The Prague Post - Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag

EUR -
AED 4.268335
AFN 73.221319
ALL 95.995822
AMD 435.377378
ANG 2.0801
AOA 1065.775351
ARS 1645.160368
AUD 1.642686
AWG 2.09494
AZN 1.975549
BAM 1.956114
BBD 2.328974
BDT 141.422701
BGN 1.914963
BHD 0.438701
BIF 3434.762603
BMD 1.162242
BND 1.480699
BOB 8.019287
BRL 6.049697
BSD 1.156391
BTN 106.669958
BWP 15.71459
BYN 3.379943
BYR 22779.934575
BZD 2.325573
CAD 1.578737
CDF 2510.44169
CHF 0.903591
CLF 0.026942
CLP 1063.823364
CNY 8.032363
CNH 8.001632
COP 4374.409916
CRC 550.490732
CUC 1.162242
CUP 30.799401
CVE 110.282702
CZK 24.359438
DJF 205.913939
DKK 7.470743
DOP 69.061383
DZD 152.855691
EGP 61.354848
ERN 17.433623
ETB 177.577468
FJD 2.562917
FKP 0.867634
GBP 0.864999
GEL 3.172683
GGP 0.867634
GHS 12.465001
GIP 0.867634
GMD 84.843804
GNF 10136.67072
GTQ 8.869576
GYD 241.918832
HKD 9.094017
HNL 30.607045
HRK 7.534234
HTG 151.49171
HUF 387.561655
IDR 19620.962015
ILS 3.590658
IMP 0.867634
INR 107.013159
IQD 1514.849677
IRR 1535204.877032
ISK 145.106082
JEP 0.867634
JMD 181.149078
JOD 0.824067
JPY 183.15532
KES 150.103752
KGS 101.638377
KHR 4640.66505
KMF 493.952675
KPW 1046.051654
KRW 1709.634418
KWD 0.357563
KYD 0.963659
KZT 575.824907
LAK 24770.976172
LBP 103549.821546
LKR 360.137808
LRD 211.040231
LSL 19.388012
LTL 3.431797
LVL 0.703028
LYD 7.385217
MAD 10.859243
MDL 20.039217
MGA 4802.791593
MKD 61.635083
MMK 2440.635948
MNT 4168.12319
MOP 9.309294
MRU 46.163609
MUR 53.405163
MVR 17.95628
MWK 2005.130484
MXN 20.519102
MYR 4.564699
MZN 74.279251
NAD 19.388012
NGN 1622.768117
NIO 42.557014
NOK 11.151545
NPR 170.67013
NZD 1.964891
OMR 0.446894
PAB 1.156386
PEN 4.025846
PGK 4.982821
PHP 68.792842
PKR 325.105184
PLN 4.252989
PYG 7441.194441
QAR 4.217149
RON 5.096895
RSD 117.439871
RUB 90.945831
RWF 1690.571366
SAR 4.363313
SBD 9.350445
SCR 16.671951
SDG 697.936729
SEK 10.628338
SGD 1.480423
SHP 0.871982
SLE 28.504002
SLL 24371.623637
SOS 659.705894
SRD 43.77813
STD 24056.053735
STN 24.504039
SVC 10.117668
SYP 128.493777
SZL 19.401198
THB 36.892447
TJS 11.083813
TMT 4.067845
TND 3.401104
TOP 2.798399
TRY 51.228511
TTD 7.846259
TWD 36.940104
TZS 3010.205727
UAH 50.818476
UGX 4353.698844
USD 1.162242
UYU 46.258818
UZS 14097.262856
VES 502.815511
VND 30497.218534
VUV 139.229241
WST 3.178155
XAF 656.062309
XAG 0.013061
XAU 0.000225
XCD 3.141016
XCG 2.084043
XDR 0.815934
XOF 656.065132
XPF 119.331742
YER 277.314768
ZAR 18.97568
ZMK 10461.571777
ZMW 22.347587
ZWL 374.241308
  • Goldpreis

