The Prague Post - Abholzungsgesetz: Mehrheit der EU-Länder für Aufschub um ein weiteres Jahr

EUR -
AED 4.321955
AFN 74.141068
ALL 96.206942
AMD 443.599209
ANG 2.106234
AOA 1079.165777
ARS 1636.401294
AUD 1.66791
AWG 2.118319
AZN 2.026114
BAM 1.954818
BBD 2.371578
BDT 143.887095
BGN 1.939022
BHD 0.443707
BIF 3490.518447
BMD 1.176844
BND 1.492631
BOB 8.136946
BRL 6.131823
BSD 1.177493
BTN 107.201772
BWP 15.629948
BYN 3.355371
BYR 23066.13674
BZD 2.36811
CAD 1.610922
CDF 2671.435077
CHF 0.912636
CLF 0.025796
CLP 1018.581594
CNY 8.130519
CNH 8.118821
COP 4354.957227
CRC 565.808506
CUC 1.176844
CUP 31.186358
CVE 110.799769
CZK 24.240686
DJF 209.148565
DKK 7.471881
DOP 72.081839
DZD 153.094775
EGP 55.906671
ERN 17.652656
ETB 183.058075
FJD 2.589409
FKP 0.86943
GBP 0.874283
GEL 3.154568
GGP 0.86943
GHS 12.951169
GIP 0.86943
GMD 86.504138
GNF 10329.751538
GTQ 9.034461
GYD 246.343088
HKD 9.196316
HNL 31.197812
HRK 7.534037
HTG 154.340487
HUF 379.415003
IDR 19896.896626
ILS 3.681291
IMP 0.86943
INR 107.141675
IQD 1542.253684
IRR 49574.54152
ISK 144.904875
JEP 0.86943
JMD 183.468598
JOD 0.834418
JPY 182.581392
KES 151.812834
KGS 102.914648
KHR 4730.912279
KMF 493.09791
KPW 1059.15586
KRW 1707.363795
KWD 0.360974
KYD 0.981195
KZT 579.861266
LAK 25213.876402
LBP 105386.354327
LKR 364.256984
LRD 217.656936
LSL 19.03544
LTL 3.474913
LVL 0.711861
LYD 7.443501
MAD 10.789893
MDL 20.158615
MGA 5101.61741
MKD 61.630481
MMK 2470.900782
MNT 4201.727639
MOP 9.477617
MRU 47.050227
MUR 54.35107
MVR 18.125218
MWK 2044.177448
MXN 20.314146
MYR 4.600045
MZN 75.212174
NAD 19.041494
NGN 1582.548224
NIO 43.185387
NOK 11.250349
NPR 171.522635
NZD 1.971097
OMR 0.452497
PAB 1.177513
PEN 3.959486
PGK 5.063979
PHP 68.316244
PKR 328.987015
PLN 4.223074
PYG 7634.16432
QAR 4.284879
RON 5.097029
RSD 117.400749
RUB 90.324339
RWF 1713.484444
SAR 4.414511
SBD 9.475546
SCR 16.211403
SDG 707.87413
SEK 10.680351
SGD 1.492973
SHP 0.882938
SLE 28.832381
SLL 24677.823438
SOS 672.573666
SRD 44.276367
STD 24358.288784
STN 24.713718
SVC 10.302823
SYP 13015.391164
SZL 19.04123
THB 36.705879
TJS 11.127068
TMT 4.130721
TND 3.366137
TOP 2.833558
TRY 51.597769
TTD 7.969894
TWD 37.180612
TZS 3048.024956
UAH 50.935008
UGX 4220.861354
USD 1.176844
UYU 45.347216
UZS 14328.072251
VES 468.674678
VND 30562.63118
VUV 139.506278
WST 3.178925
XAF 655.619237
XAG 0.015054
XAU 0.000236
XCD 3.180479
XCG 2.122107
XDR 0.813997
XOF 651.971435
XPF 119.331742
YER 280.681118
ZAR 19.013834
ZMK 10593.016124
ZMW 22.118981
ZWL 378.943195
  • EUR/USD

