The Prague Post - Alarmierend: WMO rechnet für kommende Jahre weiter mit Temperaturen auf Rekordniveau

EUR -
AED 4.290251
AFN 73.597192
ALL 95.327012
AMD 434.376173
ANG 2.090961
AOA 1072.417422
ARS 1627.038867
AUD 1.638903
AWG 2.104239
AZN 1.983981
BAM 1.95596
BBD 2.353102
BDT 143.351691
BGN 1.948694
BHD 0.441125
BIF 3463.743448
BMD 1.16821
BND 1.492222
BOB 8.073693
BRL 5.872124
BSD 1.1683
BTN 109.86143
BWP 15.791288
BYN 3.298869
BYR 22896.921277
BZD 2.349802
CAD 1.601359
CDF 2702.070359
CHF 0.919171
CLF 0.026565
CLP 1045.513248
CNY 7.974788
CNH 7.985845
COP 4167.192944
CRC 531.945658
CUC 1.16821
CUP 30.957572
CVE 110.45444
CZK 24.358878
DJF 207.614006
DKK 7.473222
DOP 69.695394
DZD 154.889654
EGP 61.472277
ERN 17.523154
ETB 182.943529
FJD 2.576079
FKP 0.865097
GBP 0.86742
GEL 3.136612
GGP 0.865097
GHS 12.955464
GIP 0.865097
GMD 85.86428
GNF 10251.045077
GTQ 8.931728
GYD 244.452028
HKD 9.152536
HNL 31.09803
HRK 7.534024
HTG 153.052482
HUF 366.316279
IDR 20191.346294
ILS 3.506155
IMP 0.865097
INR 110.147274
IQD 1530.355453
IRR 1539759.545571
ISK 143.818343
JEP 0.865097
JMD 184.435041
JOD 0.828266
JPY 186.614597
KES 151.037468
KGS 102.119454
KHR 4684.523734
KMF 492.984311
KPW 1051.330855
KRW 1731.59137
KWD 0.359587
KYD 0.973679
KZT 542.756586
LAK 25618.851512
LBP 104552.590108
LKR 370.540218
LRD 215.271964
LSL 19.450475
LTL 3.449422
LVL 0.706639
LYD 7.417768
MAD 10.817494
MDL 20.270653
MGA 4842.231576
MKD 61.638444
MMK 2452.962395
MNT 4181.137819
MOP 9.426009
MRU 46.739656
MUR 54.707701
MVR 18.06022
MWK 2029.181056
MXN 20.351506
MYR 4.636047
MZN 74.652681
NAD 19.450876
NGN 1578.625762
NIO 42.885366
NOK 10.912076
NPR 175.777335
NZD 1.995899
OMR 0.449179
PAB 1.1683
PEN 4.049033
PGK 4.979788
PHP 70.961767
PKR 325.693861
PLN 4.241152
PYG 7397.603285
QAR 4.258708
RON 5.091175
RSD 117.4063
RUB 88.637932
RWF 1706.755203
SAR 4.381459
SBD 9.402437
SCR 16.722726
SDG 701.512386
SEK 10.815811
SGD 1.493183
SHP 0.872187
SLE 28.698453
SLL 24496.780762
SOS 667.626749
SRD 43.689915
STD 24179.593966
STN 24.760217
SVC 10.222834
SYP 129.241954
SZL 19.451384
THB 37.94055
TJS 10.982343
TMT 4.094577
TND 3.367362
TOP 2.81277
TRY 52.598381
TTD 7.92068
TWD 36.795138
TZS 3051.947273
UAH 51.323686
UGX 4346.354452
USD 1.16821
UYU 46.203768
UZS 14076.933545
VES 563.934495
VND 30744.373761
VUV 137.88675
WST 3.183839
XAF 656.010499
XAG 0.015565
XAU 0.000249
XCD 3.157147
XCG 2.105681
XDR 0.813777
XOF 653.029202
XPF 119.331742
YER 278.764134
ZAR 19.435689
ZMK 10515.294516
ZMW 21.876878
ZWL 376.16323
  • Goldpreis

