The Prague Post - Lauterbach präsentiert Aktionsplan für deutlich weniger Hitzetote

EUR -
AED 4.26891
AFN 73.230587
ALL 96.00881
AMD 435.436282
ANG 2.080381
AOA 1065.919549
ARS 1645.616586
AUD 1.635461
AWG 2.095224
AZN 1.975029
BAM 1.956379
BBD 2.329289
BDT 141.441835
BGN 1.915222
BHD 0.438864
BIF 3435.227309
BMD 1.162399
BND 1.4809
BOB 8.020372
BRL 6.016513
BSD 1.156547
BTN 106.68439
BWP 15.716716
BYN 3.3804
BYR 22783.016583
BZD 2.325888
CAD 1.577648
CDF 2510.781317
CHF 0.90287
CLF 0.026772
CLP 1057.311836
CNY 8.033451
CNH 7.99763
COP 4375.001751
CRC 550.56521
CUC 1.162399
CUP 30.803568
CVE 110.297623
CZK 24.363971
DJF 205.941798
DKK 7.471144
DOP 69.070726
DZD 152.699219
EGP 60.38813
ERN 17.435982
ETB 177.601494
FJD 2.555887
FKP 0.867751
GBP 0.865127
GEL 3.173477
GGP 0.867751
GHS 12.466687
GIP 0.867751
GMD 84.854603
GNF 10138.04216
GTQ 8.870776
GYD 241.951563
HKD 9.09491
HNL 30.611186
HRK 7.525391
HTG 151.512206
HUF 387.090159
IDR 19614.31744
ILS 3.593922
IMP 0.867751
INR 106.873967
IQD 1515.054628
IRR 1535412.581868
ISK 144.660681
JEP 0.867751
JMD 181.173586
JOD 0.82416
JPY 183.52592
KES 150.195492
KGS 101.652022
KHR 4641.292908
KMF 494.019344
KPW 1046.193179
KRW 1712.905046
KWD 0.356496
KYD 0.963789
KZT 575.902813
LAK 24774.327558
LBP 103563.831305
LKR 360.186533
LRD 211.068784
LSL 19.390635
LTL 3.432262
LVL 0.703124
LYD 7.386216
MAD 10.860712
MDL 20.041928
MGA 4803.441386
MKD 61.53462
MMK 2440.966153
MNT 4168.687116
MOP 9.310554
MRU 46.169854
MUR 53.412307
MVR 17.958966
MWK 2005.401768
MXN 20.435145
MYR 4.562386
MZN 74.288917
NAD 19.390635
NGN 1624.208405
NIO 42.562772
NOK 11.159845
NPR 170.693221
NZD 1.959491
OMR 0.446947
PAB 1.156542
PEN 4.026391
PGK 4.983495
PHP 68.831437
PKR 325.149169
PLN 4.256681
PYG 7442.201196
QAR 4.21772
RON 5.091189
RSD 117.353534
RUB 91.249881
RWF 1690.800092
SAR 4.362484
SBD 9.35171
SCR 15.923641
SDG 698.016157
SEK 10.62364
SGD 1.479757
SHP 0.8721
SLE 28.50784
SLL 24374.920992
SOS 659.795149
SRD 43.78411
STD 24059.308395
STN 24.507354
SVC 10.119036
SYP 128.511162
SZL 19.403823
THB 36.866059
TJS 11.085313
TMT 4.068396
TND 3.401565
TOP 2.798778
TRY 51.203644
TTD 7.847321
TWD 37.011902
TZS 3017.586756
UAH 50.825351
UGX 4354.287877
USD 1.162399
UYU 46.265077
UZS 14099.170143
VES 502.883539
VND 30495.532657
VUV 139.248078
WST 3.178585
XAF 656.151071
XAG 0.01321
XAU 0.000225
XCD 3.141441
XCG 2.084325
XDR 0.816045
XOF 656.153895
XPF 119.331742
YER 277.345255
ZAR 18.986913
ZMK 10462.986125
ZMW 22.350611
ZWL 374.291941
  • DAX

    616.4900

    24025.86

    +2.57%

  • TecDAX

    65.0600

    3630.47

    +1.79%

  • SDAX

    472.7800

    17348.53

    +2.73%

  • Euro STOXX 50

    165.8300

    5851.03

    +2.83%

  • Goldpreis

    136.2000

    5239.9

    +2.6%

  • MDAX

    972.8400

    29847.94

    +3.26%

  • EUR/USD

    0.0022

    1.1658

    +0.19%

Lauterbach präsentiert Aktionsplan für deutlich weniger Hitzetote
Lauterbach präsentiert Aktionsplan für deutlich weniger Hitzetote / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Lauterbach präsentiert Aktionsplan für deutlich weniger Hitzetote

