The Prague Post - EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele

EUR -
AED 4.291361
AFN 73.616438
ALL 95.350706
AMD 434.487516
ANG 2.0915
AOA 1072.693258
ARS 1627.450908
AUD 1.638394
AWG 2.104781
AZN 1.98805
BAM 1.956463
BBD 2.353708
BDT 143.38861
BGN 1.949196
BHD 0.441363
BIF 3464.635511
BMD 1.168511
BND 1.492606
BOB 8.075772
BRL 5.88114
BSD 1.168601
BTN 109.889724
BWP 15.795355
BYN 3.299719
BYR 22902.818216
BZD 2.350407
CAD 1.600767
CDF 2702.766462
CHF 0.918719
CLF 0.026572
CLP 1045.782126
CNY 7.976843
CNH 7.986399
COP 4168.546618
CRC 532.082657
CUC 1.168511
CUP 30.965545
CVE 110.483145
CZK 24.36001
DJF 207.667817
DKK 7.47288
DOP 69.713607
DZD 154.929027
EGP 61.489533
ERN 17.527667
ETB 182.987411
FJD 2.575574
FKP 0.86532
GBP 0.867678
GEL 3.137452
GGP 0.86532
GHS 12.959118
GIP 0.86532
GMD 85.899799
GNF 10253.685222
GTQ 8.934029
GYD 244.514985
HKD 9.152574
HNL 31.105972
HRK 7.535957
HTG 153.091899
HUF 366.688729
IDR 20257.601138
ILS 3.489647
IMP 0.86532
INR 109.97238
IQD 1530.749585
IRR 1540156.099305
ISK 143.796711
JEP 0.86532
JMD 184.482541
JOD 0.828472
JPY 186.687773
KES 151.093563
KGS 102.145749
KHR 4685.730209
KMF 493.111675
KPW 1051.601617
KRW 1732.293963
KWD 0.359644
KYD 0.97393
KZT 542.896369
LAK 25625.449097
LBP 104640.171877
LKR 370.635648
LRD 215.327366
LSL 19.455887
LTL 3.450309
LVL 0.70682
LYD 7.41994
MAD 10.82096
MDL 20.275874
MGA 4843.478469
MKD 61.641367
MMK 2453.594138
MNT 4182.214641
MOP 9.428437
MRU 46.752464
MUR 54.615584
MVR 18.06522
MWK 2029.703979
MXN 20.349038
MYR 4.63779
MZN 74.671117
NAD 19.455777
NGN 1579.032504
NIO 42.896048
NOK 10.906941
NPR 175.822605
NZD 1.995502
OMR 0.449294
PAB 1.168601
PEN 4.05009
PGK 4.981071
PHP 70.643563
PKR 325.780026
PLN 4.242742
PYG 7399.508485
QAR 4.259804
RON 5.09202
RSD 117.49611
RUB 88.664548
RWF 1707.194766
SAR 4.382848
SBD 9.404859
SCR 16.557354
SDG 701.696166
SEK 10.817737
SGD 1.493176
SHP 0.872412
SLE 28.741907
SLL 24503.089733
SOS 667.799648
SRD 43.701104
STD 24185.821248
STN 24.766593
SVC 10.225467
SYP 129.275239
SZL 19.455954
THB 37.930461
TJS 10.985171
TMT 4.095632
TND 3.36823
TOP 2.813495
TRY 52.559164
TTD 7.92272
TWD 36.8783
TZS 3038.128649
UAH 51.336904
UGX 4347.473824
USD 1.168511
UYU 46.215667
UZS 14080.559252
VES 564.079732
VND 30763.392611
VUV 137.922262
WST 3.184659
XAF 656.179449
XAG 0.015445
XAU 0.000249
XCD 3.157959
XCG 2.106223
XDR 0.813986
XOF 653.198336
XPF 119.331742
YER 278.83595
ZAR 19.423572
ZMK 10518.000921
ZMW 21.882512
ZWL 376.260108
  • EUR/USD

    0.0002

    1.169

    +0.02%

  • Euro STOXX 50

    -11.4900

    5894.73

    -0.19%

  • TecDAX

    -22.6800

    3648.09

    -0.62%

  • MDAX

    -324.9000

    30851.74

    -1.05%

  • DAX

    -39.4500

    24155.45

    -0.16%

  • Goldpreis

    -12.6000

    4711.4

    -0.27%

  • SDAX

    -158.9000

    17882.83

    -0.89%

EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele
EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele / Foto: Nicolas TUCAT - AFP

EU-Umweltminister ringen vor COP30 um Klimaziele

Bei ihrem Sondertreffen in Brüssel haben die EU-Umweltminister intensiv um einen Kompromiss bei den Klimazielen für 2035 und 2040 gerungen. Der deutsche Umweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnte am Dienstag, der Tag des Entscheidung sei "heute". Seine französische Kollegin Monique Barbut warnte vor einem "Desaster", sollt eine Einigung vor der anstehenden UN-Klimakonferenz in Brasilien (COP30) misslingen. Die Verhandlungen dauerten am späten Nachmittag noch an.