    -0.0011

    1.1762

    -0.09%

  • Euro STOXX 50

    -43.7500

    6059.62

    -0.72%

  • DAX

    -234.6400

    25043.57

    -0.94%

  • SDAX

    -109.9800

    17983.05

    -0.61%

  • MDAX

    -263.2100

    31479.01

    -0.84%

  • TecDAX

    -23.6200

    3698.2

    -0.64%

  • Goldpreis

    17.8000

    5015.2

    +0.35%

Abholzungsgesetz: Mehrheit der EU-Länder für Aufschub um ein weiteres Jahr
Abholzungsgesetz: Mehrheit der EU-Länder für Aufschub um ein weiteres Jahr / Foto: STR - AFP/Archiv

Abholzungsgesetz: Mehrheit der EU-Länder für Aufschub um ein weiteres Jahr

In der Debatte um ein EU-Gesetz gegen Abholzung haben die Mitgliedsländer mehrheitlich für einen erneuten Aufschub gestimmt und ein Abschwächen der Regeln in Aussicht gestellt. Die Vertreter der 27 Länder einigten sich am Mittwoch in Brüssel nach Diplomatenangaben darauf, dass die Vorschriften erst Ende 2026 greifen sollen. Bis dahin wollen insbesondere Deutschland und Österreich noch Zugeständnisse an betroffene Firmen durchsetzen.

Textgröße:

Das EU-Gesetz für entwaldungsfreie Lieferketten verbietet den Verkauf von Produkten, deren Anbaugebiete nach 2020 abgeholzt wurden. Neben Kaffee, Kakao und Palmöl gilt dies auch für Soja, Kautschuk und Rindfleisch. Unternehmen sollen die Einhaltung mit Hilfe von satellitengestützten Ortsdaten in den Anbauländern sicherstellen und an Brüssel berichten.

Die Vorschriften greifen derzeit noch nicht, stehen aber seit Monaten in der Kritik. Waldbesitzer und Unternehmen der Lebensmittelindustrie befürchten einen zu hohen Verwaltungsaufwand. International hagelte es Beschwerden von Handelspartnern der EU, darunter Brasilien und Indonesien, weil die Anforderungen aus Brüssel am Ende bei den Bauern vor Ort liegen.

Aufgrund der Kritik der Handelspartner war das Gesetz schon einmal aufgeschoben worden, Stichtag ist aktuell der 30. Dezember dieses Jahres. Eine Mehrheit der 27 EU-Länder sprach sich nun für eine Verschiebung um ein weiteres Jahr aus.

Die Mitgliedstaaten fordern die EU-Kommission den Angaben zufolge auf, das Gesetz im April des kommenden Jahres genauer auf den Prüfstand zu stellen. Diese soll dann Änderungen vorschlagen, für die bis zum Stichtag am Jahresende keine Zeit mehr bleibt. Kommt es dazu, könnte das Gesetz bis zum neuen Stichtag abermals anders aussehen.

Schon am Mittwoch einigten sich die Staaten den Angaben zufolge darauf, zahlreiche Unternehmen aus der Verantwortung zu nehmen. Eine solche Änderung hatte die EU-Kommission vorgeschlagen: Nur der erste Importeur auf den EU-Markt soll Angaben zur Herkunft der Produkten machen müssen und diese an seine Handelspartner weitergeben. Bisher sieht das Gesetz eine Dokumentationspflicht für die gesamte Lieferkette vor.

Außerdem wollen die EU-Länder wie von der Kommission vorgeschlagen kleinen Firmen die Umsetzung erleichtern. Anstatt jedes Produkt zu dokumentieren, sollen sie sich nur einmal registrieren müssen. Wenn ein kleines Unternehmen schon in einer nationalen Datenbank eines EU-Mitgliedslands ist, muss es sich nicht noch einmal bei der EU-Kommission anmelden.

Die Änderungen gehen nun in die Beratungen mit dem Europaparlament, das in der kommenden Woche seine Verhandlungsposition festlegen will. Bis zum Stichtag Ende dieses Jahres muss ein Kompromiss stehen, damit das Gesetz nicht in seiner aktuellen Form automatisch greift.

Q.Pilar--TPP