The Prague Post - Mindestens 22 Menschen nach massiven Regenfällen in Südkorea gestorben

EUR -
AED 4.26891
AFN 73.230587
ALL 96.00881
AMD 435.436282
ANG 2.080381
AOA 1065.919549
ARS 1645.616586
AUD 1.635461
AWG 2.095224
AZN 1.975029
BAM 1.956379
BBD 2.329289
BDT 141.441835
BGN 1.915222
BHD 0.438864
BIF 3435.227309
BMD 1.162399
BND 1.4809
BOB 8.020372
BRL 6.016513
BSD 1.156547
BTN 106.68439
BWP 15.716716
BYN 3.3804
BYR 22783.016583
BZD 2.325888
CAD 1.577648
CDF 2510.781317
CHF 0.90287
CLF 0.026772
CLP 1057.311836
CNY 8.033451
CNH 7.99763
COP 4375.001751
CRC 550.56521
CUC 1.162399
CUP 30.803568
CVE 110.297623
CZK 24.363971
DJF 205.941798
DKK 7.471144
DOP 69.070726
DZD 152.699219
EGP 60.38813
ERN 17.435982
ETB 177.601494
FJD 2.555887
FKP 0.867751
GBP 0.865127
GEL 3.173477
GGP 0.867751
GHS 12.466687
GIP 0.867751
GMD 84.854603
GNF 10138.04216
GTQ 8.870776
GYD 241.951563
HKD 9.09491
HNL 30.611186
HRK 7.525391
HTG 151.512206
HUF 387.090159
IDR 19614.31744
ILS 3.593922
IMP 0.867751
INR 106.873967
IQD 1515.054628
IRR 1535412.581868
ISK 144.660681
JEP 0.867751
JMD 181.173586
JOD 0.82416
JPY 183.52592
KES 150.195492
KGS 101.652022
KHR 4641.292908
KMF 494.019344
KPW 1046.193179
KRW 1712.905046
KWD 0.356496
KYD 0.963789
KZT 575.902813
LAK 24774.327558
LBP 103563.831305
LKR 360.186533
LRD 211.068784
LSL 19.390635
LTL 3.432262
LVL 0.703124
LYD 7.386216
MAD 10.860712
MDL 20.041928
MGA 4803.441386
MKD 61.53462
MMK 2440.966153
MNT 4168.687116
MOP 9.310554
MRU 46.169854
MUR 53.412307
MVR 17.958966
MWK 2005.401768
MXN 20.435145
MYR 4.562386
MZN 74.288917
NAD 19.390635
NGN 1624.208405
NIO 42.562772
NOK 11.159845
NPR 170.693221
NZD 1.959491
OMR 0.446947
PAB 1.156542
PEN 4.026391
PGK 4.983495
PHP 68.831437
PKR 325.149169
PLN 4.256681
PYG 7442.201196
QAR 4.21772
RON 5.091189
RSD 117.353534
RUB 91.249881
RWF 1690.800092
SAR 4.362484
SBD 9.35171
SCR 15.923641
SDG 698.016157
SEK 10.62364
SGD 1.479757
SHP 0.8721
SLE 28.50784
SLL 24374.920992
SOS 659.795149
SRD 43.78411
STD 24059.308395
STN 24.507354
SVC 10.119036
SYP 128.511162
SZL 19.403823
THB 36.866059
TJS 11.085313
TMT 4.068396
TND 3.401565
TOP 2.798778
TRY 51.203644
TTD 7.847321
TWD 37.011902
TZS 3017.586756
UAH 50.825351
UGX 4354.287877
USD 1.162399
UYU 46.265077
UZS 14099.170143
VES 502.883539
VND 30495.532657
VUV 139.248078
WST 3.178585
XAF 656.151071
XAG 0.01321
XAU 0.000225
XCD 3.141441
XCG 2.084325
XDR 0.816045
XOF 656.153895
XPF 119.331742
YER 277.345255
ZAR 18.986913
ZMK 10462.986125
ZMW 22.350611
ZWL 374.291941
  • DAX

    368.8800

    23778.25

    +1.55%

  • TecDAX

    34.0000

    3599.41

    +0.94%

  • MDAX

    715.0300

    29590.13

    +2.42%

  • SDAX

    360.9600

    17236.71

    +2.09%

  • Euro STOXX 50

    100.9200

    5786.12

    +1.74%

  • Goldpreis

    99.3000

    5203

    +1.91%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.164

    +0.03%

Mindestens 22 Menschen nach massiven Regenfällen in Südkorea gestorben
Mindestens 22 Menschen nach massiven Regenfällen in Südkorea gestorben / Foto: Handout - Gyeongbuk Fire Service Headquarters/AFP

Mindestens 22 Menschen nach massiven Regenfällen in Südkorea gestorben

Bei heftigen Regenfällen mit Erdrutschen und Überflutungen sind in Südkorea mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Innenministerium am Samstag mitteilte, wurden 14 weitere Menschen vermisst. Die Vermissten seien in vielen Fällen von Erdrutschen begraben worden oder in einen überfluteten Stausee gestürzt.

Textgröße:

Die meisten Toten wurden aus der Provinz Nord-Gyeongsang gemeldet, wo 16 Menschen ums Leben kamen - in der bergigen Gegend begruben Erdrutsche ganze Häuser. Tausende Menschen sollten evakuiert werden. In den am heftigsten betroffenen Gegenden seien "ganze Häuser weggefegt" worden, sagte eine Rettungskraft der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap.

In Südkorea waren seit drei Tagen heftige Regenfälle über mehreren Städten und Landkreisen niedergegangen. Im zentral gelegenen Landkreis Goesan wurden dem Innenministerium zufolge 6400 Einwohner aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Zuvor war demnach der nahegelegene Staudamm Goesan aufgrund der Niederschläge übergelaufen und hatte niedrig gelegene Ortschaften im Umkreis überschwemmt.

Rettungskräfte kämpften nach Angaben des Innenministeriums um Zugang zu 19 Autos, die in einem 430 Meter langen Tunnel in der Stadt Cheongju in der Provinz Nord-Chungcheong festsaßen. Die Wassermassen hätten das Gebiet zu schnell überflutet, als dass sich die Menschen noch hätten herausretten können, berichtete Yonhap. Ein Mensch sei gestorben.

Laut Yonhap konnten aber neun Überlebende aus einem Bus gerettet werden. Der Wasserstand sei weiterhin hoch, und es sei unklar, wieviele Menschen in ihren Fahrzeugen gefangen seien.

"Es waren viele Autos im Tunnel, als das Wasser hineinkam, und es stieg sehr schnell", sagte einer der Überlebenden zu Yonhap. "Ich verstehe nicht, warum der Tunnel nicht früher geschlossen wurde."

Das Lokalfernsehen zeigte Aufnahmen, auf denen zu sehen war, wie ein reißender Strom den Tunnel flutete. Rettungskräfte versuchten, mit Booten zu den Opfern zu gelangen.

Der südkoreanische Regierungschef Han Duck Soo rief die Behörden auf, von Hochwasser und Erdrutschen bedrohte Gebiete "präventiv" zu evakuieren. Für die Rettungseinsätze forderte er die Unterstützung des Verteidigungsministeriums an.

Derweil traf Präsident Yoon Suk Yeol am Samstag überraschend zu einem Besuch in der Ukraine ein, wo er mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zusammenkam. "Ich will mein Beileid und das Beileid aller Ukrainer in Zusammenhang mit der schrecklichen Überschwemmung ausdrücken, die nun die Republik Korea getroffen hat", sagte Selenskyj bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Yoon.

In ganz Südkorea wurde der reguläre Zugverkehr ab 14.00 Ortszeit (07.00 Uhr MESZ) eingestellt. Lediglich die Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ KTX sollten weiter verkehren, der nationalen Eisenbahn zufolge konnte es allerdings zu Fahrplanänderungen kommen. Straßen wurden abgesperrt und Wanderwege in Nationalparks geschlossen.

Der koreanische Wetterdienst warnte vor Starkregen und sagte weitere Niederschläge bis nächsten Mittwoch heraus. Die Wetterbedingungen würden eine "schwerwiegende" Gefahr darstellen, warnte die Behörde.

Südkorea steckt mitten in der Monsunzeit. Für gewöhnlich ist das Land darauf gut vorbereitet und die Anzahl der Todesopfer normalerweise ziemlich niedrig.

Im vergangenen Jahr hatte das Land aber bereits rekordträchtige Niederschläge und Überschwemmungen erlitten, bei denen elf Menschen ums Leben kamen. Die Regierung erklärte damals, dass es sich um die heftigsten Regenfälle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 115 Jahren gehandelt habe. Sie führte das Extremwetter auf den Klimawandel zurück.

E.Cerny--TPP