The Prague Post - Ursache des Fischsterbens in Oder gibt Behörden weiterhin Rätsel auf

EUR -
AED 4.271379
AFN 76.753039
ALL 92.510434
AMD 423.525698
ANG 2.081382
AOA 1067.563978
ARS 1754.582681
AUD 1.614276
AWG 2.096171
AZN 1.972306
BAM 1.958636
BBD 2.340589
BDT 142.814353
BGN 1.972745
BHD 0.437853
BIF 3474.235544
BMD 1.162924
BND 1.47426
BOB 14.125333
BRL 5.938359
BSD 1.162083
BTN 109.733962
BWP 15.612541
BYN 3.586455
BYR 22793.311016
BZD 2.337164
CAD 1.604312
CDF 2644.489562
CHF 0.939066
CLF 0.027563
CLP 1084.810957
CNY 7.813861
CNH 7.811878
COP 3661.338391
CRC 526.671732
CUC 1.162924
CUP 30.817487
CVE 111.001139
CZK 24.178343
DJF 206.674975
DKK 7.475515
DOP 68.263247
DZD 154.887576
EGP 59.125035
ERN 17.44386
ETB 187.288547
FJD 2.55256
FKP 0.861361
GBP 0.859575
GEL 3.029381
GGP 0.861361
GHS 13.170153
GIP 0.861361
GMD 86.056349
GNF 10204.658015
GTQ 8.87096
GYD 243.119972
HKD 9.11808
HNL 31.288459
HRK 7.536095
HTG 151.972685
HUF 362.628205
IDR 20495.37313
ILS 3.500006
IMP 0.861361
INR 110.021161
IQD 1524.011943
IRR 1598555.374051
ISK 140.832996
JEP 0.861361
JMD 184.20675
JOD 0.824509
JPY 181.21495
KES 150.528831
KGS 101.696308
KHR 4705.191036
KMF 495.406139
KPW 1046.63197
KRW 1577.425261
KWD 0.359204
KYD 0.968398
KZT 530.072156
LAK 26078.571362
LBP 104139.847324
LKR 381.445812
LRD 211.070646
LSL 18.664413
LTL 3.433812
LVL 0.703441
LYD 7.390402
MAD 10.864033
MDL 20.116044
MGA 5029.64678
MKD 61.619231
MMK 2441.357884
MNT 4181.989542
MOP 9.386211
MRU 46.587066
MUR 54.727357
MVR 17.979131
MWK 2018.836355
MXN 19.67895
MYR 4.702055
MZN 74.306584
NAD 18.664694
NGN 1543.456206
NIO 42.737463
NOK 10.804764
NPR 175.577008
NZD 1.982047
OMR 0.447265
PAB 1.162073
PEN 3.912662
PGK 5.144921
PHP 72.688546
PKR 322.829481
PLN 4.321438
PYG 6917.898842
QAR 4.239149
RON 5.254105
RSD 117.297194
RUB 100.802553
RWF 1710.66125
SAR 4.335243
SBD 9.289864
SCR 17.036693
SDG 699.495559
SEK 11.109411
SGD 1.474819
SHP 0.861571
SLE 28.666
SLL 24385.934578
SOS 664.164633
SRD 43.925389
STD 24070.179516
STN 24.915647
SVC 10.168769
SYP 15120.338147
SZL 18.665017
THB 38.306521
TJS 10.737557
TMT 4.070234
TND 3.389964
TOP 2.800042
TRY 56.327446
TTD 7.869531
TWD 36.898435
TZS 3076.3573
UAH 52.028424
UGX 4398.369283
USD 1.162924
UYU 46.77794
UZS 13745.762329
VES 930.541342
VND 30320.336809
VUV 137.718382
WST 3.147324
XAF 656.899784
XAG 0.017366
XAU 0.00026
XCD 3.142861
XCG 2.094297
XDR 0.822248
XOF 657.63072
XPF 119.331742
YER 275.670982
ZAR 18.619535
ZMK 10467.712316
ZMW 22.079784
ZWL 374.461064
  • Euro STOXX 50

    20.4400

    6382.59

    +0.32%

  • MDAX

    298.6800

    32257.09

    +0.93%

  • DAX

    163.9900

    26003.32

    +0.63%

  • SDAX

    138.0600

    18597.03

    +0.74%

  • TecDAX

    14.7300

    4027.43

    +0.37%

  • Goldpreis

    -18.1000

    4521.8

    -0.4%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1629

    +0.32%

Ursache des Fischsterbens in Oder gibt Behörden weiterhin Rätsel auf
Ursache des Fischsterbens in Oder gibt Behörden weiterhin Rätsel auf / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Ursache des Fischsterbens in Oder gibt Behörden weiterhin Rätsel auf

Die Ursache für das massive Fischsterben in der Oder gibt den Behörden weiterhin Rätsel auf. Es gebe eine "absolute Anomalie" des Wassers, sagte Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) am Montag im Rundfunk Berlin-Brandenburg. In dem Fluss seien ein hoher Sauerstoffgehalt, ein hoher Salzgehalt und ein hoher pH-Wert feststellt worden.

Textgröße:

Es sei aber weiterhin unklar, ob daneben weitere Stoffe in die Oder gelangt seien, fügte der Landesminister hinzu. Die polnischen Behörden würden nach eigenen Angaben derzeit nach insgesamt rund 300 Substanzen suchen, darunter etwa Insektiziden. Die eigentliche Giftwelle sei inzwischen aber offenbar durchgeflossen. Viele kleinere Fische schwämmen wieder in den Fluss ein. Die Umweltkatastrophe werde allerdings noch lange Folgen haben.

Bundesumweltministerin Steffi Lembe (Grüne) sagte, es erschwere das "Identifizieren der Schadensursache", dass Informationen aus Polen die deutschen Behörden zu spät erreicht hätten. Lemkes polnische Amtskollegin Anna Moskwa hatte auch Hitze und Trockenheit als mögliche Ursachen nicht ausgeschlossen. Es könne sein, dass "verschiedene Faktoren" zusammenkämen, sagte Lemke im ARD-"Morgenmagazin". Lemke und Moskwa hatten sich am Sonntag gemeinsam mit weiteren Behördenvertretern zu einer Krisenrunde getroffen.

Bei dem Treffen richteten beide Seiten nach Angaben des Umweltministeriums in Berlin eine Taskforce ein, in der polnische und deutsche Expertinnen und Experten gemeinsam die Krisenreaktion koordinieren und Informationen über die Ursache des Fischsterbens austauschen. Konkretere Analyseergebnisse werden demnach "Anfang der Woche" erwartet. Das Ausmaß der ökologischen Schäden sei "noch nicht übersehbar", erklärte das Bundesumweltministerium.

Demnach scheint das hochgiftige Schwermetall Quecksilber entgegen früheren Mutmaßungen anscheinend zugleich doch nicht die Ursache des Fischsterbens zu sein. Schon am Freitag hatte das brandenburgische Umweltministerium berichtet, dass es inzwischen davon ausgehe, dass es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren gewesen sei. Es seien etwa "stark erhöhte atypische Salzfrachten" gemessen worden. Auch der geringe Wasserstand in dem Fluss könne eine Rolle spielen.

Auf deutscher Seite war das Fischsterben vor etwa eine Woche aufgefallen und hatte entsprechende Reaktionen der Behörden ausgelöst. Menschen wurden davor gewarnt, das Wasser zu nutzen. In Polen war das Fischsterben bereits etliche Tage früher aufgetreten, ohne dass die dortigen Behörden zunächst tätig wurden oder warnten. Das führte in Polen und Deutschland zu massiver Kritik.

I.Horak--TPP