Textgröße:

"Keine Entscheidung wäre keine gute Entscheidung", sagte Schneider vor dem extra noch vor der COP30 in Belém einberufenen Treffen.

Die 27 Mitgliedsländer sind beim Thema Klimaschutz zerstritten. Die Debatte um Klimaziele sowie um CO2-Preise für Industrie und Verbraucher dauert seit Monaten an. Beim EU-Gipfel Ende Oktober hatten die Staats- und Regierungschefs grobe Leitlinien für eine Einigung vorgegeben, die die Umweltminister am Dienstag konkretisieren wollen.

Zum einen beraten die Umweltminister über einen Kompromiss für die UN-Konferenz im brasilianischen Belém. Ihr Klimaziel, kurz NDC, hätte die EU eigentlich schon vor Monaten einreichen müssen. Im September konnten sich die Mitgliedstaaten lediglich darauf einigen, der UNO zuzusagen, die Treibhausgasemissionen bis 2035 um 66,25 bis 72,5 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel soll nun konkretisiert werden.

Zum anderen geht es um das EU-Klimaziel für 2040. Deutschland unterstützt den Vorschlag der EU-Kommission, die Treibhausgasemissionen bis dahin im Vergleich zu 1990 um 90 Prozent zu verringern. Für drei Prozentpunkte davon sollen die Mitgliedsländer CO2-Zertifikate aus dem Ausland anrechnen können. Ländern wie Tschechien, Polen und Ungarn sind diese Ziele zu ambitioniert. "Es gehören immer 27 dazu", sagte Klimakommissar Wopke Hoekstra am Dienstag über die Gespräche.

Bei den Verhandlungen wird unter anderem diskutiert, ob die Anrechnungen aus Drittstaaten auf fünf Prozent ausgeweitet werden. Zudem geht es um eine Klausel, nach der die Klimaziele regelmäßig überprüft werden müssten.

Die Entscheidung werde über die nächsten 15 Jahre viele Menschen betreffen, räumte Umweltminister Schneider ein. Daher sei es "nur legitim, dass wir darüber eine intensive Debatte führen". Dazu gehöre aber "auch eine Entscheidung", betonte er. Er wolle, dass "unsere Staats- und Regierungschefs mit einem sehr starken Mandat einer klaren Führungsrolle Europas" nach Belém reisten.

Die französische Umweltministerin Barbut sprach von einem "entscheidenden Tag". Es sei "äußerst wichtig, dass wir es schaffen, eine Einigung zu erzielen".

Die EU ist nach den USA, China und Indien der drittgrößte Emittent schädlicher Treibhausgase, gilt jedoch auch als ehrgeizigster unter den größten Verschmutzern, die eigene Klimabilanz zu verbessern. Im Vergleich zu 1990 haben die EU-Länder ihre Emissionen bereits um 37 Prozent gesenkt.

Das UN-Umweltprogramm (UNEP) warnte unterdessen angesichts unzureichender Klimaschutzanstrengungen vor einer katastrophalen Erderwärmung. Selbst bei Einhaltung aller gegenwärtigen Klimaschutzzusagen steuere die Erde auf eine folgenschwere Erwärmung von 2,3 bis 2,5 Grad bis zum Jahr 2100 zu, heißt es im sogenannten Emissions Gap Report, den das UNEP am Dienstag veröffentlichte. Wegen der hapernden Umsetzung der Klimaschutzzusagen ist demnach de facto sogar mit einer einer Erwärmung um 2,8 Grad zu rechnen.

Die 30. UN-Klimakonferenz findet vom 10. bis zum 21. November im brasilianischen Belém statt. Bereits diese Woche treffen sich jedoch Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt zu einer Art vorbereitendem Gipfel. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will dabei am Freitag eine Rede halten.

Z.Marek--TPP