    -36.2000

    4687.8

    -0.77%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1686

    -0.02%

  • TecDAX

    -22.6800

    3648.09

    -0.62%

  • DAX

    -39.4500

    24155.45

    -0.16%

  • SDAX

    -158.9000

    17882.83

    -0.89%

  • Euro STOXX 50

    -11.4900

    5894.73

    -0.19%

  • MDAX

    -324.9000

    30851.74

    -1.05%

Alarmierend: WMO rechnet für kommende Jahre weiter mit Temperaturen auf Rekordniveau

Alarmierend: WMO rechnet für kommende Jahre weiter mit Temperaturen auf Rekordniveau

Die Welt wird sich laut einem UN-Bericht auch in den kommenden Jahren weiter von der 1,5-Grad-Vorgabe im Pariser Klimaabkommen entfernen. Nach dem Rekordjahr 2024 blieben die globalen Durchschnittstemperaturen in den fünf Folgejahren weiterhin auf Rekordniveau, heißt es in einer Prognose, die die Weltmeteorologieorganisation (WMO) am Mittwoch in Genf vorlegte. Es gebe sogar eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass eines der Jahre bis 2029 noch heißer werde als 2024.

Textgröße:

"Wir haben gerade schon die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt", erklärte die Vize-Generalsekretärin der WMO, Ko Barrett. "Leider liefert dieser WMO-Bericht keinen Hinweis für eine Atempause in den kommenden Jahren und das bedeutet, dass es zunehmende negative Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, unseren Alltag, unsere Ökosysteme und unseren Planeten geben wird."

Die Autoren des WMO-Berichts gehen davon aus, dass in den Jahren 2025 bis 2029 die globale Oberflächen-Durchschnittstemperatur zwischen 1,2 und 1,9 Grad über dem Niveau in den Jahren 1850 bis 1900 liegen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass die globale Durchschnittstemperatur in einem der kommenden fünf Jahre mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Zeitalter liegt, beträgt demnach 86 Prozent. Eine immerhin 70-prozentige Wahrscheinlichkeit besteht laut WMO, der Temperaturanstieg in dem gesamten Fünf-Jahres-Zeitraum bei über 1,5 Grad liegt.

Der Bericht wurde von der britischen Meteorologiebehörde MetOffice im Auftrag der WMO erstellt. Für die Prognose wurden Daten verschiedener Forschungseinrichtungen zusammengetragen. Sie ist ein weiteres Indiz dafür, dass es angesichts der fortgesetzten Nutzung von fossilen Energieträgern immer schwieriger wird, das Pariser Klimaabkommen einzuhalten.

Das 2015 geschlossene Abkommen, dem fast alle Länder der Erde beigetreten sind, sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, möglichst aber auf ein einigermaßen beherrschbares Maß von 1,5 Grad.

2024 hatte die globale Durchschnittstemperatur laut WMO 1,55 Grad über dem industriellen Niveau gelegen. Es war damit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen das erste Kalenderjahr oberhalb der 1,5-Grad-Schwelle. Dieser Befund für ein einzelnes Jahr stellt noch keinen Verstoß gegen das Paris-Abkommen dar, da für den Temperaturanstieg ein längerer Zeitraum betrachtet wird, in der Regel 20 Jahre.

Unter Klimawissenschaftlern herrscht allerdings Einigkeit, dass die Welt nicht auf dem 1,5-Grad-Pfad ist. Der am WMO-Bericht beteiligte MetOffice-Experte Adam Scaife sprach von mit Blick auf die Prognose von "schockierenden Statistiken". "Jeder zusätzlicher Bruchteil eines Grads Erwärmung führt zu schädlicheren Hitzewellen, extremeren Regenfällen, intensiveren Dürren", warnte die WMO.

Der WMO-Bericht erhöht den Druck auf die UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém (COP30). Dort sollen im November die überarbeiteten nationalen Klimapläne besprochen werden, die entscheidend für die Umsetzung des Paris-Abkommens sind.

"Im Jahr 2025 weiterhin auf Öl, Gas und Kohle zu setzen, ist absoluter Wahnsinn", warnte die deutsche Klimaforscherin Friederike Otto vom Imperial College London die Regierungen in aller Welt. Warum sollte ein Land teure fossile Brennstoffe importieren, die die Taschen ohnehin reicher Oligarchen füllen, wenn es stattdessen in erneuerbare Energien investieren, sein Energiesystem neu gestalten, viel günstigere Energie erhalten und die Luftqualität verbessern kann?"

M.Soucek--TPP