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will die Zahl der Hitzetoten in Deutschland noch in diesem Jahr halbieren. Nach schätzungsweise 8000 Hitzetoten im vergangenen Jahr sei es das Ziel, ihre Zahl in diesem Jahr auf unter 4000 zu senken, sagte Lauterbach am Freitag in Berlin bei der Vorstellung des nationalen Hitzeschutzplans. Dieser sieht unter anderem eine stärkere Sensibilisierung für die Gefahren durch Hitze, Hinweise auf Schutzmaßnahmen und Warnmeldungen bei extremer Hitze vor.

Textgröße:

So sollen nach dem Willen Lauterbachs in möglichst vielen Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen künftig Plakate des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Verhaltenstipps bei Hitze angebracht werden. Auf den Plakaten, deren Motiv Lauterbach vor Journalisten präsentierte, wird unter anderem zu ausreichendem Trinken, zum Aufhalten im Schatten und zum Vermeiden körperlicher Anstrengung aufgerufen.

Lauterbach hatte den nationalen Hitzeschutzplan im Juni angekündigt. Der Minister traf sich am Freitag nochmals mit Vertretern von Pflege, Ärzteschaft, Kommunen, Ländern, Sozialverbänden sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis. Bei dem Treffen sei der Hitzeschutzplan verabschiedet worden, sagte Lauterbach.

Das Vorgehen ist nach Lauterbachs Darstellung dringlich: Zwischen Anfang April und Anfang Juli dieses Jahres starben dem Minister zufolge bisher bereits rund 1500 Menschen an Hitzefolgen.

Die Bundesregierung sei mit dem Plan "schnell gestartet", sagte Lauterbach. Erklärtes Ziel des Plans ist es Lauterbach zufolge, vor allem besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Ältere, Kranke, Schwangere und Kinder vor Hitze zu schützen. Mit den Kommunen werde auch daran gearbeitet, einen besseren Schutz für Obdachlose zu erreichen.

Markus Beier, Chef des Deutschen Hausärzteverbands, verwies bei der Vorstellung des Plans insbesondere auf die rund 34 Millionen chronisch Erkrankten, die jedes Jahr in Arztpraxen behandelt würden. Ihnen müsse deutlich gemacht werden, dass sie individuell betroffen von der Gefahr durch Hitze seien. So müsse etwa Menschen mit Herzschwäche - die üblicherweise angehalten würden, ihre Flüssigkeitszufuhr zu mäßigen - klargemacht werden, dass sie bei Hitze dennoch auf ausreichendes Trinken achten sollten.

Lauterbach verwies darauf, dass seit dem letzten Treffen zum Hitzeschutzplan im Juni bereits die Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verstärkt worden sei. "Der Hitzeschutz ist jetzt viel stärker integriert in das Nachrichtengeschehen", sagte der Minister. Warnungen werden dabei mit dem Deutschen Wetterdienst zusammen organisiert.

Angestrebt wird auch eine Warnung per SMS und über die Nina-Warnapp. Hierzu gibt es Lauterbach zufolge Gespräche mit dem Bundesinnenministerium. Warnungen auf diesen Wegen sollten aber nur bei "extremen" Hitzeereignissen erfolgen, sagte der Minister.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßte den Hitzeschutzplan. Der Klimawandel sei eine Tatsache, seine Folgen seien auch durch immer heißere Sommer zu spüren. Nun sei es wichtig, "Hitzeschutzpläne und Empfehlungen auch in der Praxis gezielt umzusetzen", sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Samstagausgaben). Dafür sei "gute Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den Akteuren" unerlässlich.

Aus der Union kam Kritik an Lauterbachs Kommunikation zum Hitzeschutzplan. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge (CDU) sagte, der "Alarmismus", den Lauterbach an den Tag lege, sei "nicht angemessen". Die große Mehrheit der Bevölkerung fühle sich "längst gut darüber informiert, wie man mit Hitze umgehen kann". Der "gesunde Menschenverstand" solle die Richtschnur im gesellschaftlichen Umgang mit zunehmender Hitze in Deutschland sein, erklärte Sorge weiter.

S.Danek--TPP