichen Rückgang der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern. Angenommen wird, dass die Probleme bei Wasser- und Atomkraft überwunden werden, während sich zugleich der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt. Auch für die Stromerzeugung aus Gas wird für 2023 ein deutlicher Rückgang erwartet.

"Europa ist auf dem Weg zu einer sauberen, elektrifizierten Wirtschaft, und das wird 2023 in vollem Umfang deutlich werden", erklärte Ember-Experte Dave Jones. "Der Wandel kommt schnell und jeder sollte dafür bereit sein", fügte er hinzu.

A.Stransky--TPP