The Prague Post - Schneider in Belém: Klimaschutz eine Frage der sozialen Gerechtigkeit

EUR -
AED 4.232161
AFN 72.023305
ALL 95.245473
AMD 424.702558
ANG 2.063311
AOA 1057.895662
ARS 1671.37693
AUD 1.635909
AWG 2.077186
AZN 1.958641
BAM 1.936778
BBD 2.321817
BDT 141.49036
BGN 1.924402
BHD 0.434596
BIF 3437.58487
BMD 1.152392
BND 1.478952
BOB 7.964672
BRL 5.970428
BSD 1.152738
BTN 109.390105
BWP 15.486963
BYN 3.23361
BYR 22586.880135
BZD 2.318341
CAD 1.606936
CDF 2650.501353
CHF 0.917707
CLF 0.026784
CLP 1054.16162
CNY 7.79668
CNH 7.823364
COP 4155.536512
CRC 530.220077
CUC 1.152392
CUP 30.538384
CVE 110.802792
CZK 24.195792
DJF 204.802854
DKK 7.473815
DOP 67.127161
DZD 155.237669
EGP 60.055057
ERN 17.285878
ETB 183.005394
FJD 2.557502
FKP 0.863832
GBP 0.864
GEL 3.064843
GGP 0.863832
GHS 13.615492
GIP 0.863832
GMD 84.124225
GNF 10115.121306
GTQ 8.786702
GYD 241.093162
HKD 9.027827
HNL 30.733781
HRK 7.536409
HTG 150.727486
HUF 355.549791
IDR 20789.148859
ILS 3.376681
IMP 0.863832
INR 109.420239
IQD 1509.633315
IRR 1584682.833885
ISK 143.622536
JEP 0.863832
JMD 182.250041
JOD 0.817032
JPY 184.720925
KES 149.062136
KGS 100.776676
KHR 4623.980329
KMF 493.223679
KPW 1036.985849
KRW 1790.413657
KWD 0.356458
KYD 0.96057
KZT 560.910253
LAK 25352.62108
LBP 104074.033249
LKR 387.890355
LRD 210.340294
LSL 19.072297
LTL 3.402714
LVL 0.697071
LYD 7.323394
MAD 10.672309
MDL 19.987778
MGA 4840.045442
MKD 61.67738
MMK 2419.002291
MNT 4122.155476
MOP 9.300694
MRU 46.135974
MUR 54.819234
MVR 17.804647
MWK 2001.704782
MXN 20.129402
MYR 4.67831
MZN 73.649287
NAD 19.07192
NGN 1567.707756
NIO 42.189549
NOK 10.911503
NPR 175.032045
NZD 1.98779
OMR 0.446327
PAB 1.152684
PEN 4.00024
PGK 5.024037
PHP 71.173983
PKR 320.944507
PLN 4.247543
PYG 7045.800043
QAR 4.191824
RON 5.245807
RSD 116.588691
RUB 84.906473
RWF 1685.949267
SAR 4.330938
SBD 9.275121
SCR 15.915057
SDG 692.020658
SEK 10.910402
SGD 1.487495
SHP 0.860377
SLE 28.330127
SLL 24165.083191
SOS 658.015448
SRD 42.997466
STD 23852.184494
STN 24.776425
SVC 10.085941
SYP 127.376288
SZL 19.072569
THB 37.85603
TJS 10.754819
TMT 4.033371
TND 3.362108
TOP 2.774683
TRY 53.119616
TTD 7.809704
TWD 36.419153
TZS 3027.907227
UAH 51.131415
UGX 4343.342092
USD 1.152392
UYU 46.542882
UZS 13791.250169
VES 648.318463
VND 30342.477243
VUV 137.05577
WST 3.142586
XAF 649.568838
XAG 0.016919
XAU 0.000265
XCD 3.114396
XCG 2.077603
XDR 0.816361
XOF 650.526495
XPF 119.331742
YER 274.989443
ZAR 19.080498
ZMK 10372.912526
ZMW 20.265056
ZWL 371.069703
  • EUR/USD

    0.0006

    1.1533

    +0.05%

  • Euro STOXX 50

    -41.2600

    6062.07

    -0.68%

  • Goldpreis

    -35.2000

    4330.1

    -0.81%

  • MDAX

    -335.0000

    32466.6

    -1.03%

  • SDAX

    -325.7800

    18433.82

    -1.77%

  • TecDAX

    -134.4500

    4074.14

    -3.3%

  • DAX

    -185.8500

    24759.05

    -0.75%

Schneider in Belém: Klimaschutz eine Frage der sozialen Gerechtigkeit
Schneider in Belém: Klimaschutz eine Frage der sozialen Gerechtigkeit / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Schneider in Belém: Klimaschutz eine Frage der sozialen Gerechtigkeit

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat zu Beginn seiner Teilnahme an der Weltklimakonferenz hervorgehoben, dass es beim Klimaschutz auch um soziale Gerechtigkeit geht. Die sozialen Folgen der fortschreitenden Erderwärmung seien "dramatisch", die politischen Entscheider müssten die Klimafrage und die soziale Frage daher "zusammen denken", sagte Schneider am Montag bei einer Pressekonferenz bei den UN-Klimaverhandlungen im brasilianischen Belém (COP30).

Textgröße:

Zu der sogenannten Just Transition, also einer sozial gerechten Klimawende, führt Schneider in Belém gemeinsam mit dem estnischen Umweltminister Andres Sutt die Verhandlungen bei der COP30. In der Pressekonferenz verwies er darauf, dass es "weltweit eine überwältigende Zustimmung" dafür gebe, internationale Maßnahmen gegen das "Menschheitsproblem" Klimakrise zu beschließen. "Aber wenn es konkret wird, dann wird es manchmal schwierig", fügte Schneider hinzu. Umwälzungen wie der Ausstieg aus fossilen Energieträgern müssten daher sozial gerecht gestaltet werden.

"Meine These ist: Der soziale Ansatz macht den Klimaschutz nicht langsamer, sondern schneller, weil er für mehr Akzeptanz sorgt", sagte Schneider. Als Beispiel nannte er Deutschlands Kohleausstieg, der auch die Gewerkschaften, Kommunen und Zivilgesellschaft einbezogen habe und mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze in bisherigen Kohleregionen verbunden wurde. Solche "aktive Strukturpolitik" bringe eine "dreifache Dividende für die Wirtschaft, für den sozialen Zusammenhalt und für schnelleren Klimaschutz".

Bei der Weltklimakonferenz begann am Montag die zweite und entscheidende Woche. Zentrale Streitthemen sind Klimahilfen für ärmere Länder und ehrgeizigere Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen. Zum Stand der Verhandlungen sagte Schneider, es gebe die Hoffnung, dass es "diese Woche Bewegung hin zu einem konkreten Fahrplan" für einen Übergang weg von klimaschädlichen Energieträgern gebe. Diese Dynamik sei auch "dank der brasilianischen Präsidentschaft" entstanden.

Die Expertin für internationale Klimapolitik im Bundesumweltministerium, Heike Henn, sagte bei der Pressekonferenz, es habe in Belém eine "richtig gute erste Woche" gegeben. Brasilien bringe die Verhandlungen durch seine "sehr engagierte" und auch "ambitionierte" Präsidentschaft voran. Es sei aber damit zu rechnen, dass die Staaten, deren Eigeninteressen einem Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas entgegenstünden, in den kommenden Tagen noch "ein bisschen Stimmung" gegen den diskutierten Fahrplan für einen solchen Ausstieg machten.

G.Kucera--TPP