The Prague Post - Scholz und Habeck wollen in Kanada "Energiepartnerschaft für die Zukunft" schließen

EUR -
AED 4.117613
AFN 72.877611
ALL 91.227262
AMD 406.670309
ANG 2.006709
AOA 1028.141551
ARS 1701.703875
AUD 1.606823
AWG 2.019563
AZN 1.906758
BAM 1.954207
BBD 2.265179
BDT 138.3772
BGN 1.95967
BHD 0.425449
BIF 3366.885457
BMD 1.121201
BND 1.43904
BOB 13.13306
BRL 5.678435
BSD 1.124903
BTN 106.741615
BWP 15.411712
BYN 3.386829
BYR 21975.540274
BZD 2.261982
CAD 1.580058
CDF 2593.896677
CHF 0.924593
CLF 0.027948
CLP 1099.943205
CNY 7.502181
CNH 7.491013
COP 3562.818103
CRC 511.185578
CUC 1.121201
CUP 26.997992
CVE 110.17568
CZK 24.339585
DJF 200.274766
DKK 7.474963
DOP 69.004058
DZD 150.717474
EGP 60.261867
ERN 16.818016
ETB 183.746236
FJD 2.533298
FKP 0.841627
GBP 0.841187
GEL 2.904046
GGP 0.841627
GHS 13.13635
GIP 0.841627
GMD 82.405035
GNF 9896.021357
GTQ 8.595032
GYD 235.349201
HKD 8.799354
HNL 30.198518
HRK 7.533464
HTG 147.30598
HUF 363.064514
IDR 20225.345459
ILS 3.485198
IMP 0.841627
INR 106.468969
IQD 1705.317487
IRR 2013539.711087
ISK 136.203185
JEP 0.841627
JMD 178.817424
JOD 0.794899
JPY 177.361672
KES 145.632615
KGS 98.049146
KHR 4572.313583
KMF 493.328374
KPW 1009.080887
KRW 1490.760489
KWD 0.348413
KYD 0.93744
KZT 509.047312
LAK 25306.067272
LBP 100714.391592
LKR 372.488288
LRD 191.753498
LSL 18.487255
LTL 3.310616
LVL 0.678203
LYD 7.222599
MAD 10.928497
MDL 20.176324
MGA 5062.963155
MKD 61.59479
MMK 2353.977122
MNT 4032.300645
MOP 9.094127
MRU 44.97094
MUR 52.976469
MVR 17.333676
MWK 1950.644695
MXN 20.778549
MYR 4.57686
MZN 71.639261
NAD 18.491127
NGN 1495.132448
NIO 41.396624
NOK 10.560845
NPR 170.825796
NZD 1.980731
OMR 0.431108
PAB 1.124898
PEN 3.869346
PGK 5.107791
PHP 70.7091
PKR 311.408205
PLN 4.369197
PYG 6423.417518
QAR 4.111866
RON 5.325254
RSD 117.440212
RUB 93.058421
RWF 1660.376135
SAR 4.219809
SBD 9.042091
SCR 15.594753
SDG 674.387756
SEK 11.114981
SGD 1.434846
SHP 0.846221
SLE 27.67122
SLL 23511.030021
SOS 642.887407
SRD 42.375227
STD 23206.597716
STN 24.479827
SVC 9.84302
SYP 14577.855496
SZL 18.484262
THB 37.661701
TJS 10.366096
TMT 3.935416
TND 3.355879
TOP 2.699583
TRY 55.558471
TTD 7.636775
TWD 36.424459
TZS 2962.278203
UAH 50.457569
UGX 4646.233266
USD 1.121201
UYU 45.283289
UZS 13561.12685
VES 985.435469
VND 29036.864388
VUV 133.3919
WST 3.12571
XAF 655.957
XAG 0.019493
XAU 0.000268768092
XCD 3.030102
XCG 2.027356
XDR 0.792747
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.771893
ZAR 18.471759
ZMK 10092.14707
ZMW 22.515927
ZWL 361.026276
SSP 6447.7749
MXV 2.345686
  • SDAX

    19.9800

    18218.25

    +0.11%

  • TecDAX

    -3.2400

    4011.97

    -0.08%

  • DAX

    -321.3200

    25301.29

    -1.27%

  • MDAX

    -179.0200

    30477.63

    -0.59%

  • Goldpreis

    4.3000

    4185.4

    +0.1%

  • Euro STOXX 50

    -70.7700

    6133.46

    -1.15%

  • EUR/USD

    -0.0026

    1.1218

    -0.23%

Scholz und Habeck wollen in Kanada "Energiepartnerschaft für die Zukunft" schließen
Scholz und Habeck wollen in Kanada "Energiepartnerschaft für die Zukunft" schließen / Foto: Dave Chan - AFP

Scholz und Habeck wollen in Kanada "Energiepartnerschaft für die Zukunft" schließen

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wollen in Kanada eine "Energiepartnerschaft für die Zukunft" schließen. Das sagte Habeck nach der Ankunft in Montréal am Montag. Flüssiggas kann Kanada kurzfristig nicht liefern.

Textgröße:

Scholz und Habeck wurden am Sonntagabend (Ortszeit) von Premierminister Justin Trudeau und dessen Stellvertreterin, Finanzministerin Chrystia Freeland, begrüßt. Sie werden von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Gemeinsam mit Trudeau sind bis Dienstag Besuche in Montréal, Toronto und Stephenville in Neufundland, vorgesehen. Konkret geplant ist auch die Unterzeichnung eines Abkommens zur Zusammenarbeit beim Thema Wasserstoff.

Habeck sagte am Montagmorgen im ZDF, Kanada bereite sich darauf vor, in Neufundland "grünen Wasserstoff, also durch erneuerbare Energien hergestellten Wasserstoff zu produzieren". Dafür seien die Windbedingungen an der kanadischen Ostküste ideal. Deutschland habe in diesem Bereich technisches Know-how und "einen großen Bedarf". Der Schwerpunkt der Reise liege also darauf, mit Kanada eine "Energiepartnerschaft für die Zukunft" zu schließen.

Zudem steht das Thema Flüssiggas (LNG) auf dem Programm, allerdings eher langfristig. Wegen fehlender Export-Infrastruktur ist die Lieferung von kanadischem Gas nach Europa schwierig. Wie Habeck im ZDF erläuterte, gibt es an der Ostküste Kanadas bisher keine LNG-Terminals. Er betonte aber, es gebe gleichwohl genug andere Möglichkeiten auf dem Weltmarkt zum Bezug von Flüssiggas, um Pipeline-Gas aus Russland zu ersetzen, sobald die neuen LNG-Terminals in Deutschland betriebsbereit seien.

Die deutsche Wirtschaft drängt zu schnellen Abkommen mit Kanada. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) hoffe darauf, dass der Besuch den Druck auf die Regierungskoalition in Deutschland noch einmal erhöhe, das deutsch-kanadische Handelsabkommen Ceta im Bundestag endlich zu ratifizieren, sagte Verbandspräsident Dirk Jandura der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Montag.

Zudem müsse die Zusammenarbeit bei der Energieversorgung und bei der Versorgung der deutschen Wirtschaft mit sogenannten seltenen Erden verstärkt werden, betonte Jandura. Kanada könne durch eine Beschleunigung der Fertigstellung seiner LNG-Exportanlagen dazu beitragen, "die europäische Wirtschaft am Laufen und die Haushalte warm zu halten", sagte der BGA-Präsident.

Auf die Unterzeichnung von Ceta drängte auch die CDU-Wirtschaftspolitikerin Julia Klöckner. Dieses Abkommen hänge weiter "in der Ampel-Warteschleife", kritisierte sie in Berlin. Vorbehalte gegen eine Unterzeichnung von Ceta äußerte der Grünen-Politiker Karl Bär. Er forderte im "Spiegel" ein "faires Handelsabkommen, das nicht den Gewinninteressen großer Konzerne dient, sondern dem Gemeinwohl". Um die zu ermöglichen, "muss Ceta scheitern". Unterstützt wurde Bär demnach von der kanadischen Grünen-Politikerin Elizabeth May.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) betonte, der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft sei nicht allein auf nationaler Ebene möglich. Deutschland und Europa seien auf den Import von Wasserstoff angewiesen sein. "Umso wichtiger ist es, frühzeitig verlässliche internationale Partnerschaften zu schließen", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae der "Rheinischen Post".

Auch Andreae wies darauf hin, dass Kanada aber auch bereits ein verlässlicher Lieferant von Rohstoffen für die Energiewende wie Titan, Nickel, Kobalt, Graphit und Aluminium sei. Hier gebe es großes "Potenzial für weitere Steigerungen".

Neben der Energiepolitik soll es laut der Bundesregierung bei dem Besuch auch um geopolitische Themen wie die Nato-Zusammenarbeit und das Verhältnis zu Russland und China gehen.

C.Sramek--TPP