    81.5000

    5185.2

    +1.57%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1633

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    -34.7000

    5685.2

    -0.61%

  • SDAX

    -356.9400

    16875.75

    -2.12%

  • DAX

    -181.6600

    23409.37

    -0.78%

  • TecDAX

    -42.0700

    3565.41

    -1.18%

  • MDAX

    -607.6800

    28875.1

    -2.1%

Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag
Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag

Vor den für Sonntag geplanten Beratungen der Koalitionsspitzen gibt es weiter Streit und gegenseitige Vorwürfe. FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer warf SPD und Grünen eine "ungezügelte Ausgabensucht" vor. Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann forderte beim Klimaschutz mehr Engagement auch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Textgröße:

Im Koalitionsausschuss der "Ampel" soll es am Sonntagabend unter anderem um die geplante Planungsbeschleunigung für Infrastrukturvorhaben sowie mehrere Vorlagen zum Klimaschutz und zur Energiepolitik gehen. Weiter offen sind auch Entscheidungen zum Haushalt für 2024 und die Finanzplanung der folgenden Jahre, darunter zur Finanzierung der Bundeswehr und der geplanten Kindergrundsicherung.

Die Planungsbeschleunigung wollen die Grünen auf den Ausbau der Bahn sowie notwendige Sanierungen konzentrieren. Die FDP verlangt dagegen auch einen massiven Ausbau des Autobahnnetzes. "Wenn wir beim Klimaschutz besser werden wollen, müssen wir beim Bau von Stromtrassen, von Windrädern, Stromspeichern und – aus Sicht der FDP – auch beim Bau von Autobahnen deutlich schneller werden", sagte Fraktionsvize Lukas Köhler dem Portal "Zeit online".

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) warf in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" den Grünen eine "Blockdadehaltung" vor und forderte deren Ende. Wissing sagte aber auch: "Wir sollten uns darauf zurückbesinnen, gemeinsam Lösungen zu finden."

"Der Ausbau der Infrastruktur muss sich vor allem an Bedarfen orientieren. Und die gibt es bei der Straße eben auch", sagte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dorothee Martin, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Sie plädierte aber für eine Priorisierung von Ausbauprojekten.

Politikerinnen und Politiker der Grünen drangen auf Fortschritte beim ökologischen Umbau. Es sei wichtig, "dass wir die Menschheitsaufgabe, die Klimakrise bekämpfen, in den Mittelpunkt stellen", sagte Fraktionschefin Britta Haßelmann dem SWR. Mit Blick auf Warnungen vor einer Überforderung der Bürgerinnen und Bürger versicherte sie, alle Maßnahmen würden sozial abgefedert. Haßelmann bezog dies besonders auf die geplanten Neuregelungen für den Einbau neuer Heizungen.

SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast rief zur Kompromissbereitschaft auf. "Es ist wichtig, das Gemeinsame und nicht das Trennende zu betonen. Und da lohnt sich der Blick auf das, was wir bereits gemeinsam gestemmt haben", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Unser Ziel ist und bleibt, konkrete, sozial abgefederte Antworten für die Zukunft unseres Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger zu geben", hob sie weiter hervor.

FDP-Fraktionsvize Meyer forderte von SPD und Grünen mehr Ausgabendisziplin. "Die ungezügelte Ausgabensucht von SPD und Grünen stoppen wir und helfen jetzt beim kalten Entzug", sagte Meyer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Manchmal muss man dem Alkoholkranken die Flasche Schnaps vom Mund schlagen", fügte der FDP-Haushaltspolitiker hinzu.

Beim Haushalt geht es um die Finanzierung des ökologischen Umbaus in Deutschland, aber auch um etwa zwölf Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr für die geplante Kindergrundsicherung und einen Mehrbedarf bei der Bundeswehr, den Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf mindestens zehn Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Wegen der vielen offenen Fragen hatte Finanzminister Christian Lindner (FDP) den eigentlich Mitte März geplanten Kabinettsbeschluss zu den Haushaltseckpunkten auf unbestimmte Zeit verschoben.

Ein Ende des "Gefeilsches" in der Ampel-Koalition um die Kindergrundsicherung forderte Linken-Parteichef Martin Schirdewan. Er erwarte von dem Koalitionsausschuss eine "Zeitenwende für Gerechtigkeit in diesem Land", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

P.Svatek--TPP