The Prague Post - Deutschland will mit zwei neuen Fonds Wasserstoffwirtschaft voranbringen

EUR -
AED 4.122742
AFN 72.968564
ALL 90.896689
AMD 405.485229
ANG 2.009211
AOA 1029.423385
ARS 1703.797403
AUD 1.606967
AWG 2.022082
AZN 1.906551
BAM 1.955703
BBD 2.259147
BDT 138.751238
BGN 1.962114
BHD 0.423686
BIF 3367.332345
BMD 1.122599
BND 1.434948
BOB 13.106523
BRL 5.667549
BSD 1.121624
BTN 106.420597
BWP 15.37944
BYN 3.346574
BYR 22002.942504
BZD 2.255847
CAD 1.580462
CDF 2597.129288
CHF 0.92615
CLF 0.028019
CLP 1102.796365
CNY 7.511535
CNH 7.499417
COP 3566.78924
CRC 509.465558
CUC 1.122599
CUP 26.9203
CVE 110.258528
CZK 24.341541
DJF 199.743614
DKK 7.474517
DOP 68.985336
DZD 150.91275
EGP 60.612381
ERN 16.838987
ETB 183.215114
FJD 2.536457
FKP 0.842677
GBP 0.84209
GEL 2.907796
GGP 0.842677
GHS 13.107523
GIP 0.842677
GMD 82.51355
GNF 9928.373019
GTQ 8.575573
GYD 234.631453
HKD 8.810416
HNL 30.109099
HRK 7.534776
HTG 146.73008
HUF 363.381407
IDR 20254.438265
ILS 3.489762
IMP 0.842677
INR 106.541335
IQD 1700.48504
IRR 2016050.475836
ISK 136.394728
JEP 0.842677
JMD 178.251125
JOD 0.795928
JPY 177.656916
KES 145.780946
KGS 98.171388
KHR 4566.833645
KMF 493.943925
KPW 1010.339153
KRW 1492.551587
KWD 0.348858
KYD 0.934766
KZT 507.103786
LAK 25238.29378
LBP 100447.941009
LKR 371.718181
LRD 191.253033
LSL 18.438118
LTL 3.314743
LVL 0.679049
LYD 7.198642
MAD 10.969858
MDL 20.000271
MGA 5084.656255
MKD 61.64748
MMK 2356.912396
MNT 4037.328691
MOP 9.06777
MRU 44.907364
MUR 53.042586
MVR 17.355645
MWK 1945.037812
MXN 20.756156
MYR 4.58301
MZN 71.764844
NAD 18.438036
NGN 1497.076059
NIO 41.278129
NOK 10.556798
NPR 170.271798
NZD 1.979698
OMR 0.431651
PAB 1.121624
PEN 3.869625
PGK 5.101655
PHP 70.72489
PKR 310.504009
PLN 4.371395
PYG 6469.591442
QAR 4.088542
RON 5.32606
RSD 117.422786
RUB 92.785748
RWF 1657.83961
SAR 4.224959
SBD 9.053366
SCR 15.598211
SDG 675.31476
SEK 11.104615
SGD 1.435933
SHP 0.847277
SLE 27.705904
SLL 23540.346919
SOS 641.076648
SRD 42.428073
STD 23235.535004
STN 24.498344
SVC 9.81438
SYP 14596.03324
SZL 18.432082
THB 37.677232
TJS 10.330824
TMT 3.940323
TND 3.348389
TOP 2.702949
TRY 55.627603
TTD 7.609486
TWD 36.444285
TZS 2969.238672
UAH 50.575632
UGX 4665.809258
USD 1.122599
UYU 45.038159
UZS 13510.086659
VES 986.664252
VND 29069.142586
VUV 133.558232
WST 3.129608
XAF 655.957
XAG 0.01948
XAU 0.000269545189
XCD 3.03388
XCG 2.021599
XDR 0.793736
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.101884
ZAR 18.455069
ZMK 10104.738933
ZMW 22.406184
ZWL 361.476455
SSP 6455.814903
MXV 2.343158
  • TecDAX

    -6.9100

    4008.3

    -0.17%

  • Goldpreis

    4.5000

    4185.6

    +0.11%

  • Euro STOXX 50

    -77.7200

    6126.51

    -1.27%

  • DAX

    -345.2000

    25277.41

    -1.37%

  • MDAX

    -220.3400

    30436.31

    -0.72%

  • SDAX

    -13.1900

    18185.08

    -0.07%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1225

    -0.17%

Deutschland will mit zwei neuen Fonds Wasserstoffwirtschaft voranbringen
Deutschland will mit zwei neuen Fonds Wasserstoffwirtschaft voranbringen / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Deutschland will mit zwei neuen Fonds Wasserstoffwirtschaft voranbringen

Deutschland will den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft gemeinsam mit Schwellen- und Entwicklungsländern vorantreiben. Dazu sollten zusätzlich 550 Millionen Euro bereitgestellt werden, kündigten der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Stefan Wenzel (Grüne), und Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) am Dienstag auf der UN-Klimakonferenz in Sharm el-Scheich an.

Textgröße:

Für eine zielgenaue Förderung sollen demnach zwei Wasserstoff-Fonds geschaffen werden: Ein Entwicklungsfonds mit einem Volumen von 250 Millionen Euro soll Wasserstoff-Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern fördern. Ein Wachstumsfonds mit einem Volumen von 300 Millionen Euro soll den globalen Markthochlauf und Infrastruktur für grünen Wasserstoff insgesamt beschleunigen.

"Deutschland treibt national wie international den Aufbau klimaneutraler Energienetze voran, möglichst basierend auf grünem Wasserstoff", sagt Wenzel. "Denn überall da, wo wir die Energieversorgung nicht mit erneuerbarem, sauberem Strom und mit mehr Energieeffizienz kohlenstofffrei aufstellen können, brauchen wir grünen Wasserstoff oder seine Folgeprodukte." Durch die aktuelle Energiekrise wegen des russischen Angriffskriegs werde diese Entwicklung noch beschleunigt.

"Nicht nur der Klimawandel, auch die aktuelle Energiekrise lehrt uns auf der ganzen Welt, wie wichtig es ist, Alternativen zu Kohle, Öl und Gas aufzubauen", hob Schulze hervor. Grüner Wasserstoff sei dabei "eine Schlüsseltechnologie". Die Ministerin wies darauf hin, dass viele Entwicklungsländer beste Bedingungen für die Produktion von grünem Wasserstoff bieten würden. Es müsse aber dafür gesorgt werden, dass diese nicht "aus den Wertschöpfungsketten der Zukunft ausgeschlossen werden".

"Die neue grüne Wasserstoffwirtschaft muss gerechter werden als die alte fossile Wirtschaft", verlangte Schulze. Es solle nicht nur die Produktion, sondern auch den Einsatz von grünem Wasserstoff in Entwicklungsländern gefördert werden. Eines der Partnerländer soll demnach Südafrika sein.

Der Wachstumsfonds wendet sich auch an deutsche und europäische Unternehmen, die eigenes Kapital in die Initiative einbringen sollen. Verwaltet werden sollen die neuen Fonds und Förderangebote von der bundeseigenen Förderbank KfW. Die Mittel sollen, abhängig von der Lage im Empfängerland, teilweise als Kredite vergeben werden. Wenzel sagte, unter Einsatz auch von KfW-Mitteln könne für Entwicklungsprojekte insgesamt ein Volumen von 2,5 Milliarden Euro generiert werden.

Die beteiligten Ministerien verwiesen auf das breite Spektrum von Anwendungen für grünen Wasserstoff. Er könne als Erdgas-Ersatz für eine CO2-freie Stahl- und Metallerzeugung oder als E-Kerosin für den Flugverkehr, die Schifffahrt oder Schwerlast-Lkw genutzt werden. Möglich sei auch die Produktion von Düngemitteln aus grünem Ammoniak.

Grüner Wasserstoff oder Ammoniak werden unter Nutzung erneuerbarer Energien hergestellt (PtX). Als Rohstoff dafür sind Wasser beziehungsweise für Ammoniak auch Stickstoff praktisch unbegrenzt verfügbar. CO2-Emissionen entstehen bei dem Prozess selbst nicht. Mit den neuen Fonds soll auch der Aufbau von Transportinfrastruktur und Speicherung gefördert werden.

I.Horak--TPP