The Prague Post - Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag

EUR -
AED 4.27099
AFN 76.755643
ALL 92.103264
AMD 422.463916
ANG 2.081457
AOA 1066.43957
ARS 1754.232932
AUD 1.613124
AWG 2.096246
AZN 1.991205
BAM 1.956104
BBD 2.337544
BDT 142.632193
BGN 1.972816
BHD 0.437583
BIF 3477.268189
BMD 1.162966
BND 1.472392
BOB 14.107195
BRL 5.93322
BSD 1.160571
BTN 109.592581
BWP 15.592426
BYN 3.581711
BYR 22794.13261
BZD 2.334143
CAD 1.603672
CDF 2667.843438
CHF 0.939164
CLF 0.027569
CLP 1085.024027
CNY 7.811352
CNH 7.808363
COP 3664.05215
CRC 525.999934
CUC 1.162966
CUP 30.818598
CVE 110.819626
CZK 24.164336
DJF 206.670379
DKK 7.474184
DOP 68.905529
DZD 154.87579
EGP 59.251775
ERN 17.444489
ETB 187.179402
FJD 2.550442
FKP 0.861392
GBP 0.859025
GEL 3.035455
GGP 0.861392
GHS 13.217132
GIP 0.861392
GMD 85.468083
GNF 10210.841252
GTQ 8.85934
GYD 242.807779
HKD 9.118229
HNL 31.28963
HRK 7.534392
HTG 151.778836
HUF 361.897168
IDR 20493.960407
ILS 3.492794
IMP 0.861392
INR 109.874002
IQD 1524.066877
IRR 1598583.920319
ISK 140.811811
JEP 0.861392
JMD 183.968624
JOD 0.824551
JPY 181.818676
KES 150.499157
KGS 101.699979
KHR 4706.523374
KMF 493.098002
KPW 1046.669696
KRW 1571.341204
KWD 0.359241
KYD 0.967138
KZT 529.375539
LAK 26108.585612
LBP 104143.600919
LKR 380.95436
LRD 206.581254
LSL 18.578349
LTL 3.433936
LVL 0.703466
LYD 7.390585
MAD 10.876641
MDL 20.089867
MGA 5035.642274
MKD 61.534574
MMK 2441.445884
MNT 4182.140284
MOP 9.373997
MRU 46.471629
MUR 54.423823
MVR 17.967622
MWK 2020.072398
MXN 19.644646
MYR 4.705338
MZN 74.325357
NAD 18.578408
NGN 1538.84775
NIO 42.768115
NOK 10.798284
NPR 175.349283
NZD 1.971349
OMR 0.44716
PAB 1.160581
PEN 3.900297
PGK 5.147927
PHP 72.615869
PKR 322.781519
PLN 4.319889
PYG 6909.015587
QAR 4.239362
RON 5.252185
RSD 117.300253
RUB 100.768416
RWF 1710.722912
SAR 4.429449
SBD 9.305068
SCR 16.059289
SDG 699.53173
SEK 11.080393
SGD 1.473018
SHP 0.861602
SLE 28.622077
SLL 24386.813579
SOS 663.303205
SRD 43.92697
STD 24071.047136
STN 24.910731
SVC 10.155405
SYP 15120.883166
SZL 18.578367
THB 38.303509
TJS 10.723676
TMT 4.08201
TND 3.378412
TOP 2.800143
TRY 56.336445
TTD 7.859121
TWD 36.859041
TZS 3081.874879
UAH 51.962285
UGX 4392.683471
USD 1.162966
UYU 46.716867
UZS 13740.442573
VES 937.788936
VND 30333.059378
VUV 137.723346
WST 3.147438
XAF 656.059078
XAG 0.017449
XAU 0.00026
XCD 3.142974
XCG 2.091589
XDR 0.822277
XOF 655.329814
XPF 119.331742
YER 275.623274
ZAR 18.580602
ZMK 10468.086547
ZMW 22.051241
ZWL 374.474561
  • Goldpreis

    -24.9000

    4515

    -0.55%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1632

    +0.01%

  • DAX

    164.0200

    26003.32

    +0.63%

  • Euro STOXX 50

    20.4400

    6382.59

    +0.32%

  • TecDAX

    14.7300

    4027.43

    +0.37%

  • MDAX

    298.6900

    32257.09

    +0.93%

  • SDAX

    138.0300

    18597.03

    +0.74%

Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag
Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag

Vor den für Sonntag geplanten Beratungen der Koalitionsspitzen gibt es weiter Streit und gegenseitige Vorwürfe. FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer warf SPD und Grünen eine "ungezügelte Ausgabensucht" vor. Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann forderte beim Klimaschutz mehr Engagement auch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Textgröße:

Im Koalitionsausschuss der "Ampel" soll es am Sonntagabend unter anderem um die geplante Planungsbeschleunigung für Infrastrukturvorhaben sowie mehrere Vorlagen zum Klimaschutz und zur Energiepolitik gehen. Weiter offen sind auch Entscheidungen zum Haushalt für 2024 und die Finanzplanung der folgenden Jahre, darunter zur Finanzierung der Bundeswehr und der geplanten Kindergrundsicherung.

Die Planungsbeschleunigung wollen die Grünen auf den Ausbau der Bahn sowie notwendige Sanierungen konzentrieren. Die FDP verlangt dagegen auch einen massiven Ausbau des Autobahnnetzes. "Wenn wir beim Klimaschutz besser werden wollen, müssen wir beim Bau von Stromtrassen, von Windrädern, Stromspeichern und – aus Sicht der FDP – auch beim Bau von Autobahnen deutlich schneller werden", sagte Fraktionsvize Lukas Köhler dem Portal "Zeit online".

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) warf in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" den Grünen eine "Blockdadehaltung" vor und forderte deren Ende. Wissing sagte aber auch: "Wir sollten uns darauf zurückbesinnen, gemeinsam Lösungen zu finden."

"Der Ausbau der Infrastruktur muss sich vor allem an Bedarfen orientieren. Und die gibt es bei der Straße eben auch", sagte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dorothee Martin, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Sie plädierte aber für eine Priorisierung von Ausbauprojekten.

Politikerinnen und Politiker der Grünen drangen auf Fortschritte beim ökologischen Umbau. Es sei wichtig, "dass wir die Menschheitsaufgabe, die Klimakrise bekämpfen, in den Mittelpunkt stellen", sagte Fraktionschefin Britta Haßelmann dem SWR. Mit Blick auf Warnungen vor einer Überforderung der Bürgerinnen und Bürger versicherte sie, alle Maßnahmen würden sozial abgefedert. Haßelmann bezog dies besonders auf die geplanten Neuregelungen für den Einbau neuer Heizungen.

SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast rief zur Kompromissbereitschaft auf. "Es ist wichtig, das Gemeinsame und nicht das Trennende zu betonen. Und da lohnt sich der Blick auf das, was wir bereits gemeinsam gestemmt haben", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Unser Ziel ist und bleibt, konkrete, sozial abgefederte Antworten für die Zukunft unseres Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger zu geben", hob sie weiter hervor.

FDP-Fraktionsvize Meyer forderte von SPD und Grünen mehr Ausgabendisziplin. "Die ungezügelte Ausgabensucht von SPD und Grünen stoppen wir und helfen jetzt beim kalten Entzug", sagte Meyer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Manchmal muss man dem Alkoholkranken die Flasche Schnaps vom Mund schlagen", fügte der FDP-Haushaltspolitiker hinzu.

Beim Haushalt geht es um die Finanzierung des ökologischen Umbaus in Deutschland, aber auch um etwa zwölf Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr für die geplante Kindergrundsicherung und einen Mehrbedarf bei der Bundeswehr, den Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf mindestens zehn Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Wegen der vielen offenen Fragen hatte Finanzminister Christian Lindner (FDP) den eigentlich Mitte März geplanten Kabinettsbeschluss zu den Haushaltseckpunkten auf unbestimmte Zeit verschoben.

Ein Ende des "Gefeilsches" in der Ampel-Koalition um die Kindergrundsicherung forderte Linken-Parteichef Martin Schirdewan. Er erwarte von dem Koalitionsausschuss eine "Zeitenwende für Gerechtigkeit in diesem Land", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

P.Svatek--TPP