The Prague Post - Studie: Mehrheit in Deutschland ist weiter für konsequenten Klimaschutz

EUR -
AED 4.121681
AFN 72.949722
ALL 91.264184
AMD 406.891077
ANG 2.008693
AOA 1029.157862
ARS 1703.406441
AUD 1.6096
AWG 2.02156
AZN 1.911065
BAM 1.955268
BBD 2.266893
BDT 138.452937
BGN 1.961607
BHD 0.425684
BIF 3368.68321
BMD 1.12231
BND 1.439808
BOB 13.140482
BRL 5.685073
BSD 1.125358
BTN 106.821928
BWP 15.419803
BYN 3.389393
BYR 21997.267424
BZD 2.263694
CAD 1.58405
CDF 2596.539107
CHF 0.925047
CLF 0.027925
CLP 1099.032631
CNY 7.509593
CNH 7.498229
COP 3564.814309
CRC 511.463083
CUC 1.12231
CUP 27.012769
CVE 110.23549
CZK 24.328249
DJF 200.426347
DKK 7.474817
DOP 69.041518
DZD 151.007029
EGP 60.087348
ERN 16.834643
ETB 183.845985
FJD 2.535802
FKP 0.842459
GBP 0.842013
GEL 2.906477
GGP 0.842459
GHS 13.143482
GIP 0.842459
GMD 82.49637
GNF 9901.790467
GTQ 8.59966
GYD 235.476964
HKD 8.807605
HNL 30.214912
HRK 7.532828
HTG 147.400392
HUF 362.2838
IDR 20243.153694
ILS 3.480624
IMP 0.842459
INR 106.352863
IQD 1706.243246
IRR 2015530.531505
ISK 136.215343
JEP 0.842459
JMD 178.912106
JOD 0.795684
JPY 177.442193
KES 145.877293
KGS 98.145581
KHR 4575.081007
KMF 493.816609
KPW 1010.078563
KRW 1493.07011
KWD 0.348735
KYD 0.937949
KZT 509.323656
LAK 25325.220545
LBP 100790.618776
LKR 372.770211
LRD 191.635743
LSL 18.501247
LTL 3.313888
LVL 0.678874
LYD 7.227164
MAD 10.934673
MDL 20.191595
MGA 5065.621387
MKD 61.606003
MMK 2356.304492
MNT 4036.287368
MOP 9.099064
MRU 44.995754
MUR 53.028797
MVR 17.350896
MWK 1951.668852
MXN 20.729832
MYR 4.581835
MZN 71.7171
NAD 18.501247
NGN 1496.835082
NIO 41.420757
NOK 10.58206
NPR 170.916246
NZD 1.983598
OMR 0.431535
PAB 1.125494
PEN 3.871464
PGK 5.110791
PHP 70.809318
PKR 311.573093
PLN 4.369106
PYG 6428.279177
QAR 4.108463
RON 5.327941
RSD 117.412619
RUB 93.234264
RWF 1661.255289
SAR 4.223869
SBD 9.051031
SCR 15.870772
SDG 675.073302
SEK 11.126125
SGD 1.435821
SHP 0.847058
SLE 27.698907
SLL 23534.275306
SOS 643.227811
SRD 42.417133
STD 23229.542009
STN 24.494534
SVC 9.848364
SYP 14592.268577
SZL 18.494049
THB 37.653112
TJS 10.357515
TMT 3.939307
TND 3.353101
TOP 2.702252
TRY 55.613137
TTD 7.640955
TWD 36.468103
TZS 2966.617714
UAH 50.484061
UGX 4648.755548
USD 1.12231
UYU 45.245803
UZS 13568.367805
VES 986.409773
VND 29081.285383
VUV 133.523784
WST 3.128801
XAF 655.957
XAG 0.019423
XAU 0.000268241949
XCD 3.033097
XCG 2.028457
XDR 0.793531
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.033836
ZAR 18.470152
ZMK 10102.130511
ZMW 22.532968
ZWL 361.383221
SSP 6454.149795
MXV 2.340187
  • Euro STOXX 50

    -37.9600

    6166.27

    -0.62%

  • Goldpreis

    26.4000

    4207.5

    +0.63%

  • SDAX

    12.3500

    18210.62

    +0.07%

  • DAX

    -107.1100

    25515.5

    -0.42%

  • MDAX

    -145.0000

    30511.65

    -0.48%

  • TecDAX

    6.6100

    4021.82

    +0.16%

  • EUR/USD

    -0.0026

    1.1218

    -0.23%

Studie: Mehrheit in Deutschland ist weiter für konsequenten Klimaschutz
Studie: Mehrheit in Deutschland ist weiter für konsequenten Klimaschutz / Foto: Richard BOUHET - AFP/Archiv

Studie: Mehrheit in Deutschland ist weiter für konsequenten Klimaschutz

Eine Mehrheit der Deutschen fordert weiterhin größere staatliche Anstrengungen beim Klimaschutz und ein Vorantreiben der Energie-, Verkehrs- und Wärmewende. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation der Bertelsmann-Stiftung hervor. Demnach ist die Zustimmung zu verstärktem Klimaschutz etwas geringer als bei früheren Befragungen, es gebe dafür aber weiter "ein breites gesellschaftliches Mandat".

Textgröße:

80 Prozent machen sich generell Sorgen wegen der fortschreitenden Erderwärmung. "Sehr" oder "äußerst" besorgt sind allerdings lediglich 47 Prozent. Vor fünf Jahren waren dies 54 Prozent gewesen. Elf Prozent glauben nicht, dass der Klimawandel stattfindet.

54 Prozent der Befragten fordern der Studie zufolge mehr staatliche Investitionen in Klimaschutz als bisher. Zur Finanzierung empfehlen 72 Prozent den Abbau klimaschädlicher Subventionen, 67 Prozent setzen auf höhere Steuern für Spitzenverdienende. Eine deutliche Mehrheit von etwa 59 Prozent sagte, es müsse jetzt in Klimaschutz investiert werden, um langfristig die Kosten zu senken.

Etwa 56 Prozent verlangen weitere Maßnahmen in der Energie-, Verkehrs- und Wärmewende, 55 Prozent befürworten den Ausstieg aus fossilen Energiequellen. 78 Prozent der Befragten unterstützen demnach einen höheren Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromgewinnung. 59 Prozent sind für einen Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge.

Die von der Regierung wieder gekippte Vorschrift, nur noch Heizungen mit einem Mindestanteil von 65 Prozent erneuerbarer Energien einzubauen, wird bei Neubauten von 61 Prozent der Befragten befürwortet. Bei einem Heizungstausch in Bestandsbauten sind 47 Prozent für die 65-Prozent-Quote.

Wirtschaftswachstum und Klimaschutz schließen sich für die meisten Befragten nicht gegenseitig aus. 52 Prozent werteten beide als relativ gleichrangige Ziele. 44 Prozent sehen der Umfrage zufolge Investitionen in Klimaschutz als Chance für die Wirtschaft. Das sind fast doppelt so viele wie diejenigen, die einen solchen Zusammenhang bisher nicht erkennen (23 Prozent).

Eher gering ist hingegen das Vertrauen in die Politik der Bundesregierung. 55 Prozent gaben an, ihnen fehle das Vertrauen, dass die Regierung bei der Gestaltung des nachhaltigen Wandels im Interesse der Allgemeinheit handele.

"Dauerhaft tragfähiger Klimaschutz gelingt nur, wenn politische Entscheidungen wissenschaftlich fundiert und Menschen glaubwürdig einbezogen werden", erklärte dazu RIFS-Studienautorin Benita Ebersbach. Entscheidend sei vor allem "das Vertrauen darin, dass die bereitgestellten Mittel transparent, zweckgerecht und wirksam eingesetzt werden".

Gedämpft wird laut der Umfrage der Wunsch nach mehr Engagement für den Klimaschutz durch die wirtschaftliche Lage. 53 Prozent der Befragten machen sich deswegen individuell Sorgen, 39 Prozent befürchten gesamtwirtschaftliche Wohlstandsverluste. "Die durchaus berechtigten Sorgen vor wirtschaftlichen Nachteilen und persönlicher Belastung sind ein Einfallstor für politische Erzählungen, die ambitionierten Klimaschutz ausbremsen wollen", warnte RIFS-Studienautor Jean-Henri Huttarsch.

Finanzielle Bedenken lassen viele Menschen auch beim eigenen Umstieg auf klimafreundliche Technologien zögern. 79 Prozent gaben an, dies sei ohne staatliche Unterstützung für sie nicht machbar. 41 Prozent derjenigen, für die ein klimaneutrales Heizsystem wie eine Wärmepumpe nicht infrage kommt, gaben finanzielle Gründe als Hindernis an, bei der energetischen Gebäudesanierung sind es sogar 52 Prozent. 26 Prozent sehen keine Möglichkeit, sich in Zukunft umweltfreundlicher fortzubewegen.

"Die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen hängt auch davon ab, dass die Bürger:innen sie als praktisch umsetzbar, wirtschaftlich sinnvoll und gerecht wahrnehmen", erklärte dazu Bertelsmann-Studienautorin Anne Meisiek. "Daher brauchen wir eine Klimapolitik, die bezahlbare Alternativen, verlässliche Infrastruktur und Versorgungssicherheit bietet, gezielt fördert sowie die Lasten fair verteilt", forderte sie.

Das Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit am GFZ. Für die diesjährige Onlineerhebung wurden zwischen dem 23. März und 13. April 6566 in Deutschland lebende Menschen ab 18 Jahren durch das Institut Forsa befragt. Das Projekt ist als Panelstudie angelegt, dass heißt es werden in bestimmten Abständen wiederholt dieselben Menschen um Auskunft zu ihren Einstellungen, Sorgen und Erwartungen in Bezug auf den nachhaltigen Wandel gebeten.

I.Horak